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Adrenaline Mob

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Adrenaline Mob (1)Seit Mike Portnoy und die restlichen Mitglieder von Dream Theater 2010 beschlossen, getrennte Wege zu gehen, kann sich der Ausnahmeschlagzeuger scheinbar vor Projektanfra-gen nicht retten. Neben der Rock-Supergroup Flying Colors schwingt er nun auch bei Adrenaline Mob die Stöcke.

Die Idee zu einem gemeinsamen Projekt hatten Portnoy und Sänger Russel Allen schon 2007, als Dream Theater zusammen mit Symphony X auf Europatour gingen. „In meinem Hinterkopf wusste ich schon immer, dass ich es lieben würde, mit Portnoy in einer Rockband zu sein, weil keiner von uns das zuvor schon mal gemacht hatte“, gibt Allen grinsend zu. „Ich habe mir Dream Theater jeden Abend angesehen und mir dabei gedacht: ‚Der Typ ist ein Rock-Drummer in einer Prog-Band!’ Er hat nie versucht, jemand anderem die Show zu stehlen, und seine Energie war unglaublich ansteckend. Das war auch für mich inspirierend.“

Portnoy sieht das ähnlich: „Es war unvermeidlich, dass wir etwas zusammen machen mussten. Das Ergebnis ist besser, als ich es jemals für möglich gehalten hätte.“ Dieses nennt sich OMERTÀ und steht seit Mitte März in den Läden. Komplettiert wird das Line-Up mit Sonic Stomp Gitarrist Mike Orlando und Disturbed-Basser John Moyer.
„Das ist eine neue Band mit einem neuen Sound und einem neuen Anfang“, erklärt Portnoy. „Vergesst, was wir in der Vergangenheit gemacht haben. Ich schätze die letzten 25 Jahre mit Dream Theater und blicke mit Stolz zurück, aber es ist an der Zeit für mich, dieses neue Kapitel aufzuschlagen. Man kann es vielleicht damit vergleichen, wie Dave Grohl damals mit den Foo Fighters neu angefangen hat – so sehe ich das.“

Running Wild

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running-wild-shadowmaker-3016Sieben Jahre hat sich Rolf „Rock’n’Rolf“ Kasparek Zeit gelassen, um ein neues Studioalbum zu verwirklichen. Doch diese Pause hatte keinesfalls mit mangelnder Kreativität zu tun. Rolf wollte vielmehr vermeiden, durch Übereifer die Leidenschaft für Running Wild zu verlieren. „Ohne die Pause nach Rogues En Vogue und ohne den Umweg über andere Projekte hätte ich nicht wieder auf den Weg zu Running Wild zurückgefunden“, erzählt er nachdenklich. „Es hatte sich eine Routine eingeschlichen, die mir nicht mehr gefiel. Ich musste Running Wild beenden, um den Kopf wieder frei zu bekommen. Nur so war es möglich, ein derart lockeres und spielfreudiges Album wie Shadowmaker zu schreiben.“

Auch seine Herangehensweise an das Songwriting war neu. Denn Rock‘n‘Rolf komponierte die neuen Stücke bewusst möglichst schnell, um so die gewünschte Spontaneität und Frische einzufangen. „Manchmal waren es gerade mal zehn Minuten, fast nie mehr als eine halbe Stunde, in der ich komponierte“, erzählt er. „Sogar eine vergleichsweise komplexe Nummer wie ›Dracula‹, für die ich mir eigentlich deutlich mehr Zeit nehmen wollte, um dem Thema musikalisch und textlich gerecht zu werden, schrieb ich in gerade mal zwei Stunden. Daran erkennt man bereits, wie viel Spielfreude und Ideenreichtum bei mir zurückgekehrt sind. Die Lockerheit ist plötzlich wieder da, und das Ergebnis ist meines Erachtens eines der besten Alben, die ich bisher geschrieben habe.“

Sehr große Worte, doch Kasparek muss sich mit seinem neuen Werk SHADOWMAKER wirklich nicht verstecken. Zuge-geben: Die zehn neuen Songs bieten keine extremen Überraschungen, dafür aber 100 Prozent Running Wild. Auch thematisch hat sich Rolf einige Gedanken gemacht. So bilden die Songs ›Black Shadow‹, ›Shadowmaker‹ und ›Into The Black‹ eine Trilogie, die sich mit dem angsteinflößenden Zu-stand der Welt befasst.

