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MC5: Neues Album HEAVY LIFTING erscheint im Oktober

Am 18. Oktober erscheint HEAVY LIFTING, das neue Studioalbum von MC5. Es ist das erste Album in 53 Jahren, das unter dem Banner MC5 erscheint und gleichzeitig eine posthume Würdigung seines Schöpfers und Gründungsmitglieds Wayne Kramer, der leider im Februar 2024 von uns ging.

12 der 13 Songs hat Kramer zusammen mit Sänger und Songwriter Brad Brooks aus Oakland geschrieben, produziert wurde das Album von Bob Ezrin, der auch regelmäßig für Größen wie Alice Cooper oder Deep Purple arbeitet. Kramer ist an Gesang und Gitarre zu hören. HEAVY LIFTING erscheint einen Tag, bevor MC5 in die Rock And Roll Hall Of Fame aufgenommen werden und dort den „Musical Excellence Award“ erhalten.

HEAVY LIFTING präsentiert eine All-Star-Besetzung von Kramers Freunden und musikalischen Kollegen, darunter Slash, Tom Morello, William DuVall (Alice in Chains), Vernon Reid (Living Colour), Don Was und Tim McIlrath (Rise Against).

Eine erste Single namens ›Boys Who Play With Matches‹ gibt es bereits jetzt zu hören:

Seasick Steve: A TRIP A STUMBLE A FALL DOWN ON YOUR KNEES

Der Blueskauz stolpert in sein Lieblingsalbum

Es sei ein Versehen, dieses Album, gibt „Seasick“ Steve Wold zu Protokoll. Während den meisten aus Versehen eher Missgeschicke unterlaufen, ist dem Blueskauz aus Oakland aus mehreren Gründen Bemerkenswertes gelungen. Sehr geschickt hat er etwa seinen musikalischen Werkzeugkasten vergrößert. Bislang eher bekannt für eine archaische Herangehensweise an das Thema „Blues“, für die er selten mehr als eine selber zusammengespaxte Gitarre mit ungerader Saitenanzahl bemühte, wird’s diesmal vergleichsweise opulent. Auf dem Opener fügt eine flirrende Pedal-Steel dem klassischen Swamp-Blues-Stampfer Alternative-Country-Atmosphäre hinzu. Auf dem 1967 angefangenen und jetzt vollendeten ›San Francisco Sour‹ lässt Steve sich von einer Band mit Hammond, Background-Chor und Bläsersatz helfen, was aus Slow-Blues glitzernden Rhythm’n’Blues werden lässt. Er selbst gewinnt seiner Stimme weit mehr Facetten ab, als man es von seinen mehr als zwei Handvoll Platten gewohnt ist. Mal erinnert sie an Country-Crooner Willie Nelson, mal an Blues-Barde Hans Theessink, und wenn es souliger wird, steht Van Morrison Pate. Er sei einfach hineingestolpert, sagt Seasick Steve, dennoch sei es sein Lieblingsalbum geworden. Sehr nachvollziehbar. (Christoph Ulrich)

8 von 10 Punkte

Seasick Steve
A TRIP A STUMBLE A FALL DOWN ON YOUR KNEES
SO RECORDINGS/ROUGH TRADE

Joanne Shaw Taylor: HEAVY SOUL

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Die britische Bluesgitarristin schnuppert US-Luft

Gibt es eigentlich irgendeine weibliche Bluesgitarristin, die nicht von Ruf Records entdeckt wurde und seitdem eine feste Größe im Genre darstellt? Genau: Joanne Shaw Taylor! Auf sie wurde einst Dave Stewart (Eurythmics) aufmerksam. Und danach erst Ruf Records, bei denen sie von 2009 bis 2013 vier Alben veröffentlichte. Damit man dann so richtig populär wird, fehlt eigentlich nur noch Joe Bonamassa – 2021 war es soweit. HEAVY SOUL ist nun die vierte Langrille, erschienen auf dem Label von Bluesmäzen Joe B. Der wiederum arbeitet auch gerne mit Kevin Shirley zusammen, der zum Beispiel aktuell mit Beth Hart an neuem Material herumproduziert. Die Steilvorlage für das vorgezogene Fazit dieser Platte: Shirley produzierte Taylors neue Platte auf dem Bonamassa-Label und Joanne klingt auf manchen Liedern fast wie Beth Hart mit souliger Stimme. Der Plan war wohl: Blues raus, Soul rein, kommerziell produziert. Der Titel HEAVY SOUL ist dennoch etwas irreführend, hört man hier doch vorwiegend gut gemachten, breitenkompatiblen Poprock. Taylors beachtliche Gitarrenlicks sind meist in den Hintergrund gemixt, während ein Frauenchor Backgroundgesang beisteuert. Die Musikerin begründet ihre chamäleonhafte Entwicklung übrigens damit, dass jedes Werk eine Standortbestimmung ist, wie sie sich gerade fühlt. Gebürtig im rüden Black Country (eine Art Ruhrgebiet Englands) daheim, scheint sie diesmal ordentlich US-Luft geschnuppert zu haben.

