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Motörhead: Lemmy Kilmister ist tot

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Motorhead-2015_23Lemmy Kilmister, Frontmann von Motörhead und Rock’n’Roll-Legende, ist im Alter von 70 Jahren gestorben.

Wie es die Band auf ihrer offiziellen Facebook-Seite in der vergangenen Nacht bekannt gab, ist Ian Fraser Lemmy Kilmister nur wenige Tage nach seinem 70. Geburtstag, den er am 24. Dezember feierte, einem Krebsleiden erlegen, von dem er selbst erst am 26. Dezember erfahren habe.

Folgendes teilte die Band mit: „Unser mächtiger, nobler Freund Lemmy ist nach einem kurzen Kampf mit einem extrem aggressiven Krebs gestorben.“ In Kürze werde sich die geschockte und trauernde Band erneut zu Wort melden, bis dahin habe sie aber eine Bitte: „Spielt Motörhead laut, spielt Hawkwind laut, spielt Lemmys Musik LAUT. Und habt den ein oder anderen Drink!“

Fans sind dazu aufgerufen, ihre Beileidsbekundungen und ihre Erinnerungen auf der offiziellen Tribute-Seite www.facebook.com/lemmykilmisterforlife zu teilen.

Das Statement der Band:

There is no easy way to say this…our mighty, noble friend Lemmy passed away today after a short battle with an extremely…

Posted by Official Motörhead on Montag, 28. Dezember 2015

Erst vor einigen Wochen noch durfte CLASSIC ROCK exklusiv hinter die Tour-Kulissen von Motörhead blicken. Seht hier den Backstage-Report …

Fleetwood Mac: Gewinnt die Expanded Edition von TUSK

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DSCF4845CLASSIC ROCK verlost eine von drei 3-CD Expanded Editions des legendären Fleetwood Mac-Albums TUSK!

Mit etwas Glück seid ihr bald Besitzer des Original-Albums in neuer remasterter Fassung, von 22 Singles, Outtakes und Sessions sowie einer Alternativ-Version der 20 Stücke auf Tusk.

Hier teilnehmen:
[contact-form-7 id=“36694″ title=“Fleetwood Mac“]
Viel Glück!

Die 50 besten Alben 2015 (Platz 30-21)

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Blitzen Trapper

30 Blitzen Trapper
ALL ACROSS THIS LAND
(Lojinx/Alive)
Sie sind fast nicht wieder zu erkennen: So ursprünglich folkig und zugleich von Leichtigkeit getragen wie auf Studiowerk Nummer sechs klang der Americana-Alternative-Rock von Blitzen Trapper nie zuvor.

Biters – ELECTRIC BLOOD

29 Biters
ELECTRIC BLOOD
(Earache/Warner)
Mit ihrem Zweitwerk und ihren Einflüssen wie Cheap Trick, Ramones und Thin Lizzy haben es die vier Sleaze-Styler aus Atlanta endgültig an die Spitze der boomenden Party-Rocker-Fraktion geschafft.

album cover

28 Neil Young + Promise Of The Real
THE MONSANTO YEARS
(Reprise Records/Warner)
Eine komplette Veröffentlichung, die dem Protest gegen einen genmanipulierenden Saatgutgiganten gewidmet ist, ist schon Unikum genug, um es in den Musik-Almanach zu schaffen. Wenn die manchmal etwas plump verpackte Botschaft von Großmeister Neil Young und Willie Nelsons Söhnen in die Welt gerufen wird, um so mehr!

Black Star Riders – KILLER INSTINCT

27 Black Star Riders
THE KILLER INSTINCT
(Nuclear Blast/Warner)
Noch kann man Töne von Thin Lizzy, aus denen sich die Black Star Riders entwickelten, vernehmen. Allerdings haben Scott Gorham und Ricky Warwick auf ihrem zweiten Streich einen deutlich originäreren Sound für sich entdeckt, ganz besonders beim epischen Stück ›Blindsided‹ und der Hymne ›Finest Hour‹.

FrankIE Lee

26 Frankie Lee
AMERICAN DREAMER
(Loose Music/Rough Trade)
Frankie ist ein Träumer, den es Zeit seines Lebens über die Highways der Vereinigten Staaten getrieben hat. Genau das packt er in zehn verdammt schöne, aquarellfarben anmutende Americana-/
Singer/Songwriter-Rock-Songs.

