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AC/DC: Tour mit Brian Johnson geplant?

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Viel Lärm um nichts oder könnte an den Gerüchten doch was dran sein?

Kürzlich ließ der US-Radiosender V100 verlauten, dass AC/DC noch 2019 auf Tour gehen werden. „Den Quellen zufolge“ sollen die Aussierocker wieder mit Brian Johnson gemeinsame Sache machen und die Tournee am 17. Juli ankündigen.

Trotz des großen Wirbels, den diese Nachricht natürlich erzeugt, wurden bisher weder die Quellen offen gelegt, noch wurden die Gerüchte von offizieller Seite (Plattenlabel oder Management) aus bestätigt. Ob es sich also lediglich um etwas heiße Luft oder um Informationen mit Hand und Fuß handelt, ist bisher nicht abschätzbar.

Bruce Springsteen: Film zu WESTERN STARS angekündigt

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Bruce Springsteen Hello Sunshine VideoIm Juni hat Bruce Springsteen sein jüngstes Album veröffentlicht, noch dieses Jahr soll ein Film dazu folgen. Eine Tour wird es nicht geben.

Auf WESTERN STARS, am 14. Juni erschienen und ohne seine E Street Band aufgenommen, überraschte Bruce Springsteen mit luxuriösen, von Streichern und Bläsern getragenen, fast Soundtrack-artigen Songs.

Konzerte zum Album wird es keine geben, wie der Songwriter jetzt dem Radiosender Sirius XM verraten hat, doch er habe sich etwas anderes einfallen lassen: „Wir haben einen Film gemacht, in dem wir WESTERN STARS von Anfang bis Ende durchspielen, plus einige andere Sachen. Ich wusste, dass wir nicht auf Tour gehen würden, also dachte ich mir, das wäre der beste Weg, damit umzugehen.“

Der Film soll noch 2019 erscheinen, Regie führte Tom Zimny. Der war schon für die Doku „Wings For Wheels: The Making Of Born To Run“ (2005) und die Konzertaufnahme „Springsteen On Broadway“ (2018) verantwortlich.

Im Mai hat Springsteen ein Album sowie eine Tour mit der E Street angekündigt.

CLASSIC ROCK päsentiert: Savoy Brown live!

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CLASSIC ROCK präsentiert die Shows der legendären britischen Blueser.

Seit 1965 sind Savoy Brown um Mastermind Kim Simmonds nun schon aktiv. Binnen kürzester Zeit eroberte die britische Bluesband vor allem die amerikanischen Hörer im Sturm – durchaus ein Alleinstellungsmerkmal der Engländer.

Vor einem Monat veröffentlichte die Band ihr Sage und Schreibe 40. Album, im kommenden Herbst gibt es die wandelnde Legende dann auch live in Deutschland zu erleben.

Hier Savoy Brown live erleben:

17.09. Bremen, Meisenfrei
18.09. Hamburg, Downtown Bluesclub
19.09. Berlin, Quasimodo
21.09. Nürnberg, Hirsch
22.09. Dortmund, Musiktheater Piano
24.09. München, Backstage
25.09. Regensburg, Leerer Beutel
26.09. Wien, Reigen Live
28.09. Metzingen – Hirsch
29.09. Weinheim, Cafe Central
30.09. Bonn, Harmonie
02.10. Freudenberg, Ducsaal
03.10. Kassel, Theaterstübchen
04.10. Torgau, Kulturbastion

Mavis Staples im Interview: Gospel gegen Trump

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Mavis Staples InterviewDie große Mavis Staples wird 80 Jahre alt, vorher holt sie mit ihrem von Ben Harper produzierten Album WE GET BY noch einmal zum großen Schlag aus.

Im Opener ›Change‹ mitsamt der scharfen Gitarre von Rick Holmstrom kann man die Härte des Punk entdecken, das Titel-Duett mit Ben Harper ist eine zärtliche Soul-Ballade und das dunkle ›Heavy On My Mind‹ hat die Tiefe des Blues – aber für Mavis Staples ist WE GET BY ein Gospel-Album. Überhaupt nimmt die alte Dame kein Blatt vor den Mund. „Ich weiß nicht, auf was für eine Welt wir zusteuern, ich weiß nur, es ist seine Welt, es ist Trumps Welt“, sagt sie. „Ich werde alles tun, was in meiner Macht steht, damit er nicht wiedergewählt wird. Denn so kann man einfach nicht leben.“ Eigentlich wollte Staples, die einst für Obama im Weißen Haus gesungen hat, den Namen des derzeitigen US-Präsidenten nicht in den Mund nehmen – jetzt ist er ihr doch herausgerutscht.

