Zum Remix von ›Beads On One String‹ aus dem Jahr 2019 haben The Who nun ein neues Video veröffentlicht. Nachdem sich die Band bereits vor einigen Tagen auf Social Media mit der Ukraine solidarisiert hat, ist auch der Clip den Menschen in der Ukraine gewidmet und zeigt Bilder von Anti-Kriegs-Demonstrationen, Protesten und den ukrainischen Landesfarben.
Aktuelle Ausgabe: Das erwartet euch im neuen CLASSIC ROCK Magazin
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Titelstory: Zu Ehren von Meat Loaf – Sein Leben und Werk
Als Meat Loaf und sein Kreativpartner Jim Steinman Mitte der 70er ein Label für ihre Musik suchten, wollte niemand an sie glauben. 1977 schließlich doch noch veröffentlicht, geriet BAT OUT OF HELL zum Welterfolg, die Macher wurden zu Helden. Am 20. Januar 2022 ist der sanfte Riese nun von uns gegangen – als überlebensgroßer Rockstar, der Millionen mit seiner Musik begeisterte. CLASSIC ROCK huldigt einem Ausnahmekünstler.

Red Hot Chili Peppers: Glückliche Rückkehr
John Frusciante ist mal wieder zurück und Rick Rubin, der Produzent mit dem goldenen Händchen, saß wieder an den Reglern für das neue Album, mit dem die Red Hot Chili Peppers an ihre Glanzzeiten anknüpfen wollen.

Billy Idol: Das Classic-Rock-Interview
Mit dem Punkrock trat auch das blonde Gift mit der fies gekräuselten Lippe namens Billy Idol als Frontmann von Generation X auf den Plan. Doch es war die Ankunft von MTV in den 80ern, die ihn zu einem der großen Stars jener Ära machte – und einen Haufen Probleme mit sich brachte. Ein ereignisreiches Leben? Aber hallo.
Außerdem im Heft: Scorpions, Bryan Adams, Ghost, The Hellacopters, Midnight Oil, Marillion, The Blues Band, eine Werkschau zu Neil Young & Crazy Horse und vieles mehr…
Wie immer mit Heft-CD mit Tracks von The Blues Band, The Dead South, Cold Years, High South, Max Paul Maria und mehr…
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Verborgene Schätze: UNIVERSE mit Universe
Universe, UNIVERSE, EXPERIENCE RECORDS, Norwegen, 1971, ca. 1.400 €
Universe waren eine großartige walisische Rockband, die leider viel zu selten erwähnt wird. Sie fingen 1968 unter dem Namen Spoonfull als gewöhnliche Bluesband an, bevor sie einen progressiveren Sound entwickelten, was dann zur Umbenennug führte. Obwohl sie in der britischen College-Szene spielten und sich die Bühne mit großen Namen wie Fleetwood Mac, Sabbath und Tull teilten, blieben sie jahrelang ein Mysterium. Die Legende besagt, dass sie auf Tour in Norwegen mit ihrem Lieferwagen liegenblieben. Ein junger Studiobesitzer namens Nils Øybakken aus der Kleinstadt Mosjøe kam ihnen zu Hilfe, ließ sie bei sich übernachten und hatte die Idee, sie eine Single für sein Label aufnehmen zu lassen. Stattdessen nahmen sie ein ganzes Album auf, das in einer kleinen Auflage von 200-300 Exemplaren aufgelegt wurde. Unter Sammlern ist es heute ein äußerst gesuchtes Werk. Unter den weniger bekannten Platten jener Zeit ist UNIVERSE ziemlich solide. Der Opener, ›Twilight Winter‹, besticht mit einer Leadgitarrenmelodie, die eine ziemlich unverblümte Hommage an Hendrix’ ›Voodoo Chile (Slight Return)‹ ist, was aber von der Qualität des Tracks ablenkt, denn er ist voller verzerrter Heavy-Riffs und grandios rohem Gesang. Das Titelstück ist ein Heavy Jam mit Mundharmonika, während ›Spanish Ballad‹ eine mehr als zehnminütige Zeppelin-auf-Sparflamme-Ballade darstellt (was gar nicht mal schlecht ist). Als sich Universe 1972 auflösten, stieg Sänger/Gitarrist Steve Finn bei der walisischen Rockband Sassafras als Bassist ein. Gitarrist Mike Lloyd Jones schloss sich hingegen Shakin’ Stevens & The Sunsets an. (Lee Dorian)
Bob Dylan: Neues Buch „The Philosophy Of Modern Song“
Am 8. November veröffentlicht Bob Dylan sein neues Buch „The Philosophy Of Modern Song“. Dylan begann 2010 mit den Arbeiten an der Essaysammlung. Darin untersucht er Lieder von Songwritern wie Stephen Forster, Elvis Costello, Hank Williams oder Nina Simone. Der Band soll einen „Meisterkurs in Kunst und Handwerks des Songwritings“ bereithalten.
