Sein kommentiertes Tagebuch „The Heroine Diaries“ beschrieb seine Heroinabhängigkeit in den 80ern. Jetzt legt Sixx ein neues Werk nach.
Am 05. Oktober erscheint das Buch „The First 21: How I Became Nikki Sixx“, das die ersten 21 Lebensjahre des Mötley-Crüe-Bassisten beschreibt. Geboren unter dem Namen Frank Feranna wählte er den Namen Nikki Sixx dann, als er in Los Angeles lebte, Aushilfsjobs hatte und in Bands ohne Zukunft spielte.
Rock-and-roll icon and three-time bestselling author Nikki Sixx tells his origin story: how Frank Feranna became Nikki Sixx, chronicling his fascinating journey…
„Ich glaube, unsere ersten 21 Jahre formen uns und die Person, zu der wir werden, sehr. Das sind meine ersten 21 und ich hoffe, sie inspirieren euch, in eure eigenen, großen Träume zu investieren.“, sagt der Bassist und Songwriter.
2019 haben sich die Streithähne Rich und Chris wieder vertragen. Jetzt wollen die Brüder vielleicht eine neue Platte veröffentlichen…
Das zumindest behauptete Chris Robinson in Eddie Trunks Radioshow bei Sirius XM. „Das ist schon lustig, weil Rich und ich immer beisammen standen, wenn es um die Musik gehen. Ich meine, wir haben uns auf der Bühne gestritten, hinter der Bühne, in einem italienischen Restaurant in Berlin, aber wenn wir Musik schreiben, sind wir uns einig.“, so der Frontmann.
In der letzten Zeit hätten die beiden an 20 neuen Songs für die Black Crowes gearbeitet. Auch wenn die Krähen erst mal ihre SHAKE-YOUR-MONEY-MAKER-Tour nachholen wollen und es nicht eilig haben, in Studio zu gehen, besteht doch eine berechtigte Hoffnung auf ein neues Album der Crowes.
Passend zu seinen hervorragenden Kompositionen brennt Alter-Bridge- und Slash-and-The-Conspirators-Frontmann Myles Kennedy auf seinem zweiten Soloalbum THE IDES OF MARCH neben den auf den Punkt eingesungenen Vocalspuren ein Gitarrenfeuerwerk par excellence ab.
Myles, dein Solodebüt YEAR OF THE TIGER (2018) stand fast komplett im Zeichen der Akustikgitarre. THE IDES OF MARCH ist im Gegensatz dazu ein krachiger Rocker mit Versatzstücken aus Blues und Country. Anfang 2020 kam es mir in den Sinn, ein weiteres Soloalbum in Angriff zu nehmen. Ich hatte bereits ein paar Ideen gesammelt, aber es gab noch nichts Konkretes. Urplötzlich befand sich die Welt im Lockdown. Alle Livetermine wurden entweder in die Zukunft verschoben oder komplett abgesagt und mein Terminkalender war von heute auf morgen ziemlich leer. Rückblickend fokussierte ich mich wahrscheinlich gerade wegen der „Zwangsfreizeit“ so sehr darauf, kreativ zu bleiben. In den kommenden Monaten komponierte und arrangierte ich pausenlos und stellte in einer relativ kurzen Songwriting-Phase 80% des Materials von THE IDES OF MARCH fertig. In meinen Schreibpausen durchstöberte ich seit Langem mal wieder mein Archiv. Dabei bin ich auf ›Wanderlust Begins‹ und ›Love Rain Down‹ gestoßen – beide Stücke haben mehr als elf Jahre auf dem Buckel. Sie sind damals während der Sessions zu Alter Bridges AB III (2010) entstanden. Als ich sie wiederentdeckte, dachte ich mir sofort: „Hey, die passen perfekt auf diese Scheibe!“.
Wie können zwei so starke Tracks für über eine Dekade im Archiv anstauben? Oh man, das kann ich mir selbst beim besten Willen kaum erklären. Es geht bei der Zusammenstellung einer LP ja immer um ein gewisses Gefühl, das man transportieren möchte. Irgendwie machte es bei den beiden Nummern zuvor weder bei Alter Bridge, Slash noch Solo je klick. Spitzfindig könnte man jetzt bemerken – da die zwei Songs ziemlich akustiglastig sind –, dass sie doch super auf YEAR OF THE TIGER gepasst hätten. Inhaltlich befinden wir uns allerdings meilenweit von dem Textkonzept, das sich durch mein Debüt zog. Bei THE IDES OF MARCH konnte ich jedoch musikalisch wie erzählerisch zwei Prämissen statt nur einer abhaken und die Lieder werden nun endlich gehört.
