-

Kensington – CONTROL

■

kensington controlDie Niederländer modifizieren ihren Gitarrenrock.

Zuhause stand die Band aus Utrecht mit ihrem vierten Album im letzten Herbst bereits an der Spitze der Albumcharts. Interessant ist das deshalb, weil sich Sänger Eloi Youssef und seine drei Mitstreiter nun nicht nur auf den sicheren Weg verlassen. Auf dem Vorgänger RIVALS hörte es sich bei ihnen noch machtvoll und hymnisch an. Dieses Mal geht es Kensington um die Vermeidung von zu Offensichtlichem. In ›Do I Ever‹ klingt es noch eingängig, emotional und kraftvoll. Aber dann ändert sich der Stil. ›Slicer‹ weiß zu gefallen, weil das Quar­tett auf einen treibenden Groove setzt und richtig in ihm aufgeht. ›Regret‹ überzeugt mit einem Beat wie von Depeche Mode, einem bissigen Noise-Break und flankierenden elektronischen Störgeräuschen. Mit ›Sorry‹ geben sich die Niederländer zwischendurch massenkompatibler. Es ist eine Ballade, in der ein Piano-Einstieg und Umarmungsmomente stecken. Zum Schluss hin wird es wieder temperamentvoll. Besonders auf ›St. Helena‹, wo man näher an Pearl Jam rückt und sich einen Endspurt mit Gepolter und Schreianfällen leistet.

7/10

Kensington
CONTROL
UNIVERSAL

- Advertisement -

Weiterlesen

Lebenslinien: Zakk Wylde

Er spielte jahrelang Gitarre für Ozzy und hörte sich endlose Geschichten von ihm und Lemmy an. Er war im Himmel, als er Elton John...

Endlich am Kiosk & ab sofort im Online-Shop erhältlich: Die neue Ausgabe von CLASSIC ROCK!

TITELSTORY: Pink Floyd – The Wall Tour Ein Meisterwerk auf der Bühne, aber ein Machtkampf hinter den Kulissen. Wie Gigantomanie, finanzielle Debakel und interne Spannungen...

IN MEMORIAM PHIL LYNOTT

40 Jahre nach seinem Tod sprechen Scott Gorham, Eric Bell, Mark Stanway, Laurence Archer und andere über den Bandkollegen und Freund, den sie kannten...
- Advertisment -