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Killing Joke: Neue Single ›Lord Of Chaos‹

Nach sieben Jahren Veröffentlichungspause haben Killing Joke heute neue Musik herausgebracht. Vor wenigen Stunden releasten die Post-Punk-Ikonen den Track ›Lord Of Chaos‹, der von einer kommenden, gleichnamigen EP stammt, die neben einem weiteren neuen Song zwei Remixe enthalten wird.

Frontmann Dr. Jaz Coleman behauptet, die Menschheit habe sich seit der Kubakrise nicht mehr in einer solch angespannten Lage befunden: „›Lord Of Chaos‹ handelt von Systemversagen, davon, dass die Technologie überlastet ist und Künstliche Intelligenz die Absichten des Feindes falsch einschätzt.“

Aktuelle Ausgabe: Das erwartet euch im neuen CLASSIC ROCK Magazin

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Titelstory: Die grössten Cover-Songs des Rock

Ob fast identische Kopien oder kaum wiedererkennbare, komplett neu gedachte Fassungen der Songs anderer Leute: Wir beschäftigen uns mit der Kultur der Coverversion – und klären, was überhaupt als Cover gilt und lassen Songwriter*innen selbst zu Wort kommen.

Jethro Tull: Die Gefahr der dünnen Ideologie

Im aktuellen Interview mit CLASSIC ROCK sprach Ian Anderson, der britische Gentleman, über das erste Jethro-Tull-Album seit zwei Dekaden, seine neue Plattenfirma, die Bibel, Rechtspopulismus, US-Präsident Truman, COVID-19 und Steven Wilson.

Slash feat. Myles Kennedy & The Conspirators: Tod oder Ruhm

In einem nicht durchgeknallten Universum hätte das neue Album 4 die florierende Karriere von Slash, Kennedy und den Conspirators – Brent Fitz (Schlagzeug), Todd Kerns (Bass) und Frank Sidoris (Gitarren) – fortsetzen sollen. „Beim Debüt“, so Kennedy, „kennt man diesen Menschen noch nicht lange. Vertraut man seinem Instinkt? Doch wenn man das Glück hat, es bis zum vierten Album zu schaffen, hat man defnitiv eine Beziehung zu ihm aufgebaut.“

Slash Deutschland Konzerte

Außerdem im Heft: Meat Loaf, Burke Shelley von Budgie, Tony Iommi, Elvis Costello, Saxon, Magnum, große Werkschau zum Thema Krautrock und vieles mehr…

Wie immer mit Heft-CD mit Tracks von Slash, Goodbye June, Scarlet Rebels, Johnossi, Jaimi Faulkner und mehr…

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Bill Haley: Rock’n’Roll-Pionier

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Er zählt zu den wichtigsten Pionieren des Rock’n’Roll: Bill Haley revolutionierte mit seinen Comets die Musikgeschichte. Am Anfang seiner Karriere noch belächelt, gab Bill Haley in seiner Blütezeit mit Überhits wie ›Shake, Rattle & Roll‹ oder ›Rock Around The Clock‹ (beide 1954 erschienen) nicht nur den Startschuss für den Rock’n’Roll im Mainstream, sondern überzeugte auch in Filmen wie beispielsweise dem Rock’n’Roll-Streifen „Außer Rand und Band“ die Jugend von damals.

In Gedenken an den am 06. Juli 1925 geborenen Künstler blicken wir heute auf das Jahr 1958 zurück, als Haley im Film „Hier bin ich – hier bleib ich“ mit Caterina Valente den Song ›Viva la Rock and Roll‹ zum Besten gab.

Bill Haley & his Comets mit ›Vive le Rock and Roll‹ :

Kirk Hammett: Solo-Debüt geplant

Kirk Hammett wird sein Solo-Debüt am 23. April bei Metallicas eigenem Label „Blackened Recordings“ veröffentlichen. PORTALS wird das Werk heißen und in Form einer Instrumental-EP mit vier Songs das Licht der Welt erblicken.

