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Gewinnspiel: „Prince Movie Collection“ auf drei Blu-rays gewinnen!

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purple rainGewinnt die neue Box mit allen drei Prince-Filmen „Purple Rain“, „Under The Cherry Moon“ und „Graffiti Bridge“ auf insgesamt drei Blu-rays!

Am vergangenen Freitag erschien die „Prince Movie Collection“, die alle Werke zusammenfasst, in denen wir Prince nicht nur als Musiker erleben durften. Seht hier „The Purple One“ als Kinostar in seinen drei Filmen „Purple Rain“, „Under The Cherry Moon“ und „Graffiti Bridge“.

Neben den technisch überarbeiteten Streifen bieten die drei Blu-rays außerdem zahlreiche Specials über Prince, Doku-Aufnahmen von den Dreharbeiten, Musikvideos und vieles mehr.

CLASSIC ROCK verlost unter allen Teilnehmern drei Exemplare der „Prince Movie Collection“!

Eine dieser Boxen kann bald dir gehören:
prince

Jetzt teilnehmen:
[contact-form-7 id=“49378″ title=“Prince“]
Teilnahmeschluss: 11.11.16
 

No Sinner: Colleen Rennison und Co. zeigen ihren Clip zu ›All Woman‹

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no sinnerColleen Rennison ist ›All Woman‹, wie sie im neuen No-Sinner-Video klarstellt. Der zugehörige Song stammt vom jüngsten Album der Band: OLD HABITS DIE HARD.

Nachdem mit ›Hollow‹ bereits ein Track der letzten No-Sinner-Platte auf CLASSIC ROCK Videopremiere feierte, ist mit ›All Woman‹ jetzt das Eröffnungsstück des Albums dran. Im Clip verlassen sich die Kanadier ganz auf die Präsenz von Frontfrau Colleen Rennison.

›All Woman‹ ist ein Cover der Sängerin Cheryl Dilcher, der Song stammt im Original aus dem 70ern. Mit seinen „androgynen Schreien im Refrain“ und seinem „Alpha-Frau-Text“ sei ›All Woman‹ der optimale Start in OLD HABITS DIE HARD gewesen, so Rennison. Das Stück enthalte genau die richtige Portion „Ironie und Wahrheit“, die zu No Sinner passten.

Hier seht ihr das neue No-Sinner-Video zu ›All Woman‹:

Wer No Sinner live erleben will: Demnächst ist die Band in Deutschland zu Gast.

Hier sind die Termine:
16.10. München, Garage Deluxe
17.10. Köln, MTC Club
18.10. Hamburg, Headcrash
20.10. Berlin, Badehaus Szimpla

Depeche Mode: Hier gibt es Tickets für die „Global Spirit“-Tour 2017

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depeche-mode-tourNächstes Jahr kommen Depeche Mode auf ihrer „Global Spirit“-Tour nach Deutschland und in die Schweiz. Hier findet ihr alle Infos über alle Termine und den Vorverkauf!

Nach Veröffentlichung ihres kommenden Albums SPIRIT im Frühjahr 2017 werden Depeche Mode ihre Welttour namens „Global Spirit“-Tour starten. Ab Mai werden Dave Gahan, Martin Gore und Co. für ein Konzert in die Schweiz und sieben Shows – viele darunter Open-Airs – nach Deutschland kommen.

Seht hier den Trailer zur Tour:

Depeche Mode „Global Spirit“-Tour 2017 in Deutschland und der Schweiz:
27.05.2017 Leipzig, Festwiese
05.06.2017 Köln, RheinEnergie Stadion
09.06.2017 München, Olympiastadion
11.06.2017 Hannover, HDI Arena
18.06.2017 Zürich, Stadion Letzigrund
20.06.2017 Frankfurt, Commerzbank-Arena
22.06.2017 Berlin, Olympiastadion
04.07.2017 Gelsenkirchen, VELTINS Arena

Sichert euch hier ab Freitag, den 14.10.16, um 10:00 Uhr eure Tickets im exklusiven Ticketmaster-Vorverkauf …

Das letzte Wort: Richard Hell

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richard hell pressAnfang der 70er Jahre versuchte Malcom McLaren, ihn als Frontmann für die Sex Pistols zu gewinnen. Stattdessen schrieb Richard Hell lieber mit seinen eigenen Bands Television, The Heartbreakers und den Voidoids Subkultur-Geschichte. Nach Klassikern wie „Chinese Rocks“ oder „Blank Generation“ zählt der amerikanische Musiker und Schriftsteller heute zu den letzten überlebenden Urgesteinen der einstigen New Yorker Punkszene.

