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Slash: Neue Single ›Papa Was A Rolling Stone‹ feat. Demi Lovato

Nicht nur erscheint heute Slashs neues Album ORGY OF THE DAMNED, mit ›Papa Was A Rolling Stone‹ hat die Gitarrenlegende auch noch eine Single inkl. Videoclip für uns.

Zur Feier der Veröffentlichung seines neuen Albums ORGY OF THE DAMNED, haut Slash heute noch zusätzlich einen neuen Track seiner Solo-Platte raus. Auf ORGY OF THE DAMNED covert der Guns N‘ Roses-Gitarrist vorwiegend Blues-Songs, die neue Single jedoch ist seine Adaption des Motown-Klassikers ›Papa Was A Rolling Stone‹, am bekanntesten von The Temptations, mit viel Talkbox-Einsatz. Am Gesang wird er von Popstar Demi Lovato unterstützt.

Slash über den Song: „Dieser Song ist der ungewöhnlichste für eine Blues-Coverplatte, denn es ist ursprünglich ein R&B Song von The Temptations. Er stammt aus dem Jahr 1972. Ich bin mit diesem Song aufgewachsen und er war in den frühen 70er Jahren, als ich ein Kind war, sehr beliebt. Es ist ein cooler Song und an und für sich ein Abenteuer. Die Originalversion ist superlang, so um die zehn Minuten, wenn nicht länger. Und er hat dieses erstaunliche Instrumentalarrangement. Ich meine, der ganze Song ist fantastisch. Wir haben ihn in den 90er Jahren mit Snakepit gejammt, wo auch Johnny Griparic unser Bassist, war.Ich wollte auf jeden Fall, dass Demi diesen Song singt, weil das Thema des Songs im Grunde von den widerwärtigen Angewohnheiten eines abwesenden Vaters handelt, der irgendwann stirbt und nach dem die Kinder ihre Mutter fragen: ‚Was ist das mit unserem Vater, den wir nie kennengelernt haben und über den wir all diese Geschichten hören?‘ Es ist ein sehr düsteres und persönliches Thema, deshalb kann derjenige, der es singt, es nicht einfach nur um des Coverns willen covern, er muss in der Lage sein, sich in irgendeiner Weise darauf zu beziehen.“

Aufgrund seiner Freundschaft zu Demi Lovato und Demis Stimme, die seiner Meinung nach „jung und kraftvoll, nicht ganz unschuldig klingt“, aber trotzdem eine „fast kindliche Qualität“ besitze, wollte Slash mit dem Popstar kollaborieren.

In der neuen Ausgabe von CLASSIC ROCK lest ihr alles über Slash’s Album ORGY OF THE DAMNED und seine Zusammenarbeit mit Billy Gibbons, Steven Tyler, AC/DCs Brian Johnson, Iggy Pop und vielen mehr! Jetzt bestellen: CLASSIC ROCK #130

Sebastian Bach: Neue Single ›Freedom‹ inkl. Video

Letzte Woche ist Sebastian Bachs Soloalbum CHILD WITHIN THE MAN erschienen. Heute hat der Sänger nochmal eine Single daraus ausgekoppelt. Der Track ›Freedom‹ wird von einem brandneuen Musikvideo begleitet. Enstanden ist das Stück in Zusammenarbeit mit Gitarrist John 5, der auch Leadgitarre auf dem Album spielt.

Das Video beginnet mit einem Leichenwagen. Der Clip mit Goth-Vibes und ordentlich Augezwinkern soll das Publikum in eine unheilvolle Welt voller Vampire, Totengräber, Kobolde und Aliens entführen, in der Sebastian (samt Cowbell!) von den Toten aufersteht. Auch Radiomoderator Eddie Trunk leistet seinen Beitrag im Video.

