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Hardcore Superstar – YOU CAN’T KILL MY ROCK’N’ROLL

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Hardcore Superstar You Can't Kill My Rock'n'Roll

Nicht hinschauen!

Ob sich Hardcore Superstar mit dem grenzwertigen Cover mit den drei gezeichneten, rauchenden und trinkenden Nonnen einen Gefallen getan haben, lassen wir mal dahingestellt. Mit dem starken und eingängigen Songwriting auf YOU CAN’T KILL MY ROCK N ROLL haben sie ihn sich und dem Hörer jedenfalls getan. Die elfte Scheibe der sleazigen Schweden trieft geradezu vor Hymnen mit großen Chören und flächigen Refrains. Allein das Titelstück mit seinem ZZ-Top-›Legs‹-Shuffle und den unwiderstehlichen Hooks ist ein Hammer. Ebenso wie die immer noch markanten Vocals von Jocke Berg. Und das ist nicht der einzige Gassenhauer, ›Have Mercy On Me‹ geht nur noch schwer aus dem Gehör. Mal leicht modern metallisch, meist hymnisch, ziemlich catchy und manchmal auch cheesy frönen Hardcore Superstar den großen Melodien und großen Harmonien. ›Baboon‹ überrascht mit einem Dancefloor-R’n’B-Groove und ›Bring The House Down‹ mit Slade-Reminiszenzen à la ›Run Runaway‹. Wo die Schweden zuletzt zu sehr auf tough und metallisch machten, ist es jetzt wesentlich poppiger mit viel Power und Abwechslung. Und mit ›Goodbye‹ gibt’s einen etwas an Queens ›Who Wants To Live Forever‹ erinnernden, krönenden Abschluss. Wenn da nicht dieses Cover wäre.

8/10

Hardcore Superstar
YOU CAN’T KILL MY ROCK N ROLL
GAIN RECORDS/MEMBRAN

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