Du stammst aus einem gutbürgerlichen Lehrerhaushalt – warum bist du nicht selbst in diese Richtung gegangen?
Bin ich doch. Es gibt sicher viele Menschen, die so einiges von mir gelernt haben. Aber im Ernst: Nichts hätte mir als Heranwachsender ferner gelegen, als den Lebensweg meiner Eltern einzuschlagen. Ganz im Gegenteil. Ich bin von der High School geflogen und habe es nicht mal auf die Uni geschafft. Ich bekomme regelmäßige Angebote, ob ich nicht Vorträge halten will. Doch für so etwas fehlt mir das Temperament.

Du kommst ursprünglich vom Lande, danach wurde New York zu einem wichtigen Einfluss. Kannst du dich an deine ersten Erfahrungen im Big Apple erinnern?
Ich war zwar als Kind nicht so oft in New York, trotzdem hat die Stadt schon damals einen wahnsinnigen Eindruck auf mich gemacht. Eine meiner Omas wohnte hier, alle Jubeljahre habe ich sie für ein paar Tage besucht. Diese Stadt stellte einen unvorstellbaren Kontrast zu dem konservativen Nest dar, in dem ich aufgewachsen bin. NYC bedeutet für mich heute immer noch Freiheit und kulturelle Inspiration. Es gibt so viele tolle Leute, die großartige, neue Dinge tun. Für mich ist New York die Hauptstadt der Welt.

Also hat der Große Apfel für dich nichts an Magie eingebüßt?
Ja und nein. Es ist wahrscheinlich wie in allen großen Metropolen. Die Kultur wird überall von der Macht des Geldes verdrängt, Stadtteile gentrifiziert und für die Künstler unbezahlbar. New York wird immer mehr zum Spielplatz der Superreichen. So war es zwar in Amerika schon immer, doch heute in einer höheren Geschwindigkeit als je zuvor. Was diesen Aspekt angeht, ist New York heute befallen von einem schlimmen, eitrigen Geschwür. Trotzdem kommen jeden Tag talentierte Kids aus dem Rest der Welt hierher, um ihr Glück zu suchen und sich auszuleben.

Und dann wäre da noch Donald Trump …
Es ist absolut schockierend. Wobei ich aber regelmäßig davon geschockt bin, welche Politiker von unserer Bevölkerung tatsächlich ernst genommen werden. Das ging mir schon bei George Bush so. Ich konnte es nicht fassen, dass er nicht mit Häme überzogen und aus dem Land geschmissen wurde. Trump ist noch viel schlimmer. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass er tatsächlich so viele Leute hinter sich versammelt. Wenn man sich Personen wie Berlusconi anschaut, ist es nicht so unüblich, dass manchmal auch die seltsamsten Typen politische Macht erlangen. Trump ist einer dieser seltsamen Typen.

Die TV-Serie „Vinyl“ beschäftigt sich mit den Anfängen der New Yorker Musikszene. Eine der Hauptfiguren beruht sogar auf deiner Person.
Ich kenne die Serie und habe sogar einen Rezension auf Stereogum geschrieben. Kurz gesagt, finde ich sie absolut lächerlich. Weder Martin Scorsese noch Mick Jagger hatten jemals nur den Hauch eines Einflusses darauf, was in New York vor sich geht. Das hat sie auch nie interessiert. In „Vinyl“ versuchen sie, sämtliche Musikklischees in eine Serie zu pressen und allem noch einen kitschigen Mafia-Anstrich zu geben. Man kann diesen Mist nicht ernst nehmen. Ich kenne auch niemanden, der dies tut.

Du hast damals den Punk-Look aus verschlissenen Shirts und Sicherheitsnadeln in den Ohrläppchen erfunden. Bist du stolz, dass er immer noch getragen wird?
Ich würde mich eher als Miterfinder bezeichnen. Aber dieser Stil wurde ja erst durch die Sex Pistols populär, dementsprechend geht der Ruhm dafür nicht so sehr auf meine Kappe. Doch wenn das Schicksal tatsächlich meinen sollte, dies wäre meine größte Lebensleistung, dann soll es wohl so sein.

