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Mafia II (dt. Version)

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MAFIA 2Unmoralisches Angebot.

Nach seiner Rückkehr aus dem 2. Weltkrieg erwarten Vito Scaletta in Empire City neue Probleme: Sein verstorbener Vater hat sich zu Lebzeiten Geld bei einem Kredithai geliehen, dieses aber nicht zurückbezahlt. Begleicht Vito die Schulden nicht, bekommen seine Mutter und Schwester unliebsamen Knochenbrecher-Besuch. Verzweifelt nimmt er ein Angebot der Mafia an: Der Sohn italienischer Einwanderer transportiert Drogen, stiehlt Autos, legt Bomben, liefert sich Schuss-/Faustgefechte mit mittelmäßig intelligenten Gegnern oder befreit Gleichgesinnte aus Rivalenhänden.

Die frei begehbare, an New York City orientierte Metropole lädt zwischen Auftragserledigungen zu Entdeckungsreisen, Nebenmissionen und der Gestaltung von Vitos Sozialleben ein: Er bezieht diverse Wohnungen, hüllt sich in immer luxuriösere Kleidung und verliebt sich sogar. Tag-/Nacht-/Jahreszeitenwechsel, 120 Original-Songs der Vierziger und Fünfziger, ein Soundtrack des Prager Filmharmonic Orchestra, über 50 verschiedene Wagen, vielschichtige Charaktere und exquisite Synchronisation formen eine atmosphärische, teils zerstörbare Umgebung. Die Liebhaber spannend erzählter Gangster-Klischees kommen trotz – für Open-World-Verhältnisse – zu linearer Abläufe und weit voneinander entfernter Speicherpunkte auf ihre Kosten.

Guitar Hero: Warriors Of Rock

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untitledKurz und knapp formuliert: WARRIORS OF ROCK, äh, rockt!

GUITAR HERO: WARRIORS OF ROCK fährt schwere Geschütze auf: In diversen Mehrspieler-Modi ahmen gleichzeitig bis zu vier (online: acht) Teilnehmer über 90 Songs bekannter Künstler an Plastik-Gitarre, -Bass, -Schlagzeug und -Mikrofon nach. Zu der glamourösen Besetzungsliste gehören Dinosaurier wie Black Sabbath, Deep Purple, Blue Öyster Cult, Def Leppard, Dire Straits, Foreigner, Jethro Tull, Queen, Lynyrd Skynyrd, The Rolling Stones und ZZ Top genauso wie in den vergangenen Jahren erfolgreich durchgestartete Riffer der Sorte AFI, DragonForce, Foo Fighters, Muse, Rammstein oder Them Crooked Vultures. Besondere Schmankerl für Komplettisten: ein eigens für WARRIORS OF ROCK geschriebenes Megadeth-Stück (›Sudden Death‹), Soundgardens lange unveröffentlichtes ›Black Rain‹ und Neuaufnahmen von Alice Coopers ›No More Mr. Nice Guy‹ und The Runaways’ ›Cherry Bomb‹. Damit nicht genug: Da sich auch Inhalte früherer GUITAR HERO-Titel importieren lassen, erweitert sich das Repertoire auf über 500 Lieder.

Erstmals gibt es auch einen Story-basierten Modus: Hier muss der Spieler eine legendäre Gitarre aufspüren und die Gestalt „The Beast“ vernichten, um das Fortbestehen des Rock’n’Roll zu sichern. Das erinnert verdächtig an das 2009 erschienene BRÜTAL LEGEND, wurde aber auch von Rushs legendärem 1976er-Album 2112 inspiriert: Innerhalb von rund 20 Minuten gilt es, das in sieben Abschnitte unterteilte und von den Band-Mitgliedern kommentierte Titelstück (›Overture‹, ›The Temples Of Syrinx‹, ›Discovery‹, ›Presentation‹, ›Oracle: The Dream‹, ›Soliloquy‹, ›Grand Finale‹) nachzuspielen. Als weiteres Promi-Sahnehäubchen fungiert kein Geringerer als Gene Simmons: Unser zungenrekordelnde Meister der Selbstvermarktung spendiert dem Abenteuer nicht nur den KISS-Song ›Love Gun‹, sondern auch seine Stimme als Erzähler.

Die Steuerung erfolgt mit Zubehör der Vorgänger, Hardware anderer Hersteller/Reihen (zum Beispiel ROCK BAND) oder dem wahlweise einzeln oder im Komplettpaket erhältlichen GUITAR HERO: WARRIORS OF ROCK-Gitarren-Controller: Die neu entwickelte, kabellose Axt überlässt lästigen Strippensalat der Vergangenheit und kann anhand leicht durchzuführender Umbauten modifiziert werden – man möchte ja schließlich standesgemäß vor dem Fernseher posen können.

Holy Rock & Rollers: The Story Of Kings Of Leon

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Kings Of LeonBorn in a Kuhkaff: Von Vieren, die auszogen, die Welt zu erobern.

