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Gewinnspiel: Tickets für Ferris & Sylvester im Lostopf

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Am 01. März erscheint OTHERNESS, das neue Album von Ferris & Sylvester, einem Folk-Duo aus London. Schon heute gibt es die neue Single ›Headache‹ zu hören, passend zum heutigen 14. Februar eine bittersüße Anti-Valentinstags-Hymne.

Das Musik- und Ehepaar hat den Track nach einem Streit geschrieben: „Als eine Band zwischen Ehefrau und Ehemann wollten wir etwas Ehrliches über Beziehungen schreiben, inspiriert von oldschool Country-Liebesliedern. Ich weiß noch, wie ich zu Archie sagte: ‚Ich möchte, dass Dolly Parton diesen Song hört und ihn mag.‘ Das inspirierte uns zum Songwriting.“

Im März spielt das Duo drei Shows in Deutschland. Am 18.03. in Köln im Blue Shell, am 19. März in der Hamburger Nochtwache und am 21. März im Prachtwerk in Berlin. Wir verlosen 5×2 Tickets in einer Stadt eurer Wahl.

Jetzt mitmachen und gewinnen:

[contact-form-7 id=“7b7494d“ title=“Ferris und Sylvester Tickets 2024″]

(Teilnahmeschluss ist der 28.02.2024)

The Dandy Warhols: Neue Single ›I’d Like To Help You With Your Problem‹ feat. Slash

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Am 15. März veröffentlichen The Dandy Warhols ihr neues Album ROCKMAKER. Als ersten Vorgeschmack hat die Truppe aus Portland bereits ihre Single ›Danzig With Myself‹ feat. Frank Black von den Pixies releast, heute hält die Band einen weiteren Kollaborationstrack bereit.

Auf dem brandneuen ›I’d Like To Help You With Your Problem‹ werden The Dandy Warhols von niemand Geringerem als Guns N‘ Roses-Gitarrist Slash unterstützt:

Mick Tucker: Verkanntes Drum-Genie

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Mick Tucker war Gründungsmitglied der Band Sweetshop, die sich wenig später in The Sweet umbenannte. Obwohl es oft in einem Schleier aus Pop, Glitter, Glam und Bravo-Fotostorys unterging, war Mick Tucker ein unglaublich talentierter Drummer. Bis 1981 war er Teil des Sweet-Line-Ups, nach einer mehrjährigen Bandpause nahmen er und sein Kollege Andy Scott die Geschäft 1985 wieder auf.

1991 stieg Tucker endgültig aus, am 14. Februar 2002 verstarb der Schlagzeuger dann leider an Leukämie. Im großen Tiefengespräch mit Andy Scott rollte CLASSIC ROCK die ganze Geschichte von Sweet auf und ließ Scott auch erzählen, welches die letzten Erlebnisse mit Tucker waren, an die er sich erinnern kann.

„Die Situation mit Mick ist etwas heikler. Wir tourten ja gemeinsam und im Jahr 1990 waren wir mit Suzi Quatro in Finnland. Mick ging es nicht gut, er hatte zu viel Alkohol getrunken. Ich bat ihn, sich auszuschlafen und uns dann beim Soundcheck zu treffen. Er tauchte aber nicht auf, bis jemand zu uns gelaufen kam und rief, dass Mick draußen auf dem Parkplatz lag. Ich eilte hinaus und sah, wie Suzis Ehemann Micks Zunge herauszog, damit er sie nicht verschluckte. Er erlitt eine Art epileptischen Anfall. Ich hatte echt Angst, dass er stirbt, also hielt ich seine Hand, bis der Notarzt ihn ins Krankenhaus brachte. Schnell erledigte ich meinen Soundcheck und fuhr danach sofort ins Krankenhaus. Der junge Doktor fragte Mick, ob so etwas schon einmal vorgekommen war und Mick bejahte dies. Das hatte er mir natürlich nicht erzählt, hätte ich das gewusst, hätte ich ihn nicht auf Tour mitgenommen, hätte ihn nicht trinken lassen. Der Arzt fügte hinzu, dass Mick angesichts seiner Blutwerte als starker Alkoholiker eingestuft werden musste, dass er wirklich in Lebensgefahr war. Seine Blutzellen hatten sich verändert. Wenig später wurde dann Leukämie bei ihm diagnostiziert, fünf Jahre drauf ging er von uns. Vor seinem Tod schaute er ab und zu bei unseren Gigs vorbei, aber seine Frau klärte uns darüber auf, dass er nie wieder spielen können würde. Es ist ja so, dass das Business immer noch weitergeht, das hört nicht auf. Auch wenn jemand stirbt. Das ist ehrlich seltsam.“