Bei ›I Am Who I Am‹ wird Rock‘n‘Rolf sogar sehr persönlich und autobiografisch: „Dieser Song repräsentiert meine Lebensphilosophie. Man könnte sie mit dem klassischen Luther-Zitat ,Hier stehe ich, ich kann nicht anders‘ zusammenfassen. Ich weiß, dass ich mit meiner geradlinigen Art mitunter anecke, aber – wie der Titel so treffend formuliert – ich bin nun einmal so, wie ich bin.“

Yukon Blonde

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yukon-blonde-tiger-talk-2992Lange Mähnen und wallende Bärte sind wieder mächtig schwer angesagt. Neo-Folkrockbands wie Band Of Horses, My Morning Jacket, Fleet Foxes oder Okkervil River spielen nahezu überall vor vollen Häusern. Auch Yukon Bonde ist eine Combo mit ausgeprägtem Haarwuchs, dazu passen die musikalischen Vorbilder des Vancouver-Vierers.

„Wir sind riesige Crosby, Stills & Nash-Fans, dazu mögen wir natürlich auch Neil Young“, berichtet Frontmann Jeff Innes. Besonders in Sachen Harmoniegesang habe man sich an Crosby, Stills & Nash orientiert, „sie hatten immer verrückte Harmoniegesänge, aber ihr Gesang war immer dicht“, lobt Innes die Hippie-Ikonen. „Nach jeder dritten regulären Probe legen wir eine akustische Probe ein, in der wir die Harmonien wieder und wieder üben…“
Tiger Talk heißt das neue Album der Kanadier, es enthält zehn Folkrocksongs, die ausgesprochen tanzbar sind. Öfter denkt man an Grooves von Kapellen wie Franz Ferdinand und Foals. Tanzbarkeit sei absolut wichtig für seine Band, bekräftigt Innes denn auch, Yukon Blonde wollen ihr Publikum schwitzen sehen.

Yukon Blonde starteten 2005 unter dem Namen Alphababy. Alle Welt hasste ihren Namen, so begann eine quälende Suche nach einem neuen Banner. „Unser Bassist arbeitete in einem Café. Eines Abends putzte er die Bude und fand ein weißes Haar auf einem Tisch. Er rief seinem Boss zu: ,Hey Kathy, du verlierst Haare. Hier liegt eine graues Haar.‘ Und sie antwortete: ,Ich bin nicht grau, ich bin Yukon blond.‘ Darauf schlug er Yukon Blonde vor und wir waren begeistert.“

Yukon ist ein Territorium im äußersten Nordwesten von Kanada, berühmt für äußerst lange Winter und sehr karge Landschaften. Bereits als Alphababy hatte die Kapelle zwei EPs veröffentlicht. 2009, nach besagtem Namenswechsel, kam die erste Yukon Blonde EP Everything In Anyway, gefolgt vom ersten vollständigen Album Yukon Blonde. Ausgedehnte Tourneen durch Kanada, USA und Europa folgten. 2011 schob die Band die EP Fire //Water hinterher. Und jetzt steht ihr Zweitling Tiger Talk in den Läden, voller sonniger Melodien mit hüpfenden Beats, die gute Laune verbreiten.

Wenn man Jeff nach seinen Texten fragt, gibt er sich eher wortkarg: „Ich habe keine Lieblingsthemen, bin aber wesentlich breiter gefächert als so manch andere Texter. Tiger Talk handelt in der Hauptsache vom Stand der Dinge in Nordamerika, echter Hippie-Kram eben“, lacht er. „Meine Ideen bekomme ich eher zufällig. Wir können auf Tour außerhalb eines Supermarkts oder eines Schnellrestaurants parken, plötzlich bekomme ich einen Einfall. Ich kann dann entweder hinein gehen und essen oder draußen im Kleinbus bleiben und die Idee auf der Gitarre ausarbeiten“, beschreibt er beispielhaft eine kreative Situation.