W.A.S.P. - GOLGOTHA

25 W.A.S.P.
GOLGOTHA
(Napalm/Universal)
Ohne zu einer Art predigender Stryper zu werden, schafft es Blackie Lawless mit W.A.S.P., seinen neu entdeckten christlichen Glauben in neuen Songs zu verarbeiten und erschafft dabei mit GOLGOTHA sein stärkstes Opus seit THE CRIMSON IDOL aus dem Jahr 1992.

Blackberry Smoke – HOLDING ALL THE ROSES

24 Blackberry Smoke
HOLDING ALL THE ACES
(Earache/Warner)
Die bärtigen und kotelettigen Männer aus Atlanta sind mehr als ein aufgewärmtes Lynyrd- Skynyrd-Barbecue. Sie können straighten Rock’n’Roll, Gospel, Soul und sind dabei manchmal auch noch ganz schön frech.

Layout 1

23 Michael Monroe
BLACKOUT STATES
(Spinefarm/Universal)
Rotzig frech, glamig und punkig wie ein Junger zeigt sich Monroe 2015 nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Studio. Ganz besonders, wenn er mit einem ansteckenden Refrain wie dem von ›Old Kings Road‹ den Londoner Zeiten von Hanoi Rocks Tribut zollt.

Chris Cornell – HIGHER TRUTH

22 Chris Cornell
HIGHER TRUTH
(Universal)
Wer eine der schönsten Stimmen im Geschäft besitzt, muss auch eine der schönsten und anmutigsten Soloplatten produzieren können. Diese Regel traf nicht immer bei Soundgarden-Kopf Cornell zu. Auf HIGHER TRUTH ist sie aber die Wahrheit und nichts als die Wahrheit.

Scott Weiland And The Wildabouts – BLASTER

21 Scott Weiland and The Wildabouts
BLASTER
(earMUSIC/Edel)
Es ist unverständlich, wie sich die letzten Jahre im Leben von Scott Weiland so gegensätzlich entwickeln konnten. Musikalisch zeigte er sich mit seinem Projekt Art Of Anarchy und seinem Soloalbum in bester Form. Zugleich wurden Konzerte abgesagt, peinliche Videos tauchten auf und seinem Körper entwich zusehends das Leben – bis nichts mehr davon übrig war.

Video der Woche: Bruce Springsteen and Darlene Love – ›A Fine Fine Boy‹

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Love_SpringsteenPhil Spector, der Schöpfer der Wall of Sound, feiert heute seinen 77. Geburtstag. In den 60er Jahren produzierte er zahlreiche erfolgreiche Songs, darunter auch ›A Fine Fine Boy‹, den er zusammen mit Ellie Greenwich und Jeff Barry für Darlene Love schrieb.

Unser Video der Woche zeigt den Auftritt von Bruce Springsteen mit Darlene Love aus dem Jahr 2009, bei dem sie ›A Fine Fine Boy‹ zum 25. Jubiläum der Rock’n’Roll Hall Of Fame zusammen spielten. 2010 wurde Love, die vielen auch durch die „Lethal Weapon“-Filme bekannt sein dürfte, in denen sie Danny Glovers Frau Trish spielte, in die Hall Of Fame aufgenommen.

Motörhead: Backstage Report – EINE SCHRECKLICH NETTE FAMILIE (Teil 2)

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Motorhead 2015_2Lemmy und Co. haben uns ihren Alltag gezeigt: Blickt mit CLASSIC ROCK exklusiv hinter die Tour-Kulissen von Motörhead.

In Teil 1, den ihr in CLASSIC ROCK Magazine Ausgabe #47 lesen könnt, verabschiedeten wir uns mit dem Statement von Drum Tech Leonardo Soares, der bei Motörhead seinen Traumjob fand. Bevor Lemmy, Phil und Mikkey um 21.20 Uhr die Bühne entern, steht noch einiges auf der To-Do-Liste der Crew, während die ersten Fans sehnlich auf den Einlass warten…

EVERYTHING LOUDER THAN EVERYONE ELSE

Motörhead sind neben Acts wie Led Zeppelin, Deep Purple, The Who oder KISS Mitglieder im illustren Club der „Zehn lautesten Bands aller Zeiten“. Dass diese Liste nicht nur ein purer Marketinggag ist, wird einmal mehr während des Soundchecks deutlich. Phil Campbell mäht mit seiner Dezibelwand als erster das Zenith förmlich nieder. Während er locker ein paar Black Sabbath Riffs aus dem Handgelenk schüttelt realisiert die CLASSIC ROCK Abordnung, dass die Hallen-P.A. noch nicht eingeschaltet ist und der Schalldruck einzig und alleine von den Verstärkern auf der Bühne erzeugt wird.

