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Video der Woche: Meat Loaf und Jim Steinman mit ›All Revved Up With No Place To Go‹

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Video der Woche: Meat Loaf und Jim Steinman mit ›All Revved Up With No Place To Go‹

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Am Montag verlor die Welt nicht nur den Songwriter der Rockopern schlechthin, sondern auch den Mann mit den vermutlich längsten Songs und Songtiteln: Jim Steinman.

Tracks wie ›Objects In The Rear View Mirror May Appear Closer Than They Are‹ oder ›In The Land Of The Pig, The Butcher Is King‹ erzählen ganze Geschichten. Und genau dafür war Jim Steinman bekannt.

Assoziiert wird sein Name bis heute vor allem mit Meat Loaf, für den er das Durchbruchsalbum BAT OUT OF HELL schrieb und auch an den Nachfolgern BAT OUT OF HELL II: BACK INTO HELL und BAT OUT OF HELL III: THE MONSTER IS LOOSE maßgeblich beteiligt war. Meat Loaf betonte häufig, er könne solche Songs selbst gar nicht schreiben, das überließe er Steinmann. Die beiden bildeten die perfekte Symbiose aus Singer und Songwriter.

Dass Steinman selbst auch ab und zu ins Rampenlicht trat, wird gern vergessen. Neben dem Klavierspiel und den entsprechenden Sprechintros, die er auf der BAT-OUT-OF-HELL-Tour 1978 live beisteuerte (hier im Video zu sehen), übernahm er 1981 auf BAD FOR GOOD schlicht selbst den Gesang, als Meat Loaf nicht verfügbar war.

Auch die Weitsicht seiner Visionen lässt sich wunderbar erkennen: ›Wasted Youth‹ wie es hier zu hören ist, war nicht auf BAT OUT OF HELL von 1977 vertreten, sondern erschien erst auf BAT OUT OF HELL II, sage und schreibe 16 Jahre später.

Zu den weiteren Meilensteinen des Komponisten gehören ›Holding Out For A Hero‹ und ›Total Eclipse Of The Heart‹, die Bonnie Tyler halfen, ihr Country-Image abzuschütteln.

Die Geschichten, welche Jim Steinman in seinen Werken mit teils überlangen Liedern erzählte, werden für immer als Wagner-Rock in Erinnerung bleiben. Schließlich gab es bis dahin fast niemanden, der einzelne Stücke in Abschnitte gliederte, wie beispielsweise bei ›Paradise By The Dashboard Light‹, das drei Parts enthält: „Paradise“, „Let Me Sleep On It“ und „Praying For The End Of Time“. Und auch mit seinem Songwriting für Musicals wie „Tanz der Vampire“ hat sich Steinmann in die Ewigkeit der Musikgeschichte eingeschrieben.

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