Vom 31. Juli bis 03. August findet wieder das legendäre Wacken-Festival in Schleswig-Holstein statt. Unser Fotograf Markus Werner ist vor Ort und hält die Festivaltage für euch in Bildern fest. Am Mittwoch waren u.a. Suzi Quatro, The Darkness, In Extremo, Girlschool, Flogging Molly, The Warning und Tina Guo auf den Bühnen des Festivals zu sehen.
Heute im Jahr 1971 fand unter der Leitung von George Harrison das Konzert für Bangladesch in New York statt.
Am 1. August 1971 fand das Konzert für Bangladesch statt. Die zwei Shows am selben Tag wurden von Ex-BeatleGeorge Harrison und Ravi Shankar, einem berühmten indischen Sitar-Spieler, organisiert. Die Benefiz-Veranstaltung fand im Madison Square Garden in New York statt und sollte die Flüchtenden aus Bangladesch, die wegen des Bangladesch-Krieges ihre Heimat verlassen mussten, unterstützen.
Durch den Verkauf der Konzerttickets allein konnten 250.000 Dollar eingenommen werden, die an UNICEF gespendet wurden. Ein Live-Album sowie ein Doku-Film über das Event wurden wenig später veröffentlicht. Neben den beiden Organisatoren waren auch Eric Clapton, Bob Dylan, Leon Russell oder Klaus Voormann mit von der Partie. Eric Clapton war zu dieser Zeit schwer heroinabhängig und brach später während des Konzerts aus der Bühne zusammen.
The Sheepdogs haben heute mit ›Darlin‘ Baby‹ einen neuen, bittersüßen Sommersong veröffentlicht.
Mit ›Darlin‘ Baby‹ haben die kanadischen Retrokönige von den Sheepdogs eine neue Single veröffentlicht, deren verträumter Sommervibe einen subtilen Kontrast zu den Herzschmerz-Lyrics zeichnet. Frontmann Ewan Currie hat die Nummer in einer schwierigen Phase seines Lebens geschrieben, wie er den britischen CLASSIC ROCKern gegenüber verriet.
„Ich habe ein paar schwere Zeiten im Leben durchgemacht und war eine Zeit lang einfach verschwunden. Ich flog nach Miami und fand mich schließlich in den Florida Keys wieder. Es war eine sehr seltsame Reise. Ich lief ganz allein im Paradies herum, fühlte mich beschissen, trank Light-Bier und Mescal und hörte Country aus den 80ern und 90ern: Alan Jackson, die Hits von Brooks and Dunn und der Nitty Gritty Dirt Band, so etwas in der Art. Irgendwann zog ich meine Socken an, kam zurück nach Kanada und fing an, ein paar Songs zu schreiben. ›Darlin‘ Baby‹ war das erste, was ich geschrieben habe.“
Weiter führt er aus: „Spirituell gesehen denke ich, dass es etwas mit ›Now That I’ve Found You‹ von den Foundations gemeinsam hat, das verdammt peppig ist, aber sehr traurig, wenn man den Text wirklich beachtet. Als ich den Song gesungen habe, hatte ich die Vorstellung, dass „die Eagles nach Margaritaville“ fahren. Ich war damals fasziniert von Jimmy Buffet und seinem Lebensstil, der sich um das Chillen im Paradies drehte und den er in ein Multi-Millionen-Dollar-Imperium verwandelte. Mein Witz war: „Ich liebe alles an Jimmy Buffet, außer die Musik“. Also habe ich etwas von seinem chilligen Vibe aufgegriffen, aber versucht, etwas zu schreiben, das ein bisschen mehr Herz hat. Ich denke, es spiegelt wirklich meine traurige Zeit, ganz allein im Paradies, wider.“
Hört hier ›Darlin‘ Baby‹ von The Sheepdogs:
Im Herbst kann man The Sheepdogs hier live erleben:
13.11.2024 München, Strom 14.11.2024 Dresden, Beatpol 15.11.2024 Berlin, Frannz 17.11.2024 Hamburg, Bahnhof Pauli 26.11.2024 Köln, Luxor
Zur Single ›Resurrection Men‹ von seinem Soloalbum THE MANDRAKE PROJECT hat Bruce Dickinson jetzt ein Video veröffentlicht.