Hier jetzt die ganze Geschichte über Sweet lesen…

Black Sabbath: 54 Jahre BLACK SABBATH

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Am 13. Februar 1970 veröffentlichten Black Sabbath ihr Debütalbum. Und sollten damit die Musikwelt unwiderruflich auf den Kopf stellen.

Freitag der 13.: Regenprasseln. Eine Kirchenglocke läutet in der Ferne. Tony Iommi entlockt seiner Gitarre einen düsteren Tritonus, das Intervall des Teufels. „What is this that stands before me? Figure in black which points at me?“, winselt Ozzy Osbourne und seine Stimme geht einem durch Mark und Bein.

Die Platte, die Black Sabbath am 13. Februar 1970 veröffentlichten, sollte die Musikgeschichte für immer verändern. Die Zeit der Hippies war vorbei: Nach dem katastrophalen Ausgang des ‚Altamont Free Concert‘ 1969 schienen die Utopien der elitären Woodstock-Generation endgültig zerplatzt. Vier junge Männer namens Ozzy, Tony, Bill und „Geezer“ aus dem von Stahlindustrie geprägten Birmingham überrollten die Blumenkinder mit ihrem harten Sound und einer durch Horrorfilme geprägten Ästhetik.

Sie warnten vor dem Satan, trugen Kreuze als Schutzsymbole und sangen über Krieg, Psychosen oder Drogen. Black Sabbath wandelten auf der dunklen Seite der musikalischen Landschaft der 70er Jahre und trafen damit genau den Nerv der Zeit. Bis heute ist ihr Erstling BLACK SABBATH mit dem gruselig-beklemmenden Coverartwork ein Meilenstein und gilt als eindeutiger Startschuss des Heavy Metal. Noch im selben Jahr veröffentlichten Black Sabbath den Nachfolger PARANOID, am 18. September.

Black Sabbath mit ›Black Sabbath‹:

Titelstory: Peter Gabriel – Erzengels Meisterwerk

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Er besitzt ein Faible für außergewöhnliche Shows,  für schrille Maskeraden und Kostüme, ohne sich als Künstler hinter ihnen zu verstecken. Ob als exzentrischer Frontmann der Progrock-Überflieger Genesis oder als späterer Solokünstler – Peter Gabriel blieb zeit seiner langen Karriere ebenso wandlungsfähig wie authentisch. Dabei spielt das 1986 erschienene Album SO eine zentrale Rolle im Schaffen des Briten. Bis dahin allerdings war es  ein langer, nicht immer gerader Weg.

Das Jahr 1982 ist für den inzwischen 32-jährigen Peter Gabriel ein finanzielles Desaster. Seit seinem dritten, wegen des Covermotivs häufig MELT genannten Solowerks träumt er davon, die verschiedenartigen Weltkulturen in einem groß angelegten künstlerischen Projekt zusammenzuführen, dem er den Namen WOMAD gibt: World of Music, Arts & Dance. Der Sänger, der die Band Genesis nach der Tour zu ihrem Erfolgsalbum THE LAMB LIES DOWN ON BROADWAY überraschend verließ, träumt von einem großen Festival.

