The Darkness: MOTORHEART

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The Darkness: MOTORHEART

Mit Vollgas in die Volljährigkeit

Die Platinjahre mögen weit zurückliegen, doch immerhin sind die Nörgeleien, dass die
Briten nur ein Scherzartikel seien, schon lange verstummt, und The Darkness konnten sich
zu einer angesehenen Band mit formidabler Live-Reputation entwickeln.

18 Jahre nach ihrem Blockbuster-Debüt PERMISSION TO LAND und zwei Jahre nach dem gelungenen EASTER IS CANCELLED kommt nun ihr siebtes Album, das mit den üblichen Zutaten zu gefallen weiß: knackige Riffs, Justin Hawkins’ einzigartiger Gesang, wohldosierte Dramatik, ein Quäntchen Queen-Exzess und ein beeindruckendes Energielevel ohne Durchhänger. ›Welcome Tae Glasgae‹ ist dabei ein äußerst belebender Opener, das Titelstück ›Motorheart‹ überrascht mit erhöhtem Härtegrad, während ›Sticky Situations‹ und ›Nobody Can See Me Cry‹ das glückliche Händchen der Herren für emotionale Midtempo-Kracher unterstreichen.

Diese Platte als „solide“ zu bezeichnen, wäre maßlos untertrieben, denn mit seinem beständig hohen
Niveau hat sich das Quartett zu einer der wichtigsten Bands unserer Zeit gemausert. Das Schönste an
ihren Alben ist dabei, dass sie nicht nur mit großartigen Songs begeistern, sondern jeder einzelne
davon eine Liebeserklärung an den Rock’n’Roll als solchen ist. Immer weiter so!

7 von 10 Punkten

The Darkness
MOTORHEART
COOKING VINYL/INDIGO

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