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Slydigs: Auf den Spuren der „Dreifaltigkeit des Rock’n’Roll“ – Auf Tour als Vorband von The Who

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Slydigs: Auf den Spuren der „Dreifaltigkeit des Rock’n’Roll“ – Auf Tour als Vorband von The Who

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Könnt ihr euch noch an den Tag erinnern, an dem ihr den Anruf bekamt, in dem es hieß: „Ihr geht mit The Who auf Tour“?
„Oh, daran kann ich mich erinnern, als wäre es gestern gewesen. Genau an dem Tag fuhren wir noch in Manchester an der riesigen Manchester Arena vorbei und scherzten, ob und wann wir wohl dort einmal spielen würden und schlossen Wetten darauf ab. Im Dezember spielten wir dann tatsächlich dort als Support für The Who“, erzählt Dean.

Diese Ehre wurde euch tatsächlich zuteil und das obwohl euch kaum jemand kennt. Das dürfte daran liegen, dass ihr bislang noch nicht mehr als eine EP, SUBURBAN CONFINEMENT, veröffentlicht habt.
„Ja, das stimmt. Bis jetzt sind wir unter dem Radar geflogen. Ich finde es gut, dass die Leute nichts von uns wissen, wenn sie uns zum ersten Mal vor The Who sehen. Besonders in Amerika war das so. Es ist zwar eine echte Herausforderung, die Menschen so zu überzeugen, aber wir mögen Herausforderungen“, so Dean.

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Wie konntet ihr überhaupt so früh in eurer Karriere an diese Gigs mit The Who kommen?
Dean: „Wir hatten das Glück, an ein Management zu kommen, das einen guten Draht zu The Who hat. Davor sind wir einfach so viel wie möglich in Großbritannien aufgetreten, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Das ist heutzutage sehr schwierig. Besonders in England gibt es keine richtige Live-Szene mehr. Da werden Konzerte veranstaltet, die einen Scheißdreck wert sind. Es bringt einen einfach nicht weiter, wenn man zu jedem Gig seine eigenen Fans mitbringen muss.“
Louis: „Wir haben unsere Sachen im Internet und das hat uns wirklich geholfen, denn wir erreichten damit ein großes Publikum. Wir legten Wert darauf, gute Demos und hochwertige Videos zu produzieren. Das hat uns dann letztlich solche Gigs wie hier verschafft.“

Das gelingt aber auch nicht vielen Bands bei all der Flut an Musik, die im Internet geboten wird!
Dean: „Das Gute an uns ist, dass ich nicht wirklich jemanden kenne, der so etwas macht wie wir. Ich weiß ja auch nicht, woran das genau liegt. Wir haben zwar auch diese Retro-Note, aber vielleicht haben wir wegen unserer Texte eine modernere Seite. Während sich die Entscheider in England generell schwer mit neuen Rockbands tun, hatten wir da irgendwie Glück.“
Louis: „Jedenfalls ist das der bessere Weg, glaube ich. Wir wollen erst eine große Fanbase haben, um dann ein besseres Standing bei einer möglichen Plattenfirma zu haben. Wir wollen mit unserem Album ein Statement setzen.“

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