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    Skid Row – RISE OF THE DAMNATION ARMY – UNITED WORLD REBELLION: CHAPTER TWO

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    Skid Row – RISE OF THE DAMNATION ARMY – UNITED WORLD REBELLION: CHAPTER TWO

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    skid row chapter twoSkid Row sind angekommen … aber in den 90s!

    Ziemlich genau ein Jahr nach dem ersten Teil der drei in Folge erscheinenden Skid Row-Minialben kommt nun RISE OF THE DAMNATION ARMY, UNITED WORLD REBELLION: CHAPTER TWO, auf dem sich Skid Row, wie bereits beim ersten Drittel dieser Release-Reihe, von ihrer bis dato härtesten Seite – man führe sich nur einmal den Knüppel namens ›We Are The Damned‹ zu Gemüte – präsentieren.

    Schon in den Achtzigern waren sie mit unter die metallischsten und punkigsten Vertreter der damals florierenden Hair Metal-Szene, zwei stilistische Elemente, die auch auf den fünf Eigenkompositionen von CHAPTER TWO unweigerlich zu vernehmen sind. Allerdings haben Skid Row die 80s deutlich hinter sich gelassen, ohne dabei komplett in der Jetztzeit angekommen zu sein. Vielmehr könnten einige dieser Stücke den frühen Mittneunzigern entstammen, als von ihren Fans lieblos für die Grunge-Bewegung verlassene Poser verzweifelt mit düstereren Tönen versuchten, auf einen Zug namens Generation X aufzuspringen. Der große Unterschied zu damals: Heute wecken diese Klänge Nostalgie und wirken keineswegs aufgesetzt.

    Neben moderneren, knallharten und paroligen Hardrock-Nummern wie ›Give It The Gun‹ und ›Zero Day‹ findet sich auf der neuen Skid Row-EP beispielsweise die Ballade ›Catch Your Fall‹, die in ihrem Klanggewand problemlos im Jahre 1994 zwischen Mr. Bigs ›Wild World‹ und Soundgardens ›Black Hole Sun‹ auf MTV hätte gesendet werden können. Die Treibauf-Nummer ›Damnation Army‹ vereint die Riff-Struktur, das Up-Tempo und die „1,2,3,4-Zähler“ des Punkrock mit einem brutalen Metal-Bass sowie Unisono-Gitarren- und Double-Bass-Parts aus vergangenen Stadion-Zeiten.

    Zu diesen allesamt Aufruhr erweckenden Stücken gesellen sich zudem die überzeugenden und muskelbepackten Interpretationen von Queens ›Sheer Heart Attack‹ (passenderweise eine Nummer, mit der eine Stadion-Rockband in den Siebzigern auf die Punkwelle zu reagieren versuchte) und Aerosmiths ›Rats In The Cellar‹ (das 1976 als eine der energetischsten Rock’n’Roll-Nummern seiner Zeit galt), mit denen Skid Row ein weiteres Kapitel ihrer Rebellion schließen.

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