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Die doppelte Ladung CLASSIC ROCK

Jetzt am Kiosk: die doppelte Ladung CLASSIC ROCK. Einmal mit der regulären Ausgabe, CLASSIC ROCK #110, mit großer Def-Leppard-Titelstory und einmal mit unserem Sonderheft, dem ultimativen Rock’n’Roll-Quiz-Magazin.

Hier jetzt beide Hefte versandkostenfrei online bestellen…

CLASSIC ROCK #110:

Kaum eine Band musste so viele Rückschläge überstehen wie Def Leppard. In unserer Titelstory sprechen Joe Elliott und Rick Savage über ihre bewegte Vergangenheit und das neue Album DIAMOND STAR HALOS! Außerdem im Heft: Alles über das Meisterwerk ROCKS von Aerosmith, Nikki Sixx von Mötley Crüe im Tiefengespräch, Black-Sabbath-Drummer Bill Ward im großen Interview, unser Tribut an das Lebenswerk von Taylor Hawkins, Thunder, Joan Jett, Michael Schenker Group, Pink Floyd, Colosseum und viele mehr. Wie immer mit Heft-CD!

CLASSIC ROCK präsentiert: Das ultimative Rock’n’Roll Quiz-Magazin!

Wie lang ist ›Stairway To Heaven‹ genau? Wer ist das jüngste Mitglied von Guns N’ Roses? Wie lautet Bruce Dickinsons tatsächlicher Vorname? Diese Fragen und noch über 1000 mehr findest du in unserem ultimativen Rock’n’Roll Quiz-Magazin – 148 Seiten voller kniffliger Aufgaben, Kreuzworträtsel, Bilderrätsel und Wortsuchrätsel, um dein musikalisches Wissen zu testen. Zusammengestellt von den Experten von CLASSIC ROCK.


CLASSIC ROCK präsentiert: Das ultimative Rock’n’Roll Quiz-Magazin

Überall im Handel erhältlich. Oder jetzt kostenlos bestellen im CLASSIC ROCK Onlineshop.

Wer war Keyboarder bei den Doors? Zu einfach? Okay: Nenne zwei Songs von Led Zeppelin mit einem Lebensmittel im Titel. Immer noch keine Herausforderung? Wahr oder falsch: Justin Timberlake sang mal Backing-Vocals auf einem Album der Foo Fighters.


Rockfans sind nicht einfach nur Freunde von handgemachter Gitarrenmusik, die meisten sind wahre Lexika in Sachen Musikgeschichte und Bandhistorien. Für alle Rätselfreunde und Wissenstester haben wir von CLASSIC ROCK nun ein Quiz-Magazin zusammengestellt – von Experten für Experten! Auf 148 Seiten könnt ihr knobeln und raten, bis eure Köpfe und Stifte glühen. Im praktischen A5-Format kann es euch leicht überallhin begleiten. Neben mehr als 1.000 Fragen von leicht bis fast unlösbar gibt es Wortsuchen, Kreuzworträtsel, Bilderrätsel und Sudokus.

Wie tief geht euer Fachwissen über Kiss, AC/DC, Queen oder Metallica? Wisst ihr alles über Progrock, Grunge, Punk oder Hair Metal? Wie gut sind eure Kenntnisse über die einzelnen Jahrzehnte von den 60ern bis heute? Erkennt ihr Songs anhand kurzer Textauszüge oder Musiker nur an ihren Tattoos? Könnt ihr zwischen echten Fakten und Fake News unterscheiden?
Testet euer Wissen in unserem ultimativen Rock’n’Roll Quiz-Magazin, ob zu Hause bei passendem Sound, unterwegs, allein oder zusammen mit Gleichgesinnten. Wir sind sicher, dass auch der größte
Experte unter euch noch das ein oder andere dazulernen kann.

Überall im Handel erhältlich. Oder jetzt kostenlos bestellen im CLASSIC ROCK Onlineshop.

Aktuelle Ausgabe: Das erwartet euch im neuen CLASSIC ROCK Magazin

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CLASSIC ROCK #110 jetzt hier versandkostenfrei bestellen!

