The Last Rockstars heißt diese nicht gerade bescheiden betitelte neue Formation, die sich aus Japans bekanntesten Rockstars Yoshiki, Hyde, Sugizo und Miyavi zusammensetzt. Eine nach dem Bandnamen betitelte erste Single gab es bereits zu hören, weitere Musik soll im Lauf von 2023 veröffentlicht werden.
Heute Abend findet in Los Angeles im Hollywood Paladium ein ausverkauftes Konzert der Kombo statt, das Spektakel kann hier via Live-Stream mitverfolgt werden. Als Support spielt die Truppe Band-Maid.
The Who haben eine neue Version ihres Songs ›Baba O‘ Riley‹ (1971) inklusive Video veröffentlicht. Daltrey und Towshend spielten den Song 2019 im Londoner Wembley Stadion, begleitet wurden sie dabei vom Isobel Griffiths Orchestra. Die gesamte Show wurde mitgefilmt und erscheint am 31. März unter dem Titel THE WHO WITH ORCHESTRA LIVE AT WEMBLEY in diversen Formaten.
Am 20. Juni spielen The Who außerdem eine exklusive Deutschlandshow in der Waldbühne Berlin – präsentiert von CLASSIC ROCK.
Mit illustrer Gästeliste: Rock’n’Roll-Betriebsfeier von 2012
Auch schon wieder zehn Jahre her, dass die Rolling Stones ihr 50-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumstournee namens „50 & Counting“ begingen. Die führte sie am 13. und 15. Dezember 2012 ins Prudential Center von Newark in New Jersey, wo zwei Dutzend Stücke mitgeschnitten wurden – was als Meldung, bei allem Respekt, nur eingeschränkt sensationell klingen und nicht zwangsläufig eine Albumveröffentlichung rechtfertigen würde. Dass sie dennoch Sinn ergibt, ist zwei denkwürdigen Shows geschuldet, bei denen sich die Stones von allerlei prominenten Kolleginnen und Kollegen begleiten ließen, darunter Bruce Springsteen, Lady Gaga und die Black Keys.
Und plötzlich erhält das Greatest-Hits-Set voller Gassenhauer eine ganz andere Tönung, und das nicht nur, weil Jagger bei ›Paint It Black‹ bisweilen wie der – definitiv nicht anwesende – Bryan Ferry phrasiert, was eher unter die Rubrik „Spontan-Mimikry“ fällt, sondern eine real existierende Madame Gaga bei ›Gimme Shelter‹ die Soul-Sau rauslässt, John Mayer und Gary Clark Jr. mit Freddie Kings ›I’m Going Down‹ ein ganz dickes Blues-Rock-Brett bohren oder die Black Keys Bo Diddleys ›Who Do You Love‹ im Galopp reiten. Mick Taylor ist für ›Midnight Rambler‹ bekanntlich immer der richtige Mann, während Springsteen Jagger bei ›Tumbling Dice‹ gesanglich nicht ganz das Wasser reichen kann. Das Publikum freut’s dennoch – das nennt man wohl Heimvorteil. Erhältlich ist GRRR LIVE!, das anno 2012 als Pay-per-view übertragen wurde, nun erstmals offiziell als physischer Tonträger, und zwar als Dreifach-LP in Schwarz, Weiß oder Rot sowie als Doppel-CD, wahlweise solo, mit DVD oder Blu-ray. Am meisten Sinn ergibt die 135-minütige, erfreulich kurzweilige Konzertsause gewiss mit Bonus-Video, denn Hören ist gut, Hören und Sehen aber noch viel besser.
Am 9. März 2023 kommt der Dokumentarfilm „CAN and ME“ in die Kinos. Der Streifen gewährt einen intimen Blick in das Leben und Schaffen von Irmin Schmidt, dem Gründer der Kölner Band Can, die Generationen von Musikern in den Genres Pop und elektronischer Musik prägte.
Der Film zeigt seinen Lebensweg und musikalischen Werdegang: vom klassischen Dirigenten über den Schüler von Stockhausen und Ligeti zu Can, weiter über Filmmusik für Wim Wenders und Roland Klick, von der Oper bis zur elektronischen Clubmusik.