Ein Lebenslauf, der wirkt, als wäre er für einen kitschigen Hollywood-Film über die böse Welt des Rock’n’Roll ersonnen worden: Drei Brüder und ein Cousin wachsen in einem hinterwäldlerischen Kaff in Tennessee mit einer geistigen Diät aus Kirche, Tradition, Sektierertum und Kleinstadtmief auf, um irgendwann in den Riesen-Arenen dieser Welt ganz groß aufzutrumpfen. Joel McIver, ein britischer Musikjournalist, der unter anderem für CLASSIC ROCK, Metal Hammer und Rolling Stone tätig ist, zäumt das Pferd dabei ganz von hinten auf.

Er erzählt die seltsame Geschichte von Nathan und Caleb Followill, die ihren kleinen Bruder Jared bei der Hand nehmen und Cousin Matthew geradezu für ihre hochtrabenden Pläne kidnappen, auf unglaublich unterhaltsame Weise. Wobei sich Anekdoten, Ereignisse und Fakten mit so einem unglaublichen Background ja fast schon von selbst aufdrängen. Lustig wird’s immer dann, wenn die böse Rock’n’Roll-Welt auf die angeblich noch immer unverdorbenen Burschen vom Lande trifft. Aber unmöglich scheint ja heutzutage überhaupt nichts mehr zu sein.

Bleibt letztendlich aber auch egal: Denn Kings Of Leon zählen ganz ohne Zweifel zu den besten Rock-Bands der vergangenen Dekade.

TREASURES OF LED ZEPPELIN

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Buch_LedZeppelinSo wird’s nie wieder sein: Led Zeps ruhmreiche Tage im Spiegel eines Zeitzeugen.

Wer sich an das „Golden Age Of Rock’n’Roll” erinnern kann, der war nicht wirklich dabei – ein kitschiges Klischee, das zumindest bei der Londoner Musik-Journaille außer Kraft gesetzt war, außer man hieß Nick Kent und drückte mit Keith Richards und Iggy Pop um die Wette Heroin. Chris Welch, von 1964 an bei der UK-Wochenzeitung Melody Maker tätig, kann sich an vieles erinnern – und zwar ausgesprochen gut.

Tonnen von Material hat der Autor von mehr als 20 Büchern zudem gesammelt. Für TREASURES OF LED ZEPPELIN öffnet Welch seine Archive. Herausgekommen ist nicht eine weitere überflüssige Biografie über ausverkaufte Tourneen, vierstündige Marathonkonzerte, öde Platinverleihungen und seltsame Exzesse mit illegalen Stimulanzien und geschändeten Groupies. Welch konzentriert sich auf das Wesentliche: Faksimile-Reproduktionen von u.a. Tickets, Programmen und Konzertplakaten, aber auch Tonnen an Fakten über den Auf- und Niedergang des Luftschlachtschiffs aus ganz persönlicher Sicht – inklusive der einmaligen Reunion im Dezember 2007 in Londons O2-Arena.

Worüber der geneigte Fan indes nicht informiert wird, ist die Frage, warum ein Virtuose wie Jimmy Page beim Verwalten des Led Zep-Erbes ausschließlich in die Vergangenheit blickt, während seine ehemaligen Bandkollegen Robert Plant und John Paul Jones den Blick noch immer in die Zukunft richten.

Suck – BIS(S) ZUM ERFOLG

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4308780,zvp+zhJc1q9tL9rhxced78+KC+0J2tUgonBGucHykXn7Y6ndrWVt3TSkakTsbdK0YDjzV1xJTYwtQa_3w1eR_w==Bis(s) zum Erfolg: zuerst Vampir, dann Rockstar.

Wenn das noch Ur-Dracula-Darsteller Bela Lugosi hätte miterleben dürfen: Vampire haben auf Kinoleinwand und TV-Bildschirm ja Konjunktur ohne Ende. Im Zuge der kitschigen Twilight-Romanverfilmungen der Mormonin Stephenie Meyer boomt das blutige Beißen wie nie zuvor. Regisseur Rob Stefaniuk wollte da nicht hinten anstehen, als er kurzerhand als Autorenfilmer und Hauptdarsteller seinen eigenen Plot um spitze Zähne, untote Kreaturen und coolen Pop-Kult ersann: The Winners, eine erfolgslose Rockband auf der Suche nach einem Plattenvertrag, erleben ein wahres Wunder, als Bassistin Jennifer (Jessica Paré) eines Morgens bei der Weiterreise im Tourbus feststellt: Irgendwie ist alles ganz anders! Eine Aura des Erfolgs umgibt sie plötzlich. Ebenso schnell stellt sie fest: „Ich bin ein Vampir!“. Einer nach dem anderen in der Band wird zum Ur-Ur-Ur-Enkel von Vlad, dem Pfähler aus den Kaparten – und mit der Erkenntnis, ein Blutsauger zu sein, kommt endlich der langersehnte Plattenvertrag. Auf die Spur kommt den „Gewinnern“ aber auch der allgegenwärtige Vampirjäger Van Helsing (Malcolm McDowell). Zur ROCKY HORROR PICTURE SHOW der Gegenwart reicht es, wie einschlägige Slogans vollmundig behaupten, zwar nicht. Doch die flotte Horror-Komödie mit sarkastischen Anspielungen auf das Musikgeschäft glänzt mit kompetenter Besetzung, vor allem aber durch die Gaststars Alice Cooper, Iggy Pop, Alex Lifeson, Henry Rollins und Moby.