Obwohl du früher auch Musik gemacht hast, stand dir die Schriftstellerei schon immer näher.
Das Schreiben lässt sich am besten mit der Art vereinbaren, wie mein Hirn funktioniert. Musik war für mich immer eine bewusste Entscheidung, herauszufinden, was noch so in mir steckt. Doch die Schriftstellerei war schon immer das Fundament für alles, was ich getan habe. Beim Schreiben verleihe ich einem konkreten Drang Ausdruck, bei der Musik nicht so sehr.

Viele deiner einstigen Mitgefährten von den Ramones und den New York Dolls sind mittlerweile verstorben. Wie hast du bei deinem exzessiven Lifestyle so lange überlebt?
Pures Glück. Ich denke nicht, dass Menschen wirklich die volle Kontrolle über ihr eigenes Leben haben. Rein technisch gesehen, könnte man sagen, ich hätte überlebt, weil ich mit den Drogen aufgehört habe. Man kann aber auch anführen, dass ich schon immer andere Interessen neben der Musik hatte. Doch letztendlich hatte ich wohl einfach nur Glück.

Wie ist es, mit Drogen aufzuhören?
Jedem Süchtigen, der lange genug lebt, geht irgendwann ein Licht auf. Einem wird bewusst, dass man einfach an dem Zeug krepiert, wenn man nicht aufhört. Trotzdem könnte ich schon morgen tot sein. Man muss sich nur einmal Prince anschauen. Das war unerwartet.

Welchen Ratschlag würdest du deinem jüngeren Ich geben, wenn du dich heute auf der Straße treffen würdest?
Gar keinen! Ich würde mir selbst einen dicken Schmatzer geben. Ich habe zwar nicht immer alles richtig gemacht, aber auch nichts zu bereuen.

CLASSIC ROCK präsentiert

Ian AndersonTour des Monats: JETHRO TULL – performed by Ian Anderson
Band-Chef Ian Anderson zeigt euch die Legende Jethro Tull in ganz neuer Konzept-Form. Fans erwartet ein multimediales Theaterstück gespickt mit zahlreichen Tull-Klassikern!

16.11. Stuttgart, Liederhalle
17.11. Berlin, Admiralspalast
18.11. Magdeburg, Stadthalle
19.11. Lingen, Emslandarena
21.11. Frankfurt, Alte Oper
22.11. Siegen, Siegerlandhalle
23.11. Mannheim, Rosengarten
24.11. Düsseldorf, Mitsubishi Electric Halle
26.11. Halle/Saale, Händel-Halle
27.11. Kempten, bigBOX
28.11. Nürnberg, Meistersingerhalle
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3 DOORS DOWN
Erstmals seit Jahren kommen 3 Doors Down, eine der Speerspitzen des US-Rock, wieder nach Deutschland. Mit ihrem neuen Album US AND THE NIGHT und Klassikern wie ›Kryptonite‹ werden sie uns bei den sechs Hallenshows denkwürdige Nächte bereiten.

19.10. Berlin, Columbiahalle
20.10. Hamburg, Mehr! Theater
22.10. Köln, Palladium
24.10. München, Zenith
25.10. Stuttgart, Schleyer-Halle
29.10. Offenbach, Stadthalle
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ARKELLS
Im November führt die Arkells ihr einfallsreiches Indie-/Rock-/Soul-Gemisch auf Headliner-Reise durch Deutschland.

23.11. Hamburg, Molotow
24.11. Berlin, PBHFClub
26.11. München, Strom
27.11. Köln, Luxor

THE BEARDS
Ganz ernst meinten die Humor-Rocker ihren Kampf für das Ansehen des Bartes nicht. Für Fans der Australier wird es aber jetzt leider doch ernst: In diesem Herbst verabschieden sich The Beards mit ihrer „Farewell Tour“.

03.10. München, Strøm
04.10. Köln, Underground
09.10. Berlin, Musik & Frieden
12.10. Kiel, Die Pumpe
13.10. Hamburg, Knust

THE BLUE POETS
Die gefeierte Gitarrenvirtuosität von Marcus Deml wurde bereits von zahlreichen Legenden wie Saga, Kingdome Come und Carmine Appice in Anspruch genommen. Jetzt kehrt Deml mit seiner neuen Band The Blue Poets zu seinen musikalischen Wurzeln zurück: dem bluesgetränkten
Rock der Siebziger!

