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CLASSIC ROCK präsentiert: Wolfmother live!

Wolfmother kehren im Sommer nach Deutschland zurück. Seit Bandgründung im Jahr 2000 spürt Mastermind Andrew Stockdale dem perfekten 70s-Rock-Riff nach und hat dabei schon zahlreiche Hits wie ›Woman‹ oder ›Joker & The Thief‹ zutage gefördert. Das letzte Album des Australiers erschien 2021 unter dem passenden Titel ROCK OUT. Und auf ihrer kommenden Sommertour werden die erfolgreichen Vintage-Rocker genau das tun!

Hier Wolfmother live erleben:

29.07.24 Dortmund, Junkyard
30.07.24 Bielefeld, Forum
31.07.24 Nürnberg, Hirsch
02.08.24 München, Backstage Werk

Tenacious D: Band auf Eis nach Kyle Gass‘ Trump-Kommentar

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Nach einem Kommentar über Donald Trump von Kyle Gass während einer Tenacious-D-Show, will Jack Black die Band nun auf Eis legen.

Nach einem Kommentar von Kyle Gass während einer Show in Australien, hat Jack Black Tenacious D nun auf Eis gelegt und alle weiteren Shows abgesagt. Bei einem Konzert in Sydney wurde Gass zum Geburtstag mit einer großen Torte auf der Bühne überrascht. Als er sich etwas wünschen sollte, sagte er: „Verfehle Trump beim nächsten Mal nicht“.

Diese Aussage war eine Anspielung auf das Attentat auf Ex-Präsident und Präsidentschaftskandidat Donald Trump. Selbiger war bei bei einem Anschlag während eines Wahlkampfauftritts am 13. Juli von einem Schuss am Ohr getroffen worden, bevor ihn der Secret Service in Sicherheit bringen konnte. Nach dem Kommentar von Kyle Gass wurde das Konzert fortgesetzt. Wenig später forderte der australische Senator Ralph Babet, Tenacious D des Landes zu verweisen.

„Ich fordere Premierminister Anthony Albanese auf, sich mir bei der Verurteilung von Tenacious D, Jack Black und dem Bandmitglied Kyle Gass anzuschließen, und ich fordere den Einwanderungsminister Andrew Giles auf, ihre Visa zu widerrufen und sie sofort auszuweisen“., forderte Babet, nachzulesen z.B. in einem Post auf der Plattform X.

Jetzt hat sich Jack Black via Social Media zu dem Vorfall geäußert und verkündet, dass er die Band auf Eis legen wolle: „Was am Sonntag in der Sendung gesagt wurde, hat mich sehr getroffen. Ich würde niemals Hassreden dulden oder politische Gewalt in irgendeiner Form unterstützen. Nach reiflicher Überlegung halte ich es nicht mehr für angemessen, die Tenacious D-Tour fortzusetzen, und alle zukünftigen kreativen Pläne liegen auf Eis. Ich bin den Fans für ihre Unterstützung und ihr Verständnis dankbar.“

Auch die offizielle Entschuldigung von Kyle Gass konnte wohl nichts an Jack Blacks Entscheidung ändern: „Der Satz, den ich am Sonntagabend in Sydney improvisiert habe, war höchst unangebracht, gefährlich und ein schrecklicher Fehler. Ich dulde keine Gewalt, in welcher Form auch immer, gegen irgendjemanden. Was passiert ist [die Schießerei], war eine Tragödie, und es tut mir unglaublich leid, dass ich mein Urteilsvermögen so schwer beeinträchtigt habe.“

Led Zeppelin: Neuer Mitschnitt aus der Wiener Stadthalle

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Bei Youtube gibt es einen neuen Konzertmitschnitt von Led Zeppelin aus der Stadthalle in Wien zu sehen.

