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Santa Cruz – BAD BLOOD RISING

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Santa Cruz Bad Blood RisingEtwas unentschlossen.

Mit dem Schädel auf dem Cover und einem martialischen Titel wie BAD BLOOD RISING machen die Finnen Santa Cruz optisch schon mal auf dicke Hose. Der Opener ›Young Blood Rising‹ rockt auch gleich ordentlich und lässt Vergleiche und Erinnerungen an skandinavische Neo Sleazer wie Crashdiet aufkommen. Auch die nächste Nummer kommt schmutzig daher und geht in einem wirklich coolen Refrain auf. Im Verlauf wirkt das Ganze dann aber etwas unentschlossen, denn die Band kann sich nicht so recht zwischen Modern Metal und Pop entscheiden. Mit ›Drag Me Out Of The Darkness‹ gibt’s dann noch eine zucker-süß gesungene Megaballade – bei der der Gesang eher dem von Bill Kaulitz von Tokio Hotel ähnelt. Sanft geht es weiter, bevor ›Voice Of The New Generation‹ wieder modern und wuchtig rockt. Hymnen haben Santa Cruz unbestritten am Start, aber manchmal wollen sie etwas zu viel und übertreiben es mit Riffs und Refrains. Man kann das Auf und Ab auf BAD BLOOD RISING abwechslungsreich, aber auch unentschlossen nennen. Es geht mal mehr in Richtung Crazy Lixx und klingt dann wieder wie The Poodles oder H.e.a.t.. Jedenfalls sind die Finnen nicht so hart, wie sie sich optisch darstellen – liefern aber letztendlich doch recht originellen Hardrock ab.

6/10

Santa Cruz
BAD BLOOD RISING
M-THEORY AUDIO/CARGO

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