THE IDES OF MARCH versprüht insgesamt einen positiveren Vibe als das recht düster gehaltene YEAR OF THE TIGER. Was ich an diesem Album super interessant finde ist, dass es große Refrains mit zündenden Melodien besitzt und definitiv zum abrocken einlädt. Der Ausgleich dazu sind meine Lyrics, in denen sich die Unsicherheit aus über einem Jahr Covid-19-Pandemie widerspiegelt und die zum Nachdenken einladen. Das soll in Deutschland aber niemanden davon abhalten, über die Autobahn zu brettern und dabei THE IDES OF MARCH zu hören. (lacht)
In den Songs der Platte verschmelzen verschiedene Genres zu einer schlüssigen Synthese. Hattest du dafür eine Blaupause? Mich erleichtert es richtig, wenn jemand die Intention dahinter versteht. Als die LP fertig war, beschlichen mich nämlich hier und da ein paar Zweifel, ob die Übergänge zwischen den einzelnen Stilelementen zu ruppig sind und zu sehr ins Gesicht knallen. Beim Komponieren mache ich mir ehrlich gesagt wenig Gedanken darüber, wie ein Song am Ende klingt oder in welcher Ecke er zu Hause ist. Hier geht es nämlich nur darum, ob sich die Fragmente, die später zu einem Song werden, ein gutes Gefühl in mir hervorrufen. Dass am Ende etwas Blues hier, ein wenig Southern Rock dort oder eine Prise Country dabei sind, ist mir in dem Moment, wenn ich daran arbeite, gar nicht bewusst. Für mich kommen diese Charakteristika erst zum Vorschein, wenn ich im Studio beispielsweise eine Lap-Steel- oder eine Resonator-Gitarrenspur einspiele.
Apropos Gitarren: THE IDES OF MARCH wird dich definitiv als Leadgitarristen manifestieren. Viele Leute wissen nicht, dass ich auf den sechs Saiten meine Profikarriere gestartet habe. Über die Jahre hinweg habe ich es echt vermisst, Soli zu spielen. Noch bevor ich die ersten Einfälle für das Album zu Papier brachte, stand für mich fest, dass ich endlich mal wieder so richtig auf der Gitarre abgehen möchte. Das soll jetzt nicht so klingen, als ob ich nicht dankbar dafür wäre, für Alter Bridge oder Slash Songs zu schreiben und später zu singen, aber ich liebe es einfach auch sehr, in die Saiten zu greifen.
Es gibt nicht viele Künstler, die gleichzeitig Sänger, Leadgitarrist und alleiniger Komponist in Personalunion sind. Ich denke mal, das hat viel damit zu tun, wie du mit der Materie zum ersten Mal in Berührung kommst. Bei mir war es ein Sommernachmittag, an dem ich mit meinem kleinen Bruder in unserem Garten spielte. Wir hatten diese Boombox – also den Bluetooth-Streaming-Lautsprecher der 80er-Jahre – neben uns stehen und plötzlich donnerten dieses Schlagzeugintro und eines der atemberaubendsten Soli der Musikgeschichte aus der Membran. Es war ›Eruption‹ von Van Halen und klang für mich wie etwas aus einer anderen Welt. Kurze Zeit später folgte dann Led Zeppelins ›Whole Lotta Love‹ … dieser Nachmittag war der Urknall und ebnete den Weg, den ich am Mikrofon und auf der Gitarre gehen sollte. Allerdings spielte ich danach erstmal eine ganze Zeit nur Luftgitarre, bis ich mit dem Gepose meinem Stiefvater so auf den Wecker ging, dass er mir eine richtige kaufte und den Stein ins Rollen brachte. Ich bin ihm für diesen lebensverändernden Geistesblitz immer noch über alle Maßen dankbar.
