The Blue Stones: „Klassisch“ kanadisch

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The Blue Stones: „Klassisch“ kanadisch

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„Es ist ziemlich cool. Ich bin mir nicht sicher, ob wir unseren Sound als ‚klassisch‘ bezeichnen würden, aber wir sind mit Sicherheit von vielen Classic-Rock-Künstlern beeinflusst.“ Schlagzeuger und Sänger Justin Tessier, eine Hälfte des kanadischen Duos The Blue Stones, ist erfreut über die Anfrage und Aufmerksamkeit von CLASSIC ROCK.

Und führt zum Stil der mit Gitarrist und Sänger Tarek Jafar 2011 in Ontario gegründeten Band aus: „Ich würde ihn definitiv eher als modernen Rocksound bezeichnen. Genre-Klassifizierungen sind sowieso am Aussterben, also ist es, was es ist.“ Und es ist gut, was die beiden auf ihrer zweiten Veröffentlichung zeigen. Und vielfältig, findet man auf HIDDEN GEMS doch die unterschiedlichsten Grooves und Genres. „Ich denke, es ist einfach ein natürlicher Weg, den das Songwriting nimmt, wenn man bedenkt, was für unterschiedliche Musik wir beide hören. Vor allem Tarek ist ein Fan von vielen Genres wie R’n’B, Soul, HipHop und Pop. Das spiegelt sich auch in unserem Songwriting wider.“ Justin scheint mehr der Rocker zu sein und hätte nichts gegen eine Erweiterung des Wikipedia-Eintrags „Bluesrock, Psychedelic Rock und Space-Rock“. „Füge noch ,Garage Rock‘ und ,Alternative‘ hinzu und wir sind bereit.“ Die zwei sind vor allem bereit, live zu spielen. „Wir würden gerne wieder nach Europa kommen und in größeren Venues spielen, aber wir müssen abwarten, wie das Album bei allen ankommt.“ Obwohl man vom Erfolg des Debüts etwas „geschockt“ war, stand ein Follow-up nie infrage: „Wir wussten immer, dass wir einen Nachfolger machen würden. Und wir wussten immer, dass der großartig werden würde. Es war nur eine Frage der Zeit.“ Trotz veränderter Hörgewohnheiten stand das Format fest: „Wir befinden uns im Zeitalter der digitalen Singles, das ist uns völlig klar. Aber es gibt immer noch Fans, die nach einem Albumerlebnis betteln. Etwas, das sie vom ersten bis zum letzten Song mit auf eine Reise nimmt. Wir behalten das während des Aufnahmeprozesses gerne im Hinterkopf und wollen, dass die Leute das Album von vorne bis hinten durchhören“.

Was sich aufgrund der Varianz und Brillanz lohnt, dabei könnte man hinter dem Cover mit dem Sensenmann andere Klänge erwarten. Dazu der Schlagzeuger: „Ich verstehe, was du meinst. Wir dachten, es wäre cool, ein Bild zu nehmen, das eher mit klassischem oder hartem Rock assoziiert wird, und es auf unsere Bildsprache für dieses Album anzuwenden. Nur eine kleine Anspielung auf die Vielseitigkeit der Songs und der Band“. Vielseitig auch bezüglich der Hörerschaft? „Wir haben Fans aus allen Altersgruppen und Geschlechtern. Wir schließen niemanden aus. Wenn du unsere Musik magst, dann willkommen im Team.“ Wenn es nur immer so einfach wäre. Genauso so einfach wie das Fazit, mit dem der Kanadier den Kreis zu CLASSIC und ROCK schließt: „Es kommt normalerweise auf ein gutes Gitarrenriff und eingängige Beats an. Wenn du diese beiden Elemente hast, wirst du die Ohren von jemandem treffen, der JEDE Art von Rock mag. Ich denke, das ist es, was wir am besten können, also würde es Sinn machen, dass Rockhörer auf der ganzen Welt es genießen.“

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