Als weiteren Vorgeschmack auf ihr kommendes Album GUNSMOKE, veröffentlicht die Texas Hippie Coalition einen neuen Song.
Am 4. Oktober erscheint GUNSMOKE, das neue Album der Texas Hippie Coalition, vorher veröffentlichen die Texanischen Southern-Hardrocker ›Bones Jones‹, einen breitbeinigen, leicht düsteren Track mit auf heavy getrimmten Country-Einflüssen, der die Geschichte eines „lokalen Unternehmers“ und Bekannten aus Big Dad Ritch’s Jugend erzählt.
Der Frontmann dazu: „In unserer Heimatstadt gab es einen Typen namens ‚Bones’“, sagt Ritch. „Er war ungefähr 1,80 m groß, wie Lurch aus der Addams Family. Ich bekam Gras von ihm, aber er verkaufte alles, was man sich vorstellen konnte. Für mich allerdings nur Gras.“
Aufgrund „unüberbrückbarer Differenzen“ innerhalb der Band, werden sich REO Speedwagon aus dem Tourgeschäft zurückziehen.
Aufgrund persönlicher Differenzen zwischen Frontmann Kevin Cronin und Bassist Bruce Hall werden REO Speedwagon ab dem 01. Januar 2025 das Touren einstellen. Das teilte die Band vor einigen Stunden auf ihren Social-Media-Kanälen mit folgendem Statement mit:
„An unsere Fans: Bruce wollte eigentlich schon längst wieder auf Tour sein. Wenn es nur nach ihm ginge, würde er wieder auf Tournee gehen… aber es liegt nicht nur an ihm. Die einhellige Meinung war, dass er sich nicht ausreichend erholt hatte, um auf dem Niveau auftreten zu können, das die Fans von ihm erwarten. Bruce hat diese Meinung respektiert und ist dankbar, dass Matt da war, um den Wagon durch die Sommertournee zu bringen. Bruce hatte nie die Absicht, sich zurückzuziehen oder sich von der Band, den Fans und der Crew, die er seit fast 50 Jahren liebt, zu trennen. Auch Kevin hatte nie die Absicht, die Band zu verlassen, und die Fans und die Crew bedeuten auch ihm alles. Aufgrund dieser komplexen Situation kam es zu unüberbrückbaren Differenzen zwischen Bruce und Kevin. Mit großer Traurigkeit geben wir daher bekannt, dass REO Speedwagon ab dem 1. Januar 2025 nicht mehr auf Tournee gehen wird. Neal, Kevin und Bruce danken ihren Fans für all die Jahre der treuen Unterstützung und dafür, dass sie der Band so wunderbare Erinnerungen zurückgegeben haben, die für jeden von ihnen für immer bleiben werden.“
Worin nun genau diese „unüberbrückbaren Differenzen“ bestehen, geht aus dem Statement der Band leider nicht hervor. Noch vor wenigen Wochen klang Kevin Cronin im Interview mit CLASSIC ROCK noch extrem optimistisch und erklärte: „Wir gehen auf die Bühne und spielen Rock’n’Roll! Unsere Band ist aktuell so gut wie schon lange nicht mehr, ich bin sehr stolz auf uns. Ich hoffe sehr, dass wir bald nach Europa zurückkehren können.“
Das ganze Interview mit ihm lest ihr in Ausgabe #132 von CLASSIC ROCK. Hier versandkostenfrei online bestellen: CLASSIC ROCK #132
Ted Nugent zeigte sich nicht erfreut über die Text-Änderung, die Pearl Jam seinem Song ›Stranglehold‹ verpassten.
Bei ihrer Show in der „CFG Bank Arena“ in Baltimore, Maryland, packten Pearl Jam ein Ted-Nugent-Cover auf ihre Setlist. Dies mag erst einmal ungewöhnlich erscheinen, könnten die politischen und gesellschaftlichen Ansichten der eher links gerichteten Band und die von Hardcore-Republikaner und Waffen-Fan Nugent nicht weiter auseinander liegen.
