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Start Blog Seite 18

Herbie Flowers: Bassist mit 86 verstorben

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Bassist Herbie Flowers, der u.a. mit David Bowie und Lou Reed gearbeitet hat, ist verstorben.

Herbie Flowers ist im Alter von 86 Jahren verstorben. Das teilte ein Familienmitglied des Bassisten in einem Statement auf Facebook mit. „Wir kannten und liebten ihn zwar als Onkel Herbie, aber seine musikalischen Beiträge haben wahrscheinlich auch Ihr Leben berührt. Er hat bei vielen Songs aus dem goldenen Zeitalter des Rock Bass gespielt. Als Studiomusiker in London in den 60er und 70er Jahren lernte er die Musik von Elton John, David Bowie, Paul McCartney, George Harrison, Ringo Starr, Marc Bolin, Cat Stevens, Harry Nilsson, Al Kooper, Melanie und vielen anderen populären Musikern kennen und trug zu deren Musik bei.“

Der 1938 in Essex geborene Flowers war ein gut gebuchter Studiomusiker, er spielte für Künstler wie David Bowie, David Essex, Elton John, George Harrison und vielen mehr. Außerdem wirkte er bei Bands wie T. Rex, CCS, Sky oder Blue Mink mit. Sein bekanntester Beitrag ist wohl die Bassline für Lou Reeds Song ›Walk On The Wild Side‹.

Plattensammler: Russ Ballard

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Seine Songs kennt jeder: Mit ›Since You’ve Been Gone‹, ›New York Groove‹ oder ›You Can Do Magic‹ bereicherte Russ Ballard, 78, den Kanon der Rockgeschichte – und verhalf Top-Acts wie KISS, Ace Frehley, Rainbow und America zu Kulthits. Kürzlich war der umtriebige Brite als Special Guest auf der „Rock Meets Classic“-Tour zu erleben. Mit fast 80 Jahren hat Russ noch einiges vor. Musik ist dabei, neben der Liebe mit allen Ups und Downs, sein erklärtes Lebenselixier. Wir fragten den Mann, der ›God Gave Rock’n’Roll To You‹ komponiert hat, nach seinen persönlichen Favorites.

DIE ERSTE MUSIK, AN DIE ICH MICH ERINNERN KANN
Das muss Beethovens „Moonlight Sonata“ („Mondschein-Sonate“) gewesen sein, die ich bei meiner Mutter hörte. Ich war wohl um die drei, vier Jahre alt. Diese wunderschönen Arpeggios … (er summt) Die Emotion der Musik, diese Traurigkeit berührte mich. Zu Hause lief bei uns immer viel klassische Musik.

DER ERSTE SONG, DEN ICH LIVE SPIELTE
›Stood Up‹ von Ricky Nelson († 1985). Ich spielte es mit meiner ersten Gruppe Ende der 50er bei einem Talentwettbewerb. (Er singt: „Well, I‘ve been waitin‘ ever since eight. Guess my baby‘s got another date. Stood up, broken-hearted, again …“) Witzige Anekdote dazu: Geffen Records fragte um 1990 bei mir an, ob ich das Debüt-Album von Rickys Söhnen Matthew und Gunnar produzieren könnte. Es wurde aber nichts draus.

DAS GRÖSSTE ALBUM ALLER ZEITEN
Für mich wohl PET SOUNDS von den Beach Boys. Es war seiner Zeit soundtechnisch weit voraus. Brian Wilson ist ein begnadeter und ganz cleverer Songwriter. ›God Only Knows‹ zählt zu meinen Alltime-Favorites.

DAS BESTE LIVE-ALBUM
CONCERT FOR BANGLADESH von George Harrison, das 1971 im Madison Square Garden aufgenommen wurde. Bob Dylan, Ringo Starr, Eric Clap- ton, Leon Russell und Ravi Shankar wirkten als Gäste mit.

DER GITARRENHELD
Freddie King und Albert King, die Blueser. Einfach fantastisch, dieser Sound. Im Rock zählt Ritchie Blackmore natürlich zu den Großen, er spielt sehr schnell und vor allem „lyrisch“, man kann seine Soli formlich mitsingen. Ich habe ihm zwei Lieder – ›Since You‘ve Been Gone‹ und ›I Surrender‹ – für Rainbow gegeben, ihn selbst aber nur ein einziges Mal getroffen. 2017, als er mich zu einem Rainbow-Konzert in London einlud und wir auf der Bühne jammten.

DIE BESTE STIMME
Ich könnte jetzt auf Anhieb 50 Sänger nennen, aber meine Nummer eins ist wohl Paul Rodgers. Ich bewundere die wahnsinnige Kontrolle, die er über seine Stimme hat. (Russ stimmt den größten Free-Hit an: „All right now, Babyyy …“)

DAS SONGWRITER-GENIE
Für mich sind es zwei: Lennon und McCartney! Sie haben unglaubliche Melodien kreiert, was bedeutend schwieriger ist, als Riffs zu komponieren. Ich mag übrigens die frühen Beatles- Sachen noch lieber, etwa ›I Saw Her Standing There‹ oder ›I‘m Down‹. John und Paul stellten alle in den Schatten und entwickelten sich enorm, man denke nur an das Meisterwerk SGT. PEPPER. Nachdem die Beatles 1966 mit dem Touren aufgehört hatten, konnten sie sich mehr auf die Studioarbeit konzentrieren. Das hört man.

DIE UNTERBEWERTETSTE PLATTE
UP, UP AND AWAY von The 5th Dimension aus dem Jahr 1967. Allein der Song ›Rosecrans Blvd‹ ist so episch, geschrieben hat ihn der große Jimmy Webb, der ja auch Evergreens wie ›MacArthur Park‹, ›By The Time I Get To Phoenix‹ und ›Wichita Lineman‹ komponierte. Leider kennen die Band heute nicht mehr viele.

DER SONG, DER MICH ZUM WEINEN BRINGT
›I Can’t Make You Love Me‹ von Bonnie Raitt. Einfach wunderschön, so emotional und berührend. Ihre Platte NICK OF TIME lege ich heute noch regelmäßig auf. Und außerdem berührt mich der Klassiker ›Smile‹, den Charlie Chaplin im Film „Moderne Zeiten“ singt und den später auch Michael Jackson und Barbra Streisand gecovert haben.

MEIN „GUILTY PLEASURE“
Ich gebe zu, dass ich nicht wegschalte, wenn André Rieu mit seinem Orchester auf Sky Arts im Fernsehen ›Blue Danube‹ spielt. Ich liebe seine Energie. Er rührt mit seiner Musik die Leute an – und bringt die Klassik zu den Massen.

DIE UNTERBEWERTETSTE BAND ALLER ZEITEN
Vielleicht The Kinks. Sie werden zwar allgemein gewürdigt, aber alle Welt scheint nur noch von den Beatles, den Stones und The Who zu sprechen. Die Kinks gehören meiner Meinung nach zu den besten Bands ever und dürfen nicht vergessen werden. Ray Davies ist ein fantastischer Storyteller.

DER SONG, DEN ICH GERNE GESCHRIEBEN HÄTTE
›Don‘t Dream It‘s Over‹ von Crowded House, ganz klar. Das ist eine echte Perle … (Er singt: „hey now, hey nooow, don‘t Dream it‘s ooooover …“)

MEIN SAMSTAGABEND-PARTYSONG
›Dance To The Music‹ von Sly & The Family Stone aus den späten 60ern – und die Nummer ›Hold On‹ von einer etwas neueren Gruppe namens Alabama Shakes. Die Stimme von deren Frontfrau (Brittany Howard) haut mich immer wieder um.

DER SONG, DER BEI MEINER BEERDIGUNG LAUFEN SOLL
Da muss ich mal eben nachdenken … ›Nimrod‹ von Sir Edward Elgar (1857–1934)! Er hat auch die Melodie von ›Land Of Hope And Glory‹ komponiert (mit dem wiederum Blackmore und Rainbow früher stets ihre Konzerte einleiteten; Anmerkung des Autors). Es gibt eine klasse Aufnahme von Daniel Barenboim mit dem Chicago Symphony Orchestra (Russ summt die Melodie in Moll: „da- da-di-da-di-da-da-da-daaa …“). Elgar schrieb ›Nimrod‹ für seine Freunde als eine Art Erinnerung, ein großartiges Stück.

Video der Woche: The Pretenders mit ›Don’t Get Me Wrong‹

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Chrissie Hynde von The Pretenders feiert heute Geburtstag. Wir stoßen mit dem Video der Woche auf die Musikerin an!

Chrissie Hynde, Musikerin und Sängerin und Gitarristin der Pretenders, wird heute 73 Jahre alt. Wir feiern den Ehrentag der Künstlerin und blicken zurück auf das Jahr 1986, als ›Don’t Get Me Wrong‹ erschien.

Hynde hatte den Track geschrieben, der auf dem Album GET CLOSE veröffentlicht und zu einem großen Hit für die Band wurde. Im Vereinigten Königreich und in den Staaten kletterte die Nummer, die etwas poppiger war als die vorherigen Songs der Pretenders, in die Top 10 der Charts.

Im zugehörigen Musikvideo channeln die Pretenders den Vibe der Fernsehsendung „Mit Schirm, Charme und Melone“ aus den 60er Jahren. Chrissie Hynde mimt die Rolle von Emma Peel, die auf der Suche nach Agent John Steed ist. Mit diesem Rückblick stoßen wir heute auf Chrissie Hynde an!

The Pretenders mit ›Don’t Get Me Wrong‹:

Oasis: Britische Wettbewerbsbehörde ermittelt gegen Ticketmaster

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Wegen der dynamischen Preisgestaltung beim Vorverkauf der Oasis-Tickets, ermittelt nun die Britische Wettbewerbsbehörde gegen Ticketmaster.

„The Competition and Markets Authority“, die britische Wettbewerbsbehörde, ermittelt gegen den Ticketanbieter Ticketmaster. Grund hierfür ist der Vorverkauf für die 2025 stattfindenden Oasis-Shows. Der Ansturm auf die Karten war enorm groß, sodass die Wartezeiten explodierten, die Kommunikation unzureichend war und die sogenannte „dynamische Preisgestaltung“ zu teilweise horrdenen Kartenpreisen führte, was bei vielen Fans für Wut und Empörung sorgte.

Die Behörde ermittelt nun, ob sich Ticketmaster aufgrund undurchsichtiger Kommunikation in verschiedenen Punkten der Verbrauchertäuschung schuldig gemacht hat.

„Es ist wichtig, dass die Fans beim Kauf von Eintrittskarten fair behandelt werden. Deshalb haben wir diese Untersuchung eingeleitet“, erklärte Sarah Cardell, Chief Executive der CMA. „Es ist klar, dass viele Menschen das Gefühl hatten, schlechte Erfahrungen gemacht zu haben und vom Preis ihrer Tickets an der Kasse überrascht wurden. Wir möchten von den Fans hören, die das Verfahren durchlaufen haben und möglicherweise auf Probleme gestoßen sind, damit wir untersuchen können, ob gegen geltendes Verbraucherschutzrecht verstoßen wurde.“

Die Gallagher-Brüder selbst wollen sich aus dem Thema raushalten und erklärten: „Es muss klargestellt werden, dass Oasis die Entscheidungen über den Kartenverkauf und die Preisgestaltung vollständig ihren Promotern und ihrem Management überlassen und zu keiner Zeit das Bewusstsein hatten, dass dynamische Preise verwendet werden würden.“ Letzten Endes müssen Kunstschaffende oder deren Management der Praxis des „dynamic pricing“ zustimmen. Zuvor hatten Oasis durch die Nutzung der Resale-Plattform „Twickets“ versucht, dem Tickethandel auf dem Schwarmarkt Herr zu werden.

Blind Ego: Neue Single ›In A Blink Of An Eye‹

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Kalle Wallner hat mit seiner Band Blind Ego die Single ›In A Blink Of An Eye‹ inkl. Video veröffentlicht.

Der Gitarrist der deutschen Vorzeige-Artrock-Band RPWL, Kalle Wallner, veröffentlicht am 18.10. mit Blind Ego sein neues Album THE HUNTING PARTY. Als erster Vorgeschmack erscheint heute ›In A Blink Of An Eye‹, die erste Single samt aufwendigem Video.

Warum die Wahl gerade auf den längsten Song des Albums gefallen ist, erklärt Wallner so: „Wir leben in sehr unruhigen und beunruhigenden Zeiten. Dieser zentrale Song umfasst sehr gut das ganze Album. In einem einzigen Augenblick kann sich das Leben wie wir er kennen komplett ändern. Nicht nur das eigene, sondern auch das einer ganzen Gesellschaft bzw. Nation.“

Der neue Sänger Kevin Kearns führt die Hörenden durch emotionale Höhen und Tiefen, ehe die Wogen ruhiger werden und die Nummer mit einen Gitarren-Solo schließt. Nicht zuletzt wegen solcher Soli kann man davon ausgehen, dass Wallner deutlich von Pink Floyd-Ikone David Gilmour inspiriert wird.

Blind Ego hier live erleben:

20.11. Hamburg, Logo
22.11. Rüsselsheim, Das Rind
23.11. Freising, Lindenkeller
24.11. Oberhausen, Zentrum Altenberg

Neuheiten: Ab heute im Plattenladen

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Am heutigen Freitag stehen wieder viele neue Alben in den Regalen der Plattenläden, u.a. von David Gilmour, Moggs Motel, den Dead Daisies und The Heavy Heavy.

DAVID GILMOUR: LUCK AND STRANGE

„Und so bahnen sich überwiegend introspektive Nummern ihren Weg durch ein Werk, das perfekt gespielt, perfekt produziert und kompositorisch zu 100 Prozent nach Gilmour klingt. Allerdings auch recht zurückhaltend, denn wirklich handfest wird es nur im schroff instrumentierten ›Dark And Velvet Nights‹, das Erinnerungen an seine frühe Soloscheibe ABOUT FACE weckt.“

Hier geht’s zur Rezension …

MOGGS MOTEL: MOGGS MOTEL

„Das Album reist durch verschiedene musikalische Landschaften, die durch unverwechselbaren Gesang und meisterhaftes Songwriting zusammengehalten werden. Es gibt ein Dutzend abwechslungsreicher Kompositionen, die einerseits zwar typisch für Moggs langjährige Karriere sind, sich von UFO aber dennoch unterscheiden.“

Hier geht’s zur Rezension …

THE DEAD DAISIES: LIGHT ‚EM UP

„Es passiert viel auf den insgesamt zehn harten Tracks, aber eben glücklicherweise nicht zu viel – man kommt immer auf den (Power-)Punkt. Die Gruppe scheint jedenfalls wieder eine echte Einheit zu sein.“

Hier geht’s zur Rezension …

THE HEAVY HEAVY: ONE OF A KIND

„Auf ihrem ersten Album, für das sich The Heavy Heavy in ihr eigenes Studio in Brighton zurückzogen, fokussieren sie sich eher auf britische Einflüsse, wie die Stones der frühen 70s und frühe Fleetwood Mac (den Einsatz von Reverb auf den Gitarren scheint man sich bei Peter Green abgeschaut zu haben).“

Hier geht’s zur Rezension …

David Gilmour: LUCK AND STRANGE

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Introspektive Solonummern samt Floyd-Reminiszenzen

Es ist wohl kein Zufall, dass die Grundzüge des Pink Floyd zitierenden Titeltracks ›Luck And Strange‹ von einer 2007er Jam-Session mit den ehemaligen Kollegen Nick Mason und Rick Wright stammen. Der schlurfende, sich fast scheu in Gang setzende Slow-Blues ist eine hypothetische und in vagen Andeutungen verharrende Legierung aus ›Shine On You Crazy Diamond‹ und ›Dogs‹, allerdings ohne die flirrende Magie des Jahres 1975, zum Glück auch noch die bestürzende Zerrissenheit von ANIMALS. Eines wird dennoch schnell klar: Obwohl der britische Ausnahmemusiker mit dem Lebenswerk seiner aufgelösten Band nicht komplett abgeschlossen hat (in ›Scattered‹ gibt es sogar eine unverhohlene Reminiszenz an das ikonische Echolot-Intro von ›Echoes‹), ist sein neues Soloalbum LUCK AND STRANGE der konsequente Nachfolger von ON AN ISLAND (2007) und RATTLE THAT LOCK (2015). Gilmour frönt abermals einer romantisch verklärten Altersgelassenheit, singt mit sonorem Nachdruck und gebührender Eindringlichkeit die poetischen Texte seiner Ehefrau Polly Samson, um die Platte zur family affair zu machen: Tochter Romany taucht in ›Yes I Have Ghosts‹ als Harfenistin und Sängerin ebenso auf wie Sohn Gabriel als Background-Sänger. Und so bahnen sich überwiegend introspektive Nummern ihren Weg durch ein Werk, das perfekt gespielt, perfekt produziert und kompositorisch zu 100 Prozent nach Gilmour klingt. Allerdings auch recht zurückhaltend, denn wirklich handfest wird es nur im schroff instrumentierten ›Dark And Velvet Nights‹, das Erinnerungen an seine frühe Soloscheibe ABOUT FACE weckt. Am Ende spendiert der 78-Jährige noch ein originales Floyd-Leckerli, das er von THE ENDLESS RIVER (2014)aufgespart hat: den 14-minütigen „Barn Jam“ von ›Luck And Strange‹ mit Wright und Mason – fast zu schön, um wahr zu sein!

8 von 10 Punkten

David Gilmour
LUCK AND STRANGE
SONY MUSIC

Moggs Motel: MOGGS MOTEL

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Erstes Soloalbum der ehemaligen UFO-Stimme Phil Mogg

Als Phil Mogg im Herbst 2022 einen Herzinfarkt erlitt, war das Ende von UFO leider besiegelt, die sich zu dem Zeitpunkt bereits auf ausgedehnter Abschiedsreise befanden – die Tour konnte nicht beendet werden. Die Anfänge von Moggs Hotel gehen jedoch bereits auf das Jahr vor Corona, 2019, zurück. Seinerzeit trafen sich Mogg und Bassist Tony Newton (Voodoo Six, KK’s Priest) in der amerikanischen Botschaft in London, um auf ihre Visa zu warten. Während der losen Unterredung kamen das UFO-Ende und neue Songideen zur Sprache. Auch UFO-Keyboarder Neil Carter war schnell Feuer und Flamme, Gitarrist Tommy Gentry (Voodoo Six, The Raven Age) und Drummer Joe Lazarus (ebenfalls Voodoo Six) komplettieren die neue Gruppe um den inzwischen 76-Jährigen. Aufgenommen wurde MOGGS MOTEL in den Studios von Maiden-Bassist Steve Harris in Essex. Mogg beweist, dass er nach sechs Jahrzehnten im Musikgeschäft nichts von seiner Kreativität und seinem Talent, vor allem aber auch seine markante Stimme nicht verloren hat. Das Album reist durch verschiedene musikalische Landschaften, die durch unverwechselbaren Gesang und meisterhaftes Songwriting zusammengehalten werden. Es gibt ein Dutzend abwechslungsreicher Kompositionen, die einerseits zwar typisch für Moggs langjährige Karriere sind, sich von UFO aber dennoch unterscheiden. MOGGS MOTEL ist eine fein aufpolierte Behausung mit funkelndem Neon über der Eingangstür. Anspieltipps: die eher ungewöhnlichen ›Other People’s Lives‹ und ›I Thought I Knew You‹. Ein würdiges Kapitel in der Karriere eines echten Rock-Veteranen.

8 von 10 Punkten

Moggs Motel
MOGGS MOTEL
STEAMHAMMER/SPV