Mit einen breiten Grinsen auf den Gesichtern führt der Rundgang zur nächsten Station, dem Arbeitsplatz von Monitor Engineer Mark Lewis, der während der Konzerte für einen glasklaren Sound auf der Bühne sorgt. Erstaunlicherweise arbeitet Mark mit einem digitalen Mischpult. „Ich mixe nun schon seit über acht Jahren für Motörhead. Als ich anfing verwendeten wir noch ein analoges System. Irgendwann bin ich dann allerdings doch auf Digital umgestiegen, denn es macht das touren mit mehreren Bands um Welten einfacher.“ Beim Blick über Marks Arbeitsplatz stechen die über die ganze Stagefront verteilten Monitorboxen ins Auge. „Bei uns gibt es kein heutzutage übliches In-Ear-Monitoring (kleine Kopfhörer, die während des Konzerts das Instrument des jeweiligen Musikers im Gesamtmix in den Vordergrund mischen – Anm.d.A.) sondern ganz traditionell 24 Lautsprecher für drei Musiker. Da die Jungs keinen Gehörschutz verwenden, tue ich das auch nicht, denn ich brauche den selben Klang in den Ohren wie sie um der Band den bestmöglichen Mix zu zaubern.“

Nun kommt doch etwas Hektik in den Laden, denn Lemmy gesellt sich auf die Bühne. Als Kilmister mit Rickenbastard und Sonnenbrille an seinen legendären Mikrophonständer tritt, einen deutschen Kumpel, der an der Bühnenabsprerrung lehnt mit einem freundlich lächelnden „Hallo Klaus“ begrüßt, rieselt eine besondere Art imaginären Sternenstaubs von der Decke des Venues. Sinnlose Hierarchie oder Starallüren gibt es in der Welt von Lemmy tatsächlich nicht, denn alle freuen sich, ihren „Chef“ zu sehen. So schnell der Frontmann aufgetaucht ist, so schnell ist er wieder in seinem Backstageraum verschwunden – es gilt schließlich noch einen Spielautomaten vor der Show zu lehren.

So geht es im „Familienunternehmen Motörhead“ zu: [slideshow_deploy id=’36191′]

 

IT‘S A BOMBER!

Am F.O.H. (Mischpult in der Mitte der Halle – Anm.d.A) wartet unterdessen Martin „Arnie“ Annables, der an den beiden Tagen in München mit „etwas“ Platzmangel wegen des Equipments des Kamerateams zu kämpfen hat. Trotz der beengten Umstände ist „Arnie“ blendend gelaunt und grinst weit über seinen eindrucksvollen Bart. Martin ist ein Front Of House Engineer alter Schule, der jeden Song live auf einem Analogmischpult für die Fans in der Halle mischt. Gerade im Zenith ist dieses Unterfangen Aufgrund der Architektur (ursprünglich wurde der Veranstaltungsort zum Wagonbau genutzt) und der schier unglaublichen Lautstärke von Motörhead ein Drahtseilakt. „Wie ich es anstelle unter diesen Bedingungen einen transparenten, crispen Sound hinzubekommen, kann ich leider nicht verraten – sonst könnte ja jeder meinen Job machen!“ antwortet „Arnie“ lachend auf diese obligatorische Frage.
Während der Meister des F.O.H.s noch ein paar Scherzchen zum Besten gibt, scheppert und blinkt es zwischen den Beleuchtungstraversen der Bühne. Es ist Zeit für den Bombertest.

Die beeindruckende Konstruktion stellt frühere Versionen des visualisierten Songtitels komplett in den Schatten. „Für diese Tour haben wir ein paar neue Gimmicks bekommen. Der Bomber besitzt nun überall Motoren, mit denen es uns sogar möglich ist, ihn zum Finale ins Publikum ’stürzen‘ zu lassen“ erzählt Light Engineer Caio Bertti mit leuchtenden Augen im Produktionsbüro. „Bei den meisten Songs lassen wir ihn bewusst starr an der Decke stehen, damit wir ihn urplötzlich starten können – die Reaktionen sind immer großartig!“ Plötzlich öffnet sich die Türe des Büros und mit einem verschmitzten Lächeln betritt Stage Manager und Phil Campbells Guitar Tech in Personalunion Roger De Souza den Raum.

