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CLASSIC ROCK präsentiert: The Analogues live

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Die international gefeierte Beatles-Tribute-Band The Analogues aus den Niederlanden führt auf ihrer kommenden Tour die Beatles-Highlights von den Alben ST. PEPPER’S LONELY HEARTS CLUB BAND und REVOLVER mit viel Liebe zum Sound-Detail darbieten. Tickets gibt es jetzt an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

The Analogues live erleben:

13.09.2024 Berlin / Admiralspalast

14.09.2024 Frankfurt / myticket Jahrhunderthalle

15.09.2024 Düsseldorf / Mitsubishi Electric HALLE

Rückblende: UNCLE MEAT von Frank Zappa

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Mit anarchisch wüstem Doppelalbum FREAK OUT! zündete Frank Zappa mit The Mothers Of Inventions 1966 schon die nächste Stufe – derweil das Establishment noch Elvis Presleys lasziven Hüftschwung und die Renitenz der British Beat Invasion verdaute. Wie wirkte da seinerzeit auf konservative Gemüter wohl das drei Jahre später veröffentlichte LP-Doppelwerk UNCLE MEAT? Von der fiktiven Kunstfigur Suzy Creamcheese, die erstmals schon auf FREAK OUT! auftauchte, eingeführt, dürfte der Schock über den in weiten Teilen recht unzugänglichen „Onkel Fleisch“ noch weit größer gewesen sein. Zumal ja auch die Songtitel der zwischen Jazz, Rock, Pop und Klassik oszillierenden Avantgarde schon eine allzu deutliche Sprache sprechen: ›Nine Types Of Industrial Pollution‹, ›We Can Shoot You‹ oder ›Dog Breath, In The Year Of The Plague‹ unterstreichen einmal mehr Zappas Bürgerschreck-Image.

Ursprünglich angedacht als Soundtrack für einen Science-Fiction-Film, dessen Testmaterial Frank Zappa allerdings erst Jahre später freigeben sollte, finalisiert die Toncollage UNCLE MEAT das vierteilige Experiment ›No Commercial Potential‹. Parallel fungiert das sperrige Werk als erstes Produkt für den neuen Vertriebspartner Reprise. Nach den beiden Vorgängern, der Beatles-Satire WE’RE ONLY IN IT FOR THE MONEY und der Fifties-Hommage CRUISING WITH RUBEN & THE JETS (beide ’68), fischt Zappa zumindest gelegentlich im atonalen Jazz wie auf dem Solodebüt LUMPY GRAVY. ›Electric Aunt Jemima‹ und ›The Air‹ persiflieren Doo Wop, in Zeitlupe zerdehnen sich ›Mr. Green Genes‹ und ›Cruisin’ For Burgers‹. Untergemischt sind Konzertmitschnitte aus der Londoner Royal Albert Hall, dem Whiskey A Go Go in Los Angeles, vom Miami Pop Festival und aus Kopenhagen. Ausgezeichnete Aufnahmequalität, absurde Collagentechnik in der Prä-Sampling-Ära sowie Ruth Underwoods brillante Einlagen auf Marimba und Vibraphon machen UNCLE MEAT zum uneingeschränkt empfehlenswerten Hörgenuss für alle, die Absurdes und Abgründiges zu schätzen wissen.

CLASSIC ROCK Adventskalender: Türchen 21

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Heute gibt es für den glücklichen Gewinner ein Doppel-LP-Paket von Tom Waits abzustauben. Die Platten THE BLACK RIDER und BONE MACHINE gibt es in remasterter Version auf 180 Gramm schwerem Vinyl.

Jetzt mitmachen und gewinnen:

[contact-form-7 id=“2d038b4″ title=“21 Advent 2023″]

(Teilnahmeschluss ist der 12.01.2024)

The Rolling Stones: Neues Video zu ›Mess It Up‹

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Die Rolling Stones haben ein neues Musikvideo zu ihrer Single ›Mess It Up‹ veröffentlicht. Die Hauptrolle übernimmt der britische Schauspieler Nicolas Hoult. Es ist einer der zwei Songs vom jüngsten Album HACKNEY DIAMONDS, auf denen noch der verstorbene Charlie Watts an den Drums zu hören ist.