Produziert wurde die EP von Hammett selbst, der Gitarrist über seinen ersten Soloausflug: „Diese Musik wurde mit einer, wie ich es nenne, audio-cineastischen Herangehensweise erschaffen. Die Lieder sind Soundtracks, die die Filme in deinem Geist begleiten.“

Brandbrief von Konzertveranstaltern an die Politik

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Vor wenigen Tagen haben diverse Konzertveranstalter einen sogenannten Brandbrief, also ein Appell oder dringendes Mahn- oder Bittschreiben, an die Politik verfasst. Darin beklagen die Teilnehmenden das langsame Sterben der Kulturbranche durch die Corona-Pandemie. Vor allem die ständigen Ver- und Aufschiebungen sowie der Personalmangel im Konzertbereich werden als großes Problem formuliert.

In dem Brief werden auch Möglichkeiten aufgezeigt, wie den Verfassern zufolge die Kulturbranche gerettet bzw. zumindest unterstützt werden könnte.

Der Brief im Originalwortlaut:

Seit zwei Jahren schieben wir einen immer größer werdenden Berg an oft mehrfach verlegten Konzertveranstaltungen vor uns her, der mit den verbliebenen Personalressourcen nicht mehr zu bewältigen sein wird.

Dieser Personalmangel ist so drastisch, dass bei Weitem nicht alle anstehenden Konzerte durchgeführt werden können. Das wird unweigerlich zu einer massiven Flut von Konzertabsagen führen, auch von längst ausverkauften Konzerten.

Die Veranstalter haften für den Gesamtbetrag, den die Konzertfans für ihre Tickets ausgegeben haben: Fatalerweise werden von der staatlichen Ausfallversicherung nur 90 Prozent der tatsächlich angefallenen Absagekosten erstattet. Diesen Verlust wird sich kein Veranstalter auf Dauer leisten können, da etwaige Rücklagen längst aufgebraucht sind. Anzeige

Die meist kurzfristig beschäftigten Arbeitnehmer:innen haben bereits unmittelbar nach Beginn der Pandemie die Branchen gewechselt. Dies führt zu einem massiven Domino-Effekt. Mit den Veranstaltern „sterben“ sämtliche Dienstleister rund um das Veranstaltungsgewerbe, die Clubs, die Hallen und am Ende die gesamte Musiklandschaft: Musiker:innen können sich ganz überwiegend nicht von den extrem geringen Streaming-Einnahmen ernähren (das können in Deutschland nur eine Handvoll Musiker:innen) und sind folglich auf Gagen ihrer Konzerte angewiesen. Bereits im kommenden Herbst werden unzählige Bands und Musiker:innen ihre professionelle Karriere aufgeben müssen.

Dieser Verlauf ist vermutlich für lange Zeit irreversibel.

Es müssen daher dringend Maßnahmen ergriffen werden, um altes Personal zu reaktivieren, bestehendes Personal zu halten und neues Personal zu rekrutieren.

Lösungsmöglichkeiten:

• Aufstockung der Freigrenze für geringfügig Beschäftigte in der Eventbranche von monatlich 450 auf 1200 Euro.

• Vereinfachungen zum Einsatz kurzfristig Beschäftigter (Anhebung der Einsatz- und Zuverdienstgrenzen).

• Entbürokratisierung von formellen Voraussetzungen für Arbeitsverträge und Zusammenarbeit von Dienstleistenden bei Großveranstaltungen. Anzeige

• Anerkennung für kulturelle Nebentätigkeiten: Erleichterungen für die Arbeitnehmer:innen bei der Verdienstgrenzenermittlung (Ausgleich über mehrere Monate) und Einsatzzeiten.

• Kompensation von Personalmehraufwendungen.

• Rückkehrförderung in die Branche und Chancenhilfen für den Übergang in regelmäßige Arbeitsverhältnisse.

• Reform des § 34a GewO: Veranstaltungsordnungsdienst ist in vielen Bereichen nicht mit Bewachung im Sinne des Gesetzes gleichzustellen. Es muss die Möglichkeit geschaffen werden, auch „nicht-34a-Kräfte“ im Ordnungsdienst bei Großveranstaltungen einsetzen zu können.