09.09. Gifhorn, Kultbahnhof
10.09. Westerstede, Wunderbar
17.09. Kellinghusen, PEP
07.09. Worpswede, Music Hall
21.09. Uedem, Lettmann
22.10. Bocholt, Alte Molkerei
04.11. Hamburg, Downtown
05.11. Hannover, Music College
17.12. Osnabrück, Lagerhalle
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BONFIRE
Auf ihrer „Burnin‘ Tales‘n‘Pearls“-Tour haben Bonfire nicht weniger als ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum zu feiern. Bei so einer Party darf natürlich keiner der vielen Klassiker auf der Setlist fehlen!

29.09. Nürnberg, Hirsch
06.10. Miltenberg, Beavers
07.10. Köln, MCT-Club
08.10. Strasskirchen, Plutonium Club
09.10. Augsburg, Spectrum
13.10. Bielefeld, Forum
15.10. Peine-Gadenstedt, Black Hand Inn
12.11. Regensburg, Airport-Obertraubling
18.11. Rostock, M.A.U. Club
19.11. Herford, X-Club
01.12. Hamburg, Logo
02.12. Siegburg, Kubana
03.12. Bochum, Matrix
09.12. Mörlenbach, Music Hall
29.12. Ludwigsburg, Rockfabrik

THE CADILLAC THREE
Dass Country Music verdammt rocken kann, beweisen drei wilde Kerle aus Nashville. Unter der Leitung von Jaren Johnston, Hitschreiber für Stars wie Tim McGraw und Keith Urban, machen die drei Musiker mit Gitarre, Schlagzeug und Lap-Steel diese musikalische Südstaatenmixtur perfekt!

15.11. Berlin, Frannz Club
16.11. Köln, MTC
17.11. Hamburg, Nochtspeicher
18.11. München, Backstage Halle
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COOGANS BLUFF
Werdet Zeuge, wenn Coogans Bluff, angetrieben von ihrem experimentierfreudigen, spacigen 70s Hardrock-Blues-Gemisch, eine begeisternde Sternenreise antreten!

19.08. Heubach, New Pig Festival
20.08. Waffenrod, Woodstock Forever Festival
27.08. Lehrte, Zytanien Festival
09.09. Göttingen, Dots
10.09. Freyburg, Winzerfest Freyburg
15.10. Regensburg, Tiki Beat
16.10. Freiburg, Slow Club
18.10. Dresden, Scheune
19.10. Kassel, Goldgrube
21.10. CH-Luzern, Treibhaus
22.10. CH-Martigny, Les Caves Du Manoir
27.10. Hannover, Mephisto
28.10. Bremen, Lila Eule
29.10. Hamburg, Kleiner Donner
10.11. Bielefeld, Forum
11.11. Dortmund, Subrosa
12.11. Höxter, Tonenburg
18.11. Leipzig, UT Connewitz
25.11. Rostock, Peter-Weiß-Haus
26.11. Rostock, Peter-Weiß-Haus
02.12. Halle/Saale, Objekt 5
03.12. Chemnitz, AJZ
04.12. Berlin, Lido

DEMOB HAPPY
Grunge ist nicht tot, warum auch?! Es gibt genügend Gründe, um sich mit einem wütenden, krachenden und doch verletzlichen Sound zur Wehr zu setzen. Und aus Seattle muss man dafür auch nicht kommen! Das alles zeigen die drei Briten von Demob Happy auf ihrer kommenden Tour.

20.10. Köln, Blue Shell
21.10. Berlin, Lido/Indie Kollektiv Party
23.10. Nürnberg, Z-Bau
24.10. München, Milla

EUROPE
Dieses Album war sowohl für die Karriere von Europe als auch für die Rockmusik der 80er ein Meilenstein. Das 30. Jubiläum von THE FINAL COUNTDOWN feiern die Schweden in diesem Jahr mit einer ganz besonderen Tour, auf der sie neben weiteren Hits ihrer Karriere ihr Hitwerk in ganzer Länge aufführen.

