Die Scorpions kündigen eine Vegas-Residency zur Feier ihres 60. Geburtstags an.
Anfang 2025 richten es sich die Scorpions häuslich im „PH Live“ im „Planet Hollywood Resort & Casino“ in Las Vegas ein. Der Grund hierfür: Die Hannoveraner Band haben eine Residency zur Feier ihres 60. Bandjubiläums angekündigt. Am 27. Februar geht die „Scorpions – Coming Home to Las Vegas 60th Anniversary“-Sause los und erstreckt sich dann vom 01. bis zum 11. März. Buckcherry sind als Support mit an Bord. Die Konzertreihe ist die dritte Vegas-Residency der Scorps in vier Jahren.
„Es könnte keinen besseren Weg geben, als das Jahr 2025 in Las Vegas mit einer weiteren Residency im Planet Hollywood zu beginnen“, sagte Sänger Klaus Meine in einem Statement. „Kommt und feiert mit uns unser 60-jähriges Jubiläum und erlebt eine rockige Zeit … we gonna sting yaaaa!“
Zum Geburtstag von Joan Jett widmen wir der Ikone das Video der Woche.
Sie war und ist die erfolgreichste Runaways-Veteranin und mit ihrer authentischen, bodenständigen und coolen Attitüde zur absoluten Ikone geworden. Heute wird die 1958 in Pennsylvania geborene Joan Jett 66 Jahre alt und wir gratulieren herzlich.
Zum Ehrentag der Gitarristin und Sängerin blicken wir auf das Jahr 1988 zurück, als Joan Jett zusammen mit ihren Blackhearts ihr sechstes Studioalbum UP YOUR ALLEY herausbrachte. ›I Hate Myself For Loving You‹ war damals der größte Hit der Platte. Kaum zu glauben, dass auch eine waschechte Rock-Ikone wie Jett damals mit Liebeskummer zu kämpfen hatte…
Joan Jett & The Blackhearts mit ›I Hate Myself For Loving You‹:
Die Rückkehr von His Bobness in den Tourneebetrieb auf 27 (!) Silberlingen
Heutzutage gilt US-Poet und Singer/Songwriter Bob Dylan nicht nur als einer der Jahrhundertkünstler schlechthin, sondern hält auch den Rekord, sich seit Juni 1988 auf Never Ending Tour zu befinden. Gut zwei Dekaden zuvor ging ein Aufschrei durch die Dylan-Gemeinde, als er 1966 nach einem angeblichen Motorradunfall das Touren immerhin acht lange Jahre einstellte. Unterbrochen nur durch einmalige Gastspiele auf der Isle of White 1969 und beim Concert for Bangladesh 1971. Einer Sensation kam gleich, als Dylan Ende 1973 bekanntgab, dass er vom 3. Januar bis 14. Februar 1974 40 Konzerte bei 30 Terminen in 21 Städten inklusive Nachmittags- und Abendshows am gleichen Ort in den USA und Kanada absolvieren wollte, und zwar mit jener Formation, die ihn zuletzt bei der World Tour 1966 begleitet hatte: The Band mit Robbie Robertson (Sologitarre, Vocals), Rick Danko (Bass, Vocals), Levon Helm (Drums, Vocals), Garth Hudson (Piano, Keyboards, Synthesizer, Clavinet) und Richard Manuel (Akustik- und E-Piano, Keyboards, Drums, Vocals). Gelungen war dieser geniale Schachzug Überredungskünstler David Geffen, damals Chef beim Label Asylum – wohin es Dylan mit der LP PLANET WAVES (1974) kurzzeitig verschlagen hatte, bevor es ihn nach dem Tour-Souvenir, der Doppel-LP BEFORE THE FLOOD (1974), wieder zu seiner alten Company Columbia zog. 2024 jährt sich die seinerzeit als Bob Dylan and The Band Tour annoncierte Gastspielreise zum 50. Mal.