In letzter Zeit macht Roger Waters wieder vermehrt mit Schlagzeilen auf sich aufmerksam. So beispielsweise mit seinen streitbaren Ansichten zum Ukraine-Krieg oder durch ein virtuelles Wortgefecht mit David Gilmours Partnerin Polly Samson, die auf Twitter unter anderem schrieb, dass Waters „misogyn“ und „antisemitisch bis aufs Mark“ sei. Medienberichten zufolge wolle sich Waters vielleicht gerichtlich gegen die Anschuldigungen wehren.
Jetzt verkündete er, dass er Pink Floyds THE DARK SIDE OF THE MOON (1973) im Alleingang neu aufgenommen hat. In einem jüngsten Interview mit „The Daily Telegraph“ meinte Waters dazu: „Ich habe THE DARK SIDE OF THE MOON geschrieben. Lassen wir die „Wir“-Scheiße mal hinter uns. Klar waren wir eine Band, wir waren zu viert, alle von uns steuerten etwas bei. Aber es ist mein Projekt und ich habe es geschrieben. Also, blablabla.“
Bis 1978 war Brian Connolly integraler Teil des wichtigsten Line-Ups von Sweet, bestehend aus ihm, dem Posterboy-Frontmann und Sänger, Gitarrist Andy Scott, Drummer Mick Tucker und Bassist Steve Priest. Zusammen eroberten Sweet die Charts im Sturm, doch 1978 kam es aufgrund Brians Alkoholprobleme zum Bruch, von dem sich die Band nicht mehr erholen sollte.
Für unsere Sweet-Titelstory sprachen wir Ende 2021 lange mit Andy Scott, dem letzten noch lebenden Mitglied des klassischen Line-Ups, über die Geschichte der Band. Auch über das tragische Ende von Sweet und der Freundschaften zwischen den Mitgliedern wurde nicht geschwiegen. In Gedenken an Brian Connolly, der am 09. Februar 1997 verstarb.
Andy, erinnerst du dich daran, was die letzten Worte waren, die du mit Brian vor seinem Tod gewechselthast? Brian und ich hatten eigentlich immer eine gute Beziehung zueinander, auch wenn er es nicht gut verkraftet hat, dass ich damals zu ihm sagte, dass er nicht mehr gut sang. Immerhin war ich ehrlich. Bevor er starb, hatte er eine Band, mit der er ab und zu spielte, aber es ging ihm nicht gut, weil er sich eine Lungenentzündung eingefangen hatte. Also bestritt seine Band ein paar der Gigs einfach ohne ihn. Wir sprachen am Telefon und er meinte: „Diese Arschlöcher gehen ohne mich auf die Bühne“. Ich antwortete ihm: „Dann musst du sie aufhalten. Es kann ja nicht sein, dass deine Backing-Band plötzlich meint, sie wären The Sweet und können ohne dich arbeiten“. Also schmiedeten wir einen Plan. Ich hatte für das Folgejahr ein paar Gigs am Start und lud ihn dazu ein, in den letzten 20 Minuten jedes Sets die fünf größten Hits mit uns zu singen. Ich fand, das war eine super Idee. Das hätte die Backing-Musiker wieder auf ihre Plätze verwiesen, die Presse wäre ausgeflippt. Doch kurz darauf starb er.
Die Firma Workday erheitert derzeit das Internet mit einem neuen Werbespot, in dem sich Paul Stanley von Kiss, Ozzy Osbourne, Billy Idol, Joan Jett und Gary Clarke Jr. über „amerikanischen Firmensprech“ lustig machen. Vor allem der von Chefs gern gewählte Satz „you’re a rockstar“ wird genüsslich aufs Korn genommen.
Der Werbespot wurde für den kommenden Superbowl am 12. Februar gedreht.
Auf seinem aktuellen Album YEAR OF THE DARK HORSE, mit dem Jake Smith alias The White Buffalo auf Deutschlandtour kommt, trotzt er allen Erwartungshaltungen und bleibt sich doch treu.
„Ich wollte diesmal Musik außerhalb von Kategorien wie Country, Folk, Americana oder Rock machen, in die wir bislang gesteckt worden sind“, erzählt der in Oregon geborene Künstler. „Mich stilistisch öffnen, breiter aufstellen, Risiken eingehen sowie von Vorurteilen und Schubladendenken uns gegenüber lösen.“
Im Mai kann man diese besondere Mischung, die zahlreiche Genres ineinander verwebt, hierzulande live auf der Bühne bewundern. Der allgemeine Ticketvorverkauf startet am 09. Februar, der Presale geht am 08. Februar los.