Verfasser:

Dr. Berend Koll (HKES GmbH, Deichbrand Festival); RA Martin Reitmaier (Argo Konzerte GmbH, Rock im Park Festival); Axel Schulz (Musikmanager, Konzertveranstalter)

Unterzeichner:

AR Entertainment: Alexander Richter; Argo Konzerte GmbH Würzburg, u.a. Rock im Park: Peter Pracht, B.E.S.T. Veranstaltungsdienste GmbH, Berlin: Henry Klemm; Batschkapp Konzert und Promo GmbH, Frankfurt / Main: Ralf Scheffler; Black Mamba Event GmbH, SonneMondSterne Festival: Rico Tietze; Buback Tonträger / Booking GmbH, Hamburg: Thorsten Seif; Columbiahalle / Columbia Theater, Berlin: Nicolel Tenbrock; Concert Team NRW GmbH, Düsseldorf: Nico Hamm; Crunch Time Promotion, Bielefeld: Marc Huelsewede; ESK Events & Promotion GmbH, Deichbrand Festival: Marc Engelke; FKP Scorpio GmbH, u.a. Hurricane Festival: Folkert Koopmans; FSR Unterhaltungsbüro GmbH: Harm Wörner; GTB – Gastro Team Bremen: Sascha Ebner; Hannover Concerts GmbH: Nico Röger; Helene Beach Festival: Boris Einenkel; HKES Eventlogistik GmbH: Felix Suwelack; Karsten Jahnke Konzertdirektion GmbH Hamburg: Karsten Jahnke; KKT GmbH, Berlin, Kiki Ressler; Kokon Entertainment GmbH, Konstanz: Dieter Bös; Koopmann Concerts GmbH, Bremen: Oliver Mücke; L.O.F.D.S. UG & Co KG: Aline Lutz; Landstreicher Booking, Berlin: Felix Hansen; Live Matters GmbH, Satis&Fy GmbH, #AlarmstufeRot: Dr. Chris Fleck; Loft Concerts GmbH: Marcel Tietze; MCT Agentur GmbH: Scumeck Sabottka; MTS GmbH, Münster, Stratmann Event GmbH, Bielefeld: Hans Stratmann; Munich Security Services GmbH, Andreas Schade; Music Circus Concertbüro GmbH, Stuttgart: Hans-Peter Haag; New Berlin Konzerte GmbH, Berlin: Norbert Döpp; PGM Promoters Group Munich Konzertagentur GmbH: Katharina Pracht; Popp Concerts GmbH, Trier: Oliver Thome; Prime Entertainment GmbH Köln: Jochen Breit-Tiffe; Propeller Music & Event GmbH München: Frank Bergmeyer; Showsec Sicherheitsdienste GmbH, José Fernández González; Sea You Festival: Bela Gurath; SEAN Event Security GmbH: Ugurhan Seven; Semmel Concerts GmbH: Dieter Semmelmann; Silverwings Club, Berlin: Harmen J. B. de Keijzer; Spaces Management GmbH: Lukas Kranz; Spindlerserben Veranstaltungskoordination, Berlin: Peter Spindler; STP Hamburg Konzerte GmbH: Diak Haring; Target Concerts GmbH München: Michael Löffler; U-Need GmbH: Matthias Singh und Sascha Wüstenberg; Verband Deutscher Event & Sicherheitsdienstleide e.V., Andreas Schade; WOA Festival GmbH, Wacken Open Air: Holger Hübner

Neil Young: Appelliert an Spotify-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

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Neil Youngs Feldzug gegen den Streaming-Riesen Spotify ist noch nicht vorbei. Weil er sich die Plattform nicht mit Menschen teilen wollte, die ungefiltert Falschinformationen verbreiten, hat er seinen ganzen Katalog von Spotify abgezogen.

Jetzt fordert er nicht nur andere Künstler und Künstlerinnen auf, es ihm nachzutun, sondern richtet sich auch an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Streamingdienstes.

Auf seiner Website Neil Young Archives hat Young jüngst zahlreiche Statements veröffentlicht, unter anderem dieses: „Den Musikern und Künstlern dieser Welt sage ich: Ihr müsst eine bessere Plattform als Spotify finden, um eure Kunst zu beherbergen. Zu den Mitarbeitern bei Spotify sage ich: (Spotify-Chef) Daniel Ek ist euer Problem, nicht Joe Rogan. Ek zieht die Strippen. Lasst diesen Ort hinter euch, bevor er eure Seele auffrisst. Ek geht es nur um Zahlen, nicht um Kunst oder Kreativität.“

Den Nutzern und Nutzerinnen von Spotify empfiehlt Young Alternativen wie Amazon oder Apple Music und Qobuz, weil diese Anbieter gleichzeitig auch bessere Klangqualität böten.