Michael Schenker Group – THE 30TH ANNIVERSARY CONCERT LIVE IN TOKYO

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MSG.30TH.DVDTokio feiert: Konzert-DVD des Hannoveraner Gitarrengenies.

Seine internationale Bedeutung ist unbestritten, sein Einfluss auf namhafte Rock- und Metal-Gitarristen zweifelsfrei nachgewiesen: Obwohl unstet im Lebenswandel und unberechenbar als Künstler, durfte Michael Schenker am 13. Januar 2010 in Tokio den 30. Geburtstag seiner Michael Schenker Group feiern. Klar, dass da die Kameras draufhalten und ein Konzert aufzeichnen, das es in dieser Zusammensetzung wohl nicht allzu häufig geben wird. Denn die – neben Sänger Gary Barden – beteiligten Legenden Neil Murray (Bass) und Simon Phillips (Schlagzeug) dürften die schwankende Gemütslage des Hannoveraner Gitarrenderwischs nicht dauerhaft akzeptieren. Insofern ist auch diese DVD – wie so vieles in Schenkers Karriere – eine reine Momentaufnahme ohne Gewähr auf Kontinuität. Die allerdings findet man bei MSG-Klassikern wie ›Armed And Ready‹, ›Into The Arena‹ oder den UFO-Großtaten ›Doctor Doctor‹ und ›Rock Bottom‹, an denen der Mann federführend beteiligt war.

The Rolling Stones – LADIES AND GENTLEMEN

DVD_StonesExile in Texas: die Stones, live 1972.

STONES IN EXILE erzählte, wie das famose Doppelalbum EXILE ON MAIN STREET in südfranzösischer Abgeschiedenheit Gestalt annahm, LADIES AND GENTLEMEN ist nun quasi Teil 2 der Exilianten-Story: Die Stones, ergänzt um Bläsersektion und Pianist Nicky Hopkins, tourten 1972 mit den Songs ihres neuen Doppelalbums – und ein paar Klassikern – durch die USA, in Texas liefen dann die Filmkameras. Auf der Habenseite: eine kraftvolle, routinierte Performance und großartige Songs. Nicht ganz so gelungen: die schlechte Ausleuchtung sowie die schlichte Tatsache, dass sich der Kameramann wohl nur für Jagger interessierte. Stones-Fans werden die DVD-Premiere dennoch lieben.

Emerson, Lake & Palmer – PICTURES AT AN EXHIBITION SPECIAL EDITION

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51iEFrS8KDLAchtung, Prog Rock: von der Ernsthaftigkeit, ein kunstbeflissener Brite zu sein.

Elitedenken beherrschte den ehemaligen Keyboarder von The Nice, Keith Emerson, als er 1970 Atomic Rooster den Schlagzeuger Carl Palmer und King Crimson den Sänger und Bassisten Greg Lake entriss. Es musste doch möglich sein, die Besten der Besten um sich zu versammeln, um ordentlich Kunst und Klassik zu frönen, formulierte Emerson seinerzeit seine Absicht. Schlichtweg unterschlagen bei seiner K-Frage hatte der ehrgeizige Brite allerdings das Wort Kitsch. Richtig ernst wurde es bei dem enorm erfolgreichen Trio aber erst mit Album Nummer drei, einem Live-Mitschnitt vom März 1971 aus der Newcastle City Hall: Unter dem Titel PICTURES AT AN EXHIBITION verarbeiteten ELP Motive von Modest Mussorgskis Klavierzyklus ›Bilder einer Ausstellung‹. Premiere feierte das ambitionierte Programm allerdings schon im Dezember 1970 im Londoner Lyceum. Vorsorglich stand ein Kamerateam vor Ort, um das frenetisch gefeierte Ereignis zu filmen. Gezeigt wurde der Film im Kino aber erst drei Jahre später. Frühe VHS- und DVD-Auswertungen boten mit 42 Minuten Spielzeit nur ein Fragment des Auftritts. Mit der SPECIAL EDITION liegt nun erstmals komplett eine um 30 Minuten erweiterte Version (u.a. mit ›Knife Edge‹, ›Take A Pebble‹) vor, die zudem digital restauriert und um ein Bonus-Feature erweitert wurde: ein Interview und fünf weitere Konzertmitschnitte.