Als Roger haarklein Phils Liveausrüstung erklärt (siehe Kasten) und die Nebenfrage, wie lange er denn schon selbst Gitarre spiele im Gespräch fällt, erzählt De Souza eine unglaubliche Geschichte: „Ich bin zu Motörhead wie die Jungfrau zum Kind gekommen. Zuhause in Brasilien arbeitete ich als Übersetzer und wie es der Zufall so will auch eines Tags für Phil. Nachdem der Job erledigt war, zischten wir noch ein paar zusammen und er steckte mir, dass sein aktueller Gitarrentechniker nicht das Gelbe vom Ei sei. Irgendwann kam die Frage, ob ich das nicht übernehmen wolle und in zwei Wochen zum Dienst antreten könne. Auf meiner Agenda stand damals ein chilliger Urlaub in Mexiko und keine Neuausrichtung meines gesamten Lebens. Was ich dazu noch erwähnen sollte: Ich bin kein Gitarrist und hatte zu diesem Zeitpunkt noch nie eine Gitarrensaite gewechselt. Die ganze Sache klang so obskur – sie musste einfach funktionieren! Deswegen entschied ich mich, das Angebot anzunehmen und schaffte mir in kürzester Zeit die nötigen Kniffe drauf. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte!“

DON‘T FORGET US – WE ARE MOTÖRHEAD

Die Zeit mit der Crew neigt sich dem Ende, als sich die ausverkaufte Halle zum zweiten Mal in geregelten Etappen füllt. Die Bierstände sind stark frequentiert, Girlschool rocken, Saxons Biff Bifford lässt die Menge ausflippen und Motörhead spielen eine der Shows des Konzertkalenders 2015. Als um kurz vor 23.00 Uhr die Hallenlichter signalisieren, dass es Zeit ist, aufzubrechen, trinkt die CLASSIC ROCK-Abordnung noch ihr letztes Bier, bevor sie sich von Promöterin Ute verabschiedet. Für die vorbeiflanierenden Gäste, Journalisten und Mitarbeiter hat sie nette Worte und kleine Scherze parat. Diese ungezwungene Atmosphäre aller Gespräche, Smalltalks und Witzeleien mit den Menschen, die Tag für Tag auf Tour ihr Bestes geben, um eine große Produktion auf die Beine zu stellen, lässt nur ein Resümee zu: Motörhead sind Lemmy, Phil, Mikkey, Ute, Roger, Leonardo, „Arnie“, Mark, Caio und alle anderen Tourtrossmitglieder die gemeinsam als Familie über Kontinente und Kulturkreise hinweg auf einer Straße namens Rock‘n‘Roll zuhause sind.

 
MOTÖRHEAD LIVE EQUIPMENT:

LEMMY

Bässe:
2x Rickenbacker Lemmy Kilmister Signature Bass (Rickenbastard)

Verstärker:
Modifizierte 1973 Marshall JMP Superbass II (mit russischen Sovtek Röhren)

Saiten:
Dunlop Lemmy Signature Strings (50-70-85-105)

Picks:
Dunlop Lemmy Signature Picks (1.14)

PHIL CAMPBELL

diverse LAG Phil Campbell Signature Models
Gibson Les Paul
diverse Caparison Modelle
diverse Framus Modelle

Verstärker:
Marshall JVM410H
Marshall JVM410H-JS
Marshall JCM 900
Marshall 4100
Marshall 1959RR

Effektepedale (von rechts nach links):
– Dunlop Cry Baby 95Q
Dunlop MXR Micro Amp M133
Dunlop MXR Micro Chorus
Dunlop MXR Blue Box Otave Fuzz
Dunlop MXR EVH Phase 90
Boss Super Shifter
2 x Dunlop MXR Carbon Copy Analog Delay
Dunlop MXR Smart Gate Noise Gate

Saiten:
Dunlop Electric Nickel Wound 10 Medium

Picks:
– Dunlop Tortex (Motörhead Branded) (.88)

MIKKEY DEE

Drums:
Sonor SQ2 Vintage Maple (Custom Finish)
– 22″ x 18″ Bass Drum
– 14″ x 7.25″ Mikkey Dee Signature Snare Drum
– 10″ x 10″ Tom
– 13″ x 11″ Tom
– 14″ x 12″ Tom
– 16″ x 16″ Floor Tom
– 18″ x 16″ Floor Tom