Titelstory: Def Leppard – Hysterie, Diamanten, Stadionrock

Wenige Bands mussten sich von so vielen Schicksalsschlägen erholen wie Def Leppard. Ihr Drummer Rick Allen verlor einen Arm, wenige Jahre später trank sich Gitarrist und Songwriter Steve Clark in den Tod. Nach einem Karrieretief Anfang der 2000er-Jahre stieg die Band wie der Phönix aus der Asche, nur um 2022 einmal mehr mit einem fulminanten neuen Album zurückzukehren. Def Leppard im umfangreichen Interview mit CLASSIC ROCK.

Mötley Crüe: Nikki Sixx im exklusiven Interview

Er war das Problemkind, das zum Zirkusdirektor des Sunset Strip wurde, die Hymnen schrieb, aus denen der Hair Metal wuchs, und die Messlatte für Exzess auf ganz neue Höhen hob. Unlängst veröffentlichte Nikki Sixx seine neuen Memoiren, bald geht er mit unseren Titelhelden Def Leppard auf Stadiontournee durch die USA. Uns erzählt er von abwesenden Vätern, der Rebellion gegen Autoritäten und der Last dieses Unruhestifter-Images.

Black Sabbath: Bill Ward im Interview

Als unterbewertet kann man ihn sicherlich nicht bezeichnen, doch gebührend gewürdigt wurde Bill Ward nie, obwohl er ein so wichtiger Teil nicht nur von Black Sabbath, sondern der Entstehung des Heavy Metal als
solchem war. Im Interview mit CLASSIC ROCK blickt der Schlagzeuger auf sein ereignisreiches Leben zurück.

Black Sabbath Bill Ward Show

Aerosmith: Breaking Bad

Es war das Album, das endgültig die Legende von Aerosmith als Amerikas größter Rock’n’Roll-Band
der 70er zementierte. Doch ihr drogentriefendes Meisterwerk ROCKS war auch der Punkt, an dem die Sache so richtig aus dem Ruder zu laufen begann.

Außerdem im Heft: Taylor Hawkins, Joan Jett, Thunder, Pink Floyd, Colosseum, The Sheepdogs, MSG, Michael Monroe und viele mehr!

CLASSIC ROCK #110 jetzt hier versandkostenfrei online bestellen!

Wie immer mit Heft-CD mit Songs von The Sheepdogs, Birth Control, Michael Schenker Group, The Bros. Landreth, Grant-Lee Philipps, T.G. Copperfield und mehr!

Judas Priest: In Rock And Roll Hall Of Fame aufgenommen

Nach 23 Jahren, in denen Judas Priest aufgenommen hätten werden können, werden die britischen Metal-Legenden nun am 5. November 2022 in die Rock And Roll Hall Of Fame aufgenommen. Weitere Künstler und Künstlerinnen, die dieses Jahr Einzug halten, sind Dolly Parton, Duran Duran, Eminem, Pat Benatar, Carly Simon und Lionel Richie.

Sex Pistols: Offizieller Trailer zu „Pistol“

Am 31. Mai erscheint die neue Miniserie „Pistol“ beim Streamingdienst Disney+. Die Reihe dreht sich um die Anfangstage der Sex Pistols. Jetzt gibt es einen ersten, vielversprechenden Trailer zu sehen, der Lust auf mehr macht. Die Erzählung basiert auf Steve Jones Buch „Lonely Boy: Tales From A Sex Pistol“.

Johnny Rotten ist übrigens ausgemachter Gegner von „Pistol“ und wollte verhindern, dass die Originalmusik der Sex Pistols dafür verwendet wird. Vor Gericht verlor er jedoch gegen Steve Jones und Paul Cook.

https://youtube.com/watch?v=9KhxwG0eCiE

Joan Jett: Weist Ted Nugent in die Schranken

Es ist nicht überraschend, dass Joan Jett ziemlich angepisst ist von dem, was Ted Nugent vor einiger Zeit vom Stapel ließ. In seinem Video-Podcast sprach The Nuge vor einigen Monaten erneut über Joan Jett und deren Aufnahme in die Liste der 100 besten Gitarrist*innen, die Rolling-Stone-Herausgeber David Fricke vor 12 Jahren veröffentlicht hatte.