In diesem Jahr sind bereits eine bisher unveröffentlichte Konzertmitschnitte von Led Zeppelin aufgetaucht. Jetzt gibt es bei Youtube auf dem Kanal ledzepfilm neues Material aus dem Jahr 1973 zu sehen, als die Band am 16. März live in der Wiener Stadthalle auftrat. Gefilmt wurde die Show damals von Mead Eblan, Nicky Coyle von The Negative Space ist für den Scan verantwortlich, die Farbbearbeitung übernahm Nuff von The Pink Floyd Research Group.

Der Konzertschnipsel ist 3:14 lang und eher ein unübersichtlicher Zusammenschnitt verschiedener Szenen. So sieht man beispielsweise Frontmann Robert Plant bei manchen seiner Ansagen. „Dankeschön“, so der „Golden God“ auf Deutsch und dann auf Englisch weiter: „Es ist sehr schön, hier in Wien zu sein. Ihr habt sogar ein paar gute Groupies.“

Black Country Communion: Im Inneren der Kommune

Mit ihrem frischen, schlicht „V“ betitelten Opus schlagen Glenn Hughes (Gesang und Bass), Joe Bonamassa (Gitarre und Gesang), Derek Sherinian (Keyboards) und Jason Bonham (Schlagzeug) trotz der bekannt klassisch rockenden Route einmal mehr neue Wege ein. Wie es zur längst überfälligen Reunion des Allstar-Quartetts kam und warum eine Mischung aus Tradition und spontanen, progressiven Ansätzen pures Gold für Black Country Communion ist, verrät „The Voice of Rock“ Glenn Hughes in einem ausführlichen Gespräch mit CLASSIC ROCK.

Glenn, die Wiedervereinigung von Black Country Communion war eine enorme Überraschung, da euere Terminkalender mehr als nur gut gefüllt sind.
Die Reise, die schlussendlich zu „V“ führte, begann bereits 2019. Joe kam damals zu mir mit der Vision eines Nachfolgers von BCCIV (2017). Da ich gerade bei den Dead Daisies eingestiegen war und kein Projekt halbherzig angehe, lagen Black Country Communion bis zu meinem Ausstieg bei den Daisies Ende 2022 auf Eis. Danach ließen wir keine weitere Zeit verstreichen und machten uns sofort während der Weihnachtsfeiertage ans Werk. Bonamassa besuchte mich in meinem Homestudio – wie bei allen BCC-Scheiben – und eine erste Blaupause für „V“ wurde gezeichnet. Die Songwriting-Sessions dauerten bis Mai 2023. Danach hielten wir das Material für dieses echt coole Album in Händen.

Während du „V“ promotest, befindest du dich auf einer ausgedehnten Solo-Welttour zum 50. Jubiläum des Deep-Purple-Meilensteins BURN (1974).
Mir geht es aktuell mental, spirituell und physisch fantastisch. Wenn du als Mann mein Alter erreichst (Glenn wird am 21. August 73 Jahre; Anm. d. Verf.), am Morgen in den Spiegel schaust und dich keinerlei Zipperlein quälen, ist das ein verdammt großer Segen. Ich fühle mich insgesamt noch so verdammt jung, dass mich die schnöde Alterszahl eigentlich gar nicht berührt. Meine Kreativität ist nach wie vor omnipräsent. Ich schreibe ständig neue Stücke und liebe es, auf der Bühne zu stehen. Interviews wie jetzt zu „V“ sind zudem eine fantastische Ergänzung zu meinem Touralltag.

Das ganze Interview über das neue Album der Black Country Communion lest ihr in der aktuellen Ausgabe. Jetzt hier versandkostenfrei bestellen: CLASSIC ROCK #131

Monomers: Großstadt-Polymer

Durch Zufall haben Drummer Tino aus Berlin und Gitarrist Denis aus Hamburg zueinander gefunden und während des Stillstands in der Pandemie schnell ihre persönliche und musikalische Beziehung zueinander auf- und ausgebaut. „Ich hab vorher nur Bass gespielt, hatte aber richtig Bock auf Gitarre und deswegen auch entsprechend viel Material angesammelt. Während der Pandemie haben Tino und ich regelmäßig Demos hin- und hergeschickt und so angefangen, zusammen Musik zu machen.“, erklärt Denis im Zoom-Interview die Anfänge der Monomers und ihres Debütalbums ELUSIVE. Schnell entwickeln die beiden eine gemeinsame Richtung und eine Begeisterung für das, was da zwischen ihnen entsteht: „Eine kompromisslose Art zu schreiben“, wie Tino es nennt.

