Snafu – Snafu

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Snafu – Snafu

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Snafu-SnafuLängst vergessenes Debüt, das auf den Punkt kommt wie am ersten Tag.

Mag das britische Quintett Snafu auch nur als Fußnote der Rockhistorie gelten – nur wenige Produktionen haben die Jahrzehnte so gut überstanden wie dieses Debüt aus dem Jahr 1973. Die im Herbst 1972 von Sänger Bobby Harrison, ehemals Procol Harum, sowie Gitarrist Micky Moody gegründete Band ist der Prototyp des ewigen Geheimtipps. Faszination strahlt die facettenreiche, Little Feat und Steely Dan nicht unähnliche Mixtur aus Rock, Soul, Funk, Jazz, Folk und Country bis heute aus.

Mit unglaublichem Gespür für schwarze Grooves eröffnete die nach Captain Beefhearts Akronym SNAFU („Situation Normal All Fucked Up“) benannte Band mit ›Long Gone‹ – und erweckt auch noch 37 Jahre später den Eindruck, hier wäre eine patente afroamerikanische Formation am Werk. Nicht minder funky adaptieren die Engländer Joe Simons R’n’B-Klassiker ›Drowning In The Sea Of Love‹, sie überraschten dann aber auch mit einem rustikalen Country Rock auf ›Monday Morning‹ und lieferten authentischen Southern Rock mit ›Country Nest‹, bevor dann auf ›Goodbye USA‹ der Jazz-Rock dominierte.

Eine wunderbare Rarität, deren Entdeckung sich definitiv lohnt und die Lust auf die beiden Folge-Alben SITUATION NORMAL und ALL FUNKED UP macht.

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