Im März 2024 hat Bruce Dickinson, Sänger von Iron Maiden, sein Soloalbum THE MANDRAKE PROJECT veröffentlicht. Anschließend ging der Künstler damit auf Tour und beendete seine Konzertreihe am 21. Juli in Griechenland. Jetzt gibt es ein neues Video zur Single ›Resurrection Men‹ zu sehen, das Dickinson als Dankeschön für seine Fans bezeichnet.
„Die Tournee war eine der besten überhaupt“, so Dickinson. „Die Band war hatte Bock und war jeden Abend so bei der Sache, dass es eine Freude war! Die Reaktionen des Publikums auf alte und neue Songs waren einfach überwältigend, und ich kann es kaum erwarten, wieder auf Tour zu gehen! Das Video ist mein Dankeschön an alle, die uns auf Festivals, in Clubs, Theatern und Arenen gesehen haben. Wer sagt denn, dass ein Metal-Publikum kein Theremin, Bongos oder eine ‚Dick Dale‚-eske Surfer-Gitarren zu schätzen weiß? Meines jedenfalls tut das!“
Iron Maiden: Die ganze Geschichte der Metal-Legenden auf 148 Seiten! Jetzt hier bestellen:Iron Maiden Sonderheft!
In den letzten Jahren war ein wenig Sand im Getriebe der Blues Pills. Doch seit die schwedische Band sich auf ihre Wurzeln und Leidenschaft zurückbesinnt hat, fühlen sich die Pills wie neu geboren. Diesen Zustand feiern sie auf ihrem gelungenen vierten Album BIRTHDAY. Sängerin Elin Larsson und Gitarrist Zack Anderson erklären im Interview, wie die neue Platte zustande kam und wie Elins Schwangerschaft deren Entstehung positiv beeinflusst hat.
Wie erging es euch in den vier Jahren zwischen HOLY MOLY und BIRTHDAY?
E: HOLY MOLY konnten wir aufgrund der Pandemie gar nicht promoten. Durch diese Pause und der damit zusammenhängenden Reflexion kam es bei uns zu einer Art Wiedergeburt, uns wurde klar, was wichtig ist im Leben. Wir holten ein paar Konzerte nach und haben schließlich angefangen, an diesem neuen Album zu arbeiten. Als wir 2022 mit Airbourne tourten, hatten wir schon einige Songs geschrieben und fertig aufgenommen.
Was ist denn wichtig im Leben?
E: Bei HOLY MOLY gingen wir durch eine schwierige Zeit. Wir betrieben viel Aufwand für diese Platte, Mitglieder verließen die Band und wir konnten die Aufnahmen nicht genießen, weil unser Fokus auf dem ganzen Bullshit drumherum lag. HOLY MOLY war eher eine Therapiesitzung. Danach kam die Pandemie, wir saßen zuhause – da fiel uns erst wieder auf, wie viel Spaß uns Musik macht und warum wir uns für sie entschieden haben. Wir fanden zurück zu unseren Wurzeln und haben uns wieder in unsere Band verliebt.
Wann in diesem Prozess hast du von deiner Schwangerschaft erfahren?
E: Das war, als ich von der Tour mit Airbourne zurückkam, hatte aber nichts mit Airbourne zu tun. (lacht) Die letzten Songs von diesem Album nahmen wir um den Geburtstermin herum auf. Ich war 16 Tage drüber und sang hochschwanger ein. Das war sehr intensiv, man kann ja fast nicht mehr atmen. Bei einem Song meinte Zack: „Hier sollten wir ein Vocal-Solo reinmachen“ und ich dachte mir nur: „Verarscht du mich?“ (lacht)
Was hat deine Schwangerschaft mit der Band gemacht?