„Ich weiß auch nicht, was schief gelaufen ist“, zuckt sie mit den Schultern. „Aus irgendeinem Grund haben die Leute angefangen, ihm zu glauben. Sie haben ihn gewählt. Was mich vor allem nervös macht, ist die Tatsache, dass so viele Menschen in den USA wie er denken. 40 Prozent, das ist wirklich viel. Ich hoffe, ein paar von denen hören mein Album und verstehen, was ich zu sagen habe.“ Da ist jemand, der noch bedingungslos an die Macht der Kunst glaubt – und Mavis Staples fühlt sich durch das Interesse an jungen Produzenten an ihrer Musik bestätigt. In den letzten Jahren haben Leute wie M. Ward, Jeff Tweedy und jetzt eben Ben Harper ihre Platten produziert, früher waren es Curtis Mayfield, Ry Cooder oder Prince. „Das ist wirklich toll und ich liebe es, ich bin wirklich gesegnet“, sagt die Sängerin und klingt auf einmal wie ein verzückter Teenager.

„Ich weiß auch nicht, was schief gelaufen ist. Aus irgendeinem Grund haben die Leute angefangen, ihm zu glauben.“

„All diese Leute, die mich produzieren wollen – die sind alle unglaublich, jeder einzelne. Und sie schreiben so besondere Stücke für mich. Das ging schon 2007 mit Ry Cooder los. Früher hatten wir ja auch mit Curtis Mayfield aufgenommen. Und dann dieser kleine Kerl, wie heißt er noch, Matt Ward, der hat 2016 mein Album LIVIN’ ON A HIGH NOTE produziert, der war vielleicht schüchtern. Ich habe versucht, mit ihm zu reden, aber er konnte mich kaum angucken. Da war Prince ganz anders, der war eigentlich ein ganz normaler Typ. Und dann Jeff Tweedy, oh mein Gott.“

Mit den Staple Singers hat die Sängerin in den 70er-Jahren zwei Nummer-1-Hits in den USA gelandet (›I’ll Take You There‹ und ›Let’s Do It Again‹), mit The Band hat sie im Film „The Last Waltz“ die ultimative Fassung von deren Klassiker ›The Weight‹ eingesungen, Bob Dylan wollte sie einst sogar heiraten (sie hat abgelehnt): Es ist eine einzigartige Karriere, die hinter der winzigen Sängerin – Mavis Staples ist ungefähr 1,50 m groß – liegt. Doch von „hinter“ will sie nichts wissen und WE GET BY gibt ihr recht. Denn so wie LIVIN’ ON A HIGH NOTE oder das von Jeff Tweedy produzierte YOU ARE NOT ALONE zählt die CD zu den stärksten Alben ihrer Laufbahn und sie kann mit Fug und Recht davon ausgehen, dass da noch so einiges nachkommt.

Mavis Staples haut ihre Alben in beängstigender Dichte raus – das letzte, LIVE IN LONDON, ist erst vor einem halben Jahr erschienen – und ist einfach gut drauf. „Ich hatte ein wundervolles Leben und zur Zeit geht’s mir einfach blendend“, stellt die Sängerin fest. „Dass ich fast 80 Jahre alt bin, glaube ich mir manchmal selbst nicht. Die Leute wollen mich immer noch hören, sie wollen mit mir reden. Das ist doch großartig!“

Text: Mirela Onel

Bilder von der Udo-Lindenberg-Show in Stuttgart!

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Udo Lindenberg live in Stuttgart 2019 (c) WitzelmaierAm 05. Juli spielte Udo Lindenberg ein fulminantes Konzert in Stuttgart, inklusive Gastauftritt seines alten Kumpels und Mitbewohners Otto Waalkes. Wie es bei der Show des Panikkapitäns genau aussah, hat unser Fotograf festgehalten.

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(Alle Bilder (c) Frank Witzelmaier)

Country-Herbst: Sam Outlaw, Doug Seegers, Ashley McBryde u.v.m.!

