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Varvara – BAD ACTING GOOD

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Am besten gleich die Repeat-Funktion einschalten

Okay, das große Minus von BAD ACTING GOOD gleich mal vorab: Das fünfte Varvara-Album bringt es leider nicht einmal auf lumpige 28 Minuten Laufzeit. Das war’s dann aber auch schon, was es ernsthaft Negatives über die acht neuen Nummern der Sympathieträger aus dem Süden Finnlands anzumerken gibt. Denn das, was hier geboten wird, macht einfach nur Spaß. Vor allem Musikfreunde, die auf US-amerikanischen Alternative-Rock von Ende der 80er bis Mitte der 90er stehen, werden an Tracks wie dem erst stürmisch-furios eröffnenden, zum Ende hin herrlich hymnisch werdenden ›Sailor‹, dem nachdenklich vor sich hin dröhnenden und knarzenden ›Finger‹, dem Riff-Ungetüm ›End Of May‹ oder der Rückkopplungs-Ballade (ja, wirklich!) ›When The World Spun Too Fast‹ ihre helle Freude haben.

Mit ›On My Way To You‹ und dem unwiderstehlichen ›Winning Again‹ ist dem Quintett dazu noch ein Pärchen richtig cooler Power-Pop-Ohrwürmer gelungen. Kraftvoller, emotionaler oder besser waren auch damalige Helden wie Pixies, Dinosaur Jr. oder Guided By Voices nicht.

8 von 10 Punkten

Varvara, BAD ACTING GOOD, HAMINIAN/PLAYGROUND/CARGO

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