AC/DC: Chris Slade ist allzeit bereit

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AC/DC: Chris Slade ist allzeit bereit

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Ein Anruf genügt und Chris Slade steigt wieder ein in den Rock’n’Roll Train.

In einem jüngsten Interview mit Sonic Perspectives sprach Chris Slade über AC/DC. Ursprünglich war der Schlagzeuger erstmals 1989 bei den Australiern mit an Bord, wurde aber im Jahr 1994 wieder von Phil Rudd ersetzt.

Als Rudd Ende 2014 wegen eines Drogen- bzw. Morddrohungsskandals aus der Band gekickt wurde, saß ebenfalls wieder Chris Slade hinter den Drums. Auf die Frage, ob er irgendetwas zu den aktuellen Gerüchten über AC/DC sagen könne, meinte Slade: „Über AC/DC wird es immer Gerüchte geben. Die einzige Person, die weiß, was passieren wird, ist Angus. Aber es wird nicht in diesem Jahr geschehen. Das kann ich tatsächlich so behaupten. Es wird nicht 2020 passieren.“

Auch wenn es zuletzt so aussah, als wären Brian Johnson, Phil Rudd und auch Cliff Williams wieder an Bord: Sobald AC/DC ihn anriefen, sei Slade bereit loszulegen: „Ich bin immer bereit. Ich liebe es, zu reisen, Schlagzeug zu spielen, zu touren. Ich hoffe, ich kann das noch für viele weitere Jahre tun.“

17 Kommentare

  1. Ich kann dort kein AC/DC entdecken….AC/DC hörte mit dem Tod von Bon Scott auf zu bestehen….genau wie es kein Thin Lizzy oder Queen mehr geben wird….am witzigsten sind Motorhead Konzerte von Leuten die selbst schon als Ersatz dazu gekommen sind…Phil ‚Animal‘ Taylor…Fast Eddie Clark und Lemmy…das ist Motorhead und nicht irgendwelche Leute die sogar vom Lemmy Tod noch Geld machen wollen…es ist Fürchterlich….Da wird The Sweet zwischen zwei Ex Mitgliedern aufgeteilt einer macht das Europa Geschäft und ein anderer das USA Geschäft…Es ist Lächerlich was mit Bands passiert wo die Identifikationfigur Stirbt und ein Zweifelhafter Haufen von Geschäftemachern weiter versucht Geld zu machen…Man sollte Brain May und alle diese Perversen Geschäftemachern genannten Boykottieren…..

    • Das ist ne krasse Sichtweise. Ich bin auf jeden Fall sehr froh das Brian May das ganze am Leben erhält. Dadurch bin ich in den Genuss gekommen die Jungs mal zu sehen auch wenn Freddy nicht dabei war. Das war in Dortmund mit Paul Rodgers. Es war sehr emotional und ich werde es nie vergessen. Zu ACDC kann ich nur eins sagen. Da wo ACDC draufsteht ist auch ACDC drin. Mit Bon und Brian die beste Rock n Roll Combo aller Zeiten. Bei Motörhead bin ich bei dir, funktioniert ohne Lemmy nicht. Aber es ist auch egal was du oder ich denken, solange es mucke gibt die richtig reinhaut, ist alles gut

    • Bon Scott ist sicherlich unvergleichlich und prägend für AC/DC gewesen.
      Jedoch hat er die Band nur 7 Jahre begleitet und nicht wie Brian Johnson mittlerweile fast 40 Jahre.

    • Ich find aber das die Band erst am Anfang stand als Bon Scott starb, einen Bon Scott kann man nicht ersetzen, aber er selbst war ein Fan von Brian Johnson und hat zu seinen Lebzeiten gesagt wenn ihm etwas passieren sollte muß Brian ihn ersetzen. Und das war auch gut so denn dann sind sie erst richtig durchgestartet, und mal ehrlich unter Fans, Bon war nicht immer fit auf der Bühne

    • Die letzte Motörhead-Besetzung war die beständigste (20 Jahre), die technisch versierteste, das Songwriting war viel ausgereifter, das Zusammenspiel war viel tighter und detailierter als in der alten Besetzung, Mikkey Dee ist definitiv der bessere Drummer und Phil Campbell isr stilistisch vielseitiger als Eddie Clarke. Für mich war die Besetzung ein Gewinn in jedweder Beziehung… aber muss man ja nicht finden…