„Wenn man sich diese Liste des Rolling Stone ansieht, dann steht da Joan Jett drauf, aber nicht Tommy Shaw [von Styx]. Wie kann man über die 100 besten Gitarristen sprechen, aber Derek St. Holmes aussparen? Wie geht das? Indem man lügt. Genauso wie man Grandmaster Flash in die Rock and Roll Hall of Fame aufnimmt. Indem man lügt. Man muss ein Lügner sein.“

Jetzt hat sich Joan Jett zu dem Wutausbruch des Motorcity Madmans geäußert, der selbst nicht in der Liste des Rolling Stone auftauchte. In einem Interview mit THE NME meinte Jett: „Impliziert er also, dass er auf der Liste stehen sollte statt meiner? Naja, damit schlage ich mich schon mein ganzes Leben lang herum, mit dem abgeschrieben werden.“

Weiter meinte die Gitarristin: „Ted Nugent muss damit leben, Ted Nugent zu sein. Das ist Strafe genug. Er ist kein harter Hund, das ist er aber nicht. Er gibt vor, ein harter Kerl zu sein, dabei ist er ein Typ, der sich in die Hosen geschissen hat, um nicht in die Army zu müssen.“

Hierbei spielte Joan Jett auf eine Geschichte an, die Nugent 1977 erzählt hatte. Er habe sich bei der Musterung absichtlich in die Hosen gemacht, um ausgemustert zu werden. Später dementierte er seine eigene Aussage.

Nicht das Ausmustern per se ist an dieser Geschichte erstaunlich, viel eher fällt es einem schwer, Nugents Waffenvernarrtheit und seinen grenzenlos scheinenden Patriotismus mit dieser Aktion zusammenzubringen.

Krähengrüße: Die besten Songs von Stone The Crows

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I Saw America
Dieses 17-minütige Stück beschreibt die Ambitionen der Band, demonstriert Jimmy Dewars Begabung als Co- Leadsänger und besteht aus mehreren Songs in einem. Es ist wie ein Reisebericht wahrer Erlebnisse, gespiegelt in einem Gewitter aus musikalischer Lebhaftigkeit. Wenn das „nur“ Roots-Rock sein sollte, beweist es, wie breitgefächert dieses Genre tatsächlich ist.

Things Are Getting Better
Eine kraftvolle Mischung aus amerikanischem Soul, nachdem er duch den Mixer der British Invasion gejagt wurde, und ähnlich groß wie Joe Cockers Cover von ›With A Little Help From My Friends‹. Die Eröffnungssalve, angeführt von McGinnis‘ Keyboard, lässt einen wirklich wünschen, man wäre dabei gewesen.

I May Be Right I May Be Wrong
Dieser Kneipenblues im Stil der Faces hätte die Titelmelodie zu jeder US-Sitcom der 70er über Selbstfindung
sein können und hat diesen fröhlichen „Scheiß drauf und lebe!“-Vibe, der einen schnell vergessen lässt, dass es
hier keinen richtigen Refrain gibt.

Ode To John Law
Mit etwas mehr als einem 4/4-Takt, aber sorgsam kontrollierter rhythmischer Darbietung, ist dieser Vorstoß
auf dissonantes Prog-Terrain eine wilde Abfahrt, bei der Bells Gesang oft einfach wie ein weiteres Instrument in
den Mix geworfen wird. Ein bemerkenswertes Beispiel für geschickt geleitete Energie.

On The Highway
Diese Nummer entstand aus denselben staubigen Pisten, auf denen sich Tina Turner ihre Sporen verdiente, und stolziert energisch mit wahrscheinlich einer der besten Gitarrendarbietungen von Harvey überhaupt an die
Spitze – und dabei spielt er noch nicht mal ein Solo.

Sunset Cowboy
Wenn es im Roots-Rock hauptsächlich um das Leben und den Verlust geht, könnte kaum etwas bewegender sein als das Wissen, dass der Schmerz in diesem hallenden, wehmütigen Song für ihren verlorenen Anführer
Les Harvey so real wie sonst kaum etwas war. Die Performance dieser Familie schlechthin und ein treffendes
Ende – gerade, als es eigentlich für sie losging.