Als Neo-Hippies (oder Hippies) wollen sich Yukon Blonde jedoch nicht bezeichnen lassen. Diese würden heute hauptsächlich durch Faulheit und permanentes Stoned-Sein unangenehm auffallen. „Sie kiffen den ganzen Tag oder legen den Leuten im Park die Karten“, sagt Innes sichtlich angewidert. Für die Hippies der Sechziger und Siebziger Jahre dagegen hegt er große Sympathien, sie hätten sich gegen den Vietnamkrieg gewandt und den Kriegsdienst verweigert. Kunst und Musik seien die Medien ihrer friedlichen Botschaft gewesen, so hätten sie Parolen verbreitet wie ihr berühmtes „Make Love No War“.

H.E.A.T.: Schwedens neues Haarpracht-Wunder

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HEAT @ Johan Carlen (1)Schweden hat ein neues Haarpracht-Wunder. Nachdem sich die Altmeister von Europe dem bluesigen Classic Rock zugewandt haben, ist Skandinaviens Glam Rock-Thron frei. Mit ihrem dritten Album ADDRESS THE NATION und neuem Sänger wollen H.E.A.T. diesen Platz nun einnehmen. Über CLASSIC ROCK richtet sich Neuzugang Erik Grönwall an die Riff-Nationen dieser Welt.

„Mit H.E.A.T. bin ich da angekommen, wo ich als Sänger immer hin wollte“, schwärmt Erik. Nach dem Ausstieg von Sänger Kenny Leckremo fiel die Wahl der Band auf den früheren Gewinner der schwedischen Version von „Deutschland sucht den Superstar“. Obwohl die fünf ein eingeschworener Kreis waren, gab es keine Startprobleme für Grönwall. „Vom ersten Tag an fühlte ich mich wie ein vollwertiges Mitglied von H.E.A.T.“, berichtet er zufrieden. Die eigentlichen Probleme boten sich ihm eher bei manch eingesessenem Fan. „In Schweden gab es schon einige Rock-Fans, die meinten, dass so einer wie ich nicht bei H.E.A.T. singen darf. Das war aber vor der Veröffentlichung unserer ersten Single. Langsam wendet sich die Stimmung.“ Trotzdem muss er sich und seine TV-Vergangenheit noch oft erklären: „Swedish Idol ist anders als in anderen Ländern. Bevor ich dort teilnahm, hatte ich in einer von Pantera inspirierten Band gespielt. In der Sendung versuchte ich, es so rockig wie möglich zu halten. Deshalb sang ich unter anderem Skid Row- und Iron Maiden-Songs.“

Die Arbeiten an ADDRESS THE NATION waren für Grönwall die erste Album-Produktion als Mitglied einer Band. Obwohl Grönwall zu diesem Zeitpunkt noch nicht lange dabei war, war er auch beim Songwriting als gleichberechtigter Partner beteiligt. „Ich habe eigentlich sehr viel geschrieben. Wir arbeiten in der Regel alle zusammen. Die anderen sind fantastische Komponisten. So konnte ich sehr viel dazulernen“, so der Frontmann. Um ein möglichst gutes Resultat zu erzielen, scheuten H.E.A.T. keine Kosten und schafften perfekte Bedingungen. „Wir hatten eine unglaublich gute Zeit. Die ganze Band lebte während der Aufnahmen im selben Haus. Fünf Wochen lang teilten wir uns die Zimmer. Ach ja, und tranken haufenweise Bier“, erinnert sich Grönwall.

Auf dem neuen Album zelebrieren H.E.A.T. noch konsequenter den Sound der achtziger Jahre. Vereinzelte Vorwürfe, dass die Musik der sechs Schweden nicht zeitgemäß sei, versteht Grönwall nicht. Vielmehr sehen sich H.E.A.T. als wichtigen Bestandteil der heutigen Musiklandschaft. „Wenn man sich alle möglichen modernen Genres ansieht, wird deutlich, dass alle einen alten Stil neu erfinden. Adele und Duffy machen den Soul der 60s, Graveyard übernehmen die 70s und jetzt ist es an der Zeit für die 80s. Und dazu gehören eben auch Saxophon und Synthesizer“, rechtfertigt Grönwall den Einsatz aus der Mode gekommener Stilelemente.

