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Fleetwood Mac: Band wohl vor dem Aus

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Auf dem roten Teppich der Grammy-Verleihungen gab Mick Fleetwood der Los Angeles Times ein kurzes Interview zum Fortbestehen der Band. Auf die Frage hin, ob es Fleetwood Mac ohne Christine McVie geben wird, meinte Mick: „Ich denke wirklich, dass die Linie mit dem Verlust von Chris gezogen wurde. Ich würde sagen, es ist vorbei, aber dann muss man auch bedenken, dass wir das zuvor auch schon behauptet haben. Aktuell kann ich es mir jedoch schwer vorstellen.“

Zwar habe Mick Fleetwood vor, weiterhin Musik zu machen, jedoch nicht unter der Flagge Fleetwood Mac.

Kiss: Paul Stanley nutzt Backing Tracks

Schon seit einiger Zeit müssen sich Kiss Vorwürfe machen lassen, weil sie live auf der Bühne offensichtlich Backing Tracks benutzen. Vor allem einige Videos bezüglich Paul Stanley Lip-Sync-Herangehensweise von der „The End Of The Road“-Tournee aus dem Jahr 2022 standen im Fokus der Diskussion. Jetzt schaltete sich Manager Doc McGhee ein und erklärte gegenüber dem Kiss-Parodie-Youtube-Kanal „Syncing Stanley“, dass Sänger Paul Stanley live mit Backing Tracks zu seiner Mikrofon-Performance arbeitet.

Dabei stellte McGhee jedoch klar, dass die Tracks Stanleys Live-Gesang lediglich untersützen: „Er singt zu jedem Lied. Er tut nicht so, als würde er singen. Er singt. Sein Gesang wird so nur unterstützt. So stellt man sicher, dass jeder die Songs so hören kann, wie sie gesungen werden sollen. Niemand möchte Menschen dabei zusehen, wie sie etwas nicht wirklich tun, dafür geht man nicht auf ein Konzert.“

Titelstory: Guns N‘ Roses – The Most Dangerous Reunion In The World

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guns n roses pressAls „gefährlichste Band der Welt“ wuchsen sie und ihr Ruf Ende der 80er Jahre über die Stadtgrenzen von Los Angeles hinaus, als „größte Band der Welt“ pflügten sie sich von da an unaufhaltsam und ohne Rücksicht auf Verluste durch die Kontinente des Planeten, bis schon nach wenigen Jahren aus ihrem „Appetite For Destruction“ die bloße Übersättigung an der eigenen Selbstzerstörung und aus Guns N‘ Roses schließlich „die kaputteste Band der Welt“ wurde. Dies ist die Geschichte einer Legende, die es so nur einmal gibt.

„Hey fuckers! Suck on Guns N‘ fuckin‘ Roses“* – Der Abschaum, der den Rock’n’Roll retten sollte

*Slashs Eröffnungsgruß auf LIVE ?!*@ LIKE A SUICIDE (1986) und GN’R LIES (1988).

06. Juni 1985, Los Angeles, Kalifornien. Schon seit den späten 50er Jahren bietet Doug Weston’s Troubadour am Santa Monica Blvd., eine mit ihrem holzvertäfelten Konzertsaal gelinde ausgedrückt rustikal anmutende Bar, den Schauplatz für unzählige erste Gehversuche von aufstrebenden Acts sowie für Darbietungen bereits etablierter Musiker. An diesem Abend im Sommer 1985 aber erlebt das Troubadour einen auch für seine Verhältnisse historischen Auftritt. Zum ersten Mal spielt genau jene Gruppe von fünf jungen Männern (eigentlich vielmehr ein heruntergekommenes Rudel von Straßenkötern), die der an ihrer Eintönig­keit, Vorhersehbarkeit und Geschmackskonformität einzugehen drohenden Rockszene in L.A. schon bald einen frischen „Schuss“ verpassen wird.

Vielmehr noch: Guns N‘ Roses werden das gesamte Genre weltweit über die Schwelle hinüber ins nächste Jahrzehnt retten. „Sie waren ein Haufen, der einfach dazu bestimmt war, zusammen zu sein. Sie alle waren aus dem einen selben Grund da. Leider brachte jeder seine ganz eigenen Probleme mit“, erinnert sich der Fotograf und gute Freund der Band Marc Canter.

Bevor es zu dieser einzigartigen und explosiven kreativ-chemischen Verbindung kam, die sich nur aus den Elementen W. Axl Rose, Slash, Duff McKagan, Izzy Stradlin und Steven Adler zusammensetzen konnte, musste das Schicksal erst einige Weichen stellen. Denn in der Musikszene, die Anfang der 80er Jahre entlang des Sunset Blvd. florierte, herrschte zwischen den unzähligen Bands ein reger Austausch an Personal. Oder wie es die frühe GN’R-Managerin Vicky Hamilton einmal be­­schrieb: „Sie testeten Bands aus, als würden sie Kleidungsstücke anprobieren.“

Und so kann man die Entstehungsgeschichte des legendären „APPETITE FOR DESTRUCTION-Line-ups“, das bereits das dritte unter dem Namen Guns N‘ Roses war, ge­­trost als ziemlich diffus bezeichnen. Slash, in London als Saul Hudson geboren und im englischen Stoke-on-Trend, der Heimat von Lemmy Kilmister, aufgewachsen, erreicht Hollywood 1976 als erstes der fünf künftigen Mitglieder. Dort besucht er wie sein kommender Kumpel Steven Adler die Bancroft Junior High School. Steven, der ursprünglich aus Cleveland stammt, hatte damals neben dem Skateboard bereits ein anderes Gerät zur Selbstverwirklichung für sich entdeckt. Während Slash noch auf sein BMX-Rad konzentriert ist, besitzt Adler bereits eine E-Gitarre mit einem kleinen Verstärker.