11.11. Köln

Gewinnspiel: Jetzt teilnehmen und 3-Vinyl-Paket von Pink Floyd gewinnen!

pink-floyd-4CLASSIC ROCK verlost unter allen Teilnehmern ein Set bestehend aus den 2016er Editions von Pink Floyds ATOM HEART MOTHER, MEDDLE und OBSCURED BY CLOUDS auf 180-Gramm-Vinyls!

Lest hier die Reviews zu den Neuauflagen:

Pink Floyd – ATOM HEART MOTHER/MEDDLE/OBSCURED BY CLOUDS (THE VALLEY)
(Pink Floyd Records/Parlophone/Warner)
Text: Michael Köhler

Zweiter Schub der Vinyl-Neuauflagen von Pink Floyd
Mit drei weiteren 180-Gramm-Alben in Ori­­ginal-Artworks setzt sich die Vinyl-Neu­auflage von Pink Floyd fort. Noch ganz dem Prog-Rock-Zeitgeist verpflichtet war das 1970 mit Norman Smith co-produzierte ATOM HEART MOTHER: Für die knapp halbstündige, klassisch inspirierte Titelsuite in opulenter Orchester­fassung samt Vokalbegleitung des John Aldiss Choir holte sich das Quartett Komponist und Arrangeur Ron Geesin. In verkiffter Entspanntheit oszillierten hingegen Roger Waters ›If‹, Rick Wrights ›Summer ‘68‹, David Gilmours ›Fat Old Sun‹ sowie das mit Schlagzeuger Nick Mason im Kollektiv konzipierte 13-minütige Instrumental ›Alan‘s Psychedelic Breakfast‹ mit Hörspiel­charakter.

Auch beim ersten selbstproduzierten Werk MEDDLE standen die Zeichen noch auf überlange Klangexperimente: ›Echoes‹, ein pastoraler Space-Rock-Trip, beanspruchte abermals eine ganze LP-Seite. Erstklassige Mischware lieferte die A-Seite: Der Techno-Trance-Vorreiter ›One Of These Days‹ avancierte mit hypnotischem Basslauf und psychedelischem Orgel­schwellen zum Diskotheken-Favoriten. ›St. Tro­pez‹ beschwor Jazz-Momente á la Django Reinhardt. In Hundejaulen getränkten Delta-Country-Blues servierte schließlich ›Seamus‹.

Nach MORE einen weiteren Soundtrack für US-Regisseur Barbet Schroeder lieferte die Truppe mit OBSCURED BY CLOUDS (THE VAL­LEY). Letz­teres galt 1972 als luftiges Zwischen­werk, bildete aber tatsächlich die Brücke zwischen der experimentellen Progressive-Under­ground-Ära und der Neuorientierung in Richtung der wesentlich eingängigeren Klangstrukturen von THE DARK SIDE OF THE MOON. Mit den sphärischen Instrumentalstücken ›Obscured By Clouds‹ und ›When You‘re In‹ präsentierte das Werk Wegweisendes in Sachen VCS3-Elektronik. Hit-Potenzial zeigte gar das beschwingt-lässige, Roger Waters‘ Vater gewidmete ›Free Four‹. Das Albumfinale ›Absolutely Curtains‹ beinhaltete archaische Chorgesänge des im Film auftretenden Mapuga-Stammes.

ATOM HEART MOTHER: 8/10
MEDDLE: 9/10
OBSCURED BY CLOUDS: 8/10

CLASSIC ROCK verlost ein Set bestehend aus allen drei Alben in der 2016er Edition auf 180-Gramm-Vinyls!!!

floyd

Jetzt teilnehmen:
[contact-form-7 id=“49282″ title=“Pink Floyd Atom Meddle Obscured“]
Teinahmeschluss: 10.11.16
 

The Rolling Stones: München, Kinopremiere „Havana Moon“ (23.09.2016)

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„Es gibt die Sonne, den Mond, die Sterne und die Rolling Stones“ …

Derart ergriffen sinnierte Keith Richards über seine Rhythm’n’Blues-Combo, nachdem diese am 25. März 2016 endlich, zum ersten Mal in ihrer über 50-jährigen Geschichte, auf Kuba auftreten konnte. Nun durften also auch die Stones – nur wenige Tage nach ihrem „Support-Act“ US-Präsident Obama – ebenfalls den „Eisernen Vorhang“ zur anti-imperialistisch wehrhaften Karibikinseln durchschreiten. Ein dermaßen polit- und pop-historisches Ereignis kann man schon einmal feiern, dachten sich sicherlich der geschäftstüchtige Mick und seine rüstigen Herren und so kann die damals nicht vor Ort gewesene „westliche Welt“ an jenem Freitagabend in Form einer einmaligen Aufführung in zahlreichen, über den Globus verteilten Kinos beiwohnen.