Dass H.E.A.T. eigentlich so gar nicht in den Achtzigern hängen geblieben sind, sondern den Blick in die Zukunft lieben, zeigt Grönwall ganz unverblümt und ambitioniert. „Wir wollen die Größten werden! (lacht) Wir wollen die Musik der Achtziger neu erfinden und in die Moderne führen. Deshalb freuen wir uns auch schon jetzt auf das nächste Album“, verkündet Grönwall. Eine etwas näher liegende Einschätzung der Zukunftspläne von H.E.A.T. gibt er dann aber doch noch: „Im Moment wollen wir ADDRESS THE NATION promoten und unsere Tour planen. Außerdem wollen wir die Leute wissen lassen, dass es einen neuen Sänger gibt und Swedish Idol gar nicht so schlimm ist (lacht).“

Bullhead

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a1_bullhead_2_printTrotz seiner imposanten Maße wirkt der wuchtige Rinderzüchter Jacky (wirklich brillant: Matthias Schoenaerts) in vielen Situationen unsicher wie ein kleiner Junge. Im Moment steht er aber auch gehörig unter Druck, denn die Hormon-Mafia will mit ihm einen neuen Deal einfädeln, so- gar mit den ungeliebten französischsprachigen Landesnachbarn wird man dafür kooperieren. Jacky kommt dies einerseits gerade recht, pumpt er doch auch seinen eigenen Kör-per mit den umstrittenen Präparaten auf. Doch er gerät zusehends in ein gefährliches Fahrwasser: Kontaktmann Diederik ist zwar ein alter Kindheitsfreund, arbeitet aber nebenher als Polizeispitzel und kennt zudem ein schreckliches Geheimnis aus Jackys Vergangenheit.

Vor der bedrückenden Tri-stesse der belgischen Provinz glänzt Hauptdarsteller Matthi-as Schoenaerts in dem Coun-try-Noir-Thrillerdrama mit ei- ner schlicht fulminanten Leis-tung. Schmerz, Wut und die tie-fen emotionalen Wunden sei-ner Figur verkörpert – im wahr-sten Sinne des Wortes – Schoe-narts nicht nur über Haltung, Mimik und Gestik: Ganze 20 Kilo hatte sich der Schauspieler in bester Method Acting-Tradition für die fordernde Rolle antrainiert. Respekt.

Dark Shadows

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dark_shadows_xlgEigentlich kann hier gar nichts schief gehen: Tim Burton als Goth-Meister hinter der Kamera, Johnny Depp als zeitreisender Vampir davor, eine Gemeinde tausender loyaler Fans im Rücken – die Rede ist vom lang ersehnten Remake der campigen Horrorsoap „Dark Shadows“. In Deutschland wenig bekannt, zählt die Serie im englischsprachigen Raum zum kollektiv geteilten popkulturellen Gedächtnis einer ganzen Ge-neration. Was wenig verwundert, war „Dark Shadows“ doch ein absolutes Novum. Sechs Monate dümpelten die Einschaltquoten im Keller, die sich nur sehr gemächlich entwickelnde Geschichte der Familie Collins und ihrem unheimlichen Heim, einer alten herrschaftlichen Villa, kam nicht gut an. Als die Autoren darauf reagierten und Geister im Anwesen spuken ließen, steigerte sich das Interesse. Der letztendliche Durchbruch gelang mit der Figur von Collins-Vorfahre Barnabas, einem Vampir mit Seele.

Nicht nur die Tatsache, dass „Dark Shadows“ als erste Fernsehshow überhaupt Paranormales im Tagesprogramm zeigte, sondern vor allem, dass sich die Schreiber in den nächsten Staffeln mit wilden Plot-Twists sowie einem wahren Reigen an Monstern und bizarren Stories austobten, machte „Dark Shadows“ zum Unikat.

Perfektes Terrain somit für das Burton und Depp-Tag-Team des Bizarren. Beide bekennende Fans der Serie, sind sie die fraglos perfekte Wahl, die Familie Collins samt ihrem wortgewandten Blutsaugerverwandten auf die große Leinwand zu hieven und mit der bewährten Mischung aus Goth Horror und schwarzem Humor zu garnieren. Besonderes Rock-Schmankerl: der einmalig gut passende Gastauftritt von Alice Cooper.

ARETHA FRANKLIN: QUEEN OF SOUL

111114_02_ArethaFranklin_Cover_AB.inddEin umfassender Einblick in das aufregende Leben eines öffentlichkeitsscheuen Superstars.

