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Bruce Soord: LUMINESCENCE

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Der Prog-Frontmann klingt solo tiefenentspannt

Wenn die Sänger/Masterminds großer Prog-Bands mit einem Soloalbum um die Ecke kommen, bedeutet das häufig eines von zwei Dingen: Entweder möchte man etwas komplett anderes machen als die Hauptformation, oder man führt die Stoßrichtung der Stammkapelle mit kleinen Anpassungen weiter, um eine mögliche Krise der Gruppe in Form einer Solokarriere auffangen zu können. The-Pineapple-Thief-Kopf Bruce Soord nimmt uns auf seinem ersten Solowerk bereits in den ersten Takten die Angst vor einer Auflösung der Hauptband: Ein beschaulicher Akustikgitarren Einstieg ohne großartig überbordende Arrangements drumherum setzt das Tempo und die allgemeine Stimmung, tranquil und tiefenentspannt mäandert und wabert Mr. Soord sich seinen Weg durch die allesamt in radiotauglichem Drei-Minuten-Format gehaltenen zwölf Stücke. Auch wenn Experimentierfreude in Form von elektronischen Instrumenten, Loops und durchaus komplexen Arrangements gegeben ist, fehlt am Ende doch der letzte Kick, um die Stücke frontal in die Aufmerksamkeit des Hörers zu treiben. So bleibt ein gutklassiges Album mit einigen netten Ideen, das leider nicht vollends in seinen Bann ziehen kann. (Text: Robert Helle)

6 von 10 Punkten

Bruce Soord
LUMINESCENCE
KSCOPE

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