Rush – Die Rhythmus-Methode

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Rush – Die Rhythmus-Methode

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Sie haben natürlich eine ganze Generation von Rock-Schlagzeugern inspiriert, nicht zuletzt Dave Grohl und Taylor Hawkins von den Foo Fighters, die Rush kürzlich bei der Aufnahme in die Rock And Rock Hall Of Fame willkommen hießen.
Das größtmögliche Kompliment ist es, wenn jemand, den du bewunderst, deine Arbeit respektiert. Das Erste, was ich zu denen sage, die meinen, ich hätte sie dazu inspiriert, mit dem Schlagzeugspielen anzufangen, ist: „Ich entschuldige mich bei deinen Eltern.“ Aber es ist wundervoll, so ein kleiner Teil von jemandens Leben zu sein.

Dave Grohl sagt, Sie seien der größte lebende Drummer des Rock. Aber Mitte der 90er nahmen Sie Unterricht beim Jazz-Schlagzeuger Freddie Gruber. Warum?
Nach 40, 45 Jahren wollte ich mich pushen und diese ganz neue Welt eröffnen. Als Texter und Autor habe ich das geschafft, und jetzt auch als Schlagzeuger. Man muss seine eigenen Beschränkungen und seine Erwartungen an sich selbst herausfordern.

Ist das das Geheimnis hinter der Langlebigkeit von Rush das Verlangen, immer weiter vorwärts zu gehen?
So haben wir als Band schon immer gearbeitet. Immer das zu tun, woran wir glauben, und an das zu glauben, was wir tun, Stücke zu schreiben, die uns auch 30 Jahre später noch gefallen und die wir immer noch mit Überzeugung spielen können.

Vielleicht ist am wichtigsten, dass Sie, Geddy und Alex Freunde geblieben sind. Das ist in der Dokumentation „Rush: Beyond The Lighted Stage“ sehr offensichtlich in der Szene, wo Sie in einem Restaurant zu Abend essen und alle betrunken kichern.
Ich habe die Doku nicht gesehen, aber ich weiß, dass ich in der Szene die ganze Zeit vor Lachen fast erstickte und Tränen weinte bei den Dingen, die Alex sagte. Ein Bekannter sagte mir mal: „Du bist Alex‘ bestes Publikum.“ Und ich sagte: „Ja, in seiner Gegenwart bin ich völlig hilflos. Er ist der witzigste Mann der Welt.“

Ist es nach all den Jahren diese Fähigkeit, über einander und sich selbst zu lachen, die Sie davor bewahrt hat, wahnsinnig zu werden?
Ja. Wir drei gleichen einander wirklich gut aus. Wir sind immer noch dieselben Spinner aus der Vorstadt, die wir schon immer waren. Und wir haben so großes Glück, ein solches Verhältnis zu haben.

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