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Sting: THE BRIDGE

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Gutes Konzept, gute Songs, gutes Album

In den letzten beiden Jahrzehnten hatte Sting große Ideen und kluge Konzepte: eine Arbeit mit einem
Lautenspieler, ein Werft-Musical, ein Weihnachts-, ein Duett-, ein Orchesteralbum, eine Platte mit
Neuaufnahmen alter Songs (okay, nicht alle Ideen waren wirklich originell), aber neue Kompositionen
vom Kaliber eines ›Roxanne‹ fanden sich darauf nicht. Auch THE BRIDGE hat einen roten Faden, denn alle Songs entstanden während des Lockdowns und beschäftigen sich – wenn auch lyrisch veredelt – mit
den persönlichen wie gesellschaftlichen Verwerfungen, die eine dramatische Zeitenwende wie eine Pandemie heraufbeschwören kann. Und dieses Thema muss den 70-jährigen Ex-Polizisten wohl eindringlich inspiriert haben, denn herausgekommen sind einige Titel, die zu den besten gehören, die Sting zuletzt aufgenommen hat. Bemerkenswert dabei ist, dass THE BRIDGE (als Symbol für Verbindung und Verständigung) alles andere als ein introvertiertes Werk ist. Gleich der erste Track, ›Rushing Water‹, rockt ordentlich los, und mit Stücken wie ›If It’s Love‹ gibt es auch Songs, die mit einem fröhlichen Pfeifen Optimismus verbreiten. Dieses Mal stimmt die Mischung wieder: gutes Konzept, gute Songs, gutes Album.

8 von 10 Punkten

Sting
THE BRIDGE
UNIVERSA

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