7 von 10 Punkten

Joanne Shaw Taylor
HEAVY SOUL
JOURNEYMAN RECORDS/ROUGH TRADE

Axxis: Neue Single ›Coming Home‹ von kommendem Album

Am 12.07. veröffentlichen Axxis ihr neues Album COMING HOME. Nach über 35 Jahren Bandkarriere wird COMING HOME das letzte Studioalbum der deutschen Hardrocker sein. Als Vorgeschmack gibt es bereits heute den Titeltrack der Platte zu hören. Im zugehörigen Video haben Axxis zusammen mit der Firma Szenenwerk und dem Filmemacher David Hambach versucht, ihre Interpretation eines emotionalen Abschiedsbriefes aus dem Marine Museum Wilhelmshaven umzusetzen.

Die Band erklärt zu dem Song: „Der Seemannsschüler Tjark Evers wurde auf dem Weg nach Hause fälschlicherweise auf einer Sandbank bei Borkum ausgesetzt. Während die Flut kam, nutzte er seine letzten Minuten, um diesen Abschiedsbrief zu schreiben. Über Umwege erfuhren wir über ähnliche Schicksale bei Soldaten, die auf dem Weg nach Hause -sogar nach Ende eines Krieges- starben. Oft kam die Meldung des Kriegsendes nicht rechtzeitig an. Für diese Menschen blieb das „Nach Hause kommen“ eine unerfüllter Traum. Wenn Krieg nicht schon sinnlos ist, so steigen diese Schicksale die Sinnlosigkeit aller Kriege weiter ins Unerträgliche. Und selbst im Jahr 2024 scheint das Thema aktueller denn je zu sein.“

Avalanche: Neue Single ›Armed To The Teeth‹

Heute erscheint die neue Single ›Armed To The Teeth‹ von Avalanche, einer 2018 in Sydney, Australien gegründeten Hardrock-Kombo, die auf geradlinigen, schörkellosen Rock’n’Roll setzt. Leadsänger & Bassist Steven Campbell über den brandneuen Track und das zugehörige Video: „›Armed To The Teeth‹ ist unser bisher größter und hymnischster Song! Große Akkorde, großer Gesang und ein einhändig gespieltes Riff, das zum Headbangen einlädt… das ist der ultimative Ruf zu den Waffen des Hard Rock! Wir haben das Video während unserer Tournee in Japan gedreht und freuen uns, dass es Teil unseres ersten Albums sein wird, das nächstes Jahr erscheint!“

Black Sabbath: ANNO DOMINI (1989-1995)

Vergesst mir Tony Martin nicht

Ozzy oder Dio? An dieser Frage erhitzen sich die Gemüter, wenn es darum geht, ob Black Sabbath mit Ozzy Osbourne oder Ronnie James Dio besser waren. Dabei vergessen viele Fans, dass im Schatten dieses über mächtigen Duos ein anderer Sänger durchaus für Furore gesorgt hat: Tony Martin. Auf fünf Alben der Urväter des Heavy Metal ist der Brite mit der charakteristischen Stimme zu hören. Vier der Longplayer dieser „vergessenen“ Jahre werden nun als remasterte Versionen auf dem Boxset ANNO DOMINI 1989–1995 wiederveröffentlicht. Das Label BMG konzentriert sich dabei auf die damals über I.R.S. Records herausgekommenen Werke HEADLESS CROSS (1989), TYR (1990), CROSS PURPOSES (1994) und FORBIDDEN (1995). In der Martin-Ära feiern Black Sabbath nach Jahren der personellen Inkonsistenz und lauwar men Veröffentlichungen ein kaum für möglich gehaltenes Comeback. Das Herzstück dieser Phase stellt sicherlich HEADLESS CROSS dar, das sich nicht vor den Glanztaten aus der Ozzy/Dio-Zeit ver stecken mu ss . Der zweite Longplayer mit Martin am Mikrofon erzeugt eine extrem düstere Grundstimmung und ist im Gestus HEAVEN AND HELL nicht unähnlich.

