Zakk Wylde – BOOK OF SHADOWS II

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Zakk Wylde – BOOK OF SHADOWS II

wylde zakkDie schönen Schattenseiten des Zakk Wylde.

20 Jahre sind vergangen, seit Zakk Wylde den ersten Band seines BOOK OF SHADOWS öffnete. Bereits mit PRIDE & GLORY hatte er 1994 eine unerwartete, rurale Southern-Schweinerock-Seite gezeigt, zwei Jahre später, mit BOOK OF SHADOWS, schlug er dann teilweise noch ruhigere Töne an, bediente sich allerdings noch immer einer breiteren Härtegradpalette als auf dem jetzt erscheinenden zweiten Teil. BOOK OF SHADOWS II ist wohl das ruhigste Werk, das Zakk uns bisher beschert hat. Seine die Melancholie neu definierende Stimme und sein mächtiges Gitarrenspiel treffen hier auf schwere Streicher und Orgeln (›Useless Apologies‹). Und auch wenn bisweilen ein unverkennbar Wylde’scher Ohrwurm wie ›Sleeping Dogs‹ oder ›Lay Me Down‹ von einer vollständigen Band begleitet wird, hat dieser stets diese tiefe Trauer, wie wir sie vom musikalischen BLS-Abschied von Dimebag Darrell ›In This River‹ kennen. So wundervoll traurig kann nur dieser eine Mann sein!

Zakk Wylde
BOOK OF SHADOWS II
SPINEFARM RECORDS/CAROLINE
8/10

1 Kommentar

  1. Da war ich wohl im falschen Concert! Habe mich sehr auf einen eher “ruhigen” Abend und auf BOOK OF SHADOWS II live gefreut. Was da in München von Zakky präsentiert wurde hatte wenig Ähnlichkeit mit der neuen Veröffentlichung. Es war eigentlich nur laut, die neuen Songs waren kaum zu erkennen und wem verdankten wir das? Einem Team von Tontechnikern die mindestens seit 20 Jahren taub und blöd sind und einen Klangbrei gemixt haben, der von der Qualität dieses Rockers nix, aber garnix aufzeigte. Den Fans hats trotzdem gefallen, vermutlich weil Kritik am Star nicht gestattet oder weils keinem aufgefallen ist- Hauptsache halt laut! Eine Riesenentäuschung! Ich bin trotz intensivster Musik- und Bandkenntnisse wahrscheinlich schon zu alt, aber ich habe seit `68 alles, alles gesehen was in Deutschland live gespielt hat, aber zu meinen Jugendjahren flog bei solcher Qualität alles was fliegen konnte Richtung Bühne (aus Protest- nicht aus Begeisterung)

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