Neuheiten: Ab heute im Plattenladen

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Daily Thompson: CHUPAROSA

„Daily Thompson nehmen den Rückenwind jenes Staubs, den ihre Vorbilder in den 90er Jahren aufgewirbelt haben, mit und schweben im Hier und Jetzt auf ihrer ganz eigenen Wolke. Bravo.“

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Blitzen Trapper: 100’S OF 1000’S, MILLIONS OF BILLIONS

„Der gesamte Prozess wirkt stimmig und zeigt, dass Blitzen Trapper nach all den Jahren immer noch spannend sind und besser als jedes Genussmittel wirken.“

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Kerry King: FROM HELL I RISE

„Das ändert nichts daran, dass ›Diablo‹, ›Where I Reign‹, ›Idle Hands‹ oder das nur 1:21 Minuten lange ›Everything I Hate About You‹ ultrageile Thrash-Metal-Geschosse sind, die man auch unter dem Slayer-Banner abgefeiert hätte.“

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The Macks: THE MACKS ARE A KNIFE

„The Macks aus Portland zählen nicht zu jenen Bands, die ihre Kompositionen kreuzbrav um Strophen, Refrains und Middle-Eights konstruieren, immer wenn man meint zu ahnen, in welche Richtung sich ein Song entwickelt, schlägt der einen Haken wie ein Hase auf der Flucht.“

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The Macks: THE MACKS ARE A KNIFE

Lass dich überraschen: gefühlte fifty shades of Rockmusik

Irgendwas ist immer: The Macks aus Portland zählen nicht zu jenen Bands, die ihre Kompositionen kreuzbrav um Strophen, Refrains und Middle-Eights konstruieren, immer wenn man meint zu ahnen, in welche Richtung sich ein Song entwickelt, schlägt der einen Haken wie ein Hase auf der Flucht. Diese Unvorhersehbarkeit erhöht die Spannung und macht Spaß, wenn plötzlich – wie in ›Family Ties‹ – ein orientalisch angehauchtes Gitarrensolo dazwischen grätscht oder sich der ›Steamroller‹ psychedelisch nähert, bevor er in eine Art reduziertes Stadionrock-Riff mündet. Wer homogenisierte Lieder schätzt, die enden, wie sie begonnen haben, kann vom Feuerwerk der Aha-Effekte allerdings gelinde überfordert werden. Darf man das Progrock nennen? Vielleicht. Am besten kombiniert mit dem Adjektiv „postmodern“, denn The Macks fischen in nahezu allen Rock’n’Roll-Gewässern, mischen Garagen- mit Artrock, wagen Abstecher in Punk- und Heavy-Rock, flirten mit Funk, zitieren rhythmisch – etwa in ›Cowboys & Cattlebroads‹ den Krautrock à la Neu! – und liefern mit ›Ranchero‹ ausnahmsweise gar harmonisch sanfte Songwriter-Klänge. Enorm abwechslungsreich, unterhaltsam und gut gemacht. Aber durchaus fordernd.

8 von 10 Punkten

The Macks
THE MACKS ARE A KNIFE
DEVIL DUCK/INDIGO

Kerry King: FROM HELL I RISE

Slayer 2.0

Kerry King hat kein Geheimnis daraus gemacht, dass das Material für seine Soloplatte wohl zum Großteil bei Slayer gelandet wäre, hätte sich die Band nicht – sehr zu seinem Missfallen – aufgelöst (und kurz nach der Ankündigung von Kings Soloplänen überraschend doch wieder zusammengefunden). So wundert es nicht, dass FROM HELL I RISE meist nahtlos an die letzten Slayer-Werke anschließt. Dass mit Paul Bostaph derselbe Drummer an Bord ist, ist sicher auch nicht von Nachteil, um Kings Signature-Sound weiterzuführen. Selbst Sänger Mark Osegueda (Death Angel) klingt bisweilen mehr nach Tom Araya als nach sich selbst. Die dreizehn Tracks gehen gnadenlos nach vorne, klingen modern, fett produziert und sind nicht allzu unterschiedlich. Darin kann man die einzige Schwäche der Scheibe sehen, denn mit zunehmender Spielzeit vermisst man die Abwechslung. Das ändert nichts daran, dass ›Diablo‹, ›Where I Reign‹, ›Idle Hands‹ oder das nur 1:21 Minuten lange ›Everything I Hate About You‹ ultrageile Thrash-Metal-Geschosse sind, die man auch unter dem Slayer-Banner abgefeiert hätte.