Passend hierzu das unheilvolle ›Devil & Daughter‹, das mitreißende Titelstück und Martins satanische Texte. Bandboss Tony Iommi schraubt gewohnt gekonnt seine schweren Riffs aus den Fingern. An den Drums sitzt diesmal Powermaschine Cozy Powell. Der Nachfolger TYR lässt auf Vorgabe Iommis das textliche Teufelswerk beiseite und konzentriert sich auf nordische Mythologie. Die Band hebt den Härtegrad etwas an, streut neben typischen Sabbath-Düsternummern wie ›The Sabbath Stones‹ den Uptempo-Kracher ›The Law Maker‹ ein. Etwas störend: das zu sehr auf Kommerz getrimmte ›Jerusalem‹. Insgesamt ist TYR erneut ein sehr ansprechendes Album. CROSS PURPOSES kann das hohe Niveau nicht ganz halten. Die Gruppe macht teils auf modern: ›Virtual Death‹ orientiert sich an Alice in Chains. Aber keine Angst: Bissige Riffs und heavy Nummern gibt’s dennoch zuhauf. Im Martin-Kanon schneidet FORBIDDEN am schwächsten ab. Weite Teile des Materials kommen etwas uninspiriert und belanglos daher. Hymnische Großtaten wie auf HEADLESS CROSS sucht man vergebens. Immerhin hat Iommi für die Neuauflage beim schwachen Sound nachgebessert. Die mit einem geschmackvollen Cover versehene Box gibt es als 4-LP- und 4-CD-Auflage. Die CD-Version wartet mit drei Bonustracks auf: die B-Seite ›Cloak & Dagger‹ und die nur in Japan erhältlichen Veröffentlichungen ›What’s The Use‹ und ›Loser Gets It All‹. Dem Set liegt ein Booklet mit Fotos, Artwork und Liner Notes von Hugh Gilmour bei. Dazu gibt’s ein HEADLESS CROSS-Poster und eine Replik des Konzertbuchs der Headless Cross Tour. Die Sammler wird es sicher freuen. (Text: Matthias Bossaller)

8 von 10 Punkten

Black Sabbath
ANNO DOMINI 1989–1995
BMG

In der aktuellen Ausgabe von CLASSIC ROCK lest ihr unser Interview mit Tony Iommi über die Tony-Martin-Ära von Black Sabbath. Jetzt hier versandkostenfrei bestellen: CLASSIC ROCK 131

Deep Purple: Neue Single ›Pictures Of You‹

Heute erscheint die brandneue Deep-Purple-Single ›Pictures Of You‹ vom kommenden Album „=1“, das am 19. Juli herausgebracht wird. Es ist nach ›Portable Door‹ nun der zweite neue Song mit Simon McBride an der Gitarre. McBride hatte 2022 Steve Morse ersetzt, nachdem dieser aufgrund der Krebserkrankungs seiner Frau die Band verlassen hatte. ›Pictures Of You‹ sowie das gesamte Album wurde von Bob Ezrin produziert, der neben allen Bandmitgliedern ebenfalls mit einem Writingcredit erwähnt wird.

In der kommenden Ausgabe von CLASSIC ROCK (14.06.) lest ihr unser großes Interview mit Deep Purple über ihr neues Album „=1“.

CLASSIC ROCK präsentiert: The Sheepdogs live!

Im November kommen The Sheepdogs im Zuge ihrer Europa-Tournee für fünf Konzerte nach Deutschland. Die Kanadier mit dem ausgeprägten 70s-Style (sowohl modisch als auch musikalisch) liefern bei ihren Shows nicht nur absolut authentischen und grandios dargebotenen Classic Rock, sondern sorgen auch für ausgleassene Stimmung und Tanzlaune.

THE SHEEPDOGS LIVE:
13.11.2024 München, Strom
14.11.2024 Dresden, Beatpol
15.11.2024 Berlin, Frannz
17.11.2024 Hamburg, Bahnhof Pauli
26.11.2024 Köln, Luxor