Nach langen Vorbereitungen ist es im Juli 1982 endlich soweit. Unweit seines Wohnortes Bath findet drei Tage lang das erste WOMAD-Festival statt – und beschert seinem Initiator Schulden in Höhe von 200.000 britischen Pfund. Hilfe kommt von unerwarteter Seite. Ausgerechnet seine ehemaligen Wegbegleiter, mit denen er sich überworfen hatte, organisieren ein groß angelegtes Benefiz-Konzert. Und so erleben die Besucher, die sich am 2. Oktober 1982 in der Milton Keynes Arena einfinden, ein denkwürdiges Ereignis: Peter Gabriel steht erstmals seit seinem Ausstieg wieder gemeinsam mit Tony Banks, Mike Rutherford, Phil Collins, Chester Thompson und Daryl Stuermer auf der Bühne. Die Sensation ist perfekt.

Doch die Reunion soll einmalig bleiben. Überhaupt: Nach dem Konzert wird es still um Peter Gabriel. Zwar erscheint im darauf folgenden Jahr das PLAY-LIVE-Album und hält den Sänger im Gespräch, tatsächlich aber zieht er sich für beinahe vier Jahre aus der Öffentlichkeit zurück. Im Rückblick wirkt PLAY LIVE wie eine Zwischenbilanz. Abgeschottet holt Gabriel Atem, um sich in vielfältiger Hinsicht neu zu orientieren. In den kommenden Jahren schließt er Entwicklungen ab, deren Anfänge bis weit in die Vergangenheit reichen.

Eine ungewöhnliche Liga von Gentlemen

Der spätere Ausnahmekünstler kommt 1950 in Cobham, Surrey, in einer großbürgerlichen Familie zur Welt. Früh bringt Mutter Edith ihrem Sohn Klavierspielen bei. Sein Vater Ralph Parton Gabriel ist Elektroingenieur, wird später das Bezahlfernsehen erfinden und überträgt seine Leidenschaft für jede Form technischer Innovation auch auf seinen Sprössling. Der Vater stirbt hundertjährig im November 2012

Plattensammler: Steve Hackett über seine fünf Lieblingsalben

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Steve Hackett InterviewMit Genesis wurde er in den 70er Jahren berühmt, heute zählt er zu den größten Gitarristen seiner Generation. Hier verrät uns Steve Hackett seine fünf Lieblingsplatten.

AC/DC: Europatournee angekündigt

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Wie bereits in den letzten Wochen vermutet, gehen AC/DC im Jahr 2024 auf Europatournee, nämlich auf die nach ihrem jüngsten Album getaufte „Power Up Tour“. 21 Konzerte werden die australischen Hardrock Legenden dabei in 10 Ländern spielen. Natürlich sind auch einige Shows in Deutschland, Österreich und der Schweiz geplant.

Mit an Bord werden Angus Young, Brian Johnson und Stevie Young sein. Am Schlagzeug wird nicht Phil Rudd, sondern Matt Laug sitzen, der bereits am „Power Trip Festival“ hinter den Drums saß. Auch Bassist Cliff Williams wird ersetzt und zwar mit Chris Chaney (ehemals Jane’s Addiction). Der Ticketvorverkauf startet am 16. Februar.

Tourtermine von AC/DC:

  • 17.05. Gelsenkirchen, Veltins Arena.
  • 21.05. Gelsenkirchen, Veltins Arena.
  • 09.06. München, Olympiastadion.
  • 12.06. München, Olympiastadion.
  • 16.06. Dresden, Rinne.
  • 23.06. A-Wien, Ernst-Happel-Stadion.
  • 26.06. A-Wien, Ernst-Happel-Stadion.
  • 29.06. CH-Zürich, Letzigrund-Stadion.
  • 13.07. Hockenheim, Hockenheim-Ring
  • 17.07. Stuttgart, Cannstatter Wasen
  • 27.07. Nürnberg, Zeppelinfeld
  • 31.07. Hannover, Messe

Rückblende: George Harrison mit ›My Sweet Lord‹

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Ein alter Gospelsong inspirierte den einstigen Beatle zu diesem Stück. Heute erinnert man sich daran ebenso aufgrund des folgenden Rechtsstreits um Plagiatsvorwürfe wie dafür, dass es einfach ein wunderschönes Lied ist.

