The Dead Daisies: Backstage auf Klassenfahrt

Kurz darauf fahren alle erschöpft vom Auftritt (oder gewissen „Jäger-Bombs“) zurück ins Hotel. Nur Manager Dave und Mr. Corabi bleiben noch. „Ich möchte mir ein paar Bands ansehen. Komm mit, wir besuchen Chris! Er war mal Drummer in meiner Band und spielt jetzt Schlagzeug bei Accept“, startet John, um diesmal zu Fuß zur Main Stage zu gehen und vom Bühnenrand den deutschen Metallern mit ihrem jungen Drummer aus Nashville zuzusehen.

Nach seinem Auftritt kommt dieser auch noch in den Daisies-Bereich, den Raum in der einst verbotenen Kiss-Zone, um über alte Zeiten zu plaudern. Als der Accept-Mann und riesige Kiss-Fan dort ankommt, sitzen hier aber bereits drei Personen, die über noch deutlich ältere Anekdoten verfügen: Starchild Paul Stanley, Manager-Legende Doc McGee und Trommel-Katze Eric Singer haben den Weg, noch ungeschminkt, aus dem benachbarten Make-Up-Zimmer zu den Daisies gefunden, um in gloreichen Rock’n’Roll-Zeiten im New York der 70er Jahre zu schwelgen. „Das war es, als Zeppelin und The Who bei uns in ein und der selben Woche auftraten“, erinnert sich Stanley, bevor er sich verabschiedet, um bemalt zu werden: „Macht es gut und viel Spaß bei unserer Show! Wir sehen uns!“

Aufgrund der Hall Of Fame-artigen Unglaublichkeit dieser Situation soll hier ein harscher Schlussstrich gezogen und abschließend zusammengefasst werden: Mötley Crüe, Guns N‘ Roses, Thin Lizzy, Black Sabbath, Accept und Kiss in der Couchecke einer kleinen Umkleide – bei den Dead Daisies trifft man sich eben, wenn die Klassenfahrt nach Deutschland geht.

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