Paul Weller – „Ich weiß nicht, wo die Jahre hin sind!“

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Gibt es etwas, dass du in all den Jahren noch nicht gemacht hast, musikalisch gesehen, aber immer mal tun wolltest?
Soundtrack! Ich möchte mal einen echt stimmungsvollen Film-Soundtrack schaffen. Mal keine Songs, sondern Atmosphären. Das würde mich reizen, ja.

Hast du schon mit Regisseuren Kontakt gehabt diesbezüglich?
Ja, ich habe einen Freund, der gerade versucht, die Finanzierung für einen Film auf die Beine zu stellen. Es geht über einen Boxer in South London, ich drücke echt die Daumen. Obwohl der Film noch nicht mal über die Planungsphase hinaus ist, habe ich schon ein Stück dafür aufgenommen, 27 Minuten lang. Ziemlich avantgardistisch. Erheblich experimenteller als das, was ich sonst mache. Da gab es diesen polnischen Komponisten, Krzysztof Komeda, der all die frühen Polanski-Filme vertont hat. Dessen Musik mag ich wirklich sehr gerne.

…und damit vielen Dank!
Danke. Hast du noch Zeit? Ich kann dir von der Neuen ja was vorspielen, wann geht dein Flug?

Zurück beim Mischpult bringt Weller Soundmann Kybert dann tatsächlich dazu, den fürs noch nicht benannte kommende Album aufgenommenen Song ›White Skies‹ über die Studioboxen abzufahren. Eine erstaunliche Rockwalze, voller abrupter Brüche und wüster Verzerrung, die mit wummerndem Bass und treibendem Beat mächtigen Schub entwickelt. Wow. Primal Screams XTRMNTR lässt hier genauso grüßen wie ›Helter Skelter‹. Wenn es eines Beweises bedurft hätte, dass Paul Weller weiterhin an seine Grenzen und darüber hinaus geht, hat er ihn hiermit geliefert.

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1 KOMMENTAR

  1. Was für ein cooler Bericht! Schön, wenn man die Stars wirklich so „aus nächster Nähe“

    erfährt. Hoffentlich gibts noch viel mehr coole Musik vom Modfather!

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