8 von 10 Punkten

Kerry King
FROM HELL I RISE
REIGNING PHOENIX/MEMBRAN

Daily Thompson: CHUPAROSA

Historischer Rückenwind, volle Fahrt voraus

Daily Thompson sind echte „90er Kids“, wie sie im Interview zu Protokoll geben, und vermengen das Beste dieser Dekade – Stoner, Grunge und Alternative – mit Fuzz, Psych und viel Bandseele zu ihrer ganz eigenen Identität. Würde man das Trio geografisch festpinnen wollen, würde man sie wohl entweder nach Joshua Tree oder nach Seattle stecken – und genau im Dunstkreis jener legendären Stadt in Washington ist das neue CHUPAROSA auch entstanden. Die sechs Tracks wurden im Studio von Musiker, Musiknerd und Szene-Kenner Tony Reed mit geerdetem DIY-Mindset und viel Expertise aufgenommen und gemixt. Eröffnet wird mit dem fetten Stoner-Riff von ›I’m Free Tonight‹, dessen Fu-Manchu-Artigkeit durch ein Gitarrensolo vom leibhaftigen Bob Balch himself zementiert wird. Im folgenden ›Pizza Boy‹ wird der Stoner-Grundtenor um eine melodische Alternative-Ecke ergänzt. Auf ›Diamond Waves‹ wird es dann gefühlvoller und trotz der lauten Instrumentierung im Chorus hypnotisch-sanft, die unpathetische, schmerzlich-schöne Melancholie des abschließenden Titeltracks geht direkt ins Herz und erinnert entfernt an Songs wie ›Everlong‹ von den Foo Fighters. Daily Thompson nehmen den Rückenwind jenes Staubs, den ihre Vorbilder in den 90er Jahren aufgewirbelt haben, mit und schweben im Hier und Jetzt auf ihrer ganz eigenen Wolke. Bravo.

7 von 8 Punkten

Daily Thompson
CHUPAROSA
NOISOLUTION

Blitzen Trapper: 100’S OF 1000’S, MILLIONS OF BILLIONS

Sanfte Revolution

Ein Rückblick auf das, was war, ist nie verkehrt. Das merkte Eric Earley, als er kürzlich Bänder mit Demos aus dem alten Jahrtausend durchhörte. Er blieb bei einem Entwurf hängen, der entstanden ist, als er vor der Gründung von Blitzen Trapper mit Freunden abhing, ein bisschen high war, in die Gegend schaute und eine andere Welt in sich spürte. Daraus wurde jetzt ›View From Jackson Hill‹. Man sollte nicht den Fehler machen und glauben, das Stück habe etwas mit dem draufgängerischen Indierock aus der Zeit von WILD MOUNTAIN TIME zu tun. Die Betonung liegt auf psychedelischem Sound, den Earley und seine Band noch konsequenter bearbeiten als sonst. In ›Ain’t Got No Time To Fight‹ ist man voll im George-Harrison-Modus, in der Art von ›All You Need Is Love‹. Aktueller fühlt sich ›Dead God Of The Green Arising‹ an, in dem es um den Erhalt der Umwelt geht. Klar ist das alles hippiesk, aber selbst wenn Earley in ›Cosmic Backseat Breakdown‹, ›Planetarium‹ oder ›Hello Hallelujah‹ die entfernte Dimension anvisiert, kehrt er mit magischen Melodien auf den Boden zurück. Der gesamte Prozess wirkt stimmig und zeigt, dass Blitzen Trapper nach all den Jahren immer noch spannend sind und besser als jedes Genussmittel wirken.