Wie schon mehr als ein Dutzend Mal zuvor, als einzelne Boxsets bestimmte Alben, Konzertreisen und Karriereabschnitte ehrten, greift THE 1974 LIVE RECORDINGS wahrlich in die Vollen. Finden sich in dem Paket doch sage und schreibe 27 Silberlinge. Insgesamt 431 Live-Tracks, davon 417 bis dato unveröffentlicht, darunter 133 frisch gemixte Aufnahmen von 16-Spur-Bändern sowie jede einzelne auftreibbare Soundboard-Aufnahme. Also nicht ganz komplett, aber eben so weit wie machbar. Ein stimmlich exzellent aufgestellter Dylan und The Band lieferten ungeheuer spielfreudig einen ebenso kompakten wie dynamisch rockigen und für Arenen neu arrangierten Querschnitt aus Dylans bis dato erschienen Studioplatten. Es blieb aber auch Raum für diverse Solospots von The Band und deren Repertoire. Doch anders als bei BEFORE THE FLOOD sucht man Lieder von The Band auf THE 1974 LIVE RECORDINGS vergeblich. Anfänglich konservierte Dylan die Konzerte per Stereo-Soundboard-Mischung auf 1⁄4-Inch-Band und Kassette. Zum Tournee-Ende gab der geschäftstüchtige Geffen Aufnahmen auf Mehrspurband in Auftrag, damals der Standard. Die umfangreichen Linernotes im detaillierten Booklet schrieb die Journalistin und Kritikerin Elizabeth Nelson.
10 von 10 Punkten
Bob Dylan And The Band THE 1974 LIVE RECORDINGS (DELUXE LIMITED EDITION) COLUMBIA/LEGACY RECORDINGS/SONY
Hier findet ihr Bob Dylans THE 1974 LIVE RECORDINGS, außerdem tolle Boxsets von Elvis Presley, Jimi Hendrix und Miles Davis!
Grandiose Jubiläumsparty mit Axl Rose, Slash, Dee Snider, Joey Tempest und vielen mehr!
Mit einer wirklich spektakulären Gästeliste zelebriert Michael Schenker das 50. Jubiläum seiner den Hardrock prägenden Ära mit UFO, von PHENOMENON (1974) bis OBSESSION (1978): Axl Rose, Slash, Kai Hansen, Roger Glover, Joey Tempest, Biff Byford,Jeff Scott Soto, John Norum, Dee Snider, Joel Hoekstra, Joe Lynn Turner, Carmine Appice, Adrian Vandenberg, Stephen Pearcy, Erik Grönwall und Schenkers Studioband, bestehend aus Derek Sherinian, Brian Tichy und Barry Sparks, sollten jedem Rockfan ein „Wow!“ entlocken. Schenker und Co-Produzent Michael Voss (der mit seinen Vocals ›Let It Roll‹ veredelt) haben mehr als nur ordentlich geklotzt.
https://www.youtube.com/watch?v=sXWH8GxRcxQ
Das elf Tracks starke MY YEARS WITH UFO bietet in seiner Gesamtheit eine einzigartige Retrospektive, denn die Protagonisten hauchen den unantastbaren Kompositionen dieser Schenker-Epoche neues Leben ein. Dem Duo gelang im Studio zusätzlich der Kniff, das Material auf der einen Seite erdig oldschool und auf der anderen transparent druckvoll und modern klingen zu lassen. Man erwischt sich sogar des Öfteren dabei, dass einem die neuen Instrumentierungen besser als die legendären Originalaufnahmen gefallen. Allein wegen der garantiert nicht zu vereinbarenden Terminkalender der versammelten A-Ligisten dürfte MY YEARS WITH UFO wohl nie in dieser Form auf der Bühne landen, spannend wäre es aber auf jeden Fall.
9 von 10 Punkte
Michael Schenker MY YEARS WITH UFO EARMUSIC/EDEL
In der aktuellen Ausgabe von CLASSIC ROCK lest ihr unser brandneues Interview mit Michael Schenker über MY YEARS WITH UFO. Jetzt hier versandkostenfrei bestellen: CLASSIC ROCK #133
Er hat Hits für die Eagles geschrieben und wurde zu einem wichtigen Charakter der Country-Rock-Szene. Jetzt ist er von uns gegangen: J.D. Souther.
