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Jorn – LIFE ON DEATH ROAD

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jorn life on death roadJorn schwingt den Hammer.

Mit seinem neunten Studioalbum stellt Norwegens Jorn Lande auch seine neue Band vor. Die halbe Primal-Fear-Mann­schaft, Mat Sinner (Bass), Alex Beyrodt (Gitarre) sowie Drummer Francesco Iovino, bildet das musikalische Rückgrat dieses Albums, das sich als eines der druckvollsten Werke Jorns outet. Keyboarder Alessandro Del Vecchio war zugleich auch Produzent dieses Zwölf-Trackers, auf dem sich Jorn ge­­sanglich austoben darf. Ob Powerhymnen, druckvolle, epische Hardrock-Songs oder (Halb-)Balladen: Jorn liefert das Rundum-sorglos-Paket und klingt überzeugender, vielseitiger denn je. Nicht auszuschließen ist, dass die Primal-Fear-Herren gerade bei den härteren Titeln ihre Finger mit im Songwriting hatten. Man höre nur ›Fire To The Sun‹ oder ›The Slippery Slope‹! Mit ›Man Of The 80‘s‹ liefert Jorn die Hymne des Albums, textlich werden sich nicht wenige Altrocker angesprochen fühlen. Ebenfalls hervorzuheben ist ›Blackbirds‹, ein imposanter, knackiger Mix aus Dio und Thin Lizzy. Durch die musikalisch breitere Aufstellung des Albums wirkt Jorns Ge­­sang wesentlich variabler als auf den Vorgängern. LIFE ON DEATH ROAD agiert souverän an der Schnittstelle von Hardrock zu Heavy-Metal, untermauert zudem, dass Jorn zu den stimmgewaltigsten und eigenwilligsten Sängern der europäischen Szene gehört. Seit langem das Beste aus dem Hause Jorn Lande.

8/10

Jorn
LIFE ON DEATH ROAD
FRONTIERS/SOULFOOD

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