Kommenden Herbst gibt es endlich einige Country-Acts in Deutschland zu sehen, die in den Staaten schon längst hoch gehandelt werden…

Wer Country und Americana mag, der sollte kommenden Spätsommer und Herbst ein wenig freien Platz im Terminkalender einplanen, denn ab August kommen Künstler wie Ashley McBryde, Sam Outlaw, Eric Paslay, Brad Paisley, Thompson Square, Jade Jackson oder auch Doug Seegers nach Deutschland.

Während die Country-Szene in den USA auf eine lange Traditionslinie zurückblicken kann und dort alle der Musiker – teilweise vom und teilweise abseits vom Mainstream – frenetisch gefeiert werden, ist besagte musikalische Ausrichtung bei uns in Deutschland immer noch eine Nische. Jedoch eine, die beständig größer und beliebter wird.

Einige der Künstler betreten 2019 zum allerersten Mal deutschen Boden, weswegen wir mit Ashley McBryde und Sam Outlaw über die kommenden Shows, Country im Allgemeinen und darüber, ob sie schon sehr aufgeregt sind, gesprochen haben…

Interview mit Ashley McBryde: „Authentizität ist so selten geworden.“

Im Vergleich zu anderen Country-Musikern wirkst du etwas „rockiger.“ Wo würdest du dich selbst innerhalb der Szene positionieren?
Ich stimme dir da zu. Ich bin mit Bluegrass aufgewachsen, hatte jedoch immer diese etwas rockigen Tendenzen in meinem Sound und meiner Seele. Als mir das irgendwann klar wurde, habe ich mich nicht mehr davon abgewendet, ich befinde mich wirklich auf der Rock-Seite des Country.

Warum bist du kantiger als viele deiner Kollegen?
Wahrscheinlich, weil Ehrlichkeit oft als kantig gilt. Authentizität ist so selten geworden, dass sie die Leute überrascht. Ich kann einfach nur ich selbst sein, deswegen nehme ich dieses „kantig sein“ mal als Kompliment an.

Warum war Country immer schon anziehend für dich?
Ich bin mit Bluegrass und Country auf einer Farm aufgewachsen, es ist in meine DNA eingraviert.

Was hast du aus deinen vielen Gigs in kleinen Bars gelernt?
Alles. Und ich würde diese Erfahrung, ganz unten anzufangen, gegen kein Geld der Welt eintauschen. Man lernt, nicht so sensibel zu sein, wenn es um dich herum laut und verrückt zugeht. Außerdem lernt man, die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zu ziehen und die Zügel in der Hand zu halten, das ist wirklich Gold wert.

Du hast immer sehr beharrlich für deinen Traum gekämpft. Was war über die Jahre hinweg deine größte Motivation? Was hat dich als Musikerin am Laufen gehalten?
Ich bin einfach gemacht für dieses Leben und ich habe immer dafür gekämpft, auch wenn das beispielsweise bedeutete, dass ich die meiste Zeit meines Lebens bisher total Pleite war. Vieles hat mich motiviert: Die Zweifler genauso wie die großartigen Menschen, die ich jeden Abend traf. Dieses Gefühl, wenn einer deiner Songs eine Person zum ersten mal berührt… mehr Motivation braucht man nicht.

Wie stehst du deinen kommenden Shows in Deutschland gegenüber. Schwingt da leichte Nervosität mit? Schließlich ist Deutschland kein Fleck, der eine richtige Country-Tradition hat…
Ich bin ziemlich nervös, da wir bisher noch nicht die Gelegenheit hatten, uns hier vorzustellen. Gleichzeitig bin ich aber auch sehr vorfreudig. Bisher habe ich nur tolle Dinge über die Fans in Deutschland gehört und ich kann es kaum erwarten, mich in dieses Land zu verlieben.

Auf Seite 2 geht’s weiter mit dem Interview mit Sam Outlaw….

Gewinnspiel: Ergattert ein großes Fan-Paket von The Protomen!

Protomen PromoCLASSIC ROCK präsentiert The Protomen live und verlost gleich noch ein großes Fan-Paket!

The Protomen widmen sich seit ihren Anfangstagen dem bombastischen Konzeptrock. Ihre Alben sind von Computerspielen inspiriert, ihre Texte erzählen fantastische Geschichten.