Becken:
Paiste Signature
– 20″ Power Crash
– 19″ Power Crash
– 18″ Heavy China
– 14″ Sound Edge Hi-Hat
– 18″ Power Crash
– 10″ Splash
– 22″ Precision Heavy Ride
– 14″ Thin China
– 20″ Heavy China
– 20″ Power Crash
– 16″ Thin China
– 19″ Power Crash

Hardware:
diverses Sonor Equipment
DW 5000 Bass Drum Pedals

Sticks:
Wincent Mikkey Dee Signature

Fotos: Paul Schmitz

Die 50 besten Alben 2015 (Platz 40-31)

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Dylan40 Bob Dylan
SHADOWS IN THE NIGHT
(Smi Columbia/Sony)
Der Großmeister nimmt sich einen Altmeister vor. Bob Dylan adaptiert Songs von Frank Sinatra und verpasst ihnen seinen einzigartigen, unnachahmlichen Stil.

Toto

39 Toto
XIV
(Frontiers/Soulfood)
Auch heute noch stehen Toto für feinste und virtuose musikalische Handwerkskunst. Ein Haufen Originalmitglieder kredenzen mit glänzendem Rock, Jazz, Pop und Progressive mehr als glatte, gesichtslose Session-Ware.

Paul Weller

38 Paul Weller
SATURNS PATTERN
(Parlophone/Warner)
Ob Rock, Soul, Funk oder Britpop: Modfather Weller ist der Meister aller Klassen. Das stellt er mit Stücken wie ›Phoenix‹ und ›Pick It Up‹ erneut unter Beweis.

The Sweet Pretty Things (Are in Bed Now...)

37 The Pretty Things
THE SWEET PRETTY THINGS (ARE IN BED NOW…)
(SMD Repertoire/Sony)
Mit 52 Musik-Business-Lenzen auf dem Buckel versagen die altehrwürdigen Pretty Things mitnichten bei der Unternehmung, ein cooles Vintage-Sound-Album zu erschaffen.

Kurt Vile – B’LIEVE I’M GOIN DOWN

36 Kurt Vile
B’LIEVE I’M GOIN (DEEP) DOWN…
(Matador/Beggars Group)
Kurt Vile verpasste mit B’LIEVE I’M GOIN (DEEP) DOWN… dem Singer/Songwriter-Genre eine neue Farbe und begeisterte mit diesem geradlinigen Rockalbum.

Clutch – PSYCHIC WARFARE

35 Clutch
PSYCHIC WARFARE
(Weathermaker/Rough Trade)
Wie bei EARTH ROCKER packen Clutch, die Riff-Rocker aus Maryland, den Groove auf den Tisch. PSYCHIC WARFARE hat alles: Southern, Funk, Grunge und Boogie.

backyard babies four by four

34 Backyard Babies
FOUR BY FOUR
(Gain Records/Sony)
Nach acht Jahren Abstinenz, respektive Soloabwegen von Nicke Borg und Dregen, sind sie wieder da. Stilistisch nahe an ihrem selbstbetitelten Vorgänger, verteidigen die Backyard Babies
mit FOUR BY FOUR ihre Position als Nummer eins des schwedischen Sleaze-/Punk-Rock’n’Rolls.

Alabama ShakeS

33 Alabama Shakes
SOUND & COLOR
(Beggars/Indigo)
Kombiniert man Garagen-Soul mit Psych-Funk, Memphis-Blues, einer Portion Ramones und einer ordentlichen Schippe Experimentierlust, erhält man SOUND & COLOR, das Album das seinen 2012er- Vorgänger doch tatsächlich in die Tasche steckt.

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32 Killing Joke
PYLON
(Spinefarm/Universal)
Sieben Jahre nach der
Reunion der 70s-Besetzung von Killing Joke beschwört die Post-Punk-Truppe um Jaz Coleman mit PYLON den Weltuntergang herauf wie in ihren besten Zeiten.

Tracer

31 Tracer
WATER FOR THIRSTY DOGS
(Omn Label Services/Rough Trade)
Drei Australier schaffen es mit einer absoluten Kraftleistung, so verschieden­artige Assoziationen wie frühe Soundgarden, QOTSA, Deep Purple und Led Zeppelin hevorzurufen, ohne gestohlene Versatzstücke plump aneinanderzureihen.