Flashback: Am 08.03.1965 erscheint ›Subterranean Homesick Blues‹
Am 08. März 1965 veröffentliche Bob Dylan seinen Song ›Subterranean Homesick Blues‹ als Single. Selbiger Track war auch auf dem wenig später erscheinenden Album BRINGING IT ALL BACK HOME inkludiert.
Während alle Vorgängeralben nur Akustikgitarre und Mundharmonika, ab und an ein Klavier, enthielten, hieß es auf BRINGING IT ALL BACK HOME „Dylan goes electric“, zumindest auf einer Seite der Platte. Besonders an ›Subterranean Homesick Blues‹ ist auch der rhythmische Sprechgesang, den manche fast schon als Vorläufer des Rap betrachten.
Bekannt wurde der Song auch durch das ihn begleitende Video, das Dylan in London hinter dem Savoy Hotel zeigt. Er hält Schilder mit Wörtern aus dem Text in die Kamera. Der kurze Streifen gilt als eines der ersten Musikvideos.
Kadavar & Elder: Abseits der Komfortzone
Das Coronavirus hält die Welt weiter fest im Griff und so ist es klar, dass viele Bands nicht nur ein Werk komponieren, das als „Pandemiealbum“ in die Annalen der Geschichte eingehen wird. Auch ELDOVAR – A STORY OF DARKNESS & LIGHT trägt dieses Etikett. Es vereint die Früchte zweier grandioser Bands unter seinen sphärischen Schwingen und ist das zeitlose Ergebnis der künstlerischen Fusion aus der Berliner Institution Kadavar und den amerikanischen Proggern von Elder. Im Interview mit CLASSIC ROCK erzählen Tiger Bartelt (T) und Michael Risberg (M) vom Schaffensprozess einer musikalischen Ausnahmeerscheinung.
Wann haben sich eure Wege zum ersten Mal gekreuzt?
T: Wir kannten uns zwar flüchtig von Festivals, doch alle gemeinsam sind wir zum ersten Mal hier in unserem Studio zusammengekommen. Das war Ende 2020.
Warum habt ihr euch dazu entschlossen, gemeinsam Musik zu machen?
M: Nick und ich haben ja zahlreiche Nebenprojekte, mit einem davon wollten wir bei Tiger im Studio aufnehmen und so hat sich das Ganze dann ergeben. Als sich herauskristallisierte, dass die Pandemie noch länger andauern würde, schlugen Tiger und Lupus vor, zu kollaborieren. Als es sich wieder sicherer anfühlte, sich mit Menschen zu treffen, wollten wir diese freie Zeit nutzen, die es wahrscheinlich in dem Maße für Musiker nie wieder geben wird. Wobei es ja gerade wieder schwer danach aussieht, dass das mit der Freizeit noch etwas anhält.
Und war dann sofort klar, dass daraus ein Album werden soll?
M: Ich persönlich plane nicht wirklich. Aber es schadet natürlich nicht, ein tolles Studio zu haben, in dem man unbegrenzt Zeit verbringen kann. Das nimmt ein wenig Druck raus.
T: Im März dieses Jahres hingen wir ein Wochenende gemeinsam ab, das endete damit, dass wir ›From Deep Within‹ geschrieben hatten. Erst danach dachten wir ernsthaft darüber nach, mehr daraus zu machen. Den Großteil der Songs haben wir dann im Mai aufgenommen, Ende Juni habe ich die Masters abgegeben.