J.D. Souther ist im Alter von 78 Jahren in seinem Zuhause in New Mexico verstorben. Der Songwriter war eine prägende Figur der Country-Rock-Szene und hatte an einigen großen Hits der Eagles mitgewirkt, z.B. an den Nummern ›Heartache Tonight‹ oder ›New Kid In Love‹. Er war auch auf dem Backcover des 1973 erschienenen Eagles-Album DESPERADO mitabgebildet, außerdem arbeitete er mit Don Henley an dessen Soloalben.
Die Eagles zollten ihrem langjährigen Weggefährten mit folgenden Worten Tribut: „Wir haben einen Bruder, einen Freund und einen brillanten Mitarbeiter verloren, und die Welt hat einen großen Songwriter verloren, einen Pionier des südkalifornischen Sounds, der in den 1970er Jahren aufkam. J.D. Souther war klug, talentiert, belesen und besaß einen verruchten Sinn für Humor. Er liebte ein gutes Essen, einen guten Film und einen guten Martini … und er liebte Hunde, von denen er im Laufe seines Lebens viele adoptierte. Geboren in Detroit und aufgewachsen im texanischen Panhandle, war er ein Schüler der tiefen Wurzeln der besten amerikanischen Musik – von Country über Jazz und Klassik bis hin zu den „Standards“ des Great American Songbook – und dieses Wissen und diese Wertschätzung flossen in seine Arbeit ein.Er war ein wichtiger Co-Autor bei vielen unserer beliebtesten Songs, darunter „The Best of My Love“, „New Kid in Town“ und „Heartache Tonight“. J.D. arbeitete auch an vielen von Don Henleys Solowerken mit, darunter „The Heart of the Matter“, „Little Tin God“, „If Dirt Were Dollars“ und „Talking to the Moon„. Wir trauern um ihn und sprechen seiner Familie, seinen Freunden und seinen vielen Fans in aller Welt unser Beileid aus. Er war ein außergewöhnlicher Mensch und wird von vielen sehr vermisst werden. Adios, alter Freund. Gute Reise.“
Hört hier den neuen Track ›Merry-Go-Round‹ inklusive Video vom kommenden Album von Bobbie Dazzle.
Am 04. Oktober erscheint FANDABIDOZI, das Debüt von Bobbie Dazzle, einer von Musikerin Siân Greenway erschaffenen Kunstfigur, die sich musikalisch und optisch dem Glamrock der 70er Jahre verschrieben hat. Hier treffen Glam, Pop Pomp und ein Hauch 70s-Psychdelic aufeinander, alles getoppt von einer Querflöte.
Als weiteren Vorgeschmack auf die Platte gibt es jetzt die Single ›Merry-Go-Round‹ inklusive farbenfrohem Musikvideo zu hören und zu sehen. Eine gut gelaunte Rocknummer mit infektiösen Melodien:
Siân Greenway über ihr neues Alter Ago: „Ich habe Bobbie Dazzle nach dem Tod meiner Schwester gegründet, weil ich dringend ein Ventil brauchte, um weiterzumachen. Und es hat funktioniert! Das hat mir gezeigt, dass man nicht an einem dunklen Ort sitzen muss, wenn man eine dunkle Zeit durchmacht. Ich habe zu Hause einen Haufen Songs geschrieben, ein paar Demos gemacht und dann ein paar Leute zusammengetrommelt, um zu spielen. Die Musiker sind unglaublich talentierte Leute aus dem Black Country und Birmingham. Vor etwa acht Monaten hatten wir unsere erste Show, und ja, jetzt sind wir hier!“
Jimi Hendrix war der größte Gitarrist, der dieses Instrument je in die Hand genommen hat. Sein Talent als Songwriter und Sänger wird dagegen nicht immer gebührend gewürdigt, oder die Tatsache, wie oft er sich die Songs anderer brillant zu eigen machte. Zu Ehren [von Hendrix] nennen Stars und Menschen, die ihn kannten, seine besten Songs aus, geben ihre persönlichen Erinnerungen an ihn Preis und betrachten sein Vermächtnis.