Was pandemiebedingt remote begann, sollte schnell ins echte Leben transferiert werden. Das fehlende Puzzle-Teil für dieses Vorhaben war eine passende Person am Gesang. Mehrere vergebliche Versuche, jemanden zu finden, der/die einen ähnlichen Arbeitsethos und ähnlich viel Leidenschaft vorweisen konnte, stellten jedoch eine erste Zerreißprobe für das junge Projekt dar. „Wir sind echt lange gerudert.“, erinnert sich Tino zurück. „Wir dachten uns bei Eve: ‚Das ist jetzt one last try.‘ Doch sie kam rein und hat übelst abgeliefert. Da wurde aus den Songs plötzlich nochmal etwas ganz anderes“, so Denis über die glückliche Wendung, die eine vollständige Band, sozusagen ein Polymer, aus den Monomers machte. Eve aus Berlin stieg ein, als ELUSIVE eigentlich schon fertig war. „Deswegen haben wir vieles neu geschrieben und umarrangiert und dann alle Vocals recht fix eingehämmert, damit die Songs in den Mix gehen konnten“; erklärt Tino das Prozedere und spart dabei nicht an Lob für die Frontfrau: „Eves Gesang wertet unsere Instrumentals wirklich auf, sie bringt einen richtigen Glanz mit ihrer Stimme rein.“ Das zusammen mit Produzent Olman V. Wiebe erarbeitete Ergebnis hält elf Tracks bereit, die zwischen Garage-Attitüde, Indie-Melodik, Power Pop und Großstadt-Swagger oszillieren und mehrdimensionale Lyrics bereithalten.

Auf die tiefenpsychologische Frage, was den drei Mitgliedern ihre Band bedeutet, weist Tino besonders auf die Texte hin, bei denen auch er sich eingebracht hat: „Man wird schnell merken, dass wir keine 0815-Texte haben. Wir sehen uns als vielschichtige Menschen und so sehen wir auch unsere Musik. Unser Album betrachte ich als Grower, bei einigen Songs checkt man erst nach und nach, was passiert. Das finde ich sehr spannend.“ Für Eve spielt die Verbindung zum Publikum eine tragende Rolle: „Ich finde es schön, die Leute auf den Konzerten mit Emotionen zu erreichen. Man weiß ja nie, in welcher Lebenslage die Person gerade ist. Ich kenne das von mir selbst, entweder catcht mich der Text, weil er meine emotionale Lage spiegelt oder ich höre etwas in der Musik, was eine Erinnerung wachruft.“ Und Denis erklärt: „Durch unsere Arbeitsethik und Dynamik ist diese Band das, was ich mir immer gewünscht habe. Ich identifiziere mich sehr mit der Platte. Da geht jeder Song nach vorne und das spiegelt sich auch auf unseren Konzerten. Bei uns soll man sich frei fühlen können, berührt von Text und Musik. Wenn ich diese Songs höre, gibt mir das enorm viel.“

Video der Woche: Mick Jagger & Tina Turner ›State Of Shock / It’s Only Rock’n’Roll‹ (@ Live Aid 1985)

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Am 13. Juli 1985 fand das legendäre Live Aid in Lodnon statt. Dort teilten sich auch Mick Jagger und Tina Turner mit einem fetzigen Duett die Bühne.

Heute vor 39 Jahren fand eines der berühmtesten Benefizkonzerte der Rockszene statt: das Live Aid. Maßgenblich von Bob Geldorf und Midge Ure organisiert, versammelte es Stars wie Queen, Led Zeppelin (unter dem Namen Plan, Page And Jones), Black Sabbath, Sting, Phil Collins, Eric Clapton, Elton John u.v.m.