Wie habt ihr das Ganze dann bei dem aktuellen Vinylstau so schnell auf Platte gepresst bekommen?
T: (lacht) Wir sind bei einer sehr guten Plattenfirma! Die haben sich darum gekümmert. [ELDOVAR erscheint bei Kadavars eigenem Label Robotor Records; Anm. d. Red.] Na ja. Sobald klar war, dass wir ein Album machen würden, haben wir sofort einen Termin im Presswerk reserviert.
In welcher Stimmung wart ihr während des Aufnehmens?
T: Ich kann da jetzt nur für mich sprechen, aber ich glaube, wir alle wollten kreativ bleiben. Außerdem war ich noch nicht bereit für die nächste Kadavar-Platte. Da war es eine gute Sache, diese seltsame Zeit für Dinge zu nutzen, die wir sonst nicht tun können. Am Ende haben wir etwas erschaffen, das außerhalb der Komfortzone beider Bands lag. Das hat uns alle glücklich gemacht und war das, was ich mir erhofft hatte.
Apropos Komfortzone: Was waren die Hauptunterschiede zwischen den beiden Bands beim Arbeiten?
M: Meiner Erfahrung nach – und ich bin ja eher noch frisch dabei – sind wir mit Elder sehr durchgeplant. Nick geht in seine Batcave, entwickelt Ideen und dann arbeiten wir sehr lange, manchmal Jahre, daran. Unser Songwriting ist recht kalkuliert, nicht auf sterile Art und Weise, aber sehr sortiert und präzise. Bei der Kollaboration mit Kadavar haben wir etwas lockerer aus der Hüfte geschossen, das fand ich cool. Außerdem war die Herangehensweise auf ELDOVAR etwas mehr auf die Vocals konzentriert, die Gesangsharmonien waren sehr früh Teil des Songwritings, was mir persönlich gut gefallen hat, da ich eher aus der Classic-Rock-Richtung komme.
T: Ich würde sagen, wir von Kadavar sind etwas limitierter, bezogen darauf, was wir mit unseren Instrumenten tun können. Wir sind gut in dem, was wir tun, schöpfen aber nicht aus so einer breiten Palette wie Mike und Nick, wenn es darum geht, neue Ideen auf der Gitarre zu präsentieren. In einem musikalischen Kontext sind wir da etwas begrenzter, dafür aber sehr stark ins Songwriting involviert. Am Ende passte das mit unseren Bands einfach sehr gut zusammen.
Gab es irgendwelche Hindernisse auf eurem Weg, harte Nüsse zu knacken?
T: Tatsächlich lief alles zu 95 % total geschmeidig. Es gab keine Deadline, keinen Druck. Aber es gibt da diesen einen Akustik- Song, der anfangs noch total anders klang. Für mich persönlich kam ›In The Way‹ am schwierigsten zustande.
M: Der Song wurde oft umgeschrieben. Der Track endet in einer Art psychedelischen Jam und es hat uns überraschend viel Energie gekostet, die Struktur und das Konzept so hinzubekommen. Die Idee dazu ist auf meinem Mist gewachsen und ich bin echt ein beschissener Bandleader, ich kann keine Leute herumkommandieren, da hab ich bestimmt auch etwas Zeit verplempert. (lacht)
Man würde eher denken, dass elfminütige Stücke wie ›Blood Moon Night‹ lange brauchen.
T: Im Endeffekt stecken da ja fünf verschie- dene Songs drin. Die Grundidee dazu entstand ganz am Anfang, schon bevor wir überhaupt anf ingen, uns regelmäßig zu treffen. Wir hatten also zahlreiche Wochen, um uns etwas zu überlegen. Klar brauchte dieser Track seine Zeit, aber es war nicht schwer, ihn zu machen.
Wann ist das Konzept um hell und dunkel entstanden?
T: „The darkness and light“ kommt im Text von ›From Deep Within‹ vor. Wir hatten echt ein bisschen Probleme damit, einen Titel zu finden, bis wir die Lyrics nochmal durchgingen und das schließlich daraus exzerpierten. „A Story Of Darkness & Light“ hat sofort einen Nerv getroffen, weil es auf sehr einfache Art
und Weise das illustriert, was auf dem Album geschieht. ELDOVAR bildet ein sehr breites Spektrum ab, vereint helle und dunkle Anteile in sich. Es war eine logische und passende Wahl.
Was war die lohnendste Erfahrung an diesem Prozess?
T: Außerhalb der eigenen Komfortzone zu agieren und sich mit anderen Musikern zu umgeben, weil wir zu der Zeit nicht viele Kontakte pflegten. Es fühlt sich schlichtweg gut an, wenn du mit anderen etwas erschaffen kannst, nachdem du ständig alleine warst. Wenn du nicht jeden Tag denselben Tag durchlebst. Wir haben das wirklich gebraucht.
M: Für mich ist das Album eine Zeitkapsel, in der wir eine besondere Phase eingeschlossen haben. Einen Zeitabschnitt, der von ziemlich viel Dunkelheit, aber auch Helligkeit geprägt war.
Eure beiden Bands haben es mit ihren letzten Alben ruhiger angehen lassen, ELDOVAR – A STORY OF LIGHT & DARKNESS ist auch eher sphärisch. Was darf man als Nächstes von euch erwarten?
T: Um ehrlich zu sein: Ich habe absolut keine Ahnung, es gibt noch kein Konzept. Wir befinden uns gerade in der Findungsphase. Heute haben wir uns zum ersten Mal getroffen, um dieses Thema zu besprechen, aber erst einmal müssen wir jetzt viele Ideen sortieren. Wahrscheinlich werden wir aus all unseren vergangenen Alben schöpfen, dabei jedoch auch gleichzeitig eine neue Richtung definieren. Bestimmt wird der Fokus sich aber wieder stärker auf die Gitarre legen.
M: Wir von Elder sind schon fast mit unserer neuen Platte fertig, sie wurde im August aufgenommen. Sie klingt wieder etwas härter, enthält aber auch einige tiefere, psychedelische Passagen. Im Januar geht es dann ans Mischen.
Meilensteine: ›Paint It, Black‹ entsteht
6.–9. März 1966: Der Nummer-eins-Hit ›Paint It, Black‹ entsteht – ein intensiver Flirtbeginn der Stones mit einer satanischen Aura
Nach der ausgezeichneten Teenage-Angst-Trilogie ›(I Can’t Get No) Satisfaction‹, ›Get Off Of My Cloud‹ und ›19th Nervous Breakdown‹ kam Bewegung ins Selbstbewusstsein der Rolling Stones. Einerseits etablierten sich Mick Jagger und Keith Richards machtvoll als permanentes Songwriterteam, andererseits negierte Manager und Produzent Andrew Loog Oldham strikt jegliche Kreativität bei den restlichen Stones-Mitgliedern – er fand deren nicht geringen Anteil keinen Credit würdig. Im Zuge der unter der Ägide von Oldham und Toningenieur Dave Hassinger in den kalifornischen RCA Studios von Dezember 1965 bis März 1966 eingespielten LP AFTERMATH, das erste Studiowerk ohne Coverversionen, entstand vom 6. bis 9. März 1966 die Non-LP-Single ›Paint It, Black‹. Als Slogan geht ›Paint It, Black‹ zurück auf Brian Jones und dessen Freundin Anita Pallenberg, die sich beide intensiv mit Magie, Astrologie, I Ging, Hexentum, Satanismus und dem Tibetanischen Totenbuch befassten.
Die Basisstruktur der Akkorde des in Moll gehaltenen Songs ohne Refrain entwickelten Jagger/Richards auf der Australien-Tournee der Stones. Eine erste, belanglose Version ohne rechte Melodieführung erhielt intensive Auffrischung, als Bill Wyman im Studio auf einer Hammondorgel Oldhams Co-Partner Eric Eastons Spielstil imitierte und eine überaus einprägsame Harmonie ersann. Dekaden später äußerte sich Wyman kritisch über Oldhams Entscheidung, Jagger/Richards als Autoren anzugeben, da wesentliche Merkmale des weltweiten Nummer-eins-Hits auf Improvisationen im Studio zwischen Charlie Watts, Brian Jones und ihm selbst zurückgingen. Nicht nur Jones’ signifikante Sitar-Garnierung der Melodielinie spiegelte den Zeitgeist perfekt wider, auch Watts’ temporeicher Off-Beat sowie die pentatonische Textur Wymans im Osteuropa-Modus verliehen ›Paint It, Black‹ seinen Ausnahmestatus. Zudem fand der intensive Flirt der Stones mit einer Satansaura hier seinen Ursprung, getriggert durch Pallenbergs befreundete Regisseure Kenneth Anger und Donald Cammell. THEIR SATANIC MAJESTIES REQUEST (1967) betitelte sich das Psychedelik-Experiment. ›Sympathy For The Devil‹ geriet zu Überhymne. Auch ›Dancing With Mr. D‹ beinhaltete Teuflisches.
Small Jackets: Vier Rocker und ein Wohnwagen
Nach einer knapp achtjährigen Pause melden sich die Small Jackets mit dem erdigen JUST LIKE THIS! so laut und hungrig wie eh und je zurück. Bandgründer und Schlagzeuger Danny Savanas verrät in CLASSIC ROCK die Hintergründe zum Comebackalbum.
Es ist ein kleines Wunder, dass die europäische Sleaze-Rock-Szene nach der Untergrund-Kult-LP IV(2013) am 17. Dezember eine neue und extrem knackige Scheibe der Small Jackets zu hören bekommt. Im Umfeld der Band ist nach IV sowohl Positives als auch Negatives passiert und eine Pause war unausweichlich. Danny erinnert sich: „Die Zeit nach der Veröffentlichung von IV war echt verrückt. Eddy ist 2014 Papa geworden und wir haben den bandeigenen Caravan in ein mobiles Studio verwandelt. Als die Jungs und ich endlich am Follow up zu IV Hand anlegen wollten, ist einer von uns – mehr mag dazu nicht erzählen – schwer erkrankt. Natürlich haben wir versucht, unsere Combo trotzdem am Leben zu halten, aber irgendwann hat uns die Inspiration
verlassen. Diese kreative Leere war zum Glück 2018 vorbei. Wir haben uns damals selbst in den Arsch getreten und auf einmal loderte das Feuer wieder.“
Angestachelt vom Willen, es der Szene noch einmal richtig zu zeigen, holten die Small Jackets den alten Studio-Caravan aus der Garage und legten los. „Der Geburtsort des Sounds von JUST LIKE THIS! ist ohne Zweifel unser Wohnwagen. Wir haben darin elf Stücke komponiert, neun davon sind auf dem Album gelandet. Während des Songwritings passiert es immer, dass zu einem krachigen Riff eine Textzeile plus passender Melodie durch den Raum fliegt. Dieses Mal hatten wir supertolle Hilfe, um unsere Lyrics auf das nächste Level zu hieven. Dem Trio aus Lester Greenowski, Marco Leardini (The Boss) und Lalli Rose sind wir zu extrem großen Dank verpflichtet. Als die Tracks im Sack waren, haben wir den Vibe des Caravans in einem stationären Studio reproduziert. Alte Bändchenmikrofone sind neben einer Schippe Spontaneität elementare Zutaten dieser Platte. Ein weiterer wichtiger Punkt war das Livefeeling während der finalen Sessions. Dabei sind wir bewusst ein Risiko eingegangen: Die Regel lautete, immer nur den ersten Take zu verwenden und nicht auf irgendwelche Post-Production-Tricks zu schielen. Für uns hat sich dieser künstlich erzeugte Druck mehr als ausgezahlt.“
Die Frage, die nach dem ersten Durchlauf jedem Hörer in den Sinn kommen dürfte: Wann werden die Stücke von JUST LIKE THIS! europäische Clubs zum Kochen bringen? „Die ganze Welt befindet sich aktuell immer noch im Ausnahmezustand. Wir vier können es kaum noch erwarten, die LP auf so vielen Bühnen des alten Kontinents wie nur möglich zu promoten. Der Weg bis zur fertigen Scheibe war extrem hart und die Songs haben es absolut verdient, endlich live gespielt zu werden!“