Doch Sänger Eddie Vedder verpasste dem Riff von ›Stranglehold‹ mit der Zeile „I don’t own a gun, I don’t ever want to own a gun, I don’t own a gun, never want to own a gun“ einen neuen Text. Ted Nugent zeigte sich nicht gerade begeistert darüber und sprach Eddie Vedder auf der Social-Media-Platteform X direkt an: „Hey Eddie, setz dich zu mir ans „RAV Spirit Campfire“, um mit mir darüber zu diskutieren, wie deine wahnsinnige liberale Politik zu einer Explosion von konstruierten gewalttätigen Rückfällen geführt hat, während du dafür kämpfst, hilflose, unschuldige Bürger zu entwaffnen.“
hey Eddie join me on my RAV spirit campfire to discuss how your insane liberal policies have created an explosion in engineered violent recidivism while you fight to disarm helpless innocent citizens.https://t.co/OBjHpsWgru
Heute hätte Paul Kosoff Geburtstag. Deshalb widmen wir ihm und Free das Video dieser Woche.
Heute im Jahr 1950 ist Paul Kossoff in London auf die Welt gekommen. Im Gedenken an den wunderbaren Gitarristen blicken wir heute auf Free und deren ausgezeichnete Performance von ›Fire And Water‹ vom gleichnamigen Album im Beat Club im Jahr 1970 zurück.
Free wurde 1968 von Paul Kossoff und Drummer Simon Kirke zusammen mit Sänger Paul Rodgers und Bassist Andy Fraser gegründet. Zusammen veröffentlichte die Band 1969 und 1973 fünf Alben und eine Liveplatte. Nach ihrem letzten Werk HEARTBREAKER und der Auflösung der Gruppe gründeten Paul Rodgers und Simon Kirke Band Company, Paul Kossoff hingegen die Gruppe Back Street Crawler.
Kosoff verstarb mit nur 25 Jahren am 19. März 1976 während eines Fluges von Los Angeles nach New York an Herzproblemen, die von seinem jahrelangen Drogenmissbrauch verursacht worden waren. In seiner kurzen Lebenszeit prägte er mit Free die Welt des CLASSIC ROCK nachhaltig.
In einem jüngsten Interview hat Eric Clapton keine netten Worte für die Hall Of Fame übrig…
In einem jüngsten Interview mit einem Youtuber hat Eric Clapton sich abfällig über die Institution der „Rock And Roll Hall Of Fame“ geäußert, obwohl er selbst bereits dreimal aufgenommen wurde – einmal als Mitglied der Yardbirds, einmal mit Cream und einmal als Solokünstler.
In dem Gespräch meinte Clapton: „Ich sehe es als einen Burschenschaftsclub, der mich angelockt hat.“ Er erklärt diesen Prozess mit der Involvierung von Ahmet Ertegun, dem früheren Präsidenten von Atlantic Records. „Ich glaube, die Tatsache, dass sie Ahmet Ertegun hatten, war für mich die Eintrittskarte. Er hat sich um Leute wie Ruth Brown und die Drifters gekümmert, um all die frühen Atlantic-Künstler, die in Vergessenheit geraten waren. Und dann wurde es zum Schneeballsystem.“
Vor allem die Acts, die bisher noch nicht in die Hall Of Fame eingeführt wurden – wie z.B. J.J. Cale oder Paul Rodgers – seien Beweis dafür, dass man die Institution nicht sonderlich ernst nehmen könne. Im Rest des Interviews sprechen der Moderator und Eric Clapton retrospektiv über die Auswirkungen der Corona-Pandemie, Politik, Zensur, über Eric Claptons neues Album und seine anstehende Konzerte.
Unser Fotograf Markus Werner war am Freitag und Samstag (16. und 17. August) auf dem Summer Breeze Open Air in Dinkelsbühl und hat das Spektakel für euch bildlich festgehalten.
