0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Start Blog Seite 46

John Lennon & Yoko Ono: Online-Antrag auf Nutopia-Staatsbürgerschaft möglich

1973 erfanden John Lennon und Yoko Ono den Fantasie-Staat Nutopia als öffentlichkeitswirksame Reaktion auf Lennons Probleme mit dem „US Immigration Service“, der drohte, Lennon nach Großbritannien abzuschieben. In einer Pressekonferenz in New York City deklarierten Lennon und Ono sich selbst zu Botschaftern von Nutopia, um so diplomatische Immunität zu erlangen.

Auf dieser Pressekonferenz erklärte Lennon: „Die Staatsbürgerschaft des Landes erhält man, indem man erklärt, dass man sich zu Nutopia bekennt. Nutopia hat kein Land, keine Grenzen, keine Pässe, nur Menschen. Nutopia hat keine anderen Gesetze als die kosmischen. Alle Menschen von Nutopia sind Botschafter des Landes. Als zwei Botschafter von Nutopia bitten wir um diplomatische Immunität und die Anerkennung unseres Landes und seiner Menschen bei den Vereinten Nationen.“

Jetzt wurde eine Website namens www.citizenofnutopia.com gelauncht, auf der man sich online als Staatsbürger/in von Nutopia registrieren kann. Als Beleg erhält man einen digitalen Ausweis, außerdem einen Zugang zu stündlich stattfindenden Meditationen mit John und Yoko. Weiterhin auf der Website angelegt: Ein Button, mit dem man an „Mind“, eine Charity-Organisation mit Schwerpunkt auf psychischer Gesundheit, spenden kann. Unter den Credits werden u.a. John Lennons Nachlassverwalter sowie die Universal Music Group angeführt.

Neuheiten: Ab heute im Plattenladen

0

Kelly Jones: INEVITABLE INCREDIBLE

„Jones lässt in seinen Texten den Emotionen und der Verletzlichkeit freien Lauf und erweckt die Lieder so zum Leben. „Some days are easy, and the laughter’s strong and loud, we dance on air, and there’s no monsters in the house / And then some days, I take a look under the bed, I’m scared to find, what’s in the darkness in my head“, singt er in ›Monsters In The House‹.“

Hier geht’s zur Review…

Frank Turner: UNDEFEATED

„Seine Lieder sind immer noch diese ein wenig rotzigen, trotzigen, bisschen zynischen, aber auch bisschen romantischen Oden an Shows in kleinen Clubs, an das Mädchen im Plattenladen, an dieses abgefuckte, aber eben doch
irgendwie schöne Leben.“

Hier geht’s zur Review…

Shannon & The Clams: THE MOON IS IN THE WRONG PLACE

„Musikalisch kleidet die Gruppe das in einen Sound, der für sie typisch ist: wild wie Garagenrock und süß wie eine Girlgroup. Für die Aufnahmen reiste man erneut nach Nashville, zu Produzent und Label-Eigner Dan Auerbach.“

Hier geht’s zur Review…

Mob Rules: CELEBRATION DAY – 30 YEARS OF MOB RULES

„Eine kurzweilige Mischung aus eingängigen Hooks, teils komplexen Gitarrenarrangements, epischen Parts und kraftvollen Drums. Eine Compilation, die auch jenen, die die Band neu entdecken wollen, eine gute Gelegenheit bietet.“

Hier geht’s zur Review…

Shannon & The Clams: THE MOON IS IN THE WRONG PLACE

Trotz statt Trauer

Los geht’s mit ›The Vow‹ und Shannons Vorfreude auf das Ehegelöbnis ihres künftigen Mannes. Gehört hat sie es nie. Joe Haener, ein in der Bay-Area-Szene gut bekannter Schlagzeuger, starb im Sommer 2022 nach einem Autounfall. Von daher ist es logisch, dass es auf dem siebten Album der Band aus Oakland um Schmerz und Verarbeitung geht. Musikalisch kleidet die Gruppe das in einen Sound, der für sie typisch ist: wild wie Garagenrock und süß wie eine Girlgroup. Für die Aufnahmen reiste man erneut nach Nashville, zu Produzent und Label-Eigner Dan Auerbach. Trotzdem ist das Resultat nicht genau dasselbe, es gibt genügend Nuancen. ›UFO‹ ist wegen der psychedelischen Orgel etwas unheimlich. Der Motown-Rhythmus sorgt in ›Bean Field‹ für Feierlichkeit. Die akustische, kosmisch verzierte Ballade ›In The Grass‹ hat Gitarrist Cody Blanchard geschrieben. „Life is unfair, yet beautiful / I can see it now“, singt Shannon zum Schluss. Gegen Krisen helfen Zuversicht und aufregende Musik – da ist man voll bei ihr.

