The Dogs – POST MORTEM PORTRAITS OF LONELINESS

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The Dogs – POST MORTEM PORTRAITS OF LONELINESS

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Die Hunde beißen wieder

Es beginnt mit dem Bellen eines aggressiven Wachhundes: In ›Who’s Not Doing Great‹ kratzt und beißt Sänger Kristopher Schau wie ein notorischer Kläffer, der klar machen will, wer der Chef im Ring ist. Durch die Screamo-Einlagen transformiert sich der Frontmann bereits im Opener in einen Metal-Hund. Wie auf den zahlreichen Alben zuvor, ist das Sounddesign auch auf der neunten Platte im Hardrock zu Hause, ab und an ist es aber einfach schnittiger Rock wie ihn andere skandinavische Bands wie die Hellacopters oder The Hives Anfang der Nullerjahre spielten. In kurzen Ruhepausen zeigt die Gruppe, dass sie neben energetischer Wucht und Hymnus auch einen Gang zurückschalten kann. In ›Someone?‹ flehen und winseln sie, dazu spielt eine Mundharmonika, Schau gibt den Crooner-Hund.

Über kleine überraschende Einlagen hat bisher noch jede Platte der Gruppe funktioniert – und über den Humor. Allein das Presseinfo liest sich wie eine Tragikomödie, vom Sänger selbst geschrieben thematisiert es das Auf und Ab durch Corona (bandintern ›pinker Dildo‹ genannt), das Ausbleiben der „goldenen Gans“ (Festivalsommer), und die neu gewonnene Stärke über die auferlegte Isolation. Die Hunde sind zurück!

8 von 10 Punkten

The Dogs, POST MORTEM PORTRAITS OF LONELINESS, DRABANT MUSIC/MEMBRAN

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