Gleich drei ältere Schwestern hatte Dave Mustaine, als er 1961 geboren wurde. Michelle, Suzanne und Debbie waren 18, 15 und drei Jahre alt, als er auf die Welt kam. Aufgrund des Altersunterschieds betrachtete er sie als Kind oft als eine Art Tanten – und nicht als Schwestern. Er beschrieb das Familienleben während seiner Kindheit als turbulent und beklagte Jahre später, dass sein Leben in vielerlei Hinsicht schon früh aus den Fugen geriet. Seinen Vater John charakterisierte er als „einen sehr klugen und erfolgreichen Mann, der gut mit seinen Händen und seinem Kopf umgehen konnte“. Er war Filialleiter bei der Bank of America war, bevor er zum Data-Konzern NCR wechselte. Dort wurde die Umstellung des Unternehmens von mechanischer auf elektronische Technologie in den frühen 1960er-Jahren vorangetrieben. Daves Vater verliert seinen Job, fühlt sich nutzlos und wird zum Alkoholiker. Seine Mutter Emily lässt sich 1965 von ihm scheiden, da ist Dave vier Jahre alt. Emily wurde 1922 in Essen in eine jüdischen Familie geboren – die Familie flieht vor den Nazis nach Amerika und versuch einen Neustart in Kalifornien. Als sie sich später allein mit vier Kindern wiederfindet und hin und wieder als Haushälterin jobbt , versucht sie, ihre Co-Abhängigkeit hinter sich zu lassen, indem sie Halt bei den Zeugen Jehovas sucht. „Für mich war das in Summe alles sehr schrecklich“, erklärt Mustaine einmal. Die Familie ist auf Essensmarken vom Roten Kreuz angewiesen und der kleine Dave erhält seine Kleidung aus der Kleiderkammer.
„Es gibt für ein Kind nichts Schlimmeres, als mit schlecht sitzenden Hochwasserhosen in die Schule gehen zu müssen – dann wirst du ständig von deinen Mitschülern gehänselt, einfach nur, weil du von deinem Status her einen verarmten Background hast. Das hat mir als Heranwachsender echt zugesetzt“, erzählt er. Alkoholismus und religiöser Wahn, wie er sie in seinem Elternhaus erlebte, entwickelten sich zu seinem Lebensthema. Eine seiner Schwestern versuchte, Klavier zu spielen, war aber nicht sonderlich geschickt. Dave ging damals mit zur Klavierlehrerin – und nach wenigen Stunden stellte sich heraus, dass er viel talentierter war als seine Schwester. „Nur konnte ich nun mal kein Klavier mit an den Strand nehmen, um am Lagerfeuer damit zu spielen“, scherzt er später. Er hatte zum Glück einen großzügigen Schwager, der dem kleinen Dave seine Gitarre lieh. Von da an gab es kein Zurück mehr. Er hatte das gefunden, was ihn faszinierte – und übte Tag und Nacht. Mit 16 verlässt er sein Elternhaus.
„Ich hatte ständig Grabenkämpfe mit meiner Mutter – wir hatten kein Geld und ihre Sinnsuche, die sie zu den Zeugen Jehovas führte, hatte auch zur Folge, dass wir nicht mehr Weihnachten oder unsere Geburtstage feierten. Es war in Summe alles sehr trostlos – es fühlte sich an wie eine viel zu große Bestrafung“, sagt Mustaine. Als er schließlich auf eigenen Füßen steht, fängt er an, mit Drogen zu dealen, um an Geld zu kommen. Einer seiner „Kunden“ kann seine Schulden beim späteren Megadeth-Boss nicht bezahlen – und drückt ihm dafür einen Stapel Heavy-Metal-Platten in die Hand, darunter so illustre Namen wie Iron Maiden, Saxon, Diamond Head, Motörhead und Blitzkrieg. Diese Alben verzaubern ihn. Dave lebt Anfang der 1980er-Jahre in Los Angeles und gründet eine Band, die genau den Sound der New Wave of British Heavy Metal draufhat, der ihn selbst so anzieht. Mit Dave Harmon am Schlagzeug, Tom Quecke an der Gitarre, Bob Evans am Bass und Pat Voelkes als Sänger startet Mustaine die Band Panic. Doch wie von Teufelshand gesteuert, ändern sich die Verhältnisse schnell. Gleich drei Freunde aus dem Panic-Umfeld (Aushilfsdrummer Mike Leftwych, Gitarrist Tom Quecke und ihr Soundmischer) sterben bei zwei Autounfällen. Der erste Song, den Dave für Panic schreibt, ist ›Jump Into The Fire‹. Er wird ihn groß rausbringen: 1981 bewirbt er sich als Gitarrist bei einer Gruppe namens Metallica.