Unser brandneues Interview mit Keith Richards lest ihr in der neuen Ausgabe. Jetzt versandkostenfrei bestellen: CLASSIC ROCK #126

CLASSIC ROCK Adventskalender: Türchen 20

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Heute geht es richtig winterlich-weihnachtlich zu in unserem Adventskalender. Wir verlosen einmal UNDER A WINTER’S MOON von Loreena McKennitt auf 180 Gramm schwerem Vinyl. Das 3-LP-Boxset wurde 2021 live bei einem von McKennitts Konzerten aufgenommen und enthält Songs und Lesungen.

Jetzt mitmachen und gewinnen:

[contact-form-7 id=“52afc8d“ title=“20 Advent 2023″]

(Teilnahmeschluss ist der 12.01.2024)

Magnum: Tourabsage aufgrund Erkrankung von Tony Clarkin

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Ihre anstehenden Tourdaten im UK und Europa mussten Magnum kurzfristig absagen. Grund hierfür ist eine unheilbare Rückenmarkerkrankung von Gitarrist und Songwriter Tony Clarkin.

Auf der Website und auf Social Media ließ Clarkin seine Fans wissen: „Es tut mir Leid, dass ich euch schlechte Nachrichten überbringen muss. In den letzten Jahren hatte ich zunehmend mit starken Schmerzen in Nacken und Händen zu kämpfen. Lange Zeit wussten die Ärzte nicht, was los war, jetzt haben sie es herausgefunden und das wird bedeuten, dass einige Veränderungen anstehen. Ich habe eine seltene Rückenmarkerkrankung. Die Krankheit ist nicht lebensverkürzend, dafür aber nicht heilbar und kann in manchen Fällen degenerativ wirken. Es gibt einige Behandlungsmöglichkeiten, die vielleicht helfen, jedoch wissen wir aktuell noch nicht, wie gut diese wirklich sind. Dadurch, dass das Tourleben recht anstrengend ist und da E-Gitarren einiges wiegen, ist es mir schlicht nicht möglich, die im Frühjahr angesetzten Shows zu spielen. Wir haben uns deswegen dazu entschieden, die Tour abzusagen, statt durch Verschiebungen mit den Hoffnungen aller Beteiligten zu spielen. (Sänger) Bob (Catley) fand nicht, dass es richtig wäre, es zu diesem Zeitpunkt mit einem Ersatz zu versuchen. Dies bedeutet nicht das Ende von Magnum, jedoch wird die Zukunft vielleicht ein bisschen anders aussehen. Bitte habt Geduld mit uns, während wir versuchen, eine Lösung zu finden, um weiterzumachen. Es tut mir Leid für alle, die schon Karten gekauft haben. Es ist selbstredend, dass ich am Boden zerstört bin, weil ich nicht für euch spielen kann. Cheers und ich hoffe, euch alle bald wieder sehen zu dürfen.“

Bereits erworbene Tickets können an den jeweiligen Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.

CLASSIC ROCK Adventskalender: Türchen 19

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Wir verlosen zwei kleine Boxsets von THE WHO WITH ORCHESTRA LIVE AT WEMBLEY. Darin enthalten sidn zwei CDs und eine BlueRay.

Jetzt mitmachen und gewinnen:

[contact-form-7 id=“0c5261d“ title=“19 Adventskalender 2023″]

(Teilnahmeschluss ist der 12.01.2024)

Keith Richards: „Das hier ist eine einmalige Sache, es gibt keine zweite Chance“

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Keith Richards wird heute stolze 80 Jahre alt. Wir gratulieren dem ikonischen Rolling Stone herzlich und blicken auf eines unserer Interviews mit der Legende zurück:

Du vertrittst die These, Songideen flögen die ganze Zeit über durch die Luft, man müsse lediglich seine Antennen richtig ausrichten, um einige von ihnen zu erwischen.
Dieser Überzeugung bin ich immer noch. Ich glaube nicht an das Konzept vom Künstlergenie. Eine Menge Songschreiber brüsten sich mit Ihren Kompositionen: „Das ist meine Kreation, sie gehört mir ganz allein, entstammt meinem Genie.“ Das habe ich stets für großen Schwachsinn gehalten. Ich bin in diesen Fragen etwas demütiger. Tatsächlich betrachte ich mich vor allem als eine Antenne. Diese Dinge passieren mir, weil ich zulasse, dass sie passieren. Wenn du offen für alles bist, mit deinem Instrument in einem Raum sitzt, und deinen liebsten Otis-Redding-Song spielst, passiert oft gar nichts – und in diesen seltenen, kostbaren Momenten genau das, was ich nie ganz verstanden habe und nicht anders beschreiben kann. Es ist eine Gabe. Und das Mindeste, was man tun kann, wenn einem dieser Segen zuteil wurde, ist offen durch die Welt zu laufen, seine An­­tennen auszurichten und Eingebungen demütig zu folgen. Mein Job besteht anschließend darin, das, was ich empfangen habe, zu entwirren – und am Ende kommt eventuell etwas Brauchbares dabei heraus. Diese Songs entspringen also nicht aus meiner Seelenmitte oder was weiß ich, sondern sie waren bereits vorher da. In diesem Moment, während wir beide sprechen, schwirren in diesem Zimmer Millionen von Songs umher. (lacht) Wenn wir jetzt Instrumente dabei hätten, könnten wir mit etwas Glück einen oder zwei von ihnen erwischen. Ich bin also praktisch das Medium. Es ist eine Gabe, die mir bisweilen zuteil wird, keine, die ständig in mir ruht.

Die Fähigkeit, aus dieser ersten Idee einen Song wie ›Satisfaction‹ zu ma­­chen, der generationsübergreifende Bedeutung für Abermillionen von Menschen hat, liegt also lediglich darin, nach der ersten Inspiration Fleiß und Disziplin walten zu lassen?
So ist es. Das ist der Punkt, an dem die Arbeit beginnt, bisweilen ist das eine reine Qual. Ich habe eine ganze Reihe von Songs, die über elf Jahre alt, aber immer noch nicht fertig sind. Einige von ihnen schließe ich irgendwann durch eine plötzliche Eingebung ab, andere nie. Vielleicht sollen manche Dinge auch einfach nicht vollendet werden.

Hast du deinen Arbeitsrhythmus in solchen Phasen inzwischen deinem Alter angepasst?
Ich arbeite mit anderen Leuten zusammen, nach denen ich mich richten muss. Ich selbst bin diesbezüglich enorm flexibel und kann im Prinzip zu jeder Tages- oder Nachtzeit arbeiten. Sobald sie mich reinlassen, stehe ich im Studio. Schwieriger ist es, mich wieder loszuwerden, wenn ich einmal losgelegt habe. Ich beiße mich am Pult fest wie eine Bulldogge. (lacht)

Kommt es noch vor, dass du, wie früher üblich, tagelang am Stück arbeitest, ohne überhaupt jemals zu schlafen?
Nein, diese Zeiten sind vorbei. Zu riskant. Man verliert den Überblick – und wenn man wieder aufwacht, grinst einem plötzlich die französische Polizei ins Gesicht.

Kaufst du während der Tourneen immer noch so viele Gitarren?
Ich fürchte, ich kann nicht davon lassen. Wenn ich mit den Stones unterwegs bin, ziehen Ronnie und ich immer wieder los. Milwaukee! Eine großartige Stadt zum Einkaufen. Unfassbar, was da für Zeug rumsteht. Ich würde sagen, in den letzten paar Monaten habe ich vielleicht vier oder fünf Gitarren gekauft. Ich kann einfach nicht widerstehen, wenn ich ein perfektes Instrument sehe.

Hast du jemals gezählt, wie viele Gitarren du inzwischen besitzt?
Irgendjemand meinte letztens, es müssten wohl an die 3000 Exemplare sein, aber das halte ich für grob übertrieben. Es sind maximal 2500. (lacht)

Das wären immer noch mehr, als ein einzelner Mensch jemals spielen kann.
Über die Jahre ist eine unvorstellbare Sammlung entstanden, worauf ich es übrigens nie angelegt hatte. Ich habe lediglich stets alles gekauft, was mir gefiel. Als Sammlung habe ich das nie betrachtet. Aber jetzt, wo du es erwähnst und mir die Zahl bewusst wird… Natürlich spiele ich diese Gitarren nicht alle. Auf den Tourneen habe ich vielleicht 15 dabei, die ich regelmäßig benutze. Ich liebe nun einmal Gitarren, da kann man nichts machen.