E: Mir war meine Schwangerschaft wichtiger als das Album, was gut war, weil man dazu neigt, solche Angelegenheiten komplett zu zerdenken. Manchmal kritisiert man sich selbst am meisten und das konnte ich einfach loslassen. Ich war im Hier und Jetzt, wir hatten Spaß! Wenn wir mit einem Song nicht weiterkamen, schrieben wir einfach einen Neuen. Wir waren richtig im Flow, keine Ahnung, ob das an der Schwangerschaft lag. (lacht)
Es gibt nicht viele Artworks, auf denen schwangere Frauen zu sehen sind. Wie habt ihr die Reaktionen darauf erlebt?
Z: Bis auf wenige Ausnahmen sehr positiv!
E: Es ist ein Fakt, dass Frauen es oft schwerer haben. Ich war halt schwanger und musste arbeiten, wir hatten dieses Album fertigzustellen. Mir ist es wichtig, all das zu normalisieren, deswegen wollten wir diese Fotos auch machen, als ich einen Babybauch hatte. Ich finde, durch die Schwangerschaft gehen zu dürfen, hat etwas Göttliches an sich. Für mich war es der richtige Weg, das zu zeigen, denn das ist nun mal, was passierte. Wir arbeiteten an einer Platte und ich wurde schwanger. Ich kann rocken und schwanger sein. Ich kann ein Rockstar und eine Mutter sein.
Definitiv! Ich bin froh, dass es keine blöden Reaktionen gab. Ich erinnere mich noch an die sexistischen Kommentare zu eurem Song ›Proud Woman‹.
Z: Ich denke, diese Fans haben wir inzwischen verloren und das ist auch gut so.
Zack, wie ist es für dich, zu sehen, wie Elin es als Frau im Rock’n’Roll oft echt schwer hat?
Z: Das rückt die Dinge in Perspektive. Wir sind schon lange in dieser Band, da bekommt man vieles mit. Ich war auch schon nur mit Männern in einer Band und es fällt wirklich auf, dass Frauen doppelt so hart beurteilt werden. Ein Mädchen muss fünfmal so gut singen wie ein Typ, sonst ist sie scheiße, während Typen sich auf eine Bühne stellen und schrecklich singen dürfen, ohne dass sich jemand großartig beschwert. Frauen in der Rock-Szene müssen besser als alle Männer sein, sonst zollen ihnen die Leute keinen Respekt.
Apropos. Der Titeltrack klingt fröhlich, ist aber eine Abrechnung. Mit wem genau?
E: (lacht) Wir waren auf Tour und wollten meinen Geburtstag groß in einem Restaurant in Mexico feiern, doch ein Kellner dort hat mich sexuell belästigt und der ganze Geburtstag war völlig im Arsch. Mir ist wichtig, zu betonen, dass es um dieses eine Arschloch im Speziellen geht. Wir fuhren heim und schrieben einen Song darüber.
Wie ist das wunderschöne ›Top Of The Sky‹ entstanden?
Z: Eine Youtube-Doku hat mich dazu inspiriert. Es ging um einen Influencer, der auf hohe Gebäude kletterte und sich dabei filmte. Eines Tages stürzte er ab und starb. Das hat mich zum Nachdenken gebracht. Es ließ mich auf Social Media blicken, auf unsere Smartphone-Abhängigkeit. Darauf, wie die Menschen Likes nachjagen. Es ist schon eine harte Perspektive, wenn jemand etwas für seine Follower tut und dabei stirbt. Wenn man den Song hört, denkt man vielleicht erst, dass es sich um ein Liebeslied handelt, doch eigentlich bettelt das erzählende Ich um Anerkennung.
E: Ein Spiegel für unsere oberflächliche Gesellschaft. Soundtechnisch sollte ›Top Of The Sky‹ sehr luftig klingen, ein wenig nach Bowie.
Ihr seid seit 12 Jahren in dieser Band. Wie hat sich eure Beziehung über die Jahre entwickelt?