Es ist schon eine seltene, festliche und auch etwas merkwürdige Stimmung, irgendwo zwischen Film-Premiere und Rock-Show, als die in Stones-Shirts und Lederjacken ausgehfein gemachten, zum Teil vom eigenen Nachwuchs begleiteten Münchner Herr- und Damenschaften in den roten Polsterstühlen des Saals Platz nehmen, um ein komfortables und wahrlich brillantes Konzerterlebnis zu genießen.
Zunächst wollen uns Mick, Keith, Ronnie und Charlie in einem kurzen Grußwort willkommen heißen. Sind diese vier alten Jungs albern und sympathisch! Besonders Charlie Watts‘ sagenumwobener trockener Humor wurde von ihm wohl nie zuvor öffentlich so wortreich, fast schon vorlaut, unter Beweis gestellt. Dann beginnt die ursprünglich aus 18 Songs bestehende, auf kinotaugliche 13 Lieder eingekürzte Show. Etwas – nicht unbedingt ungewohnt – holprig, dafür dermaßen außergewöhnlich vor Spielfreude und auch vor Liebe füreinander strahlend, starten die Stones in ›Jumpin’ Jack Flash‹ und ›It’s Only Rock’n’Roll (But I Like It)‹. Ab ›Out Of Control‹ grooven sie sich dann endlich zusammen und erreichen einen Sound und eine Form, in denen man die Stones nicht immer erleben durfte.

Ähnlich Scorseses 2008er Film „Shine A Light“ fühlt man sich den Musikern unglaublich nahe, auch durch einen bereits damals angewandten Ton-Trick: Das Instrument des Musikers, der gerade in Nahaufnahme gezeigt wird, wird lauter – als würde man mit den Ohren voran lauschend über die Bühne rennen. Die große Errungenschaft: Hier steht nicht, wie bei dem Theater-Gig vor acht Jahren, eine perfekt durchgetaktete Show und ein auf Hollywood-Ästhetik getrimmtes Plastik-„Party“-Publikum im Vordergrund. Hier geht es um die wahren Menschen – auf und vor der Bühne. Eine geschätzte Legion von Kamera-Männern muss es gebraucht haben, um all diese Momente einzufangen: Natürlich gibt es die Stones in bekannter Aktion, aber auch intim bei ihren kurzen Verschnaufspäuschen hinter Charlies Drum-Podest zu sehen. Außerdem schaffen es die Kameras, die besondere emotionale Atmosphäre durch die vielen Gesichter der insgesamt 450.000 anwesenden, teils ergriffen Gott dankenden, teils leichtherzig Salsa tanzenden Bewohner Havannas einzufangen.
Auf diese Weise umgesetzt, kann ein Kinobesuch tatsächlich auch mal eine wertvolle Alternative zum Live-Besuch sein!

Oasis: Deutscher Trailer zu „Supersonic“ veröffentlicht – Kino-Event Ende Oktober

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oasis liam noelDemnächst wird die Oasis-Dokumentation „Supersonic“ einmalig in ausgewählten Kinos in Berlin, Hamburg und München laufen. Jetzt gibt’s den deutschen Trailer zum Film.

Der Oasis-Film „Supersonic“ kommt neben Großbritannien jetzt auch in Deutschland ins Kino. Am 27. Oktober wird die Bandbiografie von Regisseur Mat Whitecross exklusiv in Berlin, Hamburg und München gezeigt werden. In Berlin wird Liam Gallagher anwesend sein.

Hier die genauen Termine:
Berlin: 21:30 Uhr im Kino International in Anwesenheit von Liam Gallagher und Paul „Bonehead“ Arthurs
Hamburg: 21.30 Uhr in den Zeise Kinos
München: 21.30 Uhr in den City Kinos

„Supersonic“ rekapituliert den Aufstieg von Oasis an die Spitze des Britpop und kommt mit bisher nicht gezeigtem Archivmaterial daher. Am 11. November erscheint die Dokumentation auf DVD und Blu-ray.

Hier ist die deutsche Vorschau auf „Supersonic“: