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The Cruel Intentions: Diversität im Fokus

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The Cruel Intentions: Diversität im Fokus

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Die letzten vier Jahre haben die Cruel Intentions, eine halb schwedische, halb norwegische Band mit starkem Sleaze-Einschlag um den ausdrucksstarken Frontmann Lizzy DeVine, neben einigen Tour-Engagements vor allem mit dem Schreiben neuer Songs verbracht. Nach Verschiebungen und Verlegungen erblickt nun der Debütnachfolger VENOMOUS ANONYMOUS endlich das Licht der Rockwelt. Im Zoom-Interview erklärt Bassist und Hauptsongwriter Mats Wernerson, der eigenen Aussagen zufolge gerne in Unterhose und mit Akustikgitarre an neuen Ideen arbeitet, die Hergänge der Album-Genese: „Direkt nach SIGN OF RELIEF haben wir weiter an Songs geschrieben. Wir arbeiteten an den Pre-Productions, gingen alles nochmal durch, arrangierten um. Vielleicht sahen Lizzy und ich zwischendurch mal vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr, für unsere geistige Gesundheit war es während der Pandemie jedoch Gold wert, uns auf diese Platte stürzen zu können.“ Nicht nur für die psychische Balance der Bandmitglieder war ein neues Projekt Balsam für die von Corona geschundene Musikerseele, auch der künstlerischen Entwicklung hat die Zwangspause nicht geschadet:
„Wir hatten eine ganz klar definierte Vision am Anfang, auch wenn auf dem Endprodukt nicht viel davon übriggeblieben ist. Aber wenigstens konnten wir uns mehr Gedanken machen und die Platte dadurch abwechslungsreicher gestalten. NO SIGN OF RELIEF ist damals zügig innerhalb von sechs Monaten entstanden, die Kritiken waren super, als Minus wurde jedoch manchmal angeführt, dass das Album keine allzu große klangliche Bandbreite zu bieten hätte. Daran dachten wir durchaus, als wir mit neuen Songs anfingen, aber irgendwann musst du die Meinung anderer wieder aus deinem Kopf bekommen und für dich selbst schreiben.
Erst dann kannst du wirklich gute Musik erschaffen. Für uns selbst wollten wir diesmal tiefer gehen, was Sound und Arrangement betrifft. Wir setzten uns viel weniger Grenzen, wollten mehr Diversität. Egal, ob Pop, Punk, Metal oder Sleaze – wenn es uns gefiel, packten wir es auf VENOMOUS ANONYMOUS. Und ich liebe dieses Album wirklich!“


Zur Feier all dieser neu erlangten Grenzenlosigkeit haben The Cruel Intentions mit ›Salt I Ditt Sår‹ auch noch einen Song auf Schwedisch integriert, obwohl Mats anfangs alles andere als begeistert von dieser Idee war: „Zuerst hatten wir eine englische Version, die mit ›Root Of Your Pain‹ betitelt war, obwohl die passendere Übersetzung eher „salt in your wounds“ gewesen wäre, das singt sich aber blöd. Wir schrieben an dem Song und irgendetwas passte nicht. Also versuchten wir es mit schwedischen Lyrics und ich war anfangs total skeptisch. Doch plötzlich funktionierte es und heute liebe ich diesen Song. Obwohl die meisten kein Schwedisch können, werden viele Leute die Emotionen des Liedes verstehen können, weil man es aus Lizzys
Stimme heraushört.“ Neben einigen ruhigeren Balladen-Zwischentönen ist VENOMOUS ANONYMOUS jedoch vordergründig ein Werk geworden, das zum wilden Partymachen einlädt. „Der Fokus liegt sehr darauf, eine gute Zeit zu haben und alle Fesseln zu sprengen, da wurden wir indirekt vielleicht ein wenig von der Pandemie
beeinflusst. Im Grunde wollen wir jedoch immer eine gute Zeit haben“, so der Bassist lachend. Hoffentlich bald auch bei einigen energiegeladenen Shows in Deutschland.

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