Reviews: U.D.O

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Reviews: U.D.O

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Celebrator.Rare Tracks

Herr Dirkschneider schenkt sich zum Geburtstag ein Raritätenkästchen.

Alles Gute, Udo Dirkschneider. Der Mann mit der Motorsäge in den Stimmbändern feierte heuer seinen Sechzigsten und außerdem noch 25 Jahre U.D.O. Und neben dem Kuchen liegt eine amtliche Doppel-CD mit genau 25 Raritäten aus den zurückliegenden Jahren. Darunter finden sich eine Zusammenarbeit mit den gewohnt schmissig agierenden Hammerfall bei dem Accept- Klassiker ›Head Over Heels‹, eine durchaus hörenswerte Piano-Version von ›Balls To The Wall‹, das kernige Judas-Priest-Cover ›Metal Gods‹ oder eine russische Version von U.D.O.s ›Cry Soldier Cry‹. Dazu gesellen sich drei Outtakes, die die gewohnten U.D.O.-Trademarks bieten. Zur Doppel-CD wächst diese Sammlung aber mit Bonus-Tracks aus Japan-Veröffentlichungen und Singles. Spätestens hier ist der Augenblick der Entscheidung gekommen, dem niemand ausweichen kann: Brauche ich wirklich alle diese U.D.O.-Stücke, die wie immer in nietenbesetzten Stiefeln stampfend daherrocken, aber bei geballtem Auftreten durchaus für Ermüdungserscheinungen sorgen können? Wahrscheinlich liegt die Antwort bei einem: nicht unbedingt.

 

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