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Worry Blast – 44

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Worry Blast 44

Laut, dreckig und wenig eigenständig.

AC/DC, Airbourne, Krokus und die ganz frühen Gotthard sind unüberhörbar die Grundzutaten jenes Sounds, den uns Worry Blast kredenzen. Das Schweizer Quartett präsentiert mit 44 bereits sein drittes Album, die zehn neuen Stücke outen sich ganz schnell als Mix der zuvor erwähnten Bands. Das bedeutet: Es ist schnörkelloser, zeitloser Down-Under-Rock mit betont dreckiger Stras­senköter-Attitüde, der Innovationen oder gar Experi­men­te allerdings auch gar nicht braucht. Wesentlich wichtiger: Es muss kesseln, und ge­­nau das tut es auch. Tracks wie ›Heartbreak‹, ›Dirty Mind‹ , ›Hot’n’Ready‹ und ›We Can’t Stop Rock’n’Roll‹ sind jedenfalls gelungene Wadenbeißer, die spontan für gute Laune sorgen. Alles wirkt vertraut und unaufgeregt, dennoch brüllt man jeden Refrain bereits nach dem zweiten Durchgang lautstark mit. Da stellt sich natürlich eine Frage: Warum sollte man einen Abklatsch kaufen, wenn die Originale noch aktiv sind? Die Antwort: Weil der Nachwuchs auch eine Chance bekommen soll, genau deswegen. Weshalb man dieses Werk auch jedem jüngeren Album der oben genannten Bands ge­­trost vorziehen kann. Weil es wesentlich frischer, unverbrauchter und nicht zuletzt auch ehrlicher klingt. „We Can’t Stop Rock’n’Roll“? Genau. Wir auch nicht.

7/10

Worry Blast
44
MIGHTY MUSIC/SOULFOOD

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