8 von 10 Punkten

Blitzen Trapper
100’S OF 1000’S, MILLIONS OF BILLIONS
EP ROC/BERTUS

Aktuelle Ausgabe: Das erwartet euch im neuen CLASSIC ROCK Magazine

Die neue Ausgabe des CLASSIC ROCK Magazine. Jetzt hier versandkostenfrei online bestellen: CLASSIC ROCK #130

Titelstory: Slash und seine Blues-Orgie des Jahrhunderts

Auch wenn er im Interview mit uns bescheiden ist: Wenn Slash die Stars anruft, kommen sie. Tatsächlich ist seine neue Platte mit Blues-Coverversionen ein echtes Schaulaufen: Iggy Pop, Steven Tyler und Beth Hart sind nur ein paar der großen Namen, die auf ORGY OF THE DAMNED die Songs von Ikonen wie Robert Johnson, Howlin’ Wolf und Stevie Wonder singen. Slash selbst? Der zeigt mal wieder, warum er als Gitarrist aus der Rockgeschichte nicht wegzudenken ist. In unserer Titelstory steckt alles, was es zu seinem neuen Album zu wissen gibt. Fans von Guns N’ Roses dürfen sich außerdem – nicht ganz zufällig natürlich – auf eine umfassende Story zu deren umstrittenem “THE SPAGHETTI INCIDENT?” freuen.

Guns N‘ Roses: The Italian Job

Vor 30 Jahren veröffentlichten Guns N‘ Roses das Cover-Album “THE SPAGHETTI INCIDENT?” und brachten so eine Reihe größtenteils obskurer Tracks, hauptsächlich aus dem Punkrock, einem breiteren Publikum nahe. Wir werfen einen Blick auf die Originale, die Axl & Co. einst dazu inspirierten, ihre eigenen Versionen aufzunehmen.

Lenny Kravitz: Going My Way

Vom aufstrebenden Bandmitglied zum facettenreichen Solo-Superstar: Lenny Kravitz hat mit einigen der Größten der Rockgeschichte zusammengearbeitet. Auf seinem neuen Album lässt er seine Jugend Revue passieren.

Black Sabbath: „Eine seltsame Existenz“

Im Sabbath-Kosmos liefern sie eine Steilvorlage zur Diskussion: die Jahre 1987 bis 1995. Für einige hatte diese Phase mit ihrer Lieblingsband nichts mehr zu tun, andere wiederum bewerten sie als maßlos unterschätzt. Egal, welcher Fraktion man sich anschließt, eines steht fest: Die Tony-Martin-Ära von Black Sabbath ist im kollektiven Gedächtnis nicht wirklich fest verankert. Sie versinkt zwischen den übergroßen Namen Ozzy und Dio, viele der damals entstandenen Alben verschwanden schnell aus den Verkaufsregalen.

Photo credit: Pete Cronin/IconicPix

Nazareth: „Wie wär’s mit weiteren 12 Monaten?“

Es war die Frage, die Pete Agnew und Dan McCafferty einander seit dem 1. Juli 1972 jedes Jahr aufs Neue stellten. Nun weilt McCafferty nicht mehr unter uns, die Glanzzeiten von Nazareth liegen weit zurück und Agnew ist das letzte überlebende Gründungsmitglied – doch er lässt sich nur zu gerne auf weitere zwölf Monate ein.

Nazareth Press 2022

Die neue Ausgabe des CLASSIC ROCK Magazine. Jetzt hier versandkostenfrei online bestellen: CLASSIC ROCK #130

Außerdem in diesem Heft: Steve Harley, Sebastian Bach, Eagles, Peter Green, Fischer-Z, Grand Slam, Eagles und viele mehr.

Wie immer mit Heft-CD! Diesmal mit Songs von Daily Thompson, Monomers, Snowy White, Jack McBannon und mehr!