E: Ich hatte schon immer sehr viel Respekt vor Zack, auch wenn wir unsere Meinungsverschiedenheiten hatten. Es gab auch mal Drama, wir konzentrierten uns nicht auf die Musik, sondern auf das falsche Umfeld, die falschen Leute. Doch der Respekt ist immer geblieben und seit wir uns kennengelernt haben, ist er als Person gewachsen. Er ist einer meiner besten Freunde. Auch wenn es die Band irgendwann nicht mehr geben sollte, werden wir befreundet sein.
Z: Wir haben alles zusammen durchgemacht, was man durchmachen kann. Das hat unsere Beziehung nur gestärkt.
Was lässt eure künstlerische Flamme weiterhin brennen?
Z: Es wird immer unendlich viel Musik zu entdecken geben, die einen inspiriert. Für mich ist es wichtig, mich selbst weiter zu pushen. Einen besseren Song als letztes Mal zu schreiben, mein Instrument besser zu spielen. Das hält mich am Laufen.
E: Es ist wichtig, interessiert zu bleiben. Am Instrument oder auch an meiner Stimme. Ich glaube nicht, dass ich schon die beste Version meiner selbst bin, was Gesang und Performance betrifft. Wir sind heute viel offener als früher, das ist sehr inspirierend. Die Aufnahmen zu BIRTHDAY waren ein tolles Erlebnis. Es macht einen großen Unterschied, ob dein Umfeld dir Energie raubt oder spendet.
Hört hier den brandneuen Song ›Nothing More To Gain‹ von Myles Kennedys kommendem Soloalbum THE ART OF LETTING GO.
Am 11. Oktober erscheint THE ART OF LETTING GO, das neue Soloalbum von Myles Kennedy. Mit ›Nothing More To Gain‹ veröffentlicht der Sänger, Gitarrist und Songwriter – der neben Alter Bridge unter anderem durch seine Arbeit mit Slash and the Conspirators bekannt ist – heute einen weiteren Song seiner neuen Soloplatte. Gemeinsam mit Schlagzeuger Zia Uddin und Bassist Tim Tournier bleibt der Künstler seinem Dreijahresrhythmus treu und veröffentlicht nach 2018 und 2021 in diesem Jahr zehn brandneue Lieder.
Am 26. Juli spielten Status Quo in Ludwigsburg im Residenzschloss. Unser Fotograf Frank Witzelmaier war vor Ort und hat die Show von Francis Rossi und Co. für euch festgehalten.
Die persönlichen Gräben zwischen den Mitgliedern von Pink Floyd sind zu groß, um sie zu kitten. Laut Nick Mason könnte die Künstliche Intelligenz vielleicht helfen…
Seit 2005 standen Roger Waters, David Gilmour, Richard Wright und Nick Mason nicht mehr gemeinsam auf einer Bühne. Für das von Bob Geldof initiierte “Live 8” fanden Pink Floyd damals noch einmal zueinander, drei Jahre später verstarb Keyboarder Richar Wright und die Kluft, die Roger Waters und David Gilmour voneinander trennt, wird seitdem immer größer.
Drummer Nick Mason weiß, dass sich die Fans trotz dieser Unstimmigkeiten eine Reunion wünschen würden. Dass die persönlichen Differenzen begraben werden können, bezweifelt der Schlagzeuger, deswegen würde er auf die Hilfe von Künstlicher Intelligenz setzen, um hören zu können, wie die Band sich heute anhören würden.
Dem Daily Mirror gegenüber erklärte er in einem Interview: „Es wäre faszinierend zu sehen, was KI mit neuer Musik anstellen könnte. Wenn man versuchen würde, es als eine Art ‘Wohin sind Pink Floyd gegangen? Das Beste wäre eine KI-Situation, in der David und Roger wieder Freunde werden. Wir könnten wie ABBA sein, wenn wir damit fertig sind.”
Jetzt alles über die Historie von Pink Floyd erfahren, in unserem Sonderheft über die legendäre Band. Auf 116 Seite beleuchten wir ihre Geschichte, Album für Album. Jetzt hier versandkostenfrei bestellen: Pink Floyd Sonderheft.