    • Das ist ein Standpunkt, den man vertreten kann und respektieren muß. Habe selbst 40 Jahre aktiv Musik gemacht und bin sehr an den vorgenannten Bands u.a. interessiert. wenn man dann aber z.B. Sweet mit Andy Scott live sieht, irritieren im ersten Moment natürlich die anderen fremden Gesichter, aber sie spielen das Sweet-Programm besser und frischer, als es „die Originalen“ mit dem stets betrunkenen Brian Conolly jemals konnten. ich habe Conolly live erlebt, da konnte er keinen Ton singen und musste sich am Mikrofonständer festhalten, während der Schlagzeuger zusätzlich den Gesang übernahm. Smokie ohne Chris Norman und seinem in Deutschland tödlich verunglückten Nachfolger Alan Barton, dem ich persönlich kennenlernen durfte, sind mit Mike Craft länger unterwegs , als es die Originale zusammen waren. Uriah Heep sind stark wie kaum jemals früher, mit phantastischem Basser und Schlagzeuger. Kurz um , es würde auch was fehlen, wenn die alle aufgehört hätten und die tausende von Fans gehen alle freiwillig hin und hören „Ihre Musik“.

  2. Hier muss ich als eingefleischter AC/DC Fan der ersten Stunde klar widersprechen:
    AC/DC hat sich nach dem tragischen Tod von Bon Scott wieder aufgerappelt und mit Brian Johnson einen mehr als gleichwertigen Frontmann gewinnen können. Sie haben es in den über 40 Jahren seit ihrem Bestehen geschafft, konstant und mit immerwährend gleichen und unverwechselbaren Stil Rockgeschichte zu schreiben, die keine Band dieser Welt erreicht hat, nicht Queen, nicht Metallica und schon mal gar nicht Rolling Stones, die mittlerweile nur noch peinlich sind.
    Bei den anderen Bands und deren „Fortbestehen “ gebe ich Dir Recht.

  3. Die zentrale Figur, Stückeschreiber, Riffschmied und kreatives Centrum war Malcolm… Und der ist nicht ersetzbar.

  4. Es ist ja normal das Leute in Bands getauscht oder ersetzt werden. Das Gefüge sollte passen. Sicher ist ein Freddy oder Lemmy nicht zu ersetzen. Es liegt also immer am Fan wie er so etwas betrachtet. Lg. Carrkizz Hermann

  5. Bon Scott verkörperte AC/DC. Johnson hat es zwar ganz gut gemacht die ersten Jahre aber die letzten Jahre eher weniger. Dave Evans war´ne Pussy und es war gut, das Angus ihn damals gekickt hat. Das brachte AC/DC enorm nach vorn dank Bon Scott. Die Johnson Ära hingegen war dann doch insgesamt nicht mehr mit so viel Feuer als zu Scott´s Zeiten. Aber das wird auch dem Alter der Bandmitglieder geschuldet sein. Ist ja letztlich bei vielen Bands so. Leider ist Motörhead mit Lemmy auch gegangen denn Lemmy war Motörhead und sowas kann man nicht ersetzen.

  6. Die ewig währende Diskussion.
    Hängt nicht viel davon ab, was ich, wann und bei welcher Musik erlebt hab‘?
    Wer u.a. die genannten Bands in den 70ern /Anfang 80ern live mit seinen Kumpels erleben durfte, wird dieses Gänsehautgefühl heute bei keinem Gig der Welt mehr erleben!
    Die jüngeren unter uns mögen diese Erlebnisse vielleicht in anderer Besetzung in den 90/2000ern gehabt haben. Allerdings empfinde ich bei vielen Combos die frühen Scheiben tatsächlich so prägend, dass die Nachfolger zumeist nicht mehr dort heran reichen. Ausnahmen bestätigen allerdings auch hier die Regel (Motörhead, Slayer) Meines Erachtens nach hat ehrlicher Rock’n Roll durch die späten 80ger mit ihren Synthe/Pop Einflüssen häufig seine Erdung verloren ( Purple, AC/DC, Maiden, Crüe, Riot, Whitesnake u.v.a.). Wobei es oft nichtmals an den Arrangements, vielmehr an den immer geschliffeneren Studioproduktionen liegt. 100%ig clean muss nicht immer die beste Wahl sein.
    Wenn die Band dann durch den Austausch einer oder mehrerer Galleonsfiguren noch ihre Identität verliert, ist es doch kaum möglich, dass die “Neuen“ den Status aufrecht erhalten können.
    Vielleicht sollte man sich einfach daran erfreuen, dass einem keiner mehr die Erlebnisse von “früher“ nehmen kann und es genießen, dass es immer noch einige Dinosaurier gibt.
    Ich finde es toll, heute gemeinsam mit meinen erwachsenen Töchtern noch Saxon, Maiden & Co. erleben zu dürfen. Is‘ halt anders als früher, …hat aber auch was!
    Allthebest&cheers
    Assi

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