Richie Sambora – „Der Entzug rettete mich davor, ein Opfer zu sein.“

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Richie Sambora – „Der Entzug rettete mich davor, ein Opfer zu sein.“

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Aber selbst in den wilden 80ern waren Bon Jovi nie als Drogenband bekannt wie Mötley Crüe oder Guns N‘ Roses. Also hatte dich wohl niemand als potenzielles Opfer des Rock‘n‘Roll-Lifestyles auf dem Schirm.
Der Entzug rettete mich davor, ein Opfer zu sein. Zum Glück war ich nicht der Typ, der seine Band, seine Familie, sein Haus und seinen Job verlor. Ich war kein Opfer. Ich singe darüber, dass sich mein Drachen in der Luft verheddert [auf ›You Can Only Get So High‹], und genau das war passiert – ich hatte mich verheddert. Und ich musste den Knoten lösen.

Ist der Entzug hart?
Nein. Ich betrachtete es als Gelegenheit, etwas Positives für mich zu tun und ein besseres Leben zu haben. Ich denke, viele sehen den Entzug als etwas Schlimmes, aber das ist es in Wirklichkeit nicht. Im Prinzip gewinnst du deine Freiheit zurück. Wenn du in etwas wie Drogensucht verstrickt bist, ist dein freier Wille hinüber. Du hängst an etwas, das für dich Entscheidungen trifft.

Glaubst du in deinem Herzen, dass du immer nüchtern bleiben wirst?
Ja, das tue ich. Ich glaube, ich habe meinen Teil getan. Als Mensch habe ich alles getan, was ich tun musste. Diese Jacke passt mir nicht mehr. Lass es mich so sagen: Es ist eine interessante Reise. Und man muss wirklich jeden Tag daran arbeiten.

aufzuhören. Wie ich sagte, Mann, es liegt mir im Blut.

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