STATUS QUO: DIE AUTOBIOGRAFIE

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STATUS QUO: DIE AUTOBIOGRAFIE

Rossi + ParfittSympathische Karriere-Aufarbeitung.

Sieben Jahre nach Veröffentlichung des englischen Originals erzählen Francis Rossi und Rick Parfitt ihre Geschichte endlich auch in einer überarbeiteten deutschen Version. Wer die bodenständigen Status-Quo-Köpfe kennt, der ahnt, dass sich in dem fast 400-seitigen Buch keine knochentrockene Faktenhuberei versteckt. Mit einer Offenheit, die auch in private Gemächer blinzeln lässt, rekapitulieren die Briten die Höhe- und Tiefpunkte ihres gemeinsamen Lebenswegs: Angefangen bei Status Quos Gründung und den frühen Erfolgen in den Sechzigern über den internationalen Durchbruch in den Siebzigern, Krisen, Umstrukturierungen und Drogenprobleme in den Achtzigern bis hin zu Rick Parfitts Herzinfarkt in den Neunzigern und die Rückbesinnung mit HEAVY TRAFFIC (2002) lassen Rossi und Parfitt keine Station aus. Da sie die Erzählerrolle kapitelweise wechseln und die Geschichte mit Fotos sowie einem wohldosierten Verhältnis aus amüsanten Anekdoten, nachdenklichen Kommentaren und Selbstkritik würzen, vergeht die Lesezeit wie im Flug. Statt die Ereignisse nach Erscheinen der englischen Version nur in Kurzform aufzulisten, wären neue Kapitel für die Jahre 2004 bis 2011 aber wünschenswert gewesen.

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