Heutige Teenager dürften sie, ohne jedoch ihren Namen zu kennen, als zickige ältere Diva aus einem TV-Spot für Schokoladenriegel kennen. Hierzulande hat Aretha Franklin seit ihrem internationalen Siegeszug mit ›Respect‹ im Jahr 1967 und einigen Erfolgen in den 80er Jahren keine nennenswerten Hits mehr gelandet. Dennoch hat sich die stimmgewaltige Sängerin, die seit über 50 Jahren im Showbusiness mitmischt und am 25. März ihren 70. Geburtstag feierte, ihren Titel „Queen Of Soul“ erhalten. Pünktlich zum Jubiläum hat der US-Musikjournalist Mark Bego seine erstmals 1989 erschienene Biografie über Aretha Franklin ein drittes Mal überarbeitet. Zu Wort kommen neben der Protagonistin, deren Zitate aus einem Interview von 1985 stammen, auch einige ihrer langjährigen Weggefährten, darunter Musikmogul Clive Davis. Zwischendurch verliert Bego sich in Lobhudeleien und ausführlichen, den Lesefluss störenden Rezensionen sämtlicher Original-Alben. Doch insgesamt liefert er auf knapp 350 Seiten ein objektives Bild des unsteten Lebens und Werdegangs der 20-fachen Grammy-Gewinnerin. Zwei neue Kapitel beschreiben, wie es Aretha Franklin in den letzten elf Jahren erging. Dabei interpretiert der Autor diverse Klatsch-Meldungen aus Zeitungen, was im Vergleich zu den kenntnisreichen Ausführungen zuvor etwas unsachlich wirkt. Ergänzt wird das umfassende Werk durch eine detailreiche Diskografie. Der perfekte Einstieg in das über fünf Dekaden umfassende Oeuvre der Soul-Queen.

Iron Maiden – EN VIVO!

Iron MaidenWieder unterwegs mit der Ed Force One.

Eddie, das wohl berühmteste Maskottchen der Rockwelt, erhebt sich wieder in die Lüfte. Nach der Veröffentlichung von THE FINAL FRONTIER im Jahr 2010 begaben sich Iron Maiden Anfang 2011 wieder auf große Welttournee. Sie spielten 98 Konzerte in 36 Ländern. Ein Mammutprogramm, dass sich nicht jede Band zutraut. Doch Maiden haben die Ed Force One (eine umgebaute Boing 757) wieder beladen und sich auf den Weg gemacht. Über dieses Abenteuer berichtet nun ihre neue DVD EN VIVO!

Die DVD/BluRay wartet mit zwei Discs auf. Auf der ersten befindet sich Maidens komplettes Konzert aus dem Estadio Nacional in Santiago De Chile. Wie man es von einer Qualitätsmaschine wie Maiden erwartet, sind die Aufnahmen einwandfrei, Bild und Ton beinahe makellos.Doch der wahre Schatz der DVD erwartet einen – wie meistens – auf Disc Nummer zwei. Denn hier erzählt eine 88-minütige Dokumentation namens „Behind The Beast“ die Hintergrundgeschichte der Tour. Hier wird gezeigt, was alles getan werden muss, um ein derartiges Vorhaben auch stemmen zu können. Die Fachleute der Band zeigen, wie man das Flugzeug richtig packen muss, wie sich das Bühnenbild der Tour entwickelte oder welch Aufwand es ist, alle Crewmitglieder auch problemlos in jedes Land zu bekommen. Schließlich hebt die Ed Force One ab und startet in ihr großes Abenteuer. Die Kamera ist immer dabei und dokumentiert den Ausflug der Band zum Roten Platz in Moskau, die Widrigkeiten, die der Crew in Indonesien begegnen oder die großen Festivalauftritte in Australien. Und auch wenn man in den ersten fünf Minuten der Doku denkt, die Plattenfirma hätte lediglich den Film „Flight 666“ mit neuem Namen auf die DVD gepackt, wird sie danach durchaus interessant. Für echte Maiden-Fans sicher ein absolutes Muss. Doch auch diejenigen, die nicht so viel mit der Band anfangen können, haben hier einen gelungen Einblick in ein ganz besoderes Unterfangen.