Es ist gut über ein halbes Jahrhundert her, seit du Mick Jagger am Bahnsteig von Dartford getroffen hast. Seitdem ist wahnsinnig viel passiert, aber trotzdem: Fühlt es sich tatsächlich auch so an wie ein halbes Jahrhundert?
Das ist eine dieser komischen Sachen im Leben. Im einen Moment denkt man noch, das alles wäre gestern gewesen – und im nächsten blickt man plötzlich vom anderen Ende eines immer länger werdenden Tele­skops auf diese Dinge und sieht sie immer kleiner und unschärfer werden. Nun, ich schätze, das ist es, was die Leute meinen, wenn sie vom Altwerden sprechen. (lacht) Das Komische ist allerdings, dass es sich nicht so an­­fühlt. Mein Körper ist zwar gealtert, aber bis heute bin ich nicht im klassischen Sinne erwachsen geworden.

Als Kind denkt man, irgendwann macht es click, und man wird automatisch zu einem dieser sogenannten Erwachsenen, die man früher immer als Lehrer hatte. Stattdessen wird man körperlich einfach nur älter, während sich im Kopf vieles noch genauso anfühlt wie vor 20 oder 30 Jahren.
Man steht eben plötzlich am anderen Ende der Skala und blickt aus einer anderen Perspektive auf die Dinge. Aber ich habe keine Probleme mit dem Älterwerden. So lange meine Enkel mich lieben, ist alles in Ordnung. (lacht)

Du bist heute an einem ähnlichen Punkt, den auch deine Vorbilder aus der Jugend erreicht haben. Ein allseits geachteter, in Ehren ergrauter Musiker wie B.B. King oder Muddy Waters. Das hätte man sich in den 60ern gar nicht vorstellen können, Rock’n’Roll war damals ausschließlich Sache der Jugend.
Es ergibt keinen Sinn, durch diese ganze Scheiße zu laufen, ohne jeden Inhalt. Die Familie, Kinder, Enkel, die Leute, denen man über die Jahre begegnet, Freunde… Das ist alles, worum es geht, der Sinn des Lebens, wenn man so will. Ich bin in dieser und auch in jeder anderen Hinsicht gesegnet und hatte wahnsinniges Glück. Hoffentlich muss ich dafür im Leben danach nicht den Preis bezahlen. (lacht) Insofern vielleicht ganz praktisch, dass ich an so was nicht glaube: ein Leben nach dem Tod. Nein, mein Freund, das hier ist eine einmalige Sache, es gibt keine zweite Chance. This is a one off, baby! (lacht)

Seit über 50 Jahren mit den alten Jugendfreunden zusammen in der größten Band der Welt zu spielen und damit immer noch erfolgreich zu sein, ist alleine schon weit mehr, als man erwarten kann.
Das ist in der Tat mehr, als irgendein Mensch erwarten kann, ich bin mir dessen bewusst. Aber es fühlt sich nicht so an, ich bilde mir nichts darauf ein.

Du hast den Menschen viel gegeben mit dieser Musik.
Nicht mehr, als die Menschen mir gegeben haben, das hier ist keine Einbahnstraße. Ohne die Reaktionen auf die Musik wäre ich nichts, du und alle anderen haben mich zu einem glücklichen Mann gemacht.

Und was macht dieser glückliche Mann, wenn er gerade nicht auf Tour oder im Studio ist?
Die Frau steht morgens als erstes auf und schmeißt die Hunde aus dem Bett. In letzter Zeit schlafen sie nämlich immer bei uns – abgesehen von diesen besonderen Momenten, zu denen wir sie rausschmeißen. (lacht) In den Phasen nach den Tourneen schlafe ich länger als sonst üblich, im Allgemeinen bis mittags. Mein Enkel weckt mich dann meistens. Anschließend wird gefrühstückt, und dann gehe ich mit den Hunden raus. Nun ja, nichts Besonderes, wie bei jedem anderen auch: Die Hunde sind da, die Katze ist da, die Familie ist da. Ich bringe den Müll runter und mache einen Haufen normaler Sachen.

Auszug aus: „Keith Richards: Der Stones-Gitarrist im großen Interview.“ (2018)

Unser brandneues Interview mit Keith Richards über HACKNEY DIAMONDS und mehr lest ihr in der brandneuen Ausgabe: CLASSIC ROCK #126