Meilensteine: David Bowie & The Spiders From Mars

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08. Februar 1972: Karriere-Reset in der UK-TV-Show „The Old Grey Whistle Test“

Zeit für einen weiteren Wechsel. Diverse Häutungen sowohl stilistischer wie optischer Natur lagen seit dem Karrierestart 1962 schon hinter David Robert Jones. Nachdem am 17. Dezember 1971 die vierte Studio-LP HUNKY DORY erschienen war, auf deren Cover sich David Bowie nach dem Vorgängerwerk THE MAN WHO SOLD THE WORLD abermals in androgyner Pose mit schulterlangem Haarschopf präsentierte, reifte zum Jahreswechsel 1971/72 im Musikus der Gedanke, einen Auftritt in der populären BBC TV-Show „The Old Grey Whistle Test“ mit gänzlich neuem Image zu absolvieren.

Ehefrau Angie, seit geraumer Zeit für gewagte Kostüme und Road Management zuständig sowie Chefin von Bowies mit Art-Deco vollgestopfter Behausung Haddon Hall in Londons Vorort Beckenham, stand mit Rat und Tat zu Seite. Über Angie stieß eine junge Friseurin namens Suzi Fussey zur Truppe. Weitere Inspiration kam indes über die Bowie-Entourage, vor allem von Modedesigner Freddie Burretti und seiner Freundin, Styleexpertin Daniella Parmar (kennengelernt hatten sich die Pärchen im Kensingtoner Schwulenclub Sombrero). Suzi Fusseys erster Versuch, Bowies golde- ne Matte zu verändern, endete lediglich in einem langhaarigen Stufenschnitt. Ein paar Tage später, kurz vor dem TV-Termin, beharrte Bowie auf einen rasanten Kurzhaarschnitt mit Stacheleffekt sowie einer kaum sichtbaren Rottönung.

Mit Angies und Freddies farbenprächtigen Jumpsuits und kniehohen Schnürstiefeln wirkten Bowie, Gitarrist Mick Ronson, Bassist Trevor Bolder und Schlagzeuger Mick Woodmansey wie eine futuristische Raumschiff-Crew. Erstaunlicherweise pries David Bowie neben den HUNKY-DORY-Tracks ›Oh! You Pretty
Things‹ und ›Queen Bitch‹ auch das noch unver- öffentlichte ›Five Years‹ an – ZIGGY STARDUST erblickte an jenem denkwürdigen 08. Februar 1972 die Welt durch die Augen von TV-Kameras. In gleicher Aufmachung startete die „Ziggy Stardust Stage Show“ zwei Tage später im Toby Jug Pub in Tolworth in Kingston Upon Thames.

Doch erst am 17. März 1972 in der Town Hall von Birmingham, als Fotograf Mick Rock auftauchte
und legendäre Fotos schoss, vollendete sich jener Imagewechsel, der mit der LP THE RISE AND FALL OF ZIGGY STARDUST AND THE SPIDERS FROM MARS im Juni 1972 den Durchbruch brachte: Suzi Fussey,
bald schon Mrs. Ronson, färbte Bowies Haarschopf knallrot

Chris Holmes: An Krebs erkrankt

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Bei Chris Holmes, dem ehemaligen Gitarristen von W.A.S.P., wurde Krebs festgestellt. Das teilte seine Frau und Managerin Cathy-Sarah Holmes mit. Der Krebs befände sich aktuell im Kehlkopf- und Halsbereich, weitere Metastasen hätten die Ärzte nicht gefunden.

Holmes soll sich demnächst einer siebenwöchigen Behandlung unterziehen, anstehende Shows wie ein Slot bei der „Monsters Of Rock Cruise“ am 9. Februar sind abgesagt.

Sein ehemaliger Bandchef Blackie Lawless wünschte Holmes gute Besserung: „Die gesamte W.A.S.P.-Familie ist optimistisch, dass Chris wieder gesund wird. Ich wünsche ihm das Beste.“