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Gilby Clarke – GOSPEL TRUTH

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Er schießt wieder

Klar war Gilby Clarke bei Guns N’ Roses cool, aber noch cooler ist er eben doch als Solokünstler. Was der Sänger und Gitarrist jetzt wieder eindrucksvoll beweist. GOSPEL TRUTH ist dabei, wie nicht anders zu erwarten, ein waschechtes Rock-Album voller Clarke-Coolness. Voll Blues, Soul und vielen Soli, die nie nerven und gut grooven. Der Grundtenor ist dabei durchaus fett, auch was die griffigen Refrains angeht, aber auch finster. Alles rockt irgendwie dezent düster, was dem Ganzen einen besonderen Charme verleiht.

Gerne mal orientiert sich Gilby an den Rolling Stones, besinnt sich größtenteils aber doch auf seinen ganz eigenen Stil und kramt schon mal in seiner musikalischen Vergangenheit. Bei einer Nummer fühlt man sich an ›Wedding Flowers‹ aus der Kill-For-Thrills-Zeit erinnert. Gastauftritte von Nikki Sixx, Kenny Aronoff und Stephen Perkins sind zwar nicht entscheidend, tragen aber zum rockigen und rolligen Gesamtbild bei.

7 von 10 Punkten

Gilby Clarke, GOSPEL TRUTH, GOLDEN ROBOT/SOULFOOD

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