Die ersten Eindrücke „Ich hatte eine Freundin aus Texas, die im Urlaub nach London flog. In weiser Voraussicht kaufte sie dort ein Exemplar des ersten Albums von Jimi Hendrix Experience [ARE YOU EXPERIENCED, 1967] und schickte es in die Staaten. So bekam ich es früh zu hören, auf jeden Fall, bevor es in den USA veröffentlicht wurde. Und ich weiß noch, wie ich am Plattenteller stand, mit weit aufgerissenen Augen und offener Kinnlade. Ich war 17, als mir diese Platte in den Schoß fiel, und bereit, sie einfach aufzusaugen. Ich verbrachte Stunden damit, mir nur anzuhören, wie er seine Sachen phrasierte. Das funktionierte auf verschiedenen Ebenen. Die Technik ragte unmittelbar heraus, und sie wurde unterstrichen durch einen Sound, der damals noch nicht sehr verbreitet war. Ich kann fast wetten, dass die Ingenieure, die einst die Fender Stratocaster entwickelten, keine Ahnung hatten, dass diese Klänge ihrer praktischen Erfindung entweichen würden. In den Händen von Jimi Hendrix war sie wie aus einer anderen Welt.“
Begegnung mit Hendrix Als die Tournee der Jimi Hendrix Experience im Februar 1968 Texas erreichte, war Gibbons’ Teenagerband The Moving Sidewalks die Vorgruppe. Sie hatten nicht genug Songs, um ihre 40 Minuten vollzukriegen, also spielten sie auch Coverversionen von Hendrix’ ›Foxy Lady‹ und ›Purple Haze‹, bevor er auf die Bühne ging. „Diese Kompositionen zu begreifen, war nicht leicht, sie waren so neu, dass man nicht mal wusste, wo man anfangen soll. Wir hatten das Glück, unsere Fassungen von ›Foxy Lady‹ und ›Purple Haze‹ interpretieren zu dürfen. Das waren texanische Interpretationen. Als wir dann von der Bühne gingen, wurde ich an der Schulter gepackt und da war Hendrix und lächelte. Er sagte: ‚Ich musste dich treffen. Du hast ganz schon Eier! Das gefällt mir.‘“
Lieblingssongs „›Foxy Lady‹ und ›Purple Haze‹ stehen immer noch an der Spitze. Das erste Album verdrehte mir das Hirn, und als er dann ›All Along The Watchtower‹ interpretierte, war es plötzlich nicht mehr Dylans Song, sondern Jimis. Und dann ist da ›Red House‹. Man kann Hendrix’ Interpretation der Bluesform nicht übergehen. Unlängst wurde eine Aufnahme entdeckt, auf der er eine Up-tempo-Fassung von Bobby Blands ›Further On Up The Road‹ spielt, und sie ist der Wahnsinn! Einfach wild. Es gibt alle möglichen interessanten Offenbarungen, wenn man Versionen von Songs findet, wo man die Gesangsspur so hört, wie sie aufgenommen wurde. Sie müssen in den Archiven gesucht und ein paar der Originalbänder mit der Gesangsspur gefunden haben. Sein Gesangsstil war so natürlich, sehr spontan. Er musste nie viel nachsingen.“
Hendrix-Covers von ZZ Top „Hendrix brachte mir diesen kleinen Saitenschlenker am Anfang von ›Foxy Lady‹ bei. Das ist ein Trick, den man üben muss, und lernen, wie man ihn einsetzt. Ich nenne es ,kontrolliertes Vibrato‘. Wenn man das mit der Kraft eines 100-Watt-Marshall-Verstärkers kombiniert, kann man ein paar verrückte Tricks machen. Der andere Song, der mich bis heute wirklich fasziniert, ist ›Little Miss Lover‹. Das ist entweder der Traum eines Schlagzeugers oder der Alptraum eines Schlagzeugers. Frank Beard sagte, die Herausforderung besteht darin, die Viertelnoten mit der rechten Hand zu spielen und zwischen der Snare und der Kickdrum nicht nur Achtel-, sondern Sechzehntelnoten. Und in der Mitte von alledem ist dann noch ein Push-Beat. Das ist wie ein Workout. Aber wenn man es da hindurch schafft, lächelt man, so viel steht fest. Wir haben das in unseren Anfangstagen gespielt, aber es schon lange nicht mehr hervorgeholt.“