Titelstory: Wie Aerosmith mit GET YOUR WINGS durchstarteten
Nach einem eher mittelmäßigen Debüt war ihr Label schon bereit, Aerosmith fallen zu lassen.Doch wie Joe Perry uns erzählte, ließen sie sich nicht unterkriegen, träumten weiter ihren Traum, akzeptierten ein paar harte Auflagen und nahmen ihr zweites Album auf, das ihnen schließlich Flügel verlieh: GET YOUR WINGS.
Die neue Ausgabe von CLASSIC ROCK. Überall am Kiosk erhältlich oder jetzt hier versandkostenlos online bestellen: CLASSIC ROCK #133
David Gilmour: Carpe Diem
Wir gingen an Bord der Astoria, des legendären Studio-Hausboots von David Gilmour, und hörten zusammen mit ihm die Songs seines fünften Soloalbums LUCK AND STRANGE. Danach unterhielten wir uns mit ihm über das Leben, den Tod, die Isolation, die Musik und den Glauben.
In memoriam: John Mayall
Wir blicken zurück auf das Leben, die Musik und das Vermächtnis des „Godfather of British Blues“.
Fish im CLASSIC ROCK Interview:
Er hatte eine erfolgreiche Karriere als Frontmann von Marillion, dann blühte er als Solokünstler auf. Nach der Abschiedstournee im nächsten Jahr will Fish der Musik und dem Rampenlicht den Rücken kehren, um mit seiner Frau (und 13 Schafen) auf einer schottischen Insel zu leben. Er wird die Musik vielleicht nicht vermissen – die Musik ihn aber ohne jeden Zweifel.
Red Hot Chili Peppers: Sex Funk Magic
Mitte der 90er häuften sich die gefährlichen Anzeichen dafür, dass die Red Hot Chili Peppers in den Abgrund trudelten. Doch sie kamen wieder zusammen, blieben auf Kurs und nahmen ihr Meisterwerk auf: CALIFORNICATION.
Michael Schenker: Passion and selfexpression
Er ist einer der ganz großen Gitarristen in der Historie der Rockmusik. Schon im Teenageralter fegte „The German Wunderkind“ aus Niedersachsen alle anderen vom Platz. Noch nicht einmal ganz volljährig, warben UFO den jungen Gitarrenhelden in den 70ern von den Scorpions ab und zündeten so die fulminante Schenker-Ära ihrer Karriere, in der Michael für Hits wie ›Doctor Doctor‹, ›Rock Bottom‹, ›Lights Out‹, ›Only You Can Rock Me‹ und mehr verantwortlich zeichnete. 50 Jahre später feiert Schenker diese Zeit nun mit MY YEARS WITH UFO.
by Tallee Savage
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Außerdem in diesem Heft: Pink Floyd, Phil Mogg mit Moggs Motel, The Dead Daisies, Ian Anderson, Emerson, Lake & Palmer, Flotsam and Jetsam, Joanne Shaw Taylor und viele mehr!
Wie immer mit Heft-CD mit Songs von Demon Head, Christo Graham, Giant Crow, Naked Giants und mehr!