-

Rising Wings: REACH

■

Stimmiger AOR, allerdings ohne große Highlights

Nachdem Bandchef Florian Bauer 2006 die ersten Tracks seines Soloprojekts Rising Wings veröffentlichte und diese größtenteils positives Feedback bekamen, machte er sich daran, ein Album daraus zu machen. Dieses Unterfangen nahm fast 17 Jahre in Anspruch. Aufgenommen und produziert auf hohem Niveau, dürfte Bauers Songwriting AOR-Fans erfreuen, wobei man anmerken kann, dass seine Instrumental-Skills ausgeprägter sind als sein Gesangstalent. Ein richtiges Highlight lässt sich allerdings nicht so wirklich aus der Scheibe raushören. Der Opener ›Ride On‹ legt zwar zackig los, doch bis zu den finalen Tracks ›Crying Time‹ und ›Times Of Rain‹ ist vor allem im Mittelteil der Platte Luft nach oben und die Songs plätschern gefühlt vor sich hin. REACH hätte ein bisschen mehr Zeit für Abwechslung und Feinschliff gebrauchen können, was zugegeben unter den genannten Umständen unverhältnismäßig klingt. Dennoch lässt sich die Platte gut als stimmige AOR-Hintergrundbeschallung hören. Und dass Florian Bauer über all die Jahre an sein Herzensprojekt geglaubt hat, ist wirklich aller Ehren wert.

6 von 10 Punkten

Rising Wings
REACH
PRIDE & JOY MUSIC/SOULFOOD

- Advertisement -

Weiterlesen

Lebenslinien: Zakk Wylde

Er spielte jahrelang Gitarre für Ozzy und hörte sich endlose Geschichten von ihm und Lemmy an. Er war im Himmel, als er Elton John...

Endlich am Kiosk & ab sofort im Online-Shop erhältlich: Die neue Ausgabe von CLASSIC ROCK!

TITELSTORY: Pink Floyd – The Wall Tour Ein Meisterwerk auf der Bühne, aber ein Machtkampf hinter den Kulissen. Wie Gigantomanie, finanzielle Debakel und interne Spannungen...

IN MEMORIAM PHIL LYNOTT

40 Jahre nach seinem Tod sprechen Scott Gorham, Eric Bell, Mark Stanway, Laurence Archer und andere über den Bandkollegen und Freund, den sie kannten...
- Advertisment -