(Text: Martin Kielty)

Led Zeppelin vs. Spirit: Der Streit um ›Stairway To Heaven‹

Im Gerichtsstreit um ›Stairway To Heaven‹ ging es nicht nur um ein Cover, hier ging es um mehr: Es war einer der spektakulärsten Plagiatsprozesse der Musikgeschichte. In CLASSIC ROCK blickt der Nachlassverwalter der Band Spirit auf das Verfahren zurück und verrät, an wen das Geld gegangen wäre, wenn man es denn gewonnen hätte.

„Alle Tantiemen wären an die Randy-California-Stiftung geflossen“, erzählt Mick Skidmore, ein in den USA lebender britischer Musikjournalist, der Randy California seit den 70ern persönlich gut kannte und nach 1997, als der Spirit-Kopf beim (erfolgreichen) Versuch ertrank, seinen kleinen Sohn aus einem Strudel vor der Küste Hawaiis zu retten, allmählich in die Rolle des offiziellen Nachlassverwalters hineinwuchs. So wäre das Geld, das fällig gewesen wäre, wenn das US-Gericht die motivische Ähnlichkeit zwischen ›Stairway To Heaven‹ und dem Instrumental ›Taurus‹ vom Spirit-Debütalbum SPIRIT (1968) bestätigt hätte, nicht an die Erben, sondern an besagte Stiftung gegangen, die unter anderem Musikinstrumente für die (chronisch unterfinanzierten) öffentlichen Schulen in den USA bereitstellt. „Es ging nie um Geld, sondern vor allem um Anerkennung der kreativen Leistung von Randy California“, betont Skidmore, der nach der aktuellen Deluxe Edition des Spirit-Klassikers THE TWELVE DREAMS OF DR. SARDONICUS nun an einem Dokumentarfilm über die einflussreiche Band arbeitet, die mit ihrem bahnbrechenden Stilmix aus Rock, Psychedelik und Jazz bis heute viele Verehrer auch und gerade unter Musikerkollegen hat.

Beim Rückblick auf den 2014 angestrengten und dann 2020 zu Ungunsten von Spirit ausgegangenen Prozess ärgert sich Skidmore nicht zuletzt darüber, dass es nicht gelungen war, eine Erlaubnis zu bekommen, im Gerichtssaal die beiden Titel vorzuspielen. „Es war absurd“, erinnert er sich, doch eine in dem Fall greifende Regelung sah vor, dass nur aufgrund der Notentranskription der beiden Songs das Verfahren entschieden wurde. Die meiste Energie hätten er und der Anwalt deswegen dafür aufgebracht, darauf hinzuwirken, die Musik selbst sprechen zu lassen. Doch am Ende fehlte – wenn auch nur knapp – die Mehrheit unter den zuständigen Richtern dafür, die Aufnahmen verwenden zu dürfen. Denn die musikalische Ähnlichkeit zwischen der Eröffnungssequenz von ›Taurus‹ und ›Stairway To Heaven‹ liegt auf der Hand, wobei nie der ganze Song oder die den beiden Stücken zugrunde liegende Allerweltsakkordfolge um eine absteigende Basslinie in A-Moll Gegenstand des Plagiatsvorwurfs waren. Konkret stritten sich die Parteien um die rhythmisch-melodische Ausgestaltung des Gitarren-Pickings von Jimmy Page und ob er da möglicherweise beeinflusst worden war von Randy California, der als 16-Jähriger in der New Yorker Band von Jimi Hendrix spielte und nur wegen seines Alters 1966 nicht mit Hendrix nach England gehen durfte.

Spirit traten dann Ende der 60er-Jahre im Vorprogramm von Led Zeppelin auf, später integrierte die Band bei ihren Live-Improvisationen bisweilen auch Spirit-Songs (wenn auch nicht ›Taurus‹). Zudem räumten Page und Plant ein, dass sie das Album SPIRIT in ihrer Plattensammlung gehabt hätten, konnten sich angeblich an den strittigen Song jedoch nicht erinnern. Wie dem auch sei, Mick Skidmore ist trotz des verlorenen Prozesses nicht verbittert: „Viele Menschen sind nun wieder auf Spirit und Randy California aufmerksam geworden, auf seine großartigen musikalischen Leistungen als Gitarrist und Komponist – und was für ein feiner Mensch er war.“