Die 50 besten Alben 2015 (Platz 50-41)

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Tame Impala – CURRENTS50 Tame Impala
CURRENTS
(Caroline/Universal)
Trotz phasenweise spärlich gesäten Gitarreneinsatzes schenkt uns Tame-Impala-Kopf Kevin Parker, der sich in bester Komponisten- und Produzenten-Form zeigt, ein packendes Psychedelic-Pop-Album.

Vintage Trouble

49 Vintage Trouble
1 HOPEFUL RD.
(Blue Note/Universal)
Stylische Hüft-Schwinger-Nummern zwischen Soul und Rock’n’Roll wie auf 1 HOPEFUL RD. kommen gut an. Sogar bei AC/DC, die Vintage Trouble zu ihrer „Rock Or Bust“-Tour als Support einluden.

Scorpions – RETURN TO FOREVER

48 Scorpions
RETURN TO FOREVER
(Sevenone Music/Sony)
Für den Umstand, dass es schon längst mit den Scorps hätte vorbei sein sollen, sagen Klaus, Rudolf und Co. ihren Rücktritt überraschend und mit einer gehörigen Portion 80s-Power ab.

CASABLANCA

47 Casablanca
MISKATONIC GRAFFITI
(Despotz/Cargo)
Casablanca sind so weit und wagen das Experiment eines drei-gegliederten Konzeptalbums, das die Schweden-Rocker in das fiktive Kleinstädtchen The Mountains verschlägt.

Helloween – MY GOD GIVEN RIGHT

46 Helloween
MY GOD-GIVEN RIGHT
(Nuclear Blast/Warner)
Helloween rechtfertigen im 31. Jahr ihres Bestehens mit starken Anlehnungen an die Zeiten von KEEPER OF THE SEVEN KEYS ihre gottgegebene Stellung als Deutschlands führende Power-Metalband.

Luke Bryan – KILL THE LIGHTS

45 Luke Bryan
KILL THE LIGHTS
(Universal)
Der erneute „Entertainer of the Year“ der Country-Music-Awards 2015 landet auch mit KILL THE LIGHTS in der ersten Reihe eines jeden Springbreak-Line-Dances.

Coheed And Cambria – THE COLOR BEFORE THE SUN

44 Coheed And Cambria
THE COLOR BEFORE THE SUN
(Rykodisc/Warner)
C&C brechen aus dem von ihnen bislang gewohnten Rahmen des Kozeptalbums um fiktive Figuren aus und überzeugen mit deutlich direkterem Songwriting – in Text wie Arrangement.

Europe

43 Europe
WAR OF KINGS
(UDR/Warner)
Die Musiker gewordenen Sinnbilder der 80er Jahre setzen ihre Abkehr von Hair- und Glam-Metal auch auf ihrem zehnten Album fort. Ihre dabei angewandte, verwegene Mixtur: Deep Purple, Iron Maiden und Joe Bonamassa.

Walter Trout

42 Walter Trout
BATTLE SCARS
(Mascot Label Group/Rough Trade)
Der bereits totgeglaubte Blues-Rocker hatte das Glück einer Lebertransplantation in letzter Minute und überlebte. Zu seinem zweiten Geburts­tag beschenkt sich Trout mit einem grandiosen Album.

Joe Satriani – SHOCKWAVE SUPERNOVA

41 Joe Satriani
SHOCKWAVE SUPERNOVA
(Sony)
Virtuosität und Melodiösität schließen einander nicht aus, zumindest wenn ein Joe Satriani beides vereint. Ihm gelingt es dann sogar noch, Hendrix und Albert King dazu zu packen.

Video der Woche: Motörhead & Girlschool – ›Please Don’t Touch‹

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motorhead girlschoolIn unserem „Video der Woche“ haben wir diesmal eine wahrhaft volle Bühne für euch. Seht hier Motörhead und Girlschool mit ›Please Don’t Touch‹!

In dieser TV-Aufzeichnung aus dem Jahr 1981 seht ihr das gemeinsame Johnny Kidd & The Pirates-Cover ›Please Don’t Touch‹ von Motörhead und Girlschool. Unter dem Projektnamen Motörheadgirlschool (auch Headgirl genannt) war die Nummer auf der EP ST. VALENTINE’S DAY MASSACRE im selben Jahr veröffentlicht worden.

Seht hier die wilde Zusammenarbeit von Motörhead und Girlschool: