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The Blue Stones – BLACK HOLES (SOLID GROUND)

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The Blue Stones Black Holes

Nimm 2.

Das kanadische Duo The Blue Tones hat nach zwei EPs mit BLACK HOLES sein Debütalbum fertiggestellt. Und das hat es wirklich in sich. Wer bei der Zweier-Besetzung an Sze­­ne­größen wie White Stripes oder Black Keys denkt, liegt durchaus richtig, bauen doch Gitarrist, Sänger und Texter Tarek Jafar und Drummer/Percussionist Justin Tessier ihr Soundgebäude auf einem soliden Bluesrock-Fundament, das aufgrund der spärlichen Instrumentierung mitunter Parallelen zu vorgenannten Bands aufweist. Wiedererkennungswert und ihre eigene Nische sichern sich die Beiden jedoch durch eine äußerst klare, runde und saubere Produktion, Einflüsse aus Hip-Hop und Jazz, sowie dezent psychedelische Einschübe, die Ambient-Reize verströmen. Mitunter fühlt man sich etwa an die Massive Attack der Jahrtausendwende erinnert. Obwohl hier also absolut wuchtiges Geriffe auf szenefremdes Material trifft, ergibt sich ein erstaunlich homogenes und angenehmes Hörerlebnis, das jedem Freund von modern intonierter, klassischer Rockmusik wärmstens empfohlen sei. Noch ein paar Worte zum Sänger: Der Autor nimmt Tareks Gesang eher als weiteres Instrument wahr. Möglich aber, dass sich bei weiteren Durchläufen auch das textliche Konzept aus der Unschärfe schält.

8/10

The Blue Stones
BLACK HOLES (SOLID GROUND)
EONE/SPV

Text: Holger Jahnel

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