Es war das Mantra, das die Welt eroberte. George Harrisons erste Solo-Nummer-eins steht allein auf weiter Flur in der Rockhistorie, denn sie schwamm gegen den säkularen Strom und war ein unverblümtes Liebeslied an den Schöpfer. Zwar hatte es mit ›God Only Knows‹ von den Beach Boys und Norman Greenbaums ›Spirit In The Sky‹ ähnliche Fälle gegeben, doch ›My Sweet Lord‹ war anders. Der Text bietet nichts als Lob und ist vollgepackt mit 40 „Lords“, 16 „Hallelujahs“ sowie neun „Hare Krishnas“. Harrison hatte das Songwriting Ende 1969 begonnen, als er mit Delaney & Bonnie in Schweden auf Tour war. Seine Hauptinspiration dazu: ›Oh Happy Day‹, ein altes Gospelstück, in jenem Jahr für die Edwin Hawkins Singers zu einem Hit umarrangiert. Über den freudvollen Ruf-und-Antwort-Vibe der Nummer sagte Harrison: „Das haute mich einfach um … Es gab mir dieses großartige Gefühl des Herrn. Also dachte ich mir: ‚Ich schreibe ein weiteres ›Oh Happy Day‹, und daraus entwickelte sich dann ›My Sweet Lord‹.“ Harrison wusste, dass es sowohl eine Abkehr als auch ein kommerzielles Risiko bedeutete, nicht nur wegen des spirituellen Themas an sich, sondern auch durch den Bezug auf die Hare-Krishna- Bewegung, die damals von vielen Comedians aufs Korn genommen wurde. „Ich legte meinen Hals aufs Hackbrett“, schrieb Harrison in seiner Autobiografie „I Me Mine“. „Ich überlegte lange, ob ich es machen sollte oder nicht, denn damit würde ich öffentlich Stellung bezie- hen, und ich sah voraus, dass viele damit ein Problem haben könnten.“ Er verfolgte jedoch ein weitaus höheres Ziel, als nur eine Single in den Charts zu platzieren. Harrison war katholisch erzogen worden und hatte Mitte der 60er begonnen, sich für den Hinduismus zu interessieren. 1968 überzeugte er die anderen Beatles, das Rishikesh-Retreat von Maharishi Mahesh Yogi zu besuchen. Von den vier erwies er sich als der ernsthafteste Student, und je mehr er die Prinzipien der transzendentalen Meditation erlernte, desto tiefter tauchte er in die spirituellen Konzepte des Orients ein. Eines davon: der Monismus, das Eins-Sein mit einem höheren universellen Wesen. Für Harrison ist ›My Sweet Lord‹ sowohl ein Aufruf zum Glauben, als auch ein Weg, die Barrieren zwischen den Religionen zu überwinden. Zunächst gab er den Song Billy Preston, der ihn für seine Platte ENCOURAGING WORDS von 1970 aufnahm. Er wurde auf Apple als Single ausgekoppelt, ein kleinerer Hit in Europa. Für Harrisons eigene Version stellte Produzent Phil Spector im Trident Studio ein Allstar-Ensemble zusammen, inklusive Eric Clapton, Peter Frampton, Ringo Starr und aller vier Mitglieder von Badfinger. Das aufregende Intro darauf ist der Klang dessen, was Harrison als „eine riesige Gitarre“ bezeichnete.