Im September gibt es dieses neunköpfige Spektakel live in Deutschland zu erleben. Anlässlich der kommenden Shows verlost CLASSIC ROCK ein riesiges Fan-Paket, bestehend aus zwei Freikarten für eine Show eurer Wahl, einem Patch, einem T-Shirt, einer CD und einem Armband.

Jetzt mitmachen und gewinnen!

[contact-form-7 id=“88302″ title=“Protomen Verlosung“]

(Teilnahmeschluss ist der 09. August 2019)

Hier The Protomen live erleben:

07.09. München, Backstage Club
08.09. Wien, Chelsea
10.09. Berlin, Privatclub
11.09. Köln, Luxor
12.09. Hamburg, Kaiserkeller

Neil Young: München, Olympiahalle, 06.07.2019

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Neil Young live MünchenIm Auge des Hurrikans

Der große Songwriter spielt in München nur einen richtig ruhigen Song. Die restliche Zeit macht er den besten Lärm der Welt.

Ist Neil Young der größte lebende Gitarrist? Meine Konzertbegleitung sagt das. Dabei gibt es viele, die schneller spielen als er, viele, die präziser sind und vielleicht gar jeden Ton sauber treffen. Aber wen soll das interessieren? Wenn 30 Meter vor einem einer auf der Bühne steht, der mit seinem Feedbacklärm, mit seinen mächtigen langgezogenen Soli die gewaltigsten Prärien, die längsten Highways, die schiere Wucht der amerikanischen Geschichte einfängt – und mag das noch so kitschig klingen, wenn man das so schreibt. Es ist expressive, rohe Musik, und es ist die amerikanischste Musik, die sich denken lässt.

Seine legendäre Stammband Crazy Horse (mit der er gerade an einem neuen Studioalbum arbeitet) hat Young heute nicht mitgebracht, stattdessen sind Promise Of The Real um die beiden Willie-Nelson-Söhne Lukas und Micah dabei. Die sind jetzt auch schon gut fünf Jahre immer mal wieder mit Young unterwegs, und sie tun ihm live wahrscheinlich tatsächlich gut. Wie um zu zeigen, dass er mit seinen mehr als 30 Jahre jüngeren Bandkollegen mithalten kann, springt und stampft Young durch die Gegend, wenn er seine Gitarre bearbeitet. Gut zu sehen auch auf den beiden großen, in Röhrenfernseher-Optik neben der Bühne montierten Leinwänden.

„Es ist expressive, rohe Musik, und es ist die amerikanischste Musik, die sich denken lässt.“

Auch die Nelson-Brüder dürfen mal das ein oder andere Solo hier und da spielen, so ist es nicht, das Kommando gibt Young freilich nie aus der Hand. Und es mag an der Eigenart seiner Stimme liegen, aber anders als bei manchen seiner Altersgenossen klingt sein Gesang heute genauso wie in den 60ern, 70ern und überhaupt immer.

Welche Songs er spielt, ändert sich von Auftritt zu Auftritt. Ein festes Set, eine eingespieltes Programm, wie es zum Beispiel Bruce Springsteen bei seinen Broadway-Auftritten hatte, gibt es nicht. „Hey Hey, My My“, sonst ein Live-Klassiker, kommt heute nicht, dafür gehts mit „Mr. Soul“ zurück zu Buffalo Springfield. Das meiste ist aus den 70ern und den früheren 90ern – was wiederum keine Überraschung ist.

„Mansion On The Hill“, „Powderfinger“, „Cortez The Killer“, „Walk On“. Von HARVEST kommt heute als einziges das großartige „Words ( Between The Lines Of Age)“, von MIRRORBALL „Throw Your Hatred Down“, „Fuckin’ Up“ ist ein einziges übersteuerndes, manisches Gitarreninferno, „Harvest Moon“ das angesprochene einzige ruhige Lied zu Akustikgitarre und Mundharmonika. Kurz vor der Zugabe dann „Cinnamon Girl“ und das wie mit erhobener Faust geschmetterte, immer wieder neu entfachte „Rockin’ In The Free World“.

Mit „I’ve Been Waiting For You“ gehts zurück in die 60er, vor dem heute programmatischen „Like A Hurricane“ ganz am Schluss. „How are you doing out there?“, fragt Young ein paar mal.„You’re louder than we are, I can tell“, stellt er fest.

David Numberger