Warum Hendrix so besonders war „Ich benutze gerne den Begriff ‚Bereitwilligkeit‘. Darüber habe ich mich erst kürzlich mit Jeff Beck unterhalten. Die Stratocaster mit dem Tremolo-Arm konnte ziemlich dramatische Tonwechsel bringen – der Sturzflugbomber-Effekt – und sie mussten erst noch einen Weg perfektionieren, sie im Ton bleiben zu lassen. Es gibt Aufnahmen, wo Hendrix einfach mit dem Tremolo-Arm durchdrehte und die Gitarre dadurch furchtbar verstimmt wurde. Aber seine Bereitwilligkeit … Er sagte einfach: ‚Scheiß drauf. Wir machen weiter!‘ Und das taten sie. Der andere Begriff ist ‚Neugier‘. Diese Neugier wurde teilweise vom plötzlichen Aufkommen von Effektpedalen befeuert, mit denen man das Gitarrensignal auf alle möglichen Arten verfremden konnte. Er übte unablässig. Er war immer neugierig auf die nächste außergewöhnliche Wendung. Jeff Becks Spiel faszinierte ihn. Ich erinnere mich sehr lebhaft daran, wie ich auf Zehenspitzen in Hendrix’ Hotelzimmer ging, und da war immer ein Plattenspieler, ein riesiges Möbelstück. Er sagte: ‚Mann, wie denkst du, dass Jeff Beck das macht?‘ Und ich antwortete: ‚Nun, ich kann mir vorstellen, wie sich Jeff Beck am Kopf kratzt und sich dieselbe Frage über dich stellt.‘“
Die Kraft der Drei „Die Beschränkungen eines Trios sind vielfältig, doch mit dem Wort ‚Beschränkung‘ geht auch immer das Wort ‚Einladung‘ einher. Es ist einladend, zu sehen, wie weit man unter so begrenzten Umständen gehen kann. Clapton, Jack Bruce und Ginger Baker machten keine schlechte Arbeit mit Cream. Als Hendrix aufkam, war sein Ensemble wie maßgeschneidert für ihn. Ihre Liveaufnahmen bezeugen, wie bahnbrechend sie als Einheit waren. Sie füllten die Lücken an genau den richtigen Stellen. ZZ Top ließen sich von diesem so schlichten, aber genialen Format inspirieren.“ (Aus CLASSIC ROCK #116)
Bald erscheinen Remixes von JOHNNY THE FOX und JAILBREAK. Zum Titeltrack der letzt genannten Platte gibt es jetzt ein neues Animationsvideo.
Am 28. September erscheinen die neuen Remixes der Thin-Lizzy-Alben JOHNNY THE FOX und JAILBREAK (beide erstmals 1976 veröffentlicht). Zur Feier der Neuauflagen gibt es jetzt einen neuen Animationsclip zum Track ›Jailbreak‹, der auf dem ikonischen Coverartwork von Jim Fitzpatrick basiert.
Gitarrist Scott Gorham über diese Zeit im Interview mit unseren britischen Kollegen: „Unsere ersten beiden Alben waren katastrophale Misserfolge. Beim dritten, JAILBREAK, hat uns buchstäblich jeder gesagt: ‚Ihr solltet es diesmal besser schaffen, sonst ist die Tür zu.‘ Die Plattenfirma, das Management, ich glaube sogar die wenigen Fans, die wir zu diesem Zeitpunkt hatten, sagten das. Also verdoppelten wir unsere Bemühungen. Wir haben Demos gemacht und Demos gemacht und Demos gemacht und geschrieben und geschrieben.
„Deshalb kamen JAILBREAK und JOHNNY im selben Jahr heraus. Wir haben wahrscheinlich Songs für zweieinhalb Alben geschrieben. Außerdem war ›The Boys Are Back In Town‹ weltweit so erfolgreich, dass wir wussten, dass wir ständig auf Tournee sein würden. Wir wussten nicht, ob wir in der Zeit, die uns zur Verfügung stand, Zeit haben würden, ein weiteres Album aufzunehmen.“