https://www.youtube.com/watch?v=4yBpzYMT31A

Frampton erinnerte sich im CLASSIC ROCK-Interview an die Session: „George rief an und fragte: ‚Würdest du vorbeikommen und akustische Gitarre spielen? Phil möchte 19 von allem.‘ Aber da waren nur George und ich, wir saßen mit Gitarren auf Stühlen vor der Scheibe bei Abbey Road, und da war Phil Spector. Sehr surreal. Das ist einer dieser Moment, die ich niemals vergesse.“ Über eine Wand aus geschichteten Akustikgitarren legte Harrison zwei harmonisierende elektrische Slide-Gitarren sowie kratzig wehklagenden Gesang, der durch die Tonart-Modulationen des Stücks hindurch fleht, und einen lebhaften Refrain. „Zuerst sang ich die Stimmen ein, die ‚hallelujah‘ jubeln, und dann den Wechsel zu ‚Hare Krishna‘“, erzählte er, „damit die Leute das Maha-Mantra sangen, bevor sie überhaupt wussten, was los war.“ Jeder Teil des Arrangements befeuert den nächsten, wodurch der Song in einem Crescendo immer weiter zu dem anschwillt, was Harrison als „ein mystisches Klangvibrieren“ beschrieb.
Dieses Vibrieren erreichte in 18 Ländern Platz eins, darunter Großbritannien, die USA und Deutschland. Es gewann außerdem einen Grammy und einen Ivor Novello Award, was dazu beitrug, auch das Album ALL THINGS MUST PASS an die britische Chartspitze zu befördern. Doch in all dem Aufhebens fiel das Lied auch Bright Tunes Publishing auf, die in ihm eine Ähnlichkeit zu einem anderen Stück hörten, das sie verlegten: ›He’s So Fine‹, 1963 ein Hit für The Chiffons, geschrieben von Ronnie Mack. Die Firma reichte eine Urheberrechtsklage ein, während sie gleichzeitig von Macks Familie aufgrund ausstehender Tantiemen verklagt wurde. Allen Klein, der alle Beatles außer Paul McCartney vertrat, verhandelte unterdessen im Auftrag von Harrison die Übernahme von Bright Tunes, um den Streit schnell beizulegen (was fast einem schweigenden Schuldgeständnis gleichkam). Fünf Jahre vergingen, bevor der Fall vor Gericht landete. Das Highlight dabei: Harrison, der vor der Jury Gitarre spielte und so zu demonstrieren versuchte, in welchen Details sich sein Song von ›He’s So Fine‹ unterschied. Letztendlich lautete das Urteil „unbewusstes Plagiat“, was ihn 1,6 Millionen Dollar kostete und zum Präzedenzfall für ähnliche Klagen in den kommenden Jahrzehnten wurde.

Die Feinheiten der Strafen und Zahlungen wurden jahrelang ausgehandelt, und als der Fall 1998 endlich abgeschlossen war, besaß Harrison die Verlagsrechte für beide Lieder in Großbritannien und den USA, während Allen Klein sie für den Rest der Welt hatte. „Das Traurige daran ist, dass, wenn die Autoren von ›He’s So Fine‹ noch am Leben gewesen wären, es wahrscheinlich nie zu der Klage gekommen wäre“, glaubte Harrison. „Gott weiß, dass ich nie irgendjemanden verklagt habe wegen all meiner Songs, die geklaut wurden.“ Trotz des Stigmas durch dieses Gerichtsverfahren hat ›My Sweet Lord‹ die Jahrzehnte überdauert, und nicht ›He’s So Fine‹. Und tatsächlich borgte sich Harrison eigentlich nur ein paar Ziegel von einem seichten Pop-Track, um daraus sein Taj Mahal zu bauen. „Ich fühle mich nicht schuldig oder schlecht deswegen“, schrieb er in „I Me Mine“. „Tatsächlich rettete es vielen Heroinsüchtigen das Leben. Ich weiß, was das Motiv hinter der Entstehung dieses Lieds war, und seine Wirkung übertrifft die rechtlichen Querelen bei Weitem.“ 2021 erschien zum 50. Jubiläum des Stücks ein neues Video, mit Gastauftritten von unter anderem Ringo Starr, Jeff Lynne und Joe Walsh. Regisseur Lance Bangs sagte: „Das Ziel war, den Song visuell darzustellen, während diesen Agenten und Inspektoren all die metaphysische Magie um ihn herum entging.“ George wäre damit sicher zufrieden gewesen.