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Monster Truck: Neue Single ›Get My Things & Go‹

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Am 9. September erscheint WARRIORS, das neue Album von Monster Truck. Nach der ersten Singleauskopplung ›Golden Woman‹ legen die kanadischen Rocker jetzt den neuen Song ›Get My Things & Go‹ nach. Im lustigen Video zum Track spielen Kinder eine Erwachsenenwelt nach.

Auf WARRIORS kehren Monster Truck zu ihren Wurzeln zurück und klingen wieder so wuchtig und energiegeladen, wie man es von ihrem Debüt FURIOSITY kennt. In der kommenden Ausgabe von CLASSIC ROCK, die am 11. August erscheint, lest ihr unser Interview mit Frontmann Jon Harvey.

Grateful Dead: Ein langer, seltsamer Trip

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Hat irgendjemand außerhalb ihrer Fanbase, die fast schon eine Sekte ist, jemals Grateful Dead verstanden? Für viele sind sie bis heute die ultimative mysteriöse Kultband, zu abgehoben für die breite Masse – das verlorene Symbol der Rockmusik, wie sie war, bevor die Konzerne ins Spiel kamen und man mit ihrer Vermarktung entdeckte, wie man uns alle schröpfen konnte. Vielleicht waren Grateful Dead zu verschroben. Selbst ihr späterer Pressesprecher, Dennis McNally, gab zu, dass es kein Leichtes war, die Band Leuten zu erklären, die nicht mit ihr vertraut waren.

„Das gestaltete sich stets als Herausforderung, weil es um sie herum so viel Ablenkung gibt“, sagte er. „Doch wenn man die über eifrigen Fans und die berechenbaren Tatsachen des amerikanischen Entertainments ausblenden kann, entdeckt man da einen Reichtum, der einem die Seele füllt. Sie erkundeten die Freiheit und schenkten uns eine phänomenale Neuinterpretation amerikanischer Werte.“ In seinem Song ›Boys Of Summer‹ beschrieb Don Henley ihren Mythos als einen Punkt, der am Horizont verschwand. „Ich fuhr auf dem San Diego Freeway“, sagte er, „und wurde von einem 21.000 Dollar teuren Cadillac Seville überholt, dem Statussymbol der Rechten, der gehobenen Mittelschicht angehörenden Bourgeoisie Amerikas – all die Typen mit den blauen Blazern mit den Kränzen und den grauen Hosen –, doch auf der Stoßstange war ein ‚Dead Head’Aufkleber von Grateful Dead!“


Keith Richards verstand sie nicht: „Grateful Dead ist der Punkt, wo alle falsch liegen. Stundelanges Rumgniedeln. Jerry Garcia: langweiliger Scheiß, Mann. Sorry, Jerry!“ Diese Meinung äußerte Richards nach den „Fare Thee Well“ Konzerten auf dem Soldier Field in Chicago am Wochenende des 4. Juli 2015, wo sich Grateful Dead verabschiedeten und lässige 55 Millionen Dollar ein gestrichen hatten. Vielleicht war Keith, ein Rentner mit nicht unbeträchtlichem Zusatzeinkommen, wie es nur wenige gibt, einfach nur neidisch auf diese Einnahmen.

Thundermother: Neue Single ›Black And Gold‹

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Am 19. August veröffentlichen Thundermother ihr neues Album BLACK AND GOLD. Nach zwei Singleauskopplungen folgt nun mit ›Black And Gold‹ der dritte Streich und Titeltrack der kommenden Platte. Neben der klassischen Bandbesetzung spielt Gitarristin Filippa Nässil hier auch Slide-Gitarre und Talkbox.

Sängerin Guernica Mancini zu dem Track: „Der Titeltrack unseres kommenden Albums und der EINE Song, bei dem wir hoffen, alle unsere Fans zu vereinen, die Farben Schwarz und Gold gehören jetzt uns und wir tragen sie mit Stolz!“

Unser Interview mit Thundermother lest ihr in der kommenden Ausgabe von CLASSIC ROCK, die am 11. August erscheint.

The Cruel Intentions: Diversität im Fokus

Die letzten vier Jahre haben die Cruel Intentions, eine halb schwedische, halb norwegische Band mit starkem Sleaze-Einschlag um den ausdrucksstarken Frontmann Lizzy DeVine, neben einigen Tour-Engagements vor allem mit dem Schreiben neuer Songs verbracht. Nach Verschiebungen und Verlegungen erblickt nun der Debütnachfolger VENOMOUS ANONYMOUS endlich das Licht der Rockwelt. Im Zoom-Interview erklärt Bassist und Hauptsongwriter Mats Wernerson, der eigenen Aussagen zufolge gerne in Unterhose und mit Akustikgitarre an neuen Ideen arbeitet, die Hergänge der Album-Genese: „Direkt nach SIGN OF RELIEF haben wir weiter an Songs geschrieben. Wir arbeiteten an den Pre-Productions, gingen alles nochmal durch, arrangierten um. Vielleicht sahen Lizzy und ich zwischendurch mal vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr, für unsere geistige Gesundheit war es während der Pandemie jedoch Gold wert, uns auf diese Platte stürzen zu können.“ Nicht nur für die psychische Balance der Bandmitglieder war ein neues Projekt Balsam für die von Corona geschundene Musikerseele, auch der künstlerischen Entwicklung hat die Zwangspause nicht geschadet:
„Wir hatten eine ganz klar definierte Vision am Anfang, auch wenn auf dem Endprodukt nicht viel davon übriggeblieben ist. Aber wenigstens konnten wir uns mehr Gedanken machen und die Platte dadurch abwechslungsreicher gestalten. NO SIGN OF RELIEF ist damals zügig innerhalb von sechs Monaten entstanden, die Kritiken waren super, als Minus wurde jedoch manchmal angeführt, dass das Album keine allzu große klangliche Bandbreite zu bieten hätte. Daran dachten wir durchaus, als wir mit neuen Songs anfingen, aber irgendwann musst du die Meinung anderer wieder aus deinem Kopf bekommen und für dich selbst schreiben.
Erst dann kannst du wirklich gute Musik erschaffen. Für uns selbst wollten wir diesmal tiefer gehen, was Sound und Arrangement betrifft. Wir setzten uns viel weniger Grenzen, wollten mehr Diversität. Egal, ob Pop, Punk, Metal oder Sleaze – wenn es uns gefiel, packten wir es auf VENOMOUS ANONYMOUS. Und ich liebe dieses Album wirklich!“


Zur Feier all dieser neu erlangten Grenzenlosigkeit haben The Cruel Intentions mit ›Salt I Ditt Sår‹ auch noch einen Song auf Schwedisch integriert, obwohl Mats anfangs alles andere als begeistert von dieser Idee war: „Zuerst hatten wir eine englische Version, die mit ›Root Of Your Pain‹ betitelt war, obwohl die passendere Übersetzung eher „salt in your wounds“ gewesen wäre, das singt sich aber blöd. Wir schrieben an dem Song und irgendetwas passte nicht. Also versuchten wir es mit schwedischen Lyrics und ich war anfangs total skeptisch. Doch plötzlich funktionierte es und heute liebe ich diesen Song. Obwohl die meisten kein Schwedisch können, werden viele Leute die Emotionen des Liedes verstehen können, weil man es aus Lizzys
Stimme heraushört.“ Neben einigen ruhigeren Balladen-Zwischentönen ist VENOMOUS ANONYMOUS jedoch vordergründig ein Werk geworden, das zum wilden Partymachen einlädt. „Der Fokus liegt sehr darauf, eine gute Zeit zu haben und alle Fesseln zu sprengen, da wurden wir indirekt vielleicht ein wenig von der Pandemie
beeinflusst. Im Grunde wollen wir jedoch immer eine gute Zeit haben“, so der Bassist lachend. Hoffentlich bald auch bei einigen energiegeladenen Shows in Deutschland.

Meilensteine: Cream fangen an

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31. Juli 1966: Live-Premiere von Eric Clapton, Ginger Baker und Jack Bruce beim 6th Windsor Jazz & Blues Festival.

In der seit den späten 50ern aufstrebenden britischen Rhythm’n’Blues-Szene machten sich drei Musiker einen Namen: Gitarrist und Vokalist Eric Clapton wirkte maßgeblich bei den frühen Yardbirds sowie bei Blues-Kreuzzügler John Mayalls Formation Bluesbreakers mit. Bassist und Vokalist Jack Bruce sowie Schlagzeuger Ginger Baker wiederum kamen ursprünglich aus der Londoner Jazz-Szene, konvertierten aber in der Graham
Bond Organization zum verjazzten R’n’B. Als Clapton im Frühsommer 1966 mit Baker Tuchfühlung aufnahm, schlug Baker ihm die Gründung einer gemeinsamen Band vor. Clapton, der Bruce von dessen kurzer Mitgliedschaft in den Bluesbreakers und von dem kurzlebigen Projekt Powerhouse mit Paul Jones und Steve Winwood her kannte, schlug ihn als drittes Mitglied vor – ohne zu ahnen, dass Baker und Bruce eine regelrecht soziopathische Hassliebe mit gegenseitigen körperlichen Angriffen seit den Tagen bei Graham Bond verband.

Doch akute Geldnot und das Fehlen eines Bruce-Ersatzes trieb die anspruchsvollen Virtuosen ins Unvermeidliche: Im Sommer formierte das Triumvirat sich erst unter dem Signet Sweet’n’Sour Rock’n’Roll, dann The Cream und schließlich Cream. Vom 18. bis 29. Juli probte die Band intensiv in der St. Anne’s Brondesbury Church Hall in West Kilburn, Nordwest-London, nachdem zuvor schon Sessions in Bakers Wohnung im Stadtteil Neasden stattgefunden hatten. In Manchesters legendärem Nachtclub Twisted Wheel debütierten Cream am 30. Juli 1966 inoffiziell mit zwei Sets – die höchst offizielle Premiere fand dann einen Tag später beim 6th Windsor Jazz & Blues Festival auf der Balloon Meadow, Royal Windsor Racecourse in Berkshire statt. Im Hauptprogramm von 21 bis 21.40 Uhr lieferten Cream Kostproben, einen Mix aus Coverversionen und Eigenkompositionen: Willie Dixons Blues-Standard ›Spoonful‹ als Opener folgten ›Sleepy Time Time‹, ›Traintime‹, ›Steppin’ Out‹ und ›Toad‹ in jeweils improvisierten Überlängen.

Minutenlange Standing Ovations wurden noch getoppt von überschwänglichen Zeitungsrezensionen über das Ereignis. Manager Robert Stigwood engagierte die Truppe vom Fleck weg, besorgte Plattenverträge mit den Labels Polydor (Europa) und Atco/Atlantic (USA). Im Oktober 1966 erschien die stilistisch atypische 45iger
›Wrapping Paper‹. Das LP-Debüt FRESH CREAM im Dezember 1966 schoss in den UK-Charts bis auf Rang sechs, wenig später schon zählten Cream zu den Superstars einer neuen Ära.

Video der Woche: Kate Bush mit ›Running Up That Hill‹

Kate Bush wird heute 64 Jahre alt. Zum Geburtstag der Ausnahmekünstlerin blicken wir auf das Jahr 1985 zurück, als Bush ›Running Up That Hill‹ (das eigentlich ›A Deal With God‹ heißen sollte) als Vorab-Single ihres bald darauffolgenden Albums HOUNDS OF LOVE veröffentlichte.

Ihr fünftes Werk behielt den progressiven Geist ihrer früheren Karriere bei und vermischte diesen mit neuer Reife und Wildheit. Für Bush sollte sich HOUNDS OF LOVE als Wendepunkt herausstellten, als Anfang eines neuen Hochs in ihrer musikalischen Karriere. Damals klang es einzigartig und auch knapp 40 Jahre später hat es nichts von seinem Zauber verloren.

Erst jüngst wurde speziell ›Running Up That Hill‹ von einer jungen Generation wiederentdeckt. Dank der Netflix-Hit-Serie „Stranger Things“ erlebten Song und Künstlerin einen zweiten Frühling. Das Lied sprang auf die Nummer 1 der Single-Charts in zahlreichen Ländern und bescherte Kate Bush einiges an Einnahmen.

Alles über die Entstehung von HOUNDS OF LOVE und das aktuelle Stranger-Things-Phänomen erfahrt ihr in der kommenden Ausgabe von CLASSIC ROCK, die am 11. August erscheint.


Saga: So sah es bei ihrer Show in Esslingen aus

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Am 24. Juli spielten Saga auf der Burg in Esslingen. Unser Fotograf Frank Witzelmaier war vor Ort und hat die Show festgehalten.

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Mutz & The Blackeyed Banditz: Neue Single ›Hammer Of The Gods‹

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Im August 2022 erscheint STARDUST, das Debütalbum von Mutz & The Blackeyed Banditz, dem neuen Soloprojekt von Drone-Frontmann Mutz, der hier nicht auf Thrash Metal setzt, sondern auf eine Mischung aus Southern-, Classic- und Countryrock.

Als ersten Vorgeschmack auf die Platte gab es bereits die gleichnamige Leadsingle inklusive Video zu hören und zu sehen. Jetzt legt die Band mit ›Hammer Of The Gods‹ eine weitere Single nach.