8 von 10 Punkten

Shannon And The Clams
THE MOON IS IN THE WRONG PLACE
EASY EYE SOUND/CONCORD/UNIVERSAL

Frank Turner: UNDEFEATED

Kratziger Folk-Punk vom Plattennerd

Ein wenig verwundert stellt Frank Turner zu Beginn seiner 40er fest, dass er plötzlich wieder wütend ist. Seine zehnte Platte UNDEFEATED erzählt davon: Hier ist zwar nicht mehr der junge, hitzköpfige Turner am Werk, der einst mit der Hardcore-Band Million Dead berühmt wurde; aber eben auch nicht der gelassene, ruhige, der mit wunderbaren Punk-Folk-Werken wie TAPE DECK HEART um die Welt reiste. Stattdessen zeigt UNDEFEATED einen Vollblutkünstler, der über 20 Jahre Erfahrung gesammelt hat und jetzt mal Bestandsaufnahme macht. Seine Lieder sind immer noch diese ein wenig rotzigen, trotzigen, bisschen zynischen, aber auch bisschen romantischen Oden an Shows in kleinen Clubs, an das Mädchen im Plattenladen, an dieses abgefuckte, aber eben doch
irgendwie schöne Leben. Dabei klingt er mittlerweile weniger nach Springsteen, als er das schon mal tat, sieht seinen folkigen Songwriter-Punk aber dennoch klar in der großen Tradition der amerikanischen Liedermacher. Turner übertrifft damit den Vorgänger FTHC sogar, weil UNDEFEATED stimmiger, entschlossener wirkt. Und großen Spaß macht.

8 von 10 Punkten

Frank Turner
UNDEFEATED
XTRA MILE/MEMBRAN

Kelly Jones: INEVITABLE INCREDIBLE

Dunkel, melancholisch, wunderschön

Nach dem achten Nummer-eins-Werk im UK mit seiner Band Stereophonics (OOCHYA! von 2022) stand Kelly Jones der Sinn nach einer neuen Beschäftigung. Zunächst erschien im letzten Jahr das Country-Rock-Projekt Far From Saints, eine Kollaboration mit der US-Gruppe The Wind And The Wave. Nahezu zeitgleich ging er im Spätherbst 2022 sein zweites Solowerk INEVITABLE INCREDIBLE an, das zum ersten Mal hauptsächlich am Klavier entstand. Drei Monate später hatte Jones seinem Piano soviel eindringliche Melodien abgerungen und sie mit emotionalen und brutal ehrlichen Texten versehen, dass er sich eingestehen musste, dass er Material für ein ganzes Album zusammenhatte. Er begab sich in die wunderschönen abgeschiedenen Weiten des Ocean Sound Studios in Norwegen, das auf einer kleinen, abgelegenen Insel in der Nordsee liegt. Die atemberaubende Stille der Umgebung und die Weite der Wildnis waren die Grundlage für eine sechstägige Aufnahmesession. Jones lässt in seinen Texten den Emotionen und der Verletzlichkeit freien Lauf und erweckt die Lieder so zum Leben. „Some days are easy, and the laughter’s strong and loud, we dance on air, and there’s no monsters in the house / And then some days, I take a look under the bed, I’m scared to find, what’s in the darkness in my head“, singt er in ›Monsters In The House‹.