Gegen Ende des Abends teilten sich Mick Jagger und Tina Turner die Bühne. Eine Kooperation, die vor allem Jagger viele Vorteile brachte. Tina erlebte gerade ihr zweites Karrierehoch während es bei den Stones mächtig krieselte. Und zwar so sehr, dass Ron Wood und Keith Richards zwar ebenfalls am Live Aid teilnahmen, jedoch mit Bob Dylan spielten. Tina gab Mick somit gewissermaßen eine kleine Starthilfe für seine Solokarriere.

Neuheiten: Ab heute im Plattenladen

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Heute stehen die neuen Alben von Status Quo, Mr. Big, Axxis und Bones Owens in den Regalen der Plattenläden!

Status Quo: OFFICIAL ARCHIVE SERIES VOL. 3: LIVE AT WESTONBIRT ARBORETUM

„Streng limitiert und nummeriert erscheinen die 2-CD und 3-LP-Vinyl-Editionen (180 Gramm) der OFFICIAL ARCHIVE SERIES VOL. 3: LIVE AT WESTONBIRT ARBORETUM mit Fotos von Christie Goodwin im Booklet. Nach LIVE IN AMSTERDAM und LIVE IN LONDON wiederum ein Konzertmitschnitt von Status Quo, aufgezeichnet am 22. Juni 2008 im Rahmen der „In The Search Of The Fourth Chord“-Tour in idyllisch grünem Ambiente.“

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MR. BIG: TEN

„Die Kombination aus Melodien und Geschwindigkeit beherrscht die Truppe nach wie vor besonders gut. Feines Abschiedsgeschenk von Mr. Big.“

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AXXIS: COMING HOME

„Axxis sind aus dem deutschen Heavy Metal und Hardrock eigentlich nicht wegzudenken. Seit 35 Jahren liefern die Lünener um die Leader Bernhard Weiß und Harry Oellers verlässlich Qualität ab. Doch nun soll Schluss sein: COMING HOME ist der letzte Akt einer ereignisreichen Karriere.“

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Bones Owens: LOVE OUT OF LEMONS

„Einflüsse aus Alternative-Americana, 70s-Rock sowie ein extrem lässiger 90s-Rock-Vibe machen die Musik von Bones Owens zu einer echten Bereicherung des Nashville-Bluesrock. Owens wird dem geneigten Sammler zeitgenössischen Retro-Vinyls schon im Zusammenhang mit Reignwolf über den Weg gelaufen sein.“

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Bones Owens: LOVE OUT OF LEMONS

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Fuzziger Bluesrock trifft auf 90s-Brit-Rock

Einflüsse aus Alternative-Americana, 70s-Rock sowie ein extrem lässiger 90s-Rock-Vibe machen die Musik von Bones Owens zu einer echten Bereicherung des Nashville-Bluesrock. Owens wird dem geneigten Sammler zeitgenössischen Retro-Vinyls schon im Zusammenhang mit Reignwolf über den Weg gelaufen sein. Ganz so rockig tönt sein Sound dann doch nicht, aber die Platte fängt mehr von seiner Live-Energie ein als seine eher zahmen Vorgänger-Veröffentlichungen. Auch der ein oder andere Fan von Black Rebel Motorcycle Club wird auf LOVE OUT OF LEMONS fündig, vor allem Fans des HOWL-Albums. Das vielschichtige Songwriting begeistert durchweg und weist Parallelen zum aktuellen Werk der Black Keys auf, etwa den Brit-Rock-Anteil, den Noel Gallagher geleistet hat. Owens verpflichtete als weitere Co-Songwriter ebenso geschmackssichere Überzeugungstäter wie Henry Brill (Phantogram, Jack Garratt) auf ›Born Again‹ und Austin Jenkins (Leon Bridges, White Denim) auf ›Higher Than I Wanna Be‹. (Text: Philipp Opitz)

8 von 10 Punkten

Bones Owens
LOVE OUT OF LEMONS
BLACK RANCH/THIRTY TIGERS