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Sevendust – BLOOD & STONE

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Hymnischer Alternative Rock mit Metal-Einschlag

Kaum eine Musikrichtung wurde retrospektiv mehr geächtet als der sogenannte Nu-Metal Ende der 90er. Ein humorloser musikalischer Entwicklungsschritt, dem die Grungeund Alternative-Rock-Bewegung voraus ging. Doch wie das mit Genregrenzen so ist, sind sie meist fließend. Fälschlicherweise wurden die Amerikaner um Sänger Lajon Witherspoon mit klassischen Nu-Metal-Bands wie Korn, Creed oder Limp Bizkit in Verbindung gebracht, rund 20 Jahre später zeigt sich, dass dieser Vergleich hinkt. Die prollige Tristesse der eben Genannten verkörpern Sevendust nicht und wo jene Bands spätestens nach der dritten Platte eindeutig schwächelten, ist das Songwriting der Gruppe aus Atlanta konstant gut. Harte Riffs auf Basis des Metal mit Alternative-Rock-Einschlag paaren sich mit hymnischen Refrains und pathetischer Geste. Wer auf Platte Nummer 13 immer noch solche Brecher wie ›Dying To Live‹ oder ›Blood From A Stone‹ raushaut, der braucht sich keine Sorgen um den Karriereherbst zu machen.

7 von 10 Punkten

Sevendust, BLOOD & STONE, RISE/WARNER

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