Und so ist es Adler, der zusammenbringt, was seitdem unzertrennlich zu­­sammengehört – so sehr, dass die Namen Les Paul und Slash für jeden Gitarrenfan zu Synonymen werden sollten. Da ist es nur vernünftig von Steven, mit der Zeit auf das Schlagzeug auszuweichen, um schließlich im Frühjahr 1984 seinem lockenköpfigen Freund in einer Band namens Roadcrew beitreten zu können. Damit sind das furios virtuose, und doch soulige Herz sowie das rudimentär rhythmische Rückgrat der „Original-Gunners“ bereits beisammen.

Grammys: Auszeichnungen für Ozzy Osbourne

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Gestern Abend fand die Grammy-Verleihung in Los Angeles statt. Neben zahlreichen Pop-Acts wurden auch einige Musiker und Musikerinnen alternativer Genres mit der Auszeichnung geehrt. So gewann beispielsweise Ozzy Osbourne den Grammy in der Kategorie „Best Rock Album“ mit seiner jüngsten Platte PATIENT NUMBER 9 – vielleicht ein kleiner Trost dafür, dass der „Prince Of Darkness“ krankheitsbedingt nicht mehr auf Tour gehen kann.

Außerdem gewann Ozzy mit seinem Track ›Degradation Rules‹ feat. Tony Iommi den Grammy für „Best Metal Performance“. Angenommen wurde die Trophäe stellvertretend von Produzent Andrew Watt und Bassist Rob Trujillo, der auf zahlreichen Songs von PATIENT NUMBER 9 gespielt hat.

In der Kategorie „Best Rock Song“ sahnte ›Broken Horses‹ von Brandi Carlile, Phil Hanseroth und Tim Hanseroth ab, „Best Alternative Music Album“ wurde WET LEG von Wet Leg.

Der Preis für die beste Special Edition ging an Grateful Dead mit „IN AND OUT OF THE GARDEN: MADISON SQUARE GARDEN ’81, ’82, ’83.

Video der Woche: Alice Cooper mit ›Elected‹

Alice Cooper wird heute 75 Jahre alt. Zur Feier des Detroiter Schockrockers blicken wir deswegen auf die güldenen Zeiten der Alice Cooper Band zurück, als die Truppe 1972 die Single ›Elected‹ vom Album BILLION DOLLAR BABIES veröffentlichte.

Im Promotionsvideo zur Single kandidiert Alice Cooper für das Amt des Präsidenten und mimt den Schreck eines jeden Konservativen. Die Wahlparty eskaliert in einer wilden Sause, ganz so, wie man es sich von Alice Cooper erwartet und wünscht. Alice for president!

Bai Kamara Jr. & The Voodoo Sniffers: Neue Single ›Good, Good Man‹

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Am 3. März veröffentlicht Bai Kamara Jr., Sohn des ehemaligen Botschafters Sierra Leones in Brüssel, mit TRAVELING MEDICINE MAN seinen neuen Longplayer und vermischt darauf seine Lieblingsgenres Blues, Roots Rock’n’Roll Rock, Jazz und Soul miteinander.

Die brandneue Singleauskopplung ›Good, Good Man‹ gibt es heute als Vorgeschmack zu hören.

Hong Faux: Neue Single ›Starkiller‹

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Am 24. Februar erscheint DESOLATION YEARS, das lang erwartete neue Album von Hong Faux. Heute gibt es die Singleauskopplung ›Starkiller‹ zu hören, ein wunderbar gefühlvoller, dabei doch druckvoller Song, der an Bands wie die Foo Fighters erinnert.

Frontmann Nik Serén zum Track: „›Starkiller‹ flirtet mit dem Songwriting der 90er Jahre. Der Song verführt dich mit einem mit Americana gewürzten Vers, bevor er dich in einen Arena-Refrain mit wuchtigen Vocals wirft. Die Botschaft: Krieg dein Leben auf die Reihe.“

Thundermother: Neues Line-Up

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Das Line-Up-Karussell um Gründungsmitglied Filippa Nässil hat sich bei Thundermother wieder einmal komplett gedreht. Wie die Bandmitglieder der schwedischen Hard-Rock-Truppe gestern bekannt gaben, wurde Sängerin Guernica Mancini aus der Band entlassen, was Drummerin Emlee und Bassistin Mona dazu bewegte, sich der Frontfrau anzuschließen. Die drei Musikerinnen wollen fortan ein eigenes Projekt auf die Beine stellen.

Filippa Nässil hat derweil wohl schon neue Mitstreiterinnen gefunden. Bassistin Majsan Lindberg, die bereits einige Zeit bei Thundermother gespielt hatte, ist wieder an Bord. Am Mikrofon wird künftig Linnéa Vikström stehen.