8 von 10 Punkten

Kelly Jones
INEVITABLE INCREDIBLE
STYLUS/IGNITION/MEMBRAN

Mob Rules: CELEBRATION DAY – 30 YEARS OF MOB RULES

Zum Geburtstag in die Zeitmaschine

Geballte zweieinhalb Stunden Material präsentieren Mob Rules ihren Fans zum 30-jährigen Jubiläum. Es scheint, dass intensiv in den Archiven gekramt wurde, denn neben einer Vielzahl von bandeigenen Klassikern wie ›Black Rain‹, ›Hollowed Be Thy Name‹ und ›Rain Song‹ rücken zahlreiche eher unbekannte Stücke aus dem eigenen Repertoire in den Fokus. Hinzu kommen Tracks, die bisher nur digital verfügbar waren, wie das Amon-Amarth- Cover ›Raven’s Flight‹, sowie drei neue Coverversionen: ›Run To The Hills‹ (Iron Maiden), ›Fame‹ (Irene Cara) und ›Square Hammer‹ (Ghost). Allesamt wurden erfolgreich in den typischen Sound der Gruppe übertragen, alle drei Tracks überzeugen. Ansonsten macht CELEBRATION DAY seinem Titel alle Ehre und gleicht einer festlichen Zeitreise durch die Geschichte der norddeutschen Melodic-Power-Metal-Formation. Sprich: eine kurzweilige Mischung aus eingängigen Hooks, teils komplexen Gitarrenarrangements, epischen Parts und kraftvollen Drums. Eine Compilation, die auch jenen, die die Band neu entdecken wollen, eine gute Gelegenheit bietet.

8 von 10 Punkten

Mob Rules
CELEBRATION DAY – 30 YEARS OF MOB RULES
STEAMHAMMER/SPV

Ghost: Konzertfilm „Rite Here Rite Now“ kommt in die Kinos

Am 20. und 22. Juni soll der Konzertfilm „Rite Here Rite Now“ von Ghost weltweit in den Kinos ausgestrahlt werden. Der Streifen soll Live-Material von den Ghost-Auftritten in Los Angeles im Jahr 2023 mit einer Story kombinieren, welche die Inhalte der regelmäßig auf Youtube ausgestrahlten „Webisodes“ aufgreift. Weitere Infos, einen ersten Trailer sowie Tickets wird es ab dem 9. Mai geben.

Auf der eigens für den Film erstellten Website gibt es aktuell folgende Infos zu lesen: „RITE HERE RITE NOW wurde während der beiden ausverkauften Shows von GHOST im ehrwürdigen Kia Forum in Los Angeles gedreht und lässt den Zuschauer voll und ganz in das farbenfrohe Melodrama des gepriesenen Live-Rituals eintauchen, das dazu beigetragen hat, Schwedens führendem theatralischen Rock-Export den Status eines Grammy-Gewinners, Arena-Headliners und Chartspitzenreiter zu verschaffen. RITE HERE RITE NOW ist jedoch so viel mehr als ein Konzertfilm. Ghosts Spielfilmdebüt kombiniert die Live-Performance vom Zwei-Nächte-Finale der RE-IMPERATOUR U.S.A. 2023 mit einer Geschichte, die Handlungsstränge aus der Webisode-Serie der Band aufgreift. Das Ergebnis ist eine völlig einzigartige phantasmagorische Mischung: Substanzielle Favoriten aller fünf Ghost-Alben sowie das RIAA-Platin-zertifizierte „Mary On A Cross“ und mehr werden mit den Leinwanddebüts einiger Gesichter verwoben, die den Legionen von Fans der Band vertraut sind – alle interagieren hinter den Kulissen mit GHOSTs Papa Emeritus IV, dessen Zukunft und Schicksal in den Händen der Geistlichkeit liegt.

Duane Eddy: Der „Titan Of Twang“ ist gestorben

Duane Eddy ist im Alter von 86 Jahren verstorben. Der 1938 in New York geborene Künstler erlag am 30. April 2024 seiner Krebserkrankung im Williamson Health Hospital in Franklin, Tennessee. Das teilten seine Angehörigen vor kurzem in einem offiziellen Statement mit. Berühmt wurde der Gitarrist durch seinen markanten Twang-Sound und Instrumentals wie ›Peter Gunn‹ oder ›Rebel Rouser‹. Er gilt als einer der Pioniere des Rock’n’Roll.

In einem Interview mit Relix.com erklärte die Ikone vor einigen Jahren den Ursprung seines unverwechselbaren Twangs: „Der Twang entstand, weil ich es leid war, Rock’n’Roll-Licks auf den hohen Saiten zu hören. Es war immer dasselbe. Ich wollte etwas anderes machen. Ich dachte: ‚Versuch es doch mal mit den tiefen Saiten‘. Ich wusste, dass die tiefen Saiten stärker und kraftvoller klingen als die hohen Saiten.“ Ruhe in Frieden, Duane Eddy!