Wie lange musstest du üben, bis du all die Stilistiken, die wir auf THE IDES OF MARCH hören, auch wirklich so perfekt spielen konntest? Wenn du als Kind mit einer Sache aus purer Freude heraus beginnst, denkst du nicht viel darüber nach. Mir war es immer egal, aus welcher Ecke ein Song oder ein Album kommt. Also interessierte ich mich von Haus aus für die unterschiedlichsten Sounds, die man dem Instrument entlocken kann. Kurz nach meinen ersten Gehversuchen nahm ich mehrere Jahre lang Unterricht in einer Musikschule, denn ich hatte mir fest in den Kopf gesetzt, ein richtig vielseitiger Gitarrist zu werden. Mir war es schon in jenen Tagen zu langweilig, nur einen Stil zu spielen oder zu hören. Ich liebe zum Beispiel Pizza, möchte aber auf keinen Fall jeden Tag eine essen. (lacht)
Ein Umzug von Insel zu Insel sorgte für neue Inspirationen: Gang Of Youths zogen 2017 von Sydney nach London und veränderten auch ihren Sound.
Nachdem sich die Band 2011 gegründet hatte und in ihrer Heimat zwei Alben veröffentlichte, folgte ein Umzug und eine musikalische Neuorientierung. Mit ihrer ersten Veröffentlichung seit der letzten Platte von 2017 wollen sich die Australier erneut beweisen.
Gitarrist und Sänger Dave Le’aupepe erklärt den Song: „Es handelt davon, sich zu verlieben und gemeinsam ein neues Leben in einer neuen Stadt zu finden.“ Aufgenommen wurde der Track im eigenen Studio in Hackney und von der Band auch selbst produziert.
Dass der Gitarrist sich für Stereoskopie interessiert, ist nichts Neues. Jetzt sollen die Fans in diese Leidenschaft involviert werden.
Brian May hat bereits Bücher mit seiner Stereoskopie-Fotografie veröffentlicht und postet auch hin und wieder gern ebensolche auf seinem Instagram-Kanal.
Diesmal sollen jedoch die Fans kreativ werden und eine bekannte Szene aus der Queen-Geschichte in 3D darstellen. Mithilfe von verschiedenen Apps ist dies möglich. Der Brite selbst kürt abschließend über die Gewinner. Bis zum 25. Juni kann man seine Vorschläge einreichen und mit ein wenig Kreativität ein 3D-Bundle gewinnen.
Kürzlich hat Rush-Gitarrist Alex Lifeson zwei neue Instrumental-Tracks namens ›Kabul Blues‹ und ›Soy House‹ auf seiner Website veröffentlicht. Beide Titel strahlen eine starke Atmosphäre aus, ›Kabul Blues‹ erinnert entfernt an eine hippiesque, orientalisch angehauchte Nummer von Robert Plant.
Die beiden Songs stellen das erste musikalische Schaffen eines Rush-Mitglieds seit dem Tod von Drummer Neil Peart dar. Zudem hat sich Lifeson mit Epiphone zusammengetan, um seine Signature-Gitarre „Alex Lifeson Epiphone Les Paul Standard Axcess“ zu promoten. Die beiden Songs untermalen den Werbeclip.
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg wurde von Waters als „mächtiger Idiot“ bezeichnet.
Konkret geht es hierbei um eine Anfrage von Facebook. Der Konzern wollte Pink Floyds Song ›Another Brick In The Wall (Pt. 2)‹ verwenden, um einen Film musikalisch zu untermalen.
Waters sprach bei einem Event zur Unterstützung von Wikileaks-Gründer Julian Assange und hinterfragte das System, das Mark Zuckerberg aufgebaut hat: „Sie wollen Facebook und Instagram noch größer machen, damit sie weiterhin alle in diesem Raum zensieren können und damit diese Geschichte über Julian Assange nicht an die Öffentlichkeit gerät.“
Weiterhin hinterfragte er die Macht und Beweggründe von Zuckerberg, der in seinen Universitätstagen eine Website zum Bewerten von Frauen ins Leben gerufen hatte: „Wie kann dieser Idiot, der meinte ‚Sie ist hübsch, sie kriegt vier von fünf, sie ist hässlich, sie kriegt eine Eins‘ so viel Macht kriegen?“
Um ihre neue Dokumentation „Biography: KISStory“ zu promoten, haben Kiss ein 24-minütiges Set gespielt.
Am 11. Juni hat das Quartett zum ersten Mal seit seiner spektakulären Silvestershow in den Vereingten Arabischen Emiraten gespielt. Auf dem „Tribeca Film Festival“ in New York gaben sie ›Detroit Rock City‹, ›Shout It Out Loud‹, ›Rock and Roll All Nite‹, ›Heaven’s On Fire‹ und ›War Machine‹ zum Besten. Der Grund für die Kürze lag am Event, wie Paul Stanley sagte: „